Bedeutung, Chancen und Risiken für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch das Angebot elektronischer Marktplätze


Studienarbeit, 2016
25 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Allgemeine Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Vorgehensweise der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsdefinition kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
2.2 Begriffsdefinition elektronischer Marktplatz
2.3 Formen des elektronischen Handels
2.4 Teilnehmerbeziehungen

3 Marktplatzarten
3.1 Vertikal
3.2 Horizontal
3.3 Offen
3.4 Geschlossen

4 Marktplatzvarianten
4.1 Auktionsplattform
4.2 Beschaffungsportale
4.3 Elektronische Ausschreibungen

5 Bewertung von elektronischen Marktplätzen aus der Sicht von KMU
5.1 Chancen
5.2 Risiken

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Darstellungsverzeichnis

Abb. 1: KMU-Schwellenwerte der EU seit 01.01.2005

Abb. 2: KMU-Anteile 2013 in Deutschland nach KMU-Abgrenzung der EU-Kommission

Abb. 3: Auf einen Blick verschiedene Formen des elektronischen Handels

Abb. 4: Übersicht Marktplatzarten

Abb. 5: Phasen der elektronischen Ausschreibung

Tab. 1: Übersicht Chancen und Risiken für KMU auf Beschaffungsseite

Tab. 2: Übersicht Chancen und Risiken für KMU auf Vertriebsseite

1 Einleitung

Einleitend wird zunächst die allgemeine Problemstellung aus der Sicht von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) geschildert. Im Anschluss werden das Ziel und die Vorgehensweise dieser Arbeit erläutert.

1.1 Allgemeine Problemstellung

Im Zeichen der Globalisierung wächst auch das Angebot im World Wide Web (WWW) ständig. Langfristig werden alle Unternehmen mit Dienstleistern, Zulieferern und Kunden über das Internet miteinander verbunden sein. Die Benutzung des Internets wird selbstverständlich wie die eines Faxgeräts oder Telefons, wer sich hier nicht anschließt gefährdet seine Wettbewerbsfähigkeit.[1] Meist große Unternehmen sind im Internet schon stark vertreten und fördern so stetig ihre Wettbewerbsfähigkeit. KMU werden hierdurch stark unter Druck gesetzt und müssen ebenso diese Maßnahme ergreifen, um weiterhin am Wettbewerb erfolgreich teilnehmen zu können. Elektronische Marktplätze bieten hier die Chance für KMU am Markt bestehen zu bleiben, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und somit weiterhin Geschäftsbeziehungen im In- und Ausland zu realisieren. Denn nicht immer besteht die Möglichkeit eines z.B. eigenen Onlineshops. Das Internet ist heutzutage ein wichtiges Medium und viele nutzen es täglich. Die Zeiten, in denen von verschiedenen Lieferanten Kataloge herangezogen und mit anderen verglichen worden sind, sind heute nicht mehr effizient genug. Die Prozesse sollen optimiert werden, sodass Zeit und Geld gespart werden. Vergleichsportale im Internet zeigen mit einem Mausklick, wo am günstigsten bestellt werden kann. Dies erhöht massiv den Druck auf andere Marktteilnehmer. Das Internet ist enorm wichtig für das Exportgeschäft. Als Lieferant ist man durch den Onlineauftritt 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr für Kunden erreichbar. Zeitverschiebungen können keine Geschäftsbeziehungen mehr zwischen beispielsweise dem Kunden in Deutschland und dem Lieferanten in den USA behindern und zu verzögerten Prozessabläufen führen. Das Angebot von elektronischen Marktplätzen kann KMU eine Teilnahme am elektronischen Handel ermöglichen.

1.2 Ziel der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es die Bedeutung von elektronischen Marktplätzen für KMU, durch den Wandel der Zeit, zu thematisieren. Es wird beschrieben, was ein elektronischer Marktplatz ist und welch ein vielfältiges Angebot dieser Begriff mit sich bringt. Außerdem wird die Abgrenzung zu anderen Formen des elektronischen Handels benannt. Neben der Funktion werden auch auf die Chancen und Risiken eingegangen. KMU soll hier die Möglichkeit gegeben werden, sich mit dem Thema vertraut zu machen und die Funktion nachzuvollziehen.

1.3 Vorgehensweise der Arbeit

Auf der bereits erläuterten Problemstellung und dem Ziel dieser Arbeit resultiert der Aufbau dieser Arbeit. Nachfolgend wird der inhaltliche Rahmen genauer beschrieben. Um eine Grundlage zu schaffen, werden zunächst die theoretischen Begrifflichkeiten erläutert. Zum einen wird der Begriff elektronischer Marktplatz definiert. Im nächsten Schritt werden andere Formen des elektronischen Handels erläutert und Beispiele genannt um den Unterschied zu verdeutlichen. Ebenso wird auf diverse Teilnehmerbeziehungen wie der Business-to-Business (B2B), Business-to-Consumer (B2C) und Consumer-to-Consumer (C2C) Markt eingegangen. Im praktischen Teil werden dann die Potenziale von elektronischen Marktplätzen vorgestellt. Zum einen sind das die Marktplatzarten, wie der Marktplatz ausgerichtet ist vertikal, horizontal, offen oder geschlossen und die Marktplatzvarianten wie Auktionsplattform, Beschaffungsportal und elektronische Ausschreibungen. Im Anschluss wird auf die Chancen und Risiken eingegangen. Zum Abschluss wird das Fazit gezogen mit einer tendenziellen Prognose des Trends in der Zukunft.

2 Theoretische Grundlagen

Um dem Verlauf der Arbeit zu folgen, werden zunächst theoretische Grundlagen geschaffen. Hierzu gehören zum einen die Begriffsdefinitionen KMU und elektronischer Marktplatz. Die Formen des elektronischen Handels werden zur Abgrenzung thematisiert. Im Anschluss werden agierende Teilnehmerbeziehungen auf einem elektronischen Marktplatz erläutert.

2.1 Begriffsdefinition kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Wie bereits in Kapitel 1 erläutert werden kleine und mittlere Unternehmen mit KMU abgekürzt. Zu den KMU werden auch Kleinstunternehmen gezählt. Die Definition von KMU ist durch die Europäische Kommission, in der EU-Empfehlung 2003/361[2], festgelegt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: KMU-Schwellenwerte der EU seit 01. Januar 2005[3]

Die obige Abbildung gibt die KMU-Schellenwerte der EU an. Diese wurden am 01. Januar 2005 festgelegt. Bei einer unabhängigen Untersuchung im September 2012 ist man zu dem Entschluss gekommen, die in 2005 festgelegten Kriterien beizubehalten und nicht die Notwendigkeit besteht, diese zu überarbeiten. Basierend auf der Mitarbeiteranzahl, dem Jahresumsatz oder der Bilanzsumme werden die Unternehmen eingeordnet.

Zu den Kleinstunternehmen werden Unternehmen gezählt, welche weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigen und ein Jahresumsatz oder Bilanzsumme von unter 2 Millionen Euro vorweisen. Kleine Unternehmen beschäftigen maximal 49 Mitarbeiter und haben einen Jahresumsatz oder Bilanzsumme von 10 Millionen Euro. Als ein mittelständisches Unternehmen werden Unternehmen bezeichnet mit einer maximalen Mitarbeiteranzahl von 249 Beschäftigten und einem Jahresumsatz bis 50 Millionen Euro oder einer Bilanzsumme bis 43 Millionen Euro. In einem Satz kann gesagt werden, dass sofern ein Unternehmen nicht mehr als 249 Beschäftigte und höchstens einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro oder eine Bilanzsumme von maximal 43 Millionen Euro verzeichnet, es zu den KMU gezählt wird. Die angegebenen Schellenwerte gelten für Einzelunternehmen. Sollte ein Unternehmen Mitglied einer Unternehmensgruppe sein, muss je nach Höhe der Beteiligung, der Umsatz bzw. die Bilanzsumme und die Mitarbeiteranzahl berücksichtigt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: KMU-Anteile 2013 in Deutschland nach KMU-Abgrenzung der EU-Kommission[4]

Die Abbildung spiegelt die KMU-Anteile für das Jahr 2013 in Deutschland wieder. Hier lässt sich der enorm hohe Anteil der KMU-Unternehmen von 99,5 %, gemessen an allen Unternehmen, gut erkennen. Lediglich 0,5 % der Unternehmen zählten 2013 in Deutschland nicht zu den KMU. Für die europäische Wirtschaft haben KMU eine sehr große Bedeutung und fördern Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum und Beschäftigung. Auch wenn der Umsatz nur 34,4 % gemessen an allen Unternehmen beträgt, bieten KMU 53,8 % der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten Arbeit.

2.2 Begriffsdefinition elektronischer Marktplatz

„Unter einem elektronischen Marktplatz wird eine elektronische Plattform verstanden, die durch Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (z.B. das Internet) und mittels spezieller Funktionen Angebot und Nachfrage an einem virtuellen Ort zusammenführt und den Handel zwischen mehreren Anbietern und Abnehmern unterstützt.“[5]

Der Definition von Schumacher ist zu entnehmen, dass der elektronische Marktplatz ein durch Kommunikations- und Informationssysteme entstandener virtueller Platz ist. Somit begegnen sich Anbieter und Nachfrager nicht persönlich, wie z.B. bei einem Wochenmarkt, jedoch treffen hier Angebot und Nachfrage genauso aufeinander. Beide Akteure, Anbieter und Nachfrager, werden mit dem Ziel der Durchführung von zwischenbetrieblichen Handelstransaktionen virtuell zusammengeführt.[6] Der Elektronische Marktplatz ist sowohl für den Einkauf sowie für den Vertrieb ein geeignetes Instrument. Die Unternehmen haben keine reale Verkaufsfläche und treten nur virtuell auf. Für KMU bietet sich hier der Vorteil das Geld für räumliche Einrichtungen z.B. einer Verkaufshalle eingespart werden kann. Durch diesen Weg ist es einfach für Unternehmen nicht nur regional und lokal aufzutreten, sondern auch weltweit und das ganz simpel per Mausklick.

2.3 Formen des elektronischen Handels

Wie man der folgenden Abbildung entnehmen kann, ist der elektronische Marktplatz nur eine von vier verschiedenen Formen des elektronischen Handels. Die Beziehungen zwischen Anbieter und Kunde, bei den verschiedenen Formen, sind durch die Abbildung leicht erkennbar. Bei einem elektronischen Marktplatz gibt es viele Anbieter und viele Kunden, die diese Form zum Kauf bzw. Verkauf nutzen. Dies ist der entscheidende Unterschied zu einem Onlineshop oder einer 1:1-Beziehung. Der Onlineshop wird in der Regel von einem einzigen Lieferanten angeboten und von mehreren Kunden genutzt. Bei einem eProcurement-System stellen mehrere Anbieter ihre Kataloge online zur Verfügung und ein Kunde greift darauf zu. Bei 1:1-Beziehungen verrät der Name schon seine Bedeutung, es gibt einen Kunden und einen Anbieter. Auf einem elektronischen Marktplatz treffen somit die meisten Anbieter und Kunden aufeinander.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Auf einen Blick verschiedene Formen des elektronischen Handels[7]

2.4 Teilnehmerbeziehungen

Auf allen Markplätzen, wie auch dem elektronischen Marktplatz treffen verschiedene Geschäftspartner bzw. Teilnehmer aufeinander. Die Teilnehmer stehen in unterschiedlichen Beziehungen zueinander und können als Anbieter oder Kunde, sprich Konsument, auftreten. Die auf elektronischen Marktplätzen häufigsten vorkommenden Geschäftsbereiche sind Business-to-Business, Business-to-Consumer und Consumer-to-Consumer. Es gibt noch andere Teilnehmerbeziehungen, wie z.B. Business-to-Administration (B2A) oder Administration-to-Consumer (A2C), auf die hier aufgrund zu geringer Bedeutung in diesem Kontext nicht gesondert eingegangen wird.

Für den elektronischen Handel ist der bedeutsamste Bereich der B2B. Dieser Bereich umfasst den elektronischen Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zwischen mehreren Unternehmen. Hier wird ausschließlich zwischen Unternehmen gehandelt. Unternehmen können hier sowohl als Anbieter oder Nachfrager auftreten. Eine besondere Relevanz erlangt die Schaffung elektronischer Marktplätze im B2B Bereich. Auf elektronischen Marktplätzen planen Unternehmen einen großen Teil ihrer Transaktionen zu realisieren.[8] Im Wesentlichen werden die Geschäftsbeziehungen im B2B Bereich von Softwaresystemen realisiert und sind in der Regel von längerfristiger Natur. Infolgedessen übernimmt der Mensch innerhalb des elektronischen Geschäftsprozesses lediglich die Rolle des Konfigurators, z.B. beim Auffinden einer verloren gegangenen elektronischen Bestellung.[9] Die elektronische Bestellung und Beschaffung von Waren bei einem Lieferanten ist ein Beispiel für Transaktionen im B2B.[10]

Für den Konsumenten ist der B2C Bereich der interessanteste und zudem in der Öffentlichkeit der meist wahrgenommenste. Unternehmen treten hier als Anbieter bzw. Verbraucher und Privatpersonen als Nachfrager auf. Im Gegensatz zum B2B Bereich sind die Geschäftsbeziehungen in der Regel spontan und nicht von längerfristiger Natur. Ebenso sind im B2C Bereich keine individuell ausgestalteten Handelsbeziehungen wie im B2B Bereich anzutreffen.[11] B2C beschreibt den Leistungsaustausch von physischen sowie digitalen Gütern und Dienstleistungen von Unternehmen. Der Vertrieb der Güter und Dienstleistungen wird vorrangig über Onlineshops realisiert.[12] Ein Beispiel hierfür ist der Onlineanbieter Amazon. Das Unternehmen Amazon bietet physische Waren aus ziemlich allen Bereichen zum Verkauf an, wie z.B. Kleidung oder Spielzeug. Neben physischen Waren werden hier auch digitale Produkte wie Videos oder Musik angeboten. Beim B2C profitieren sowohl Unternehmen wie auch Konsumenten. Dem Konsumenten wird die Möglichkeit gegeben, weltweit rund um die Uhr online einzukaufen und von den Vorteilen der hohen Angebots- und Preistransparenz zu profitieren.

Beim C2C Marktplatz treffen ausschließlich Endverbraucher bzw. Konsumenten aufeinander. Die Konsumenten können sowohl als Anbieter oder Nachfrager nach bestimmten Waren oder Dienstleistungen auftreten.[13] Es müssen hierbei nicht zwingend Kauf- und Verkaufsprozesse abgewickelt werden. Der Austausch von Informationen wird durch den vermehrten Einsatz von Social Media im C2C auch erfasst.[14] Ein bekanntes Beispiel für den C2C Bereich ist eBay Kleinanzeigen. Privatleute können hier Artikel zum Verkauf anbieten, oder selber als Nachfrager auftreten. Potenzielle Konsumenten können sich durch den unabhängigen Meinungs- und Erfahrungstausch der Verbraucher zu allen Arten von Produkten und Dienstleistungen ein besseres Bild für ihre Kaufentscheidung machen. Unternehmen haben ebenso die Wichtigkeit dieser Art des Marketings erkannt, um sich so ein besseres Bild der Konsumentenmeinungen machen zu können und bitten diese nach Bewertungen.

3 Marktplatzarten

Der unten stehenden Abbildung kann entnommen werden, dass zwischen vier verschiedenen Marktplatzarten zu unterscheiden ist. Weiterhin wird noch unterschieden zwischen der Ausrichtung und der Zugangsform. Ein elektronischer Marktplatz kann auf verschiedene Art und Weise im Internet auftreten. Zu unterscheiden ist zunächst die Ausrichtung des Marktplatzes, sprich was bietet das Unternehmen an. Der Marktplatz kann vertikal oder horizontal ausgerichtet sein. Bei einer vertikalen Ausrichtung wird der Fokus auf eine bestimmte Branche gesetzt. Eine horizontale Ausrichtung hingegen ist branchenübergreifend aufgebaut. Ein weiterer Unterscheidungspunkt ist die Zugangsform, die geboten wird. Hier wird zwischen offenen und geschlossenen Marktplätzen differenziert. Im Gegensatz zum offenen Marktplatz, der für alle Interessenten frei zugänglich ist, ist der geschlossene Marktplatz nur für einen bestimmten Kreis von Geschäftspartnern zugänglich. Im Folgenden werden die einzelnen Arten genauer beschrieben.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Übersicht Marktplatzarten[15]

3.1 Vertikal

Bei vertikal ausgerichteten elektronischen Marktplätzen liegt der Fokus auf eine bestimmte Branche und oft auf einem konkreten Wirtschaftssektor. Vertikale Marktplätze konzentrieren sich auf eine ganze bestimmte Nutzergruppe. Dies können z.B. Mitglieder einer bestimmten Branche oder der Industrie sein. Der Nutzergruppe sind diesbezüglich alle Funktionen angepasst in der eine spezifische Zusammenführung von Angebot und Nachfrage erfolgt.[16] Beispielsweise ein Marktplatz für Medizinbedarf richtet sich an Labors, Ärzte oder die Einkaufsabteilungen von Krankenhäusern. Die Zielgruppe ist klar strukturiert und neue Informationen auf der Plattform orientieren sich speziell an deren Bedürfnissen. Hauptaufgabe von vertikalen Marktplätzen ist es, gruppen- oder branchenspezifische Probleme zu identifizieren und im Folgeschluss einer Lösung zuzuführen. Innerhalb dieses Prozesses sollen diese alle Stufen der Wertschöpfungskette der bestimmten Nutzergruppe mit elektronischen Serviceleistungen abdecken.[17] Durch folgende Merkmale sind vertikale Marktplätze im Wesentlichen geprägt.

„Merkmale vertikaler Marktplätze:

- spezialisierte und branchenspezifische Lösungen
- Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette
- Vermittlung von A-, B- und C-Teile, Zulieferteile sowie Roh- und Grundstoffe
- zumeist geschlossener Nutzerkreis
- zumeist herstellerabhängige Marktplatzbetreiber
- teilweise auch herstellerunabhängige Marktplatzbetreiber“[18]

[...]


[1] Vgl. Voigt et al. 2003, S. 1.

[2] Vgl. Amtsblatt der Europäischen Kommission.

[3] IfM-Bonn a.

[4] IfM-Bonn b.

[5] Schumacher 2005, S. 7.

[6] Vgl. Voigt et al. 2003, S. 189.

[7] Kuther, Margit: Vergleich Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

[8] Vgl. Ruff 2003, S. 10.

[9] Vgl. Merz 2002, S. 22.

[10] Vgl. Wirtz 2013, S. 24.

[11] Vgl. Merz 2002, S. 25.

[12] Vgl. Aichele 2016, S. 7.

[13] Vgl. Ruff 2003, S. 11.

[14] Vgl. Kollmann 2013, S. 48.

[15] PROZEUS 2010.

[16] Vgl. Ruff 2003, S. 18.

[17] Vgl. Ruff 2003, S. 18.

[18] Ruff 2003, S. 19.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Bedeutung, Chancen und Risiken für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch das Angebot elektronischer Marktplätze
Hochschule
Europäische Fachhochschule Brühl
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V352474
ISBN (eBook)
9783668388864
ISBN (Buch)
9783668388871
Dateigröße
822 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elektronische Marktplätze, E-Marktplatz
Arbeit zitieren
Caroline Linden (Autor), 2016, Bedeutung, Chancen und Risiken für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch das Angebot elektronischer Marktplätze, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352474

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Bedeutung, Chancen und Risiken für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch das Angebot elektronischer Marktplätze


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden