Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Archéologie

Antike Kaiserpaläste. Vergleiche der zeitlichen Entwicklung

Titre: Antike Kaiserpaläste. Vergleiche der zeitlichen Entwicklung

Exposé (Elaboration) , 2016 , 36 Pages

Autor:in: Sigrid Vollmann (Auteur)

Archéologie
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Ausarbeitung werden unterschiedliche Kaiserpaläste zu verschiedenen Zeiten und Regionen untersucht, miteinander verglichen und gegenübergestellt. Gemeinsamkeiten bzw gleiche Grundlagen werden hervorgehoben, neue Techniken der Architektur oder Ausarbeitung besprochen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Griechenland

2.1 Knossos

2.2 Mykene

2.3 Tiryns

2.4 Pylos

2.5 Zusammenfassung

2.6 Pella

2.6.1 Pella- königlicher Palast

2.7 Aigai – Vergina

2.8 Palast des Galerius Thessaloniki

3. Vorderer Orient

3.1 Tell Leilan

3.2 Palast des Zimri-Lim

3.3 Nimrud

3.4 Babylon

3.5 Ninive

3.6 Persepolis

3.7 Zusammenfassung

4. Ägypten

4.1 Tell El-Amarna

4.2 Alexandria

5. Italien

5.1 Palatin/Rom

5.1.1 Domus Tiberiana

5.1.2 Domus Aurea

5.1.3 Domus Transitoria

5.1.4 Domus Flavia

5.2 Palast des Hadrian

5.3 Hadriansvilla in Tivoli

5.3.1 Nordpark

5.3.2 Teatro Marittimo

5.3.3 Stoia Poikile

5.3.4 Verwaltungs- und Diplomatentrakt

5.3.5 Hospitalia und Pavillon mit Belvedere

5.3.6 Das große Triclinium

5.3.7 Das Gartenstadion

5.3.8 Privatthermen des Kaisers

5.3.9 Die Regio otiosa

5.3.9.1 Personalwohnungen und Lagerräume

5.3.9.2 Kleine Thermen

5.3.9.3 Rocccabrunna-Turm

5.3.9.4 Panorama-Bankett-Halle

5.3.9.5 Südviertel

5.4 Villa Jovis – Kaiserresidenz auf Capri

6. Türkei

6.1 Pergamon

7. Kroatien

7.1 Diokletianstempel Split

7.1.1 Das Bronzene Tor

7.1.2 Vestibül

7.1.3 Peristylhof

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die architektonische und funktionale Entwicklung von Kaiserpalästen über verschiedene antike Zivilisationen hinweg. Das primäre Ziel ist es, trotz regionaler und zeitlicher Unterschiede, wiederkehrende strukturelle Konzepte – insbesondere die Trennung zwischen privatem Wohnbereich und repräsentativen Bereichen – zu identifizieren und zu vergleichen.

  • Vergleichende Analyse antiker Palastarchitektur
  • Strukturelle Entwicklung von der Bronzezeit bis zur Spätantike
  • Untersuchung von Funktionsbereichen (Repräsentation vs. Privatheit)
  • Bedeutung der Palastanlagen als Wirtschafts- und Verwaltungszentren
  • Architektonische Inszenierung von Herrschaft und Macht

Auszug aus dem Buch

Domus Aurea

Von Claudius ist keine Bautätigkeit am Palatin überliefert. Erst die Spuren Neros lassen sich wieder nachweisen, der den Palast am Palatin mit dem Esquilin verband. Nach dem Brand Roms wurde der Palast wiederaufgebaut und war Bestandteil der Domus Aurea – dem goldenen Haus des Nero, das sich vom Palatin, über Caelius und Oppius bis zum Esquilin erstreckte. Am Esquilin befand sich ein Bau, der sich über 370 Meter Länger erstreckte und in dessen Zentrum ein oktogonaler Saal, der geflutete werden konnte, befand. Er diente als Speisesaal. Zudem soll sich in dem Palast ein Saal befunden haben, der sich lt. Sueton drehte. Dieser drehbare Kuppelsaal wurde am Palatin gefunden in den Vigna Barberini und nennt sich cenatio Rotunda. Um die Bewegung zu erzielen, nutzte man Wasserkraft. An dem Mittelpfeiler des Saales waren Zahnräder eingesetzt, die durch ein Wasserrad in Bewegung gesetzt wurden. Oberhalb des letzten Zahnrades war der Boden mit Zähnen, der so immer in Bewegung gesetzt worden ist. Der Boden selber lag auf Rollen, um bewegt werden zu können. Die beiden Architekten Celer und Severus hatten sich diesen Mechanismus ausgedacht. In der cenatio Rotunda fanden Bankette statt, durch den drehbaren Boden hatte man immer wieder eine neue Aussicht.

Sueton lässt sich auch über die Verschwendungssucht des Nero aus. Sein Palast hatte an drei Seiten Säulenhallen von je 1000 Fuß Länger und eine Vorhalle mit einer 120 Fuß hohen Statue. Es gab einen See, Feldern, Weiden und Wälder, in denen eigene Wildtiere lebten. Alle Räume seien mit Gold und Edelsteinen überzogen gewesen und sogar die Kassettendecken hätten sich bewegt, so dass man aus ihnen Blumen streuen konnte. Sueton legt Nero nach der Fertigstellung der Domus Aurea folgende Worte in den Mund: „ Jetzt endlich fange ich an wie ein Mensch zu wohnen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit definiert den Fokus auf klassische Länder der Antike und setzt das Ziel, eine zeitliche und länderspezifische Vergleichbarkeit der Palastarchitektur zu erreichen.

Griechenland: Dieses Kapitel behandelt die Paläste der minoischen und mykenischen Kultur sowie bedeutende makedonische Anlagen, wobei insbesondere die räumliche Organisation und Herrschaftssymbole analysiert werden.

Vorderer Orient: Es werden mesopotamische Palastanlagen untersucht, die durch ihre ausgeprägte Archivkultur und die strikte Trennung von Verwaltungs- und Privatbereichen charakterisiert sind.

Ägypten: Der Fokus liegt auf der Residenz in Tell El-Amarna sowie den Überlieferungen zu den Palästen in Alexandria, welche trotz mangelnder baulicher Reste architektonische Einflüsse persischer Konzepte aufzeigen.

Italien: Das umfangreichste Kapitel widmet sich der Entwicklung der Kaiserpaläste auf dem Palatin in Rom, von den Anfängen unter Augustus bis hin zu den monumentalen Umgestaltungen durch Nero, die Flavier und Hadrian, einschließlich einer detaillierten Fallstudie zur Hadriansvilla.

Türkei: Dieses Kapitel beleuchtet die Palastanlagen der Oberburg von Pergamon als hellenistische Herrschersitze und deren Funktionseinheiten.

Kroatien: Die Analyse des Diokletianpalastes in Split schließt die Arbeit ab, wobei die Verbindung von Villen-, Sakral- und Militärarchitektur als Alterssitz hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Kaiserpalast, Antike, Architektur, Palatin, Domus Aurea, Hadriansvilla, Repräsentation, Privatbereich, Megaron, Peristyl, Machtsymbolik, Ausgrabung, Herrscher, Geschichte, Siedlungsstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen und architektonischen Entwicklung antiker Kaiserpaläste in verschiedenen Regionen, um Gemeinsamkeiten und Entwicklungen der herrschaftlichen Wohn- und Repräsentationskultur aufzuzeigen.

Welche geografischen Themenfelder deckt das Werk ab?

Das Spektrum reicht von Griechenland über den Vorderen Orient und Ägypten bis hin zu Italien, der Türkei und Kroatien.

Was ist das zentrale Forschungsziel der Publikation?

Ziel ist es, trotz regionaler Unterschiede eine zeitübergreifende Kontinuität in bestimmten architektonischen Elementen, wie etwa der Trennung von Privat- und Repräsentativbereichen, nachzuweisen.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Untersuchung zugrunde?

Die Autorin/der Autor stützt sich auf eine Analyse archäologischer Funde und Überlieferungen antiker Schriftsteller, um die bauliche Entwicklung und die Funktion der Palastanlagen zu rekonstruieren.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich nach geografischen Regionen und analysiert spezifische Palastkomplexe wie Knossos, Mykene, die römischen Kaiserpaläste auf dem Palatin sowie die Hadriansvilla in Tivoli.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Kaiserpalast, Architektur, Repräsentation, Siedlungsstruktur und historische Entwicklung.

Welche besondere Bedeutung kommt dem Palatin in Rom zu?

Der Palatin gilt als das zentrale Entwicklungsgebiet der römischen Kaiserresidenzen, wo verschiedene Herrscher wie Augustus, Nero und Domitian ihre jeweils eigenen baulichen Konzepte und Erweiterungen umsetzten.

Was zeichnet die Hadriansvilla in Tivoli aus?

Die Anlage ist durch eine außergewöhnliche Größe und Komplexität gekennzeichnet, die verschiedene funktionale Bereiche wie das "Gartenstadion", Thermen und künstliche Landschaften integriert und als Rückzugsort des Kaisers diente.

Fin de l'extrait de 36 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Antike Kaiserpaläste. Vergleiche der zeitlichen Entwicklung
Cours
Seminarreihe
Auteur
Sigrid Vollmann (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
36
N° de catalogue
V351947
ISBN (ebook)
9783668384781
ISBN (Livre)
9783668384798
Langue
allemand
mots-clé
antike kaiserpaläste vergleiche entwicklung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sigrid Vollmann (Auteur), 2016, Antike Kaiserpaläste. Vergleiche der zeitlichen Entwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351947
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  36  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint