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Erstellung eines präventivorientierten Bewegungskonzeptes nach §20 SGB V für einen Bewegungsanbieter

Title: Erstellung eines präventivorientierten Bewegungskonzeptes nach §20 SGB V für einen Bewegungsanbieter

Bachelor Thesis , 2016 , 58 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: SImon Nitschke (Author)

Economy - Health Economics
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Rückenbeschwerden sind, besonders in Industrieländern, ein weit verbreitetes Thema und verursachen hohe Kosten für das gesamte System. Die hohen Kosten setzen sich aus Arbeitsunfähigkeit, Inanspruchnahme Medizinischer Maßnahmen, Frührente oder Erwerbsminderung zusammen. Des Weiteren fand das Robert-Koch Institut (RKI) heraus, „dass etwa 60-80 Prozent der Erwachsenen über Rückenschmerzen klagen“ (Robert-Koch Institut, 2012, S. 19).

Folgende Fragestellungen werden daher in dieser Arbeit behandelt: Wie kann man diesen hohen Kosten entgegengewirkt werden? Kann ein Bewegungskurs Rückenbeschwerden präventiv vorbeugen und somit den erhöhten Krankenstand und die hohen volkswirtschaftlichen Kosten senken? Gibt es bevorzugte Zielgruppen, welche einen besonders hohen Bedarf an Präventionskursen haben?

Neben den hohen Kosten für die Volkswirtschaft, müssen auch die Konzeptkosten und der Break-Even Point berechnet und betrachtet werden. Wie hoch sind die Ausgaben um einen Präventionskurs durchzuführen und ab welcher Teilnehmerzahl decken sich die Einnahmen mit den Ausgaben.

Des Weiteren stellt sich die Frage, ob das Kurskonzept wie geplant durchgeführt werden kann, oder ob Barrieren und Probleme entstehen können. In diesem Zusammenhang wird ermittelt, welche Barrieren und Probleme auftreten können und wie Sie behoben bzw. von vornherein vermieden werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

2.1 Allgemeine Zielsetzung

2.2 Zielgruppe

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Präventionsgesetz und Leitfaden Prävention

3.1.1 Präventionsgesetz

3.1.2 Leitfaden Prävention

3.1.3 Präventionsbericht 2014

3.2 Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Rückenschmerzen und Prävention

3.2.1 Rückenschmerzen in Deutschland

3.2.2 Risikofaktoren für Rückenschmerzen

3.2.3 Studien zu bereits durchgeführten Rückenschulkonzepten

3.2.4 Das bio-psycho-soziale Schmerzkonzept

3.2.5 Teilnehmer der Präventionskurse

4 METHODIK

4.1 Grobplanung des Konzepts

4.2 Berechnung des Break-Even Point

5 ERGEBNISSE

5.1 Präventionskurs nach §20 SGB V

5.2 Break-Even Point

6 DISKUSSION

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines präventivorientierten Bewegungskonzeptes für einen Bewegungsanbieter unter Berücksichtigung der Richtlinien des §20 SGB V, um Rückenschmerzen vorzubeugen und gesundheitsfördernde Verhaltensweisen zu stärken. Es wird untersucht, wie ein solches Programm ökonomisch tragfähig gestaltet werden kann und wie durch gezielte Ansprache die Zielgruppe, insbesondere berufstätige Männer, erreicht werden kann.

  • Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und Präventionsvorgaben (SGB V und Leitfaden Prävention)
  • Untersuchung von Risikofaktoren und epidemiologischen Daten zum Thema Rückenschmerzen
  • Konzeption eines 10-wöchigen Rückentrainingsprogramms inkl. Stundenplanung
  • Durchführung einer Break-Even-Analyse zur ökonomischen Bewertung des Kursangebots

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Rückenschmerzen in Deutschland

Der Begriff „gesunder Rücken“ bzw. „Rückenschmerzen“ ist, besonders in den Industrieländern, ein weit verbreitetes Thema. Aus diesem Anlass veranlasste die Deutsche Sporthochschule mit dem Forschungs- und Präventionszentrum in Köln (FPZ) die größte „Deutsche Rückenstudie“ (Froböse, 2008). Hierfür wurden fast 60.000 Teilnehmer befragt um Informationen und Daten rund um das Thema Rückenleiden zu erhalten. Es wurden exakt 59.446 Personen befragt und die Daten im Anschluss ausgewertet und analysiert.

Die Studie ermittelte, dass Personen zwischen dem 40. und 49. Lebensjahr mit 28,5 Prozent am anfälligsten für Rückenschmerzen sind. Die Gruppe der 30 bis 39 Jährigen belegt mit 25,3 Prozent den zweiten Platz. Insgesamt treten 75 Prozent aller Rückenschmerzen in Deutschland bei den 30 bis 60 Jährigen auf.

Auch das Körpergewicht in Zusammenhang mit Rückenschmerzen wurde in der Studie betrachtet. 32,5 Prozent der Betroffenen weisen ein leichtes Übergewicht (BMI zwischen 25-30) auf, während 50 Prozent ein normales Verhältnis von Körpergewicht und Körpergröße haben. Ein deutlicher Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen und Übergewicht konnte nicht festgestellt werden. Dennoch zeigt die Studie, dass Übergewicht ein Faktor für Rückenschmerzen sein kann.

Des Weiteren wurde der Zusammenhang von Bewegung und Rückenschmerzen überprüft. Drei Viertel der Befragten (76,2 Prozent) sind körperlich inaktiv und machen kein aktives Rückentraining. Betrachtet man nun, dass 80 Prozent der Befragten in dem Zeitraum der Befragung Rückenschmerzen hatten, lässt sich ein Zusammenhang von Bewegungsmangel und Rückenschmerzen feststellen.

Der Trainingszustand des Rückens und seiner Strukturen ist also entscheidend für das Auftreten von Problemen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Relevanz der Prävention von Rückenschmerzen und die Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung des SGB V.

2 ZIELSETZUNG: Definition der allgemeinen und kursspezifischen Ziele des geplanten Präventionsangebots für die definierte Zielgruppe.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu Präventionsgesetzen, Leitfäden und wissenschaftliche Daten zur Epidemiologie und den Risikofaktoren von Rückenschmerzen.

4 METHODIK: Darstellung der inhaltlichen und organisatorischen Planung des Kurses sowie die ökonomische Berechnung des Break-Even Point.

5 ERGEBNISSE: Zusammenfassung der konkreten Kursstruktur und Bestätigung der finanziellen Tragfähigkeit ab einer bestimmten Teilnehmerzahl.

6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Herausforderungen bei der Zielgruppenansprache und Optimierungspotenziale des Präventionskonzepts.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Fazit zur Notwendigkeit des Ausbaus von Präventionsmaßnahmen und zur Zielgruppenerreichbarkeit.

Schlüsselwörter

Prävention, Rückenschmerzen, SGB V, Leitfaden Prävention, Rückentraining, Gesundheitsförderung, Bewegungsanbieter, Break-Even Point, Zielgruppe, Männer, soziale Ungleichheit, körperliche Aktivität, Gesundheitswesen, Wirbelsäule, Primärprävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines präventivorientierten Rückentrainings für einen Sportanbieter, das den gesetzlichen Anforderungen des §20 SGB V entspricht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen der Primärprävention, die Epidemiologie von Rückenschmerzen und die praktische Konzeption sowie ökonomische Kalkulation eines Präventionskurses.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein zertifizierbares Kurskonzept zu erstellen, das effektiv Rückenschmerzen vorbeugt, und dabei zu analysieren, ab wie vielen Teilnehmern das Angebot wirtschaftlich rentabel ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse zum aktuellen Kenntnisstand sowie eine strukturierte Konzeptplanung mit betriebswirtschaftlicher Break-Even-Berechnung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zum Präventionsgesetz die konkreten Kursinhalte, die Zielgruppenanforderungen und die Berechnung der Kosten und Erlöse detailliert beschrieben.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern gehören Prävention, Rückenschmerzen, §20 SGB V, Gesundheitsförderung und Break-Even-Analyse.

Warum wird im Konzept explizit eine Teilnehmerobergrenze festgelegt?

Die Begrenzung auf 15 Teilnehmer orientiert sich an den Vorgaben des Leitfadens Prävention, um eine qualifizierte Betreuung und Gruppendynamik zu gewährleisten.

Welche Barrieren identifiziert der Autor für die Zielgruppe der Männer?

Der Autor nennt Faktoren wie den Sozialstatus, das Alter und das gesundheitsbezogene Einstellungsverhalten als hemmende Faktoren, weshalb eine zielgruppengerechte Kommunikation essenziell ist.

Wie trägt das bio-psycho-soziale Schmerzkonzept zur Kursplanung bei?

Es dient als theoretisches Fundament, um zu verstehen, dass Rückenschmerzen nicht nur physisch, sondern auch durch psychische und soziale Einflüsse entstehen, was in die Kursinhalte (z.B. Stressbewältigung) einfließt.

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Details

Title
Erstellung eines präventivorientierten Bewegungskonzeptes nach §20 SGB V für einen Bewegungsanbieter
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Grade
1,5
Author
SImon Nitschke (Author)
Publication Year
2016
Pages
58
Catalog Number
V352333
ISBN (eBook)
9783668388734
ISBN (Book)
9783668388741
Language
German
Tags
§20 Konzept Prävention Präventionskurse Leitfaden Prävention Rückenkonzept Volkskrankheit Nr. 1
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
SImon Nitschke (Author), 2016, Erstellung eines präventivorientierten Bewegungskonzeptes nach §20 SGB V für einen Bewegungsanbieter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352333
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