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Die Gravitätsgleichung der Aussenhandelstheorie

Empirischer Test eines Erklärungsansatzes bilateraler Handelsbeziehungen

Title: Die Gravitätsgleichung der Aussenhandelstheorie

Term Paper , 2008 , 12 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Michael Boehl (Author)

Economics - International Economic Relations
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In dieser Arbeit wird überprüft, inwieweit die unabhängigen Variablen der Gravitätsgleichung die Handelsbeziehungen zweier Länder erklären können. Zunächst wird die zu Grunde liegende Theorie kurz zusammengefasst und anschließend die STATA-technische Umsetzung dargestellt. Schließlich werden die Ergebnisse der Regression präsentiert und die empirischen Ergebnisse mit den theoretischen Vorhersagen verglichen sowie das Modell insgesamt evaluiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabenstellung

2. Zugrundeliegende Theorie und STATA-technische Umsetzung

2.1 Zugrundeliegende Theorie

2.2 STATA-technische Umsetzung

3. Präsentation, Interpretation und Evaluation der Regressionsergebnisse

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist die Durchführung und Evaluation einer ökonometrischen Regression der Gravitätsgleichung, um zu prüfen, inwieweit verschiedene ökonomische und geographische Faktoren die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen Ländern erklären können.

  • Empirische Anwendung der Gravitätsgleichung auf Basis von Panel-Datensätzen
  • Methodische Umsetzung der Datenaufbereitung und Regression mittels STATA
  • Analyse von Einflussfaktoren wie Einkommen, Distanz und kulturelle Gemeinsamkeiten
  • Evaluation der Regressionsergebnisse im Hinblick auf theoretische Vorhersagen
  • Kritische Diskussion der Modellgüte und Identifikation von Erweiterungsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

2.1 Zugrundeliegende Theorie

In einem Standard Gravity Fall hängen die Importe durch Land i aus Land j ab vom Einkommen beider Länder, dem Preis, den multilateralen Handelshemmnissen und den Transaktionskosten. Die multilateralen Handelshemmnisse lassen sich kaum beobachten. In einer cross-section Regression ist es möglich, über länderspezifische fixed effects die besagten Hemmnisse zu berechnen (Anderson/Van Wincoop 2003). In Panel Daten reicht die Einbeziehung von fixed effects jedoch nicht aus (Baldwin/Taglioni 2006). Aus diesem Grund wird auf ein Referenzland zurückgegriffen, in unserem Falle verwenden wir die USA. Dabei wird die Tatsache angewendet, dass die Importe eines Exporteurs unabhängig von Drittländern sind (Combes et al. 2005, Martin et al. 2006). Darüber lassen sich sowohl multilaterale Handelshemmnisse als auch alle anderen zeitabhängigen Variablen in den Griff bekommen. Handelskosten lassen sich definieren in Abhängigkeit von der Distanz zwischen zwei Ländern und dem Vorliegen von Gemeinsamkeiten bezüglich Grenze, Sprache und Kolonialverhältnissen des beobachteten Länderpaares (Anderson/Van Wincoop 2004). Zwecks Linearisierung kann mit logarithmierten Werten gearbeitet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgabenstellung: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, eine Regression der Gravitätsgleichung durchzuführen, sowie die verwendeten Datensätze zu importieren und zu bereinigen.

2. Zugrundeliegende Theorie und STATA-technische Umsetzung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Gravitätsgleichung erörtert und der detaillierte Prozess der Datenaufbereitung sowie die methodische Vorgehensweise in STATA beschrieben.

3. Präsentation, Interpretation und Evaluation der Regressionsergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erzielten Ergebnisse, interpretiert die geschätzten Koeffizienten im Hinblick auf die ökonomische Theorie und evaluiert die Signifikanz sowie die Güte des Modells.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die theoretischen Erwartungen und zeigt Limitationen des aktuellen Modells sowie Potenziale für zukünftige Erweiterungen auf.

Schlüsselwörter

Gravitätsgleichung, Handelsbeziehungen, Regression, STATA, bilaterale Handelsströme, Transaktionskosten, Außenhandel, ökonometrische Schätzung, Einkommen, Bestimmtheitsmaß, Handelshemmnisse, Fixed Effects, Panel-Daten, Handelskosten, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der ökonometrischen Untersuchung von Handelsströmen zwischen verschiedenen Ländern mithilfe der Gravitätsgleichung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Modellierung von Außenhandelsbeziehungen, die Bedeutung von Distanz, Sprache und kolonialen Vergangenheiten sowie die Rolle des BIP für den internationalen Handel.

Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es zu prüfen, inwieweit die Variablen der Gravitätsgleichung die tatsächlichen Handelsbeziehungen erklären können und ob die empirischen Ergebnisse mit der ökonomischen Theorie übereinstimmen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Regressionsanalyse angewendet, bei der Datensätze aufbereitet und mit der Statistik-Software STATA verarbeitet werden, um Koeffizienten und deren Signifikanz zu berechnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Hintergründe erläutert, die schrittweise Aufbereitung der Daten dargestellt sowie die Ergebnisse der Regression präsentiert und kritisch interpretiert.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gravitätsgleichung, ökonometrische Regression, internationale Handelsbeziehungen und Handelskosten charakterisiert.

Warum wurden die USA als Referenzland gewählt?

Da in Panel-Daten einfache fixed effects zur Bereinigung multilateraler Handelshemmnisse nicht ausreichen, dienen die USA als Referenzpunkt, um die Unabhängigkeit der Importe von Drittländern zu nutzen.

Welche Rolle spielen Freihandelszonen für das Modell?

Der Autor stellt fest, dass die Einbeziehung von Freihandelszonen (wie EU oder NAFTA) das Modell verbessern würde, da diese Abkommen den Handel signifikant beeinflussen.

Wie ist die Modellgüte des berechneten Modells einzuschätzen?

Mit einem R²-Wert von knapp über 60 % gilt das Modell als solide und im üblichen Bereich, weist jedoch laut Autor noch Spielraum für Verbesserungen auf.

Was bedeuten die Vorzeichen der geschätzten Koeffizienten?

Die Vorzeichen bestätigen weitestgehend die Theorie: Distanz wirkt negativ auf den Handel, während Einkommen, gemeinsame Sprache und Grenzen einen positiven Einfluss zeigen.

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Details

Title
Die Gravitätsgleichung der Aussenhandelstheorie
Subtitle
Empirischer Test eines Erklärungsansatzes bilateraler Handelsbeziehungen
College
University of Tubingen  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultaet)
Course
International Economics (Seminar)
Grade
2.0
Author
Michael Boehl (Author)
Publication Year
2008
Pages
12
Catalog Number
V352637
ISBN (eBook)
9783668394599
ISBN (Book)
9783668394605
Language
German
Tags
gravitaetsgleichung aussenhandelstheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Boehl (Author), 2008, Die Gravitätsgleichung der Aussenhandelstheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352637
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