In dieser Arbeit werden alle Aspekte des Sportsponsodings behandelt: angefangen bei Begriffserläuertungen, über die Entwicklung eines Sportsponsoringkonzeptes bis hin zur Bedeutung des Sportsponsorings für Unternehmen, Sportler, Makler und Medien. Desweiteren wird auf Probleme der Wirkungsmessung eingegangen und Lösungsansätze vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 Theoretische Grundlagen
1.1 Begriff und Definition „Kommunikationspolitik“
1.2 Begriff und Definition „Sponsoring“
1.3 Entwicklung eines Sportsponsoringkonzeptes
1.3.1 Situationsanalyse
1.3.2 Festlegung der Ziele des Sportsponsorings
1.3.3 Identifizierung der Zielgruppen des Sportsponsorings
1.3.4 Festlegung der Sportsponsoringstrategie
1.3.5 Kalkulation des Sportsponsoringbudgets
1.3.6 Auswahl von Sponsorships
1.3.7 Durchführung von Einzelmaßnahmen
1.3.8 Integration des Sportsponsorings in das Kommunikationsmix
1.3.9 Erfolgskontrolle beim Sportsponsoring
2 Die Bedeutung des Sportsponsorings
2.1 Die Bedeutung des Sportsponsorings für das Unternehmen als Sponsor
2.2 Die Bedeutung des Sportsponsorings für den Sport als Gesponserter
2.3 Die Bedeutung des Sportsponsorings für die Makler
2.4 Die Bedeutung des Sportsponsorings für die Massenmedien
3 Probleme bei der Wirkungsmessung des Sportsponsorings
4 Lösungsansätze
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert die Rolle des Sportsponsorings als strategisches Instrument der Unternehmenskommunikation. Ziel ist es, den Prozess der Konzepterstellung zu durchleuchten, die Bedeutung für verschiedene Akteure im Sportumfeld zu beleuchten und zentrale methodische Herausforderungen bei der Wirkungskontrolle zu identifizieren.
- Theoretische Fundierung des Sponsoring-Begriffs und dessen Einordnung in die Kommunikationspolitik.
- Strukturierung des Planungsprozesses für ein Sportsponsoringkonzept.
- Analyse der spezifischen Interessen und Rollen von Sponsoren, Sportlern, Maklern und Medien.
- Identifikation der Probleme bei der Messung von Sponsoring-Wirkungen und Aufzeigen von Lösungsansätzen.
Auszug aus dem Buch
1.2 Begriff und Definition „Sponsoring“
Um den Begriff „Sponsoring“ näher zu erläutern, ist die Klärung des Begriffes „Sponsor“ erforderlich.
„Sponsor“ ist die lateinische Bezeichnung für den Bürgen. Der Wortstamm wird aus dem Lateinischen „spondeo“ abgeleitet und bedeutet „förmlich, feierlich versprechen oder sich zu etwas verpflichten“.
In den letzten Jahrzehnten hat sich daraus der vielzitierte Begriff des „Sponsoring“ entwickelt:
„Sponsoring bedeutet die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten, die mit der Bereitstellung von Geld- oder Sachmitteln oder Dienstleistungen durch Unternehmen zur Förderung von Personen und/oder Organisationen im sportlichen, kulturellen und/oder sozialen Bereich verbunden sind, um damit gleichzeitig Ziele der Unternehmenskommunikation zu erreichen.“
Zusammenfassung der Kapitel
1 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe der Kommunikationspolitik und des Sponsorings und legt den systematischen Planungsprozess für Sportsponsoringkonzepte dar.
2 Die Bedeutung des Sportsponsorings: Hier wird die Relevanz des Sponsorings für die beteiligten Akteure – Unternehmen, Sport, Makler und Massenmedien – detailliert analysiert und strukturiert.
3 Probleme bei der Wirkungsmessung des Sportsponsorings: Dieses Kapitel befasst sich mit den Schwierigkeiten bei der Erfolgskontrolle, insbesondere hinsichtlich der sekundären Aufmerksamkeitseffekte und externer Störeinflüsse.
4 Lösungsansätze: Es werden Wege aufgezeigt, wie Unternehmen durch effektivere Kontrollmechanismen und die Einbeziehung neuerer Ansätze der Werbewirkungsforschung die Ergebnisse ihres Sponsoring-Engagements besser bewerten können.
Schlüsselwörter
Sportsponsoring, Kommunikationspolitik, Sponsoringkonzept, Wirkungskontrolle, Imageverbesserung, Zielgruppenplanung, Sponsoringstrategie, Interdependenzproblem, Sportmarketing, Massenmedien, Werbewirkungsforschung, Unternehmenskommunikation, Marktpositionierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt Sportsponsoring als ein zentrales, strategisches Instrument der modernen Unternehmenskommunikation und beleuchtet dessen theoretische und praktische Anwendung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Begriffsklärung, die methodische Erstellung eines Sponsoringkonzeptes, die Rollen der beteiligten Parteien sowie die Probleme bei der Erfolgsmessung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, Unternehmen eine strukturierte Anleitung für den Planungsprozess im Sportsponsoring zu geben und gleichzeitig ein Verständnis für die komplexen Wechselwirkungen im Sponsoring-Markt zu schaffen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die systematische Aufbereitung bestehender betriebswirtschaftlicher und marketingrelevanter Definitionen und Modelle.
Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Planungsprozesses, die Analyse der Bedeutung für die verschiedenen Akteure und die kritische Auseinandersetzung mit der Wirkungsmessung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Sportsponsoring, Kommunikationsmix, Wirkungskontrolle, Zielgruppen, Sponsoringstrategie und Interdependenzproblem.
Warum ist die „Situationsanalyse“ als erster Schritt im Sponsoringkonzept so wichtig?
Sie bildet die Basis, um unterschiedliche Einflüsse und Chancen zu identifizieren, bevor strategische Entscheidungen für das Sponsoring-Engagement getroffen werden.
Warum gelten Massenmedien als „unfreiwillige Partner“ beim Sponsoring?
Weil sie in den Sponsoringvertrag zwischen Sponsor und Gesponsertem nicht involviert sind, aber bei der Übertragung von Sportereignissen die Sponsoring-Botschaften zwangsläufig mit übertragen.
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- Georg Haß (Author), 2003, Sportsponsoring: Entwicklung eines Sportsponsoringkonzepts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35217