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Aufgaben und Strukturen eines effizienten Leerstandsmanagement und deren Umsetzbarkeit

Title: Aufgaben und Strukturen eines effizienten Leerstandsmanagement und deren Umsetzbarkeit

Term Paper , 2016 , 16 Pages , Grade: 2,1

Autor:in: Matthias Pöselt (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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Übermäßiger Leerstand kann zur Gefahr für intakte und etablierte städtische Bereiche werden und zu einem Attraktivitätsverlust des Standortes führen. Das Statistische Bundesamt spricht von 8,6 Prozent deutschlandweiter Leerstandsquote von Immobilien im Jahr 2010. Als generelle Gründe gelten allem voran der voranschreitende demografische und strukturelle Wandel. Als Konsequenz ist der Umgang mit Leerstand ein Thema, mit dem sich Kommunen zunehmend auseinandersetzen müssen, um diesen voranschreitenden gesellschaftlichen Veränderungen entgegen zu wirken.

Aufgrund der vielschichtigen und akuten Problematik scheint sich in den letzten Jahren vermehrt das Instrument des kommunalen Leerstandsmanagements durchzusetzen. Genaue Zahlen hierzu existieren jedoch nicht. Kommunen nutzen dieses Instrument, um ihre Entwicklung durch Leerstandsverhinderung und Immobilienvermittlung wieder in positivere Bahnen zu lenken. Das bisherige Management scheint allerdings Umsetzungsprobleme zu haben, welche zum Ausbleiben der gewünschten Effekte führen.

In der folgenden Hausarbeit wird dies näher erarbeitet, indem zunächst die Leerstandsproblematik mit dessen Leerstandstypen erläutert wird, um in einem zweiten Schritt das bisher eingesetzte raumplanerische Konzept des konventionellen und strategischen Leerstandmanagement zunächst aus theoretischer Sicht mit dessen Strukturen und Aufgaben zu analysieren. In einem dritten Block wird die bisherige, effektive Umsetzbarkeit mit dessen Gründen untersucht und daraufhin ein Fazit gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung:

1. Leerstand

1.1. Die Leerstandsproblematik

2. Leerstandsmanagement

2.1. Kommunale Zuordnung des Leerstandsmanagement

2.2. Fachlicher Kontext

2.3. Aufgaben und Ziele des Leerstandsmanagement

2.4. Leerstandsdynamik und Gegenmaßnahmen:

2.4.1. Konventionelles Leerstandsmanagement

2.4.2. Strategisches Leerstandsmanagement

2.4.3. Möglichkeiten der Zwischennutzung

3. Probleme bei der Umsetzung von Leerstandsmanagement

3.1. Kommunale Ursachen:

3.2. Ursachen innerhalb des Leerstandsmanagement

3.3. Ursachen durch Immobilieneigentümer

4. Fazit:

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Wirksamkeit und Umsetzbarkeit kommunaler Leerstandsmanagementsysteme, um der durch Leerstand bedingten städtischen Abwärtsspirale („Trading-Down-Effekt“) entgegenzuwirken und effiziente Lösungswege aufzuzeigen.

  • Analyse der Leerstandstypen und der Problematik des Trading-Down-Effekts.
  • Gegenüberstellung von konventionellem und strategischem Leerstandsmanagement.
  • Untersuchung der organisatorischen und prozessualen Hürden bei der Umsetzung.
  • Evaluierung der Rolle von Immobilieneigentümern als zentraler Erfolgsfaktor.
  • Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Stärkung der kommunalen Steuerungskompetenz.

Auszug aus dem Buch

1.1. Die Leerstandsproblematik

Grundsätzlich ist Leerstand nicht unbedingt als Problem anzusehen, da kurzfristiger Leerstand als Luxusleerstand z.B. bei einem Auszug aus einem Objekt natürlicherweise im Rahmen eines dynamischen Immobilienmarktes auftritt und keine Folgewirkungen beinhaltet (ROSIC und FROESSLER 2009: 8). Hält allerdings die Leerstandsituation an einem Standort längerfristig und vermehrt an und die Immobilien können keiner neuen Nutzung zugeführt werden, kann sich diese Situation selbstverstärkend manifestieren und allumfassende standortrelevante Probleme mit sich bringen. Ein Entgegenwirken der Kommune wird immer schwieriger (HENCKEL et.al.2007: 4).

Die dadurch entstehende, sich selbst verstärkende Abwärtsspirale ist unter dem Begriff „Trading- Down Effekt“ in der Literatur zu finden (vgl. Abb. 1.) So wirkt sich mittelfristig vereinzelter und vor allem mittelfristig vermehrter Leerstand zunehmend intensiver auf den gesamten Standort aus, in dem unter anderem das äußere Stadtbild durch leerstehende Immobilien unattraktiver wird. Leere Schaufenster des Einzelhandels und zunehmender Verfall einzelner Immobilien führt zu einem schleichenden, für alle Passanten sichtbaren Attraktivitäts- und Qualitätsverlust des Standortes.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Herausforderung durch städtischen Leerstand und stellt die Forschungsfrage nach den Umsetzungsproblemen aktueller Managementkonzepte.

1. Leerstand: Dieses Kapitel definiert Leerstand und typisiert ihn nach zeitlichen Kriterien sowie Ursachen, um eine Basis für das Verständnis der Problematik zu schaffen.

2. Leerstandsmanagement: Hier werden das konventionelle und das strategische Management als Instrumente der Stadtplanung vorgestellt und deren Aufgaben und Ziele präzisiert.

3. Probleme bei der Umsetzung von Leerstandsmanagement: Das Kapitel analysiert die Barrieren der praktischen Anwendung, unterteilt in kommunale Defizite, managementinterne Schwächen und die Rolle der Immobilieneigentümer.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, durch Bewusstseinsbildung und aktives Beziehungsmanagement die Kooperationsbereitschaft der Eigentümer zu gewinnen.

Schlüsselwörter

Leerstandsmanagement, Stadtentwicklung, Leerstandskataster, Trading-Down-Effekt, kommunale Planung, Standortmarketing, Immobilienwirtschaft, Zwischennutzung, Leerstand, Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Standortqualität, Projektmanagement, Immobilieneigentümer, Strukturwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung des gewerblichen Leerstands in Städten und untersucht, wie Kommunen diesen durch effektive Managementsysteme entgegenwirken können.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Themen sind die Typisierung von Leerständen, der "Trading-Down-Effekt", das konventionelle versus das strategische Leerstandsmanagement sowie die Hindernisse bei der praktischen Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gründe für die oft unzureichende Effektivität bestehender Leerstandmanagements zu identifizieren und aufzuzeigen, welche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Eingreifen geschaffen werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf vorhandener Fachliteratur, Studien zum Flächenmanagement und Erfahrungsberichten aus der kommunalen Praxis basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Leerstandsmanagements, die Vorstellung verschiedener Managementansätze und eine detaillierte Fehler- bzw. Ursachenanalyse bei der Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Leerstandsmanagement, Stadtentwicklung, Trading-Down-Effekt, Standortmarketing und Immobilienvermittlung beschreiben.

Welche Rolle spielen die Eigentümer laut der Arbeit?

Eigentümer werden als eine der größten Hürden identifiziert, da oft Desinteresse oder rein gewinnmaximierendes Denken eine kooperative Zusammenarbeit und damit eine erfolgreiche Vermittlung behindern.

Warum ist das Leerstandskataster so wichtig?

Ein Leerstandskataster ist essenziell, um die Leerstandssituation dauerhaft zu überwachen und durch frühzeitiges Erkennen eines anbahnenden Problems rechtzeitig gegensteuern zu können.

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Details

Title
Aufgaben und Strukturen eines effizienten Leerstandsmanagement und deren Umsetzbarkeit
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Geographisches Institut)
Course
Regionalgeographie 1
Grade
2,1
Author
Matthias Pöselt (Author)
Publication Year
2016
Pages
16
Catalog Number
V352346
ISBN (eBook)
9783668387683
ISBN (Book)
9783668387690
Language
German
Tags
Leerstandsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Pöselt (Author), 2016, Aufgaben und Strukturen eines effizienten Leerstandsmanagement und deren Umsetzbarkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352346
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