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Die Methoden der Kapitalakkumulation nach Marx' "Das Kapital"

Titre: Die Methoden der Kapitalakkumulation nach Marx' "Das Kapital"

Dossier / Travail , 2016 , 17 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Simon Matthiesen (Auteur)

Politique - Méthodes, Recherche
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Diese Hausarbeit befasst sich mit einer Analyse der Methoden der Kapitalakkumulation aus Karl Marx' "Das Kapital". Hierbei werden zunächst der Kapitalismus und die zugehörigen Klassen im System behandelt, hauptsächlich aber werden Aspekte der maximalen Arbeitsleistung, Arbeitsteilung, Maschinerie, sowie Arbeiter und Maschine thematisiert.

Einige seiner Gedanken hinsichtlich der politischen Ökonomie hat Karl Marx in seinem Werk „Das Kapital“ kritisch niedergeschrieben: „In ihm beschreibt der Philosoph das Ganze der kapitalistischen Produktionsweise und der daraus hervorgehenden bürgerlichen Gesellschaft mit all ihren Erscheinungsformen. In einer Zeit gesellschaftlichen Umbruchs entstanden, ist es die fundamentalste Kritik der kapitalistischen Gesellschaftsform.“ Die nachfolgende Analyse beschäftigt sich mit dessen erstem, allein vollständig von Marx verfasstem und herausgegebenem Band. Zu Beginn wird das Phänomen des Kapitalismus für ein besseres Verständnis in den Zusammenhang der Materialistischen Dialektik eingeordnet. Daran anschließend werden Bourgeoisie und Proletariat – die Klassen der damaligen Gesellschaft – thematisiert. Gefolgt von den zur Kapitalakkumulation nötigen Mitteln wie maximale Arbeitsleistung, Arbeitsteilung und Maschinerie über Wechselwirkungen zwischen Arbeiter und Maschine, sowie einem Resümee, endet die Arbeit mit einem Rückblick aus der Perspektive der heutigen Realität auf diesen Prozess. Zum besseren Verständnis von Marx‘ Werk beitragende Literatur, sowie zusätzliche hilfreiche Informationslieferanten für das Verfassen dieser Hausarbeit sind: Steve Shipside’s „Karl Marx‘ – Das Kapital – 52 brillante Ideen für ihr Business“, das Lexikon der Politikwissenschaft von Nohlen und Schultze, eine Studienarbeit von Michael Baumann zum Thema „Klassenstruktur und Schichtungstheorie. Vergleich der Theorien von Karl Marx und Max Weber“, sowie Zeitungsartikel und die Firmenleitbilder der Unternehmen Benteler Automotive und Max Heimerl Bau GmbH. Nach Marx ist der Kapitalismus eine warenproduzierende Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in der die Arbeiterklasse ihre Arbeitskraft verkaufen muss und die Kapitalistenklasse sich den erzeugten Mehrwert aneignet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines

2 Materialistische Dialektik

3 Kapitalismus

3.1 Klassen

3.1.1 Bourgeoisie

3.1.2 Proletariat

3.2 Mittel zur Kapitalakkumulation

3.2.1 Maximale Arbeitsleistung

3.2.2 Arbeitsteilung

3.2.3 Maschinerie

3.3 Arbeiter und Maschine

4 Resümee

5 Epilog

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das Werk „Das Kapital“ von Karl Marx unter besonderer Berücksichtigung der Mechanismen der Kapitalakkumulation sowie deren Auswirkungen auf die Klassenstruktur und das Verhältnis zwischen Arbeitern und Maschinen.

  • Einordnung des Kapitalismus in die materialistische Dialektik.
  • Untersuchung der Klassenstrukturen (Bourgeoisie und Proletariat).
  • Analyse der Methoden zur Gewinnmaximierung (Arbeitsleistung, Arbeitsteilung, Maschinerie).
  • Betrachtung der Entfremdung und der sozioökonomischen Folgen für die Arbeiterklasse.
  • Vergleichende Perspektive auf moderne Unternehmensführung im 21. Jahrhundert.

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Maschinerie

Als Produktionsmittel von Mehrwert und somit der Kapitalerhöhung wurden auch Maschinen genutzt. „Gleich jeder andren Entwicklung der Produktivkraft der Arbeit soll sie Waren verwohlfeilern und den Teil des Arbeitstags, den der Arbeiter für sich selbst braucht, verkürzen, um den andren Teil seines Arbeitstags, den er dem Kapitalisten umsonst gibt, zu verlängern“. Dabei bestand jegliche existente Form von Maschinerie aus drei wesentlichen Teilen: Bewegungsmaschine, Transmissionsmechanismus und Werkzeugmaschine oder auch Arbeitsmaschine genannt. Die Bewegungsmaschine fungiert hierbei als Triebkraft des gesamten Mechanismus. „Sie erzeugt ihre eigene Bewegungskraft ähnlich einer Dampfmaschine, Heißluftmaschine, elektro-magnetischen Maschine usw., oder sie erhält den Anstoß durch eine Naturkraft, wie beispielsweise das Wasserrad vom Wassergefälle oder der Windflügel vom Wind. Der Transmissionsmechanismus [...] regelt die Bewegung und wandelt bei Bedarf ihre Form z. B. aus einer senkrechten in eine kreisförmige um und verteilt und überträgt sie auf die Werkzeugmaschinerie. Er besteht aus Schwungrädern, Treibwellen, Zahnrädern, Kreiselrädern, Schäften, Schnüren, Riemen, Zwischengeschirr etc. Diese beiden genannten Teile des Mechanismus existieren nur, um der Werkzeugmaschine die Bewegung mitzuteilen, wodurch sie den Arbeitsgegenstand anpackt und zweckmäßig verändert. Von der Werkzeugmaschine ging man also eigentlich aus, wenn man von der Maschinerie im 18. Jahrhundert sprach.“

Man sah sie (die Werkzeugmaschine) als „Mechanismus, der nach Mitteilung der entsprechenden Bewegung mit seinen Werkzeugen dieselben Tätigkeiten verrichtet, welche früher der Arbeiter mit ähnlichen Werkzeugen verrichtete.“ Die Produktivität einer Maschine war außerdem insofern höher, dass sie in der „Anzahl von Arbeitsinstrumenten, womit [ein Mensch] gleichzeitig wirken kann, [nicht] durch die Anzahl [natürlicher] Produktionsinstrumente, [wie eigener] körperliche[r] Organe, beschränkt [ist].“ Denn die Anzahl der Werkzeuge, die eine Maschine gleichzeitig betreibt ist im Gegensatz zum Handwerkszeug eines Arbeiters nicht organisch beschränkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Allgemeines: Einführung in die Biografie von Karl Marx und die methodische Zielsetzung der Analyse von „Das Kapital“.

2 Materialistische Dialektik: Erläuterung des historischen Materialismus und der geschichtlichen Entwicklung durch Klassenkämpfe.

3 Kapitalismus: Darstellung der kapitalistischen Grundstruktur und der wesentlichen Antriebskräfte der Akkumulation.

3.1 Klassen: Analyse der gesellschaftlichen Trennung in Bourgeoisie als Kapitalbesitzer und Proletariat als Arbeitskraftverkäufer.

3.1.1 Bourgeoisie: Untersuchung der Akkumulationslogik der Kapitalistenklasse und ihrer historischen Entwicklung.

3.1.2 Proletariat: Betrachtung der Lebensrealität der Arbeiterklasse, die zur Sicherung ihrer Existenz zur Arbeit gezwungen ist.

3.2 Mittel zur Kapitalakkumulation: Zusammenfassung der ökonomischen Instrumente zur Steigerung des Mehrwerts.

3.2.1 Maximale Arbeitsleistung: Analyse der negativen Folgen unbegrenzter Arbeitszeiten für die Regeneration und Bildung der Arbeiter.

3.2.2 Arbeitsteilung: Erläuterung, wie die Fragmentierung von Arbeitsprozessen die Produktivität durch Einseitigkeit steigert.

3.2.3 Maschinerie: Diskussion der technischen Produktionsmittel und deren Rolle bei der Verdrängung menschlicher Muskelkraft.

3.3 Arbeiter und Maschine: Untersuchung des Verhältnisses zwischen dem technischen Fortschritt und der damit einhergehenden Konkurrenz für den Arbeiter.

4 Resümee: Synthese der Ergebnisse über den unendlichen Prozess der Kapitalakkumulation und deren destruktive soziale Konsequenzen.

5 Epilog: Einordnung der Marxschen Theorie in den modernen Kontext des 21. Jahrhunderts und heutige Prinzipien der Mitarbeiterführung.

Schlüsselwörter

Kapitalismus, Kapitalakkumulation, Karl Marx, Bourgeoisie, Proletariat, Mehrwert, Arbeitsteilung, Maschinerie, Industrialisierung, Klassenkampf, Entfremdung, Profitmaximierung, Arbeitskraft, Produktion, Historischer Materialismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine Analyse von Karl Marx' Werk „Das Kapital“ und beleuchtet die Methoden, mit denen Kapital angehäuft wird.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Klassenstruktur, die ökonomischen Mittel der Kapitalakkumulation (wie Maschinen und Arbeitsteilung) sowie das Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die kapitalistische Produktionsweise nach Marx zu verstehen und die Auswirkungen dieser Prozesse auf die Arbeiterklasse darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einer Literaturrecherche der zentralen Marxschen Werke sowie ergänzender politikwissenschaftlicher Lexika basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Materialistischen Dialektik, die Beschreibung der beiden Grundklassen und die detaillierte Analyse der Akkumulationsmittel wie Arbeitsleistung und Maschineneinsatz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kapitalismus, Akkumulation, Bourgeoisie, Proletariat und die Entfremdung des Arbeiters.

Inwiefern spielt das Thema „Maschinerie“ eine Rolle für den Arbeiter?

Laut der Analyse fungiert die Maschine nicht nur als Produktionsmittel, sondern als Konkurrent des Arbeiters, der diesen durch gesteigerte Effizienz und Ersetzbarkeit unter Druck setzt.

Wie wird das Fazit im Vergleich zur heutigen Zeit bewertet?

Im Epilog wird diskutiert, wie moderne Ansätze der Unternehmensführung, wie Mitbestimmung und Wertschätzung, als Weiterentwicklung oder Gegenentwurf zum klassischen Marxschen Kapitalismus verstanden werden können.

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Résumé des informations

Titre
Die Methoden der Kapitalakkumulation nach Marx' "Das Kapital"
Université
University of Regensburg
Note
1,0
Auteur
Simon Matthiesen (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
17
N° de catalogue
V352043
ISBN (ebook)
9783668391956
ISBN (Livre)
9783668391963
Langue
allemand
mots-clé
methoden kapitalakkumulation marx kapital
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Simon Matthiesen (Auteur), 2016, Die Methoden der Kapitalakkumulation nach Marx' "Das Kapital", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352043
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Extrait de  17  pages
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