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Sprachförderung als Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb

Möglichkeiten und Grenzen der Sprachförderung in KiTas

Título: Sprachförderung als Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb

Trabajo Escrito , 2015 , 16 Páginas , Calificación: 1,2

Autor:in: I. Seel (Autor)

Ciencia del lenguaje / Lingüística
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Die Sprachentwicklung ist eng verbunden mit der kognitiven, motorischen, emotionalen, sensorischen und sozialen Entwicklung der Kinder. Die Sprache wird nicht regelgeleitet über Grammatik und Wortschatz erlernt, sondern mit allen Sinnen und in erster Linie als Kommunikationsmittel mit der unmittelbaren Umwelt. Für die Erklärung von Mechanismen kindlichen Spracherwerbs gibt es je nach wissenschaftlicher Position verschiedene Spracherwerbstheorien. Sie bieten teils sich widersprechende, teils sich ergänzende Erklärungsmodelle. In ihnen wird der Spracherwerbsprozess beschrieben als Nachahmung und Konditionierung (Behaviorismus), Angeborener Mechanismus (Nativismus), kognitive Gesamtentwicklung (Kognitivismus) und Umgebungseinfluss und Interaktion zwischen Bezugspersonen und Kindern (Interaktionismus).

Zum Spracherwerb nutzen die Kinder unterschiedliche Spracherwerbsstile. „Nominaler Stil“ zeichnet sich über flexiblen Wortschatzgebrauch mit überwiegendem Nomengebrauch aus. „Expressiver Stil“ ist wenig verständlich, da die Wortschatzerweiterung langsamer verläuft und überwiegend Allzweck- und Funktionswörter benutzt werden. Beide Stile führen zum Spracherwerb. Als Voraussetzung für den Schriftspracherwerb müssen Kinder im Vorschulalter grundlegende Fähigkeiten aus folgenden Bereichen erwerben: Auditive Wahrnehmung, Visuelle Analyse, Symbolverständnis und Grob- und feinmotorische Fähigkeiten. Die Wahrnehmungsleistungen sind in der Regel von der motorischen Koordination abhängig. Bei einer gestörten Wahrnehmungsleistung kommen Anpassungs-leistungen zwischen Reiz und Reaktion nicht in der erwarteten Weise zustande.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lese-Rechtschreibschwäche

3. Voraussetzungen für den Sprach- und Schriftentwicklung

4. Erfassung der Sprachkompetenz

4.1 Sprachdiagnostische Hilfsmittel

4.2 Das Bielefelder Screening (BISC)

4.3 Münsteraner Screening (MUSC)

4.4 Rundgang durch Hörhausen

5. Sprachförderung als Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb

5.1. Begriffsdefinitionen der Sprachförderung

5.2 Förderprogrammen für Kinder mit Risiko zur Ausbildung einer Lese-Rechtschreibschwäche

5.3 Sprachliche Förderung durch Angebote aus verschiedenen Bildungsbereichen

5.4 Möglichkeiten und Grenzen der Sprachförderung in KiTas

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten der gezielten Sprachförderung zur Prävention von Lese-Rechtschreibschwächen bei Kindern im Vorschulalter. Dabei wird analysiert, wie durch frühzeitige Diagnostik und den Einsatz spezifischer Förderprogramme die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schriftspracherwerb geschaffen werden können.

  • Bedeutung der phonologischen Bewusstheit für den Schriftspracherwerb
  • Methoden der frühkindlichen Sprachdiagnostik und Screenings
  • Evaluation bekannter Förderprogramme für Risikokinder
  • Verknüpfung von Sprachförderung mit alltagsintegrierten Bildungsbereichen
  • Grenzen und Anforderungen an die pädagogische Arbeit in Kindertagesstätten

Auszug aus dem Buch

3. Voraussetzungen für den Sprach- und Schriftentwicklung

Die Erfahrungen eines Kindes mit Sprache liegen in den ersten Lebensjahren einen Grundstein für die Entwicklung seiner sprachlichen Fähigkeiten. Das Kind kann nur bei einer intakten Sprachwahrnehmung notwendige Grundfertigkeiten erlernen (vgl. Engel, 2005, S. 16).

„Reimwörter erkennen, Silben in Wörtern bestimmen und Anlaute von Wörtern benennen können, wenn das Lernen im sprachlichen Bereich erfolgreich sein soll. Das Kind muss das so genannte phonologische Bewusstsein entwickelt haben. Grundlegende grammatische Fähigkeiten im Gebrauch der deutschen Sprache sollten vorhanden sein. Das Hörvermögen muss normal entwickelt sein und grundlegende Strukturen der Sprache wie Ober- und Unterbegriff müssen vorhanden sein. Dazu muss das Gedächtnis in der Lage sein, Wörter und Sätze zu speichern (ebd., S. 17).“

Die Sprachentwicklung ist eng verbunden mit der kognitiven, motorischen, emotionalen, sensorischen und sozialen Entwicklung der Kinder. Der Sprache wird nicht regelgeleitet über Grammatik und Wortschatz erlernt, sondern mit allen Sinnen und in erster Linie als Kommunikationsmittel mit der unmittelbaren Umwelt. Für die Erklärung von Mechanismen kindlichen Spracherwerbs gibt es je nach wissenschaftlicher Position verschiedene Spracherwerbstheorien. Sie bieten teils sich widersprechende, teils sich ergänzende Erklärungsmodelle. In ihnen wird der Spracherwerbsprozess beschrieben als Nachahmung und Konditionierung (Behaviorismus), Angeborener Mechanismus (Nativismus), kognitive Gesamtentwicklung (Kognitivismus) und Umgebungseinfluss und Interaktion zwischen Bezugspersonen und Kindern (Interaktionismus) (Lisker, 2011, S. 9f.). Zum Spracherwerb nutzen die Kinder unterschiedliche Sprach-erwerbsstile. Nominaler Stil zeichnet sich über flexiblen Wortschatzgebrauch mit überwiegendem Nomengebrauch aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Sprache als Schlüsselkompetenz dar und definiert das Ziel der Arbeit, Risikokinder frühzeitig zu identifizieren und förderstrategisch zu unterstützen.

2. Lese-Rechtschreibschwäche: Das Kapitel erläutert das Störungsbild der LRS, deren Ursachen sowie die Rolle der phonologischen Bewusstheit als entscheidende Vorläuferfähigkeit.

3. Voraussetzungen für den Sprach- und Schriftentwicklung: Hier werden die kognitiven und sozialen Grundvoraussetzungen für den Spracherwerb sowie verschiedene wissenschaftliche Spracherwerbstheorien dargelegt.

4. Erfassung der Sprachkompetenz: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über sprachdiagnostische Hilfsmittel wie BISC, MUSC und den "Rundgang durch Hörhausen" zur Früherkennung von Entwicklungsrisiken.

5. Sprachförderung als Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb: Dieser Hauptteil analysiert verschiedene Konzepte der Sprachförderung, diverse Förderprogramme für Risikokinder sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Integration in den Kindergartenalltag.

6. Zusammenfassung: Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse rekapituliert, wobei die Bedeutung einer sprachanregenden Umgebung und der professionellen Kompetenz der ErzieherInnen betont wird.

Schlüsselwörter

Sprachförderung, Lese-Rechtschreibschwäche, phonologische Bewusstheit, Schriftspracherwerb, Frühdiagnostik, BISC, Sprachstandserhebung, Elementarbildung, Vorschulerziehung, Sprachentwicklungsstörung, Literacy, Sprachbildung, Prävention, Kindertagesstätte, Sprachkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Prävention von Lese-Rechtschreibschwächen bei Kindern im Vorschulalter durch gezielte sprachliche Förderung und frühzeitige Diagnosemöglichkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Voraussetzungen für den Spracherwerb, diagnostische Verfahren zur Früherkennung und die praktische Umsetzung von Sprachförderkonzepten in Kindertageseinrichtungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten der erfolgreichen Förderung für Kinder mit einem Risiko zur Entwicklung einer Lese-Rechtschreibschwäche aufzuzeigen und dabei die Bedeutung der phonologischen Bewusstheit hervorzuheben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse bestehender Konzepte, Screenings und pädagogischer Sprachförderungsansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition der Sprachförderung, der Vorstellung spezifischer Förderprogramme (wie z.B. Würzburger Programm oder Kon-Lab) sowie der Rolle der alltagsintegrierten Sprachbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Sprachförderung, phonologische Bewusstheit, Lese-Rechtschreibschwäche und Früherkennung.

Welche Bedeutung hat das Bielefelder Screening (BISC)?

Das BISC dient als ein wesentliches Testverfahren zur zuverlässigen Identifizierung von Vorschulkindern, die ein Risiko für spätere Lese-Rechtschreibschwierigkeiten aufweisen.

Warum ist eine "alltagsintegrierte Sprachförderung" so wichtig?

Sie ermöglicht es, Sprachbildung unmittelbar in den Kindergartenalltag einzubinden, indem natürliche Interaktionen und Gesprächsanlässe genutzt werden, um das Kind optimal in seiner Sprachentwicklung zu unterstützen.

Was sind laut Autorin die Grenzen der Sprachförderung in KiTas?

Die Arbeit weist darauf hin, dass Förderprogramme bei schweren Sprachentwicklungsstörungen allein oft nicht ausreichen und dass eine fehlerhafte Anwendung durch unzureichend geschultes Personal vermieden werden muss.

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Detalles

Título
Sprachförderung als Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb
Subtítulo
Möglichkeiten und Grenzen der Sprachförderung in KiTas
Universidad
University of Applied Sciences Südwestfalen; Soest
Calificación
1,2
Autor
I. Seel (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
16
No. de catálogo
V352260
ISBN (Ebook)
9783668387546
ISBN (Libro)
9783668387553
Idioma
Alemán
Etiqueta
sprachförderung vorbereitung schriftspracherwerb möglichkeiten grenzen kitas
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
I. Seel (Autor), 2015, Sprachförderung als Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352260
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