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Die Stieffamilie in Deutschland. Eine komplexe Form des familiären Zusammenlebens

Título: Die Stieffamilie in Deutschland. Eine komplexe Form des familiären Zusammenlebens

Trabajo de Seminario , 2012 , 17 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Anonym (Autor)

Sociología - Relaciones y Familia
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Unser postmodernes Zeitalter bietet, dank Globalisierung, Weltoffenheit und Multikulturalismus, eine Vielzahl von Möglichkeiten, sein Leben individuell zu gestalten. Verständnis und Toleranz spielen im Idealbild eine große Rolle und so ist es ein Kennzeichen unserer demokratischen Gesellschaft, dass Individualität frei ausgelebt werden kann. Demnach ist es nicht sehr verwunderlich, dass durch neue Anreize fremder Kulturen auch neue Formen des menschlichen Zusammenlebens genutzt werden können. Gleichzeitig bedingen gesellschaftliche Veränderungen neue Familienformen, oftmals sind aus wirtschaftlicher Sicht Abwandlungen des klassischen Familienbildes notwendig, in etwa die Erwerbstätigkeit der Ehefrau.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Demographische Entwicklung Deutschlands

2.1. Die deutsche Bevölkerung im Wandel

2.2. Lebensformen der deutschen Bevölkerung

3. Die Stieffamilie

3.1. Definition

3.2. Die Arten der Stieffamilie

3.3. Die Stieffamilie und die Kernfamilie – ein kurzer Vergleich

3.4. Die Problematik der statistischen Erfassung von Stieffamilien

3.5. Die Stieffamilie in Deutschland

3.6. Ökonomische Aspekte der Stieffamilie

4. Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Stieffamilie als komplexe, postmoderne Familienform in Deutschland, beleuchtet deren demographischen Kontext und analysiert die sozioökonomischen Rahmenbedingungen im Vergleich zum traditionellen Leitbild der Kernfamilie.

  • Historische und soziologische Einordnung der Stieffamilie
  • Strukturelle Analyse und Typisierung verschiedener Stieffamilienformen
  • Kritische Auseinandersetzung mit der statistischen Erfassbarkeit
  • Vergleich der ökonomischen Situation mit der Kernfamilie
  • Einfluss von Erwerbstätigkeit und Kinderzahl auf das Familienmodell

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Arten der Stieffamilie

Der Begriff der Stieffamilie umfasst eine Vielzahl verschiedener Formen. Aufgrund der Vielfalt und Komplexität bietet es sich an, sich auf bestimmte markante sozio-demographische Merkmale zu beziehen (vgl. Teubner 2002: 52ff). Ein hilfreiches Mittel bei der Typisierung ist die klare Abgrenzung von Scheidungs- bzw. Trennungsfamilien in zwei Haushalte. Zum einen die „Alltagsfamilie“, in der die Kinder überwiegend leben, sowie die „Wochenendfamilie“, die die Kinder in ihrer Freizeit oder geregelten Abständen besuchen. Weiterhin gilt die „primäre Stieffamilie“ als die Familie, bei der das Elternteil der Alltagsfamilie (bei der das Kind überwiegend lebt) einen neuen Partner/-in hat. In der „sekundären Stieffamilie“ hat das außerhalb lebende Elternteil einen neuen Partner/-in. Das Geschlecht des Stiefelternteils bestimmt, ob es sich um eine „Stiefmutterfamilie“ oder eine „Stiefvaterfamilie“ handelt.

Krähenbühl et al. kennzeichnen genau vier Arten der Stieffamilie: Die Stiefmutterfamilie, die Stiefvaterfamilie, die zusammengesetzte Familie und die Stieffamilie mit gemeinsamen Kind(-ern). Charakteristisch für die Stiefmutterfamilie ist, dass eine Frau zu einem Mann, der bereits Kinder hat, kommt. Die Frau nimmt demnach die Rolle der Stiefmutter für die Kinder des Mannes ein. Bei der Stiefvaterfamilie ist der Fall genau umgekehrt – ein Mann schließt sich einer Frau mit bereits vorhandenen Kindern an. Die zusammengesetzte Familie besteht aus zwei verschiedenen Teilfamilien und ist auch unter dem Begriff der „Patchwork-Familie“ bekannt. Sowohl der Mann, als auch die Frau bringen Kind(-er) aus ihrer ersten Beziehung/Lebensgemeinschaft/Ehe mit ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel führt in den Wandel des Familienbegriffs ein und positioniert die Stieffamilie als bedeutendes Phänomen der postmodernen Gesellschaft.

2. Demographische Entwicklung Deutschlands: Es wird der allgemeine demographische Wandel sowie die Diversifizierung der Lebensformen in Deutschland statistisch aufgearbeitet.

3. Die Stieffamilie: Dieser zentrale Teil definiert den Begriff, typisiert verschiedene Stiefkonstellationen und vergleicht diese kritisch mit der Kernfamilie sowie deren sozioökonomische Lage.

4. Schlusswort: Das Fazit fasst die Relevanz der Stieffamilie als komplexe, aber notwendige Alternative in der heutigen Paargesellschaft zusammen.

Schlüsselwörter

Stieffamilie, Patchwork-Familie, Kernfamilie, Demographischer Wandel, Familiensoziologie, Statistik, Alleinerziehende, Sozioökonomie, Individualisierung, Familienformen, Stiefelternteil, Erwerbsbeteiligung, Lebensgemeinschaft, Postmoderne, Haushaltseinkommen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Stieffamilie als einer spezifischen und komplexen Lebensform innerhalb der deutschen Gesellschaft im Kontext des demographischen Wandels.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Typisierung von Stieffamilien, ihrer Abgrenzung zur Kernfamilie sowie einer Analyse ihrer wirtschaftlichen Situation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Struktur und die Herausforderungen von Stieffamilien zu entwickeln und auf die Problematik ihrer statistischen Erfassung hinzuweisen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse soziologischer Fachliteratur und wertet bestehende statistische Datenberichte (z. B. Datenreport 2008) aus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine demographische Bestandsaufnahme, eine theoretische Definition der Stieffamilie und eine detaillierte Untersuchung wirtschaftlicher Faktoren wie Einkommen und Erwerbsverhalten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Stieffamilie, Patchwork-Familie, demographischer Wandel, Kernfamilie, Familiensoziologie und statistische Erfassung.

Warum wird die statistische Erfassung von Stieffamilien als problematisch bewertet?

Der Mikrozensus erfasst Haushalte, vernachlässigt jedoch oft die komplexen, haushaltsübergreifenden Beziehungen, die für Stieffamilien charakteristisch sind.

Inwiefern unterscheidet sich die ökonomische Situation von Stieffamilien von der Kernfamilie?

Stieffamilien weisen oft niedrigere Haushaltseinkommen auf und zeigen ein abweichendes Erwerbsverhalten, insbesondere bei der Vollzeittätigkeit von Müttern in Abhängigkeit von der Kinderzahl.

Welche Rolle spielt das Geschlecht des Stiefelternteils bei der Typisierung?

Das Geschlecht des Stiefelternteils definiert, ob es sich um eine Stiefmutter- oder Stiefvaterfamilie handelt, wobei letztere deutlich häufiger vorkommt.

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Detalles

Título
Die Stieffamilie in Deutschland. Eine komplexe Form des familiären Zusammenlebens
Universidad
Dresden Technical University
Calificación
1,5
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
17
No. de catálogo
V352668
ISBN (Ebook)
9783668395541
ISBN (Libro)
9783668395558
Idioma
Alemán
Etiqueta
Familie Stieffamilie Patchwork
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2012, Die Stieffamilie in Deutschland. Eine komplexe Form des familiären Zusammenlebens, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352668
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