Unser postmodernes Zeitalter bietet, dank Globalisierung, Weltoffenheit und Multikulturalismus, eine Vielzahl von Möglichkeiten, sein Leben individuell zu gestalten. Verständnis und Toleranz spielen im Idealbild eine große Rolle und so ist es ein Kennzeichen unserer demokratischen Gesellschaft, dass Individualität frei ausgelebt werden kann. Demnach ist es nicht sehr verwunderlich, dass durch neue Anreize fremder Kulturen auch neue Formen des menschlichen Zusammenlebens genutzt werden können. Gleichzeitig bedingen gesellschaftliche Veränderungen neue Familienformen, oftmals sind aus wirtschaftlicher Sicht Abwandlungen des klassischen Familienbildes notwendig, in etwa die Erwerbstätigkeit der Ehefrau.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Einführung
- Demographische Entwicklung Deutschlands
- Die deutsche Bevölkerung im Wandel
- Lebensformen der deutschen Bevölkerung
- Die Stieffamilie
- Definition
- Die Arten der Stieffamilie
- Die Stieffamilie und die Kernfamilie – ein kurzer Vergleich
- Die Problematik der statistischen Erfassung von Stieffamilien
- Die Stieffamilie in Deutschland
- Ökonomische Aspekte der Stieffamilie
- Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Diese Seminararbeit befasst sich mit der Stieffamilie in Deutschland und untersucht ihre Rolle im heutigen Familienbild. Die Arbeit analysiert die demografische Entwicklung Deutschlands und betrachtet verschiedene Lebensformen, um den Kontext der Stieffamilie zu verstehen.
- Die Stieffamilie als eine komplexe Form des familiären Zusammenlebens
- Die demografische Entwicklung Deutschlands und ihr Einfluss auf Familienstrukturen
- Die statistische Erfassung von Stieffamilien und ihre Problematik
- Die Stieffamilie im Vergleich zur Kernfamilie
- Ökonomische Aspekte der Stieffamilie
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und skizziert die Bedeutung der Familie als Institution und deren Wandel im Laufe der Geschichte. Die Arbeit beleuchtet die Kernfamilie als klassische Form und die Entstehung von alternativen Familienformen in der Postmoderne.
Kapitel 2 widmet sich der demografischen Entwicklung Deutschlands und zeigt den Wandel der Bevölkerung sowie die verschiedenen Lebensformen auf. Die Arbeit analysiert den Rückgang der Geburtenrate und den Anstieg des Altersquotienten.
Schlüsselwörter (Keywords)
Die Schlüsselwörter dieser Seminararbeit sind Stieffamilie, Patchwork-Familie, Familienformen, demografische Entwicklung, Lebensformen, Kernfamilie, Statistik, ökonomische Aspekte, Deutschland, Postmoderne.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird eine Stieffamilie definiert?
Eine Stieffamilie (oft auch Patchwork-Familie genannt) ist eine Familienform, in der mindestens ein Elternteil ein Kind aus einer früheren Beziehung mit in die neue Gemeinschaft bringt.
Welche Arten von Stieffamilien gibt es?
Es wird zwischen verschiedenen Konstellationen unterschieden, je nachdem, ob ein oder beide Partner Kinder mitbringen und ob zusätzlich gemeinsame Kinder vorhanden sind.
Wie unterscheidet sich die Stieffamilie von der Kernfamilie?
Stieffamilien weisen komplexere Beziehungsstrukturen auf, da oft rechtliche, emotionale und finanzielle Bindungen zu leiblichen Elternteilen außerhalb des Haushalts bestehen.
Warum ist die statistische Erfassung von Stieffamilien in Deutschland schwierig?
Die Problematik liegt in der Definition und Erfassung: Viele Statistiken erfassen nur Haushalte, bilden aber die komplexen Unterhalts- und Umgangsbeziehungen über Haushaltsgrenzen hinweg nicht ab.
Welche ökonomischen Aspekte sind für Stieffamilien relevant?
Ökonomische Herausforderungen ergeben sich oft aus Unterhaltsverpflichtungen für Kinder aus früheren Beziehungen sowie der Notwendigkeit der Erwerbstätigkeit beider Partner.
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- Anonym (Author), 2012, Die Stieffamilie in Deutschland. Eine komplexe Form des familiären Zusammenlebens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352668