In dieser Untersuchung wird der Begriff Partizipation vorgestellt und untersucht, wie er sich in drei Jugendzentren der KJA (dem Träger des Auftraggebers dieser Untersuchung) widerspiegelt. Partizipation ist ein Ansatz innerhalb der sozialen Arbeit, nach dem der Klient mit Unterstützung des Sozialarbeiters den Hilfebedarf definiert.
Sowohl hinsichtlich der Mitarbeiter der untersuchten Jugendzentren, als auch auf Seiten der Besucher wird dieser Begriff anhand von Literaturrecherche, Interviews und teilnehmender Beobachtung näher untersucht. Die Arbeit ist eingeteilt in fünf Kapitel.
In Kapitel eins erfolgt eine Einleitung, in der das Grundwissen sowie die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit angegeben wird. Der Leser erhält eine Sicht darüber was untersucht wird. Mithilfe dieser Informationen wird danach beschrieben, wie untersucht wurde.
Infolgedessen ist die benutzte Untersuchungsmethode das Thema des zweiten Kapitels. Diese wird verdeutlicht und der Leser erhält eine Sicht darüber, wie untersucht wird.
Daraufhin werden die Ergebnisse zusammengefasst in Kapitel drei. Diese ergeben, dass sich unterschiedliche Stimmungen und Begriffsdefinitionen bezüglich Partizipation in den Jugendzentren wiederfinden. Diese Informationen werden hiernach kritisch betrachtet in Kapitel vier: Ist es sinnvoll, bestimmte Methoden zu benutzen? Was sagen die jeweiligen Leiter und was meint der Autor selber? Auf Basis dieses Wissens formuliert er Empfehlungen für den Auftraggeber, die er bei Bedarf in seine zukünftige Arbeit mit einbringen kann. In Kapitel fünf erfolgen die nötigen Literaturverweise und der Leser findet wichtige Anlagen zurück, auf die in der Untersuchung verwiesen wird.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1 Einleitung
- 1.1. Kontext
- 1.2. Situationsanalyse und Literaturrecherche
- 1.2.1. Der Auftrag der Partizipation
- 1.2.2. Partizipation auf institutioneller Ebene
- 1.2.3. Partizipation aufseiten des Klienten
- 1.2.4. Anfänge bedürfnisorientierter Jugendarbeit
- 1.2.5. Existenzielle Bedürfnisse
- 1.3. Operationalisierung der Forschungsbegriffe
- 1.4. Problemstellung
- 1.5. Zielsetzung
- 1.6. Zentrale Problemstellung und Teilaufgaben
- 1.7. Vorschau auf die Elemente des Berichts
- Kapitel 2 Methode
- 2.1. Charakterisierung der Forschung
- 2.2. Forschungspopulation
- 2.3. Forschungsinstrumente
- 2.3.1. Literaturrecherche
- 2.3.2. Problemzentrierte Interview
- 2.3.3. Teilnehmende Beobachtung
- 2.4. Verfahren zur Datenerfassung
- 2.5. Analysenplan
- 2.5.1. Grounded Theory
- 2.5.2. Phänomenologische Analyse
- Kapitel 3 Ergebnisse
- 3.1. Teilaufgabe Eins
- 3.1.1. Partizipation aufseiten der Mitarbeiter
- 3.1.2. Partizipation aufseiten der Besucher
- 3.2. Teilaufgabe Zwei
- 3.2.1. Angebote
- 3.2.2. Anforderungen / Bedingungen
- 3.2.3. Methoden
- 3.2.4. Haltung
- 3.2.5. Ziele
- 3.2.6. Einschätzung/Sichtbarkeit
- 3.3. Teilaufgabe Drei
- 3.3.1. Entwicklung in der Teilaufgabe Drei
- 3.3.2. Beobachtungen
- 3.3.3. Ergebnisse der Fragebögen
- 3.1. Teilaufgabe Eins
- Kapitel 4 Analyse der Ergebnisse
- 4.1. Schlussfolgerung
- 4.2. Diskussion
- 4.3. Empfehlung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Bachelor-Thesis untersucht den Begriff der Partizipation im Kontext von drei offenen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen der KJA Köln. Ziel ist es, die unterschiedlichen Perspektiven auf Partizipation von Seiten der Mitarbeiter und Besucher der Einrichtungen zu beleuchten und deren Umsetzung in der Praxis zu analysieren.
- Partizipation als Ansatz in der Sozialen Arbeit
- Umsetzung von Partizipation in der Praxis
- Perspektiven von Mitarbeitern und Besuchern auf Partizipation
- Methoden und Herausforderungen der Partizipation in Jugendzentren
- Entwicklung von Empfehlungen für die KJA Köln
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 stellt den Kontext der Untersuchung vor und beleuchtet die Bedeutung von Partizipation in der Kinder- und Jugendhilfe. Kapitel 2 beschreibt die angewandte Forschungsmethode, die sowohl Literaturrecherche, Interviews als auch teilnehmende Beobachtung umfasst. Kapitel 3 präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung, die unterschiedliche Perspektiven auf Partizipation in den drei Jugendzentren aufzeigen. Kapitel 4 analysiert die Ergebnisse und diskutiert deren Bedeutung für die Praxis. Kapitel 5 fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und formuliert Empfehlungen für die KJA Köln.
Schlüsselwörter
Partizipation, Jugendhilfe, offene Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, KJA Köln, Mitarbeiter, Besucher, Perspektiven, Praxis, Methoden, Herausforderungen, Empfehlungen.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Partizipation in der Sozialen Arbeit?
Partizipation ist ein Ansatz, bei dem Klienten mit Unterstützung von Sozialarbeitern ihren Hilfebedarf selbst definieren und aktiv an Entscheidungsprozessen beteiligt werden.
Wie wurde die Partizipation in den KJA-Jugendzentren untersucht?
Die Untersuchung basierte auf Literaturrecherche, problemzentrierten Interviews mit Mitarbeitern und Besuchern sowie teilnehmender Beobachtung in drei Jugendzentren.
Welche Ergebnisse lieferte die Studie zur Einstellung der Mitarbeiter?
Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Stimmungen und Begriffsdefinitionen bezüglich Partizipation unter den Mitarbeitern, was Auswirkungen auf die pädagogische Haltung und Angebote hat.
Wie nehmen die Besucher der Jugendzentren ihre Beteiligung wahr?
Die Studie beleuchtet die Sichtbarkeit von Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche und wie diese deren existenzielle Bedürfnisse widerspiegeln.
Welche Methoden wurden zur Datenanalyse verwendet?
Die Analyse erfolgte nach Prinzipien der Grounded Theory und der phänomenologischen Analyse, um tiefere Einblicke in die gelebte Praxis zu erhalten.
Welche Empfehlungen gibt die Arbeit an den Träger KJA Köln?
Basierend auf der Analyse werden konkrete Handlungsempfehlungen für die zukünftige Gestaltung bedürfnisorientierter Jugendarbeit und die Stärkung der Partizipation formuliert.
- Quote paper
- Lars Korff (Author), 2015, Einstellung zu Partizipation in den Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen der KJA Köln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351978