Islamic Banking als alternatives Bankenmodel. Eine kritische Würdigung


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016
24 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I Abkürzungsverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundsätze des Islamic Bankings
2.1 Verbot der Spekulation (Gharar)
2.2 Allgemeines Zinsverbot (Riba)
2.3 Verbot des Glücksspiels (Maysir)
2.4 Unethische Geschäfte
2.5 Scharia Boards und Profit-and- Loss-Sharing

3 Islamische Finanzprodukte
3.1 Beteiligungsfinanzierung (Mudaraba)
3.2 Partnerschaft (Musharaka)
3.3 Handelsfinanzierung (Murabaha)
3.4 Unverzinslicher Kredit (Quard Hassan)
3.5 Leasing Ijara
3.6 Anleihe (Sukuk)

4 Wesentliche Unterschiede des Islamic Bankings zu anderen Banking Methoden

5 Islamic Banking- eine kritische Würdigung und ein Ausblick

III Literaturverzeichnis

I Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Aufbau einer Mudaraba

Abbildung 2: Struktur einer Murabaha

Abbildung 3: Formaler Ablauf einer Sukuk Emission

1 Einleitung

Der Islam ist mit 1,57 Milliarden Anhängern eine der größten Religionen der Welt1 und aus ökonomischer Sicht eine lukrative Zielgruppe für den Bankensektor. Aufgrund der Vorschriften und Normen, die der Islam mit sich bringt, ist es tiefgläubigen Moslems nur beschränkt möglich das konventionelle westliche Bankwesen zu nutzen. Demzufolge ist für diese Zielgruppe das Islamic Banking höchst interessant. In Deutschland kann von einem Marktvolumen von 1,6 Milliarden Euro, bei dieser Banking Methode ausgegangen werden2. In der vorwiegend christianisierten westlichen Welt, ist diese Form des Bankings eher unbekannt, gewinnt aber von Zeit zu Zeit immer mehr an Bedeutung3. Das Islamic Banking versucht den Kunden seine Finanzdienstleistungen im Einklang mit dem islamischen Recht (Scharia) zu offerieren. Die Scharia-Konformität ist somit oberste Maxime für diesen Finanzsektor und bildet auch die rechtliche Basis für die angebotene Produktpalette. Eines der markantesten Verbote des Islams ist das Zinsverbot (Riba), welches weder die Zinsaufnahme oder Zinsvergabe gestattet4. Das Verlangen von Zinsen ist jedoch bei konventionellen Banken fester Bestandteil ihres Geschäftes und stellt somit eine Schwierigkeit bei Kreditgeschäften mit strenggläubigen Muslimen dar. Diese Seminararbeit soll zunächst im zweiten Kapitel einen genaueren Einblick in die Grundsätze des Islamic Bankings geben. Darunter fallen die wichtigsten Hauptverbote der Scharia in Bezug auf Bankgeschäfte, sowie eine genau Erklärung zu den Scharia Boards und den Profit-and-Loss-Sharing Transaktionen. Im dritten Kapiteln werden die islamischen Finanzprodukte und ihre Charakteristika näher beleuchtet. Darunter fallen die Finanzierungsmöglichkeiten und die Investitionsmöglichkeiten. Weiterführend werden im vierten Kapitel die wesentlichen Unterschiede des Islamic Banking zu anderen Banking Methoden aufgezeigt. Abschließend erfolgt im fünften und somit letzten Kapitel, eine kritische Würdigung der Thematik Islamic Banking als alternatives Bankenmodell, sowie ein Ausblick auf die mögliche Entwicklung dieser Banking Methode in den nächsten Jahren.

2. Grundsätze des Islamic Bankings

Wie die Bezeichnung Islamic Banking schon erkennen lässt, handelt es sich um den Versuch Bankgeschäfte nach Normen und Regeln des Islams zu betreiben. Weiterführend ist daher zu sagen, dass die Finanzinstrumente, sowie die Bankgeschäfte, alle im Einklang mit der Scharia stehen sollten5. Dies zieht ein Scharia-konformes Handeln nach sich, welches ein Augenmerk auf die soziale und ökonomische Ausgewogenheit von Bankgeschäften legt6. Ein wesentlicher Unterschied des Islamic Banking zu anderen Banking Methoden besteht darin, dass es zahlreiche Verbote und Verhaltensregeln gibt, welche im klassischen Banking nicht existieren. Die wichtigsten Verbote7 sind:

- Verbot der Spekulation (Gharar)
- Zinsverbot (Riba)
- Verbot des Glückspiels (Maysir)

Zudem bilden die Scharia Boards und die Profit-and-Loss-Sharing Transaktionen extrem wichtige Grundsätze im Islamic Banking. Diese Verbote und Grundsätze werden in den nächsten Kapiteln näher erläutert, da sie essenzielle Bedeutung für das Islamic Banking haben und sie somit die Grundsäulen dieser Banking Methode repräsentieren.

2.1 Verbot der Spekulation (Gharar)

„ Bei Spekulationen geht es darum, die zukünftige Marktentwicklung richtig einzuschätzen, um daraus einen finanziellen Vorteil zu ziehen. Dieser Vorteil lässt sich berechnen: Es handelt sich um die Differenz zwischen dem Verkaufs- und dem Kaufpreis, die um allfällige Gebühren oder Spesen berichtigt wird "8. Der Begriff Gharar ist gleichzusetzen mit dem Verbot für Unsicherheiten und Spekulationen. Dies beinhaltet, dass ein Vertrag nicht in Abhängigkeit vom Auftreten eines ungewissen Ereignisses stehen darf. Des Weiteren bezieht sich die Gharar nicht nur auf die Aktivitäten an Finanzmärkten, sondern auch auf jede weitere wirtschaftliche Transaktion mit vertraglichen Imponderabilien9. Demzufolge ist es das oberste Ziel dieses Verbotes die Vertragspartner vor Spekulationen zu schützen, welche ihnen einen finanziellen Schaden zufügen könnten10. Jedoch lässt sich ein gewisser Anteil an Unsicherheit nicht völlig aus dem Geschäftsleben eliminieren und wird daher geduldet11. Aus diesem Grund gibt es zwei Formen der Gharar12

- Gharar yasir
- Gharar faish

Gharar yasir bezeichnet weniger schwerwiegende Unsicherheiten, welche keine Auswirkungen auf ein Verbot des Vertrages haben13.

Unter Gharar faish hingegen versteht man, dass die Unsicherheiten zu schwerwiegend sind und daher ein Vertrag komplett ungültig wird14.

Der Sinn und Zweck des Verbotes der Unsicherheit ist, dass vollständige Transparenz besteht und keine unzulässigen Angaben in den Verträgen zu finden sind 15.

2.2 Allgemeines Zinsverbot (Riba)

Das arabische Wort Riba bedeutetübersetzt Vermehrung, Zuwachs,überschuss oder Aufschlag und ist mit dem Wort Zins gleichzusetzen16 „ Als Zins wird der Preis, den ein Schuldner für die befristeteüberlassung von Geld zahlen muss bzw. den ein Gläubiger für dieüberlassung von Sparkapital erhält, bezeichnet. "17. Im Islamic Banking herrscht absolutes Zinsverbot, da der Koran und die Sunna dies explizit an mehreren Stellen verbieten18. Eine dieser Passagen aus dem Koran lautet:„ Ihr Gläubigen! Fürchtet euch vor Gott! Und lasst künftig das Zinsnehmen bleiben, wenn ihr gläubig seid! "19. Demzufolge sieht der Islam Geld nur als ein Tauschmittel an20. Darüber hinaus kann gesagt werden, dass jeder Zinssatz verboten ist und die Höhe des Zinses keine Rolle spielt21. Zudem ist im Islamic Banking sowohl verboten Zinsen zu nehmen, als auch Zinsen zu geben22. Das Zinsverbot kann in zwei Arten unterteilt werden23:

- Riba al-Nasiah
- Riba al-Fadl

Riba al-Nasiah beschreibt den Geldzins, den ein Kreditgeber nach Rückvergütung bekommt24. Riba al-Fadl hingegen bezieht sich auf die Prämie, die nach Tauschgeschäften erhalten wird, bei denen Güter von minderer Qualität, in Güter von höherer Qualität getauscht werden25.

2.3 Verbot des Glücksspiels (Maysir)

Das Wort Maysir bezeichnete im eigentlichen Sinne ein Wettspiel26. Jedoch bezieht sich der Begriff heute vielmehr auf das Verbot von Wetten bzw. Glücksspielen27. Das Verbot des Glücksspiels ist auf einige Passagen im Koran zurückzuführen28,( siehe auch Koran, Sure 5:90- 91 ). Maysir ist zudem eines der wichtigsten Verbote im Islamic Banking29. Demzufolge sind bei dieser Banking Methode alle Geschäfte, welche das Glücksspiel belangen strikt untersagt30. Dies bezieht sich ebenso auf Investitionen in Unternehmen, welche Glücksspiele offerieren31. Der Islam sieht im Maysir eine Schutzfunktion, welche dafür sorge trägt ,dass keiner Partei durch Glücksspiel ein finanzieller Schaden entsteht32. Das Verbot des Glücksspiels wird vorwiegend bei Derivaten Produkten des Finanzwesens angewendet33.

2.4 Unethische Geschäfte

Der Islam verbietet neben dem Konsum von Alkohol auch den Verzehr von Schweinefleisch34. Demnach sind Investitionen in die beiden oben genanten Produkte im Islamic Banking nicht möglich35. Zudem ist es ebenfalls strikt untersagt sich am Handel von Alkohol, Pornographie, Prostitution, oder am Handel von Waffen zu beteiligen36.Des Weiteren verbietet die Scharia es an solchen Unternehmen zu partizipieren, die mit den genannten Verboten Handel treiben37. Folglich müssen Geschäfte im Islamic Banking halal und somit Scharia-konform sein. Das Wort Halal kann mit den Worten ethisch korrektübersetzt werden38. Das Gegenstück zu dem Begriff Halal ist der Begriff Haram39. Die Bezeichnung Haram kann mit dem Wort verbotenübersetzt werden und hat seinen Ursprung in der Scharia40.

2.5 Scharia Boards und Profit-and-Loss-Sharing

Ein Scharia Board kann als ein Gremium innerhalb eines Finanzinstitutes angesehen werden, welches dieübereinstimmung von Finanzprodukten mit der Scharia und ihren Grundsätzen prüft41. Bei den Mitgliedern eines Scharia Boards handelt es sich um Gelehrte, die unabhängig vom jeweiligen Finanzinstitut sind und ihre Vergütung nur aufgrund ihrer prüfenden bzw. beratenden Tätigkeit erhalten42. Die Anzahl an Gelehrten in den jeweiligen Finanzinstituten ist unterschiedlich und kann sich zeitlich verändern43. Ferner ist festzuhalten, dass ein Scharia Board nicht zwingend notwendig ist, für eine Bank, welche das Islamic Banking praktiziert44. Jedoch engagieren viele Finanzinstitute Scharia Boards, um die Scharia-Konformität ihre Finanzdienstleistungen sicherzustellen45. Die Grundvorstellungen der Scharia gebieten ein Profit-and-Loss-Sharing46. Dies bedeutet, dass der Investor sowohl an den Verlusten, als auch an den Gewinnen des jeweiligen Unternehmens teilhabt47. Profit-and-Loss-Sharing kann mit Profit und Verlust Teilungübersetzt werden. Zudem ist es irrelevant, ob der Kapitalgeber in Form eines Fremd bzw. Eigenkapitalgeber in Erscheinung tritt48.

Folglich sind Banken, die nach den Grundsätzen des Islamic Bankings handeln, stärker in die Projekte und Investitionen ihrer Kunden involviert49. Aus diesem Grund ist es anzunehmen , dass die Banken ihre Bemühungen für den Erfolg der jeweiligen Finanzprodukte intensivieren50.

[...]


1 Vgl.: https://www.welt.de/politik/ausland/article142756110/Muslime-Die-Gewinner-des- demografischen-Wandels.html (Stand:28.10.2016)

2 Vgl.: http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2015-03/bafin-lizenz-bank-islamisches- finanzwesen (Stand:28.10.2016)

3 Vgl.: http://www.n-tv.de/wirtschaft/So-funktioniert-Islamic-Banking-article14818631.html (Stand:28.10.2016)

4 Vgl.: https://www.uni-muenster.de/Religion-und- Politik/aktuelles/2012/mai/PM_Islamic_Banking.html (Stand:28.10.2016)

5 Vgl.: https://www.kt-bank.de/islamic-banking/hintergrund/ (Stand: 01.11.2016)

6 Vgl.: Bergmann; Daniel K.; Islamic Banking; Ein Studienhandbuch ; Norderstedt; 2008; S. 29

7 Vgl.: Bergmann; Daniel K.; Islamic Banking; Ein Studienhandbuch ; a.a.O.; 2008; S.30

8 Vgl.: http://definition-online.de/spekulation/ (Stand: 01.11.2016)

9 Vgl.: Bergmann; Daniel K.; Islamic Banking; Ein Studienhandbuch ; a.a.O.; 2008; S.34

10 Vgl.: http://islamicbankingblog.de/spekulation-islamic-banking-gharar/ (Stand: 02.11.2016)

11 Vgl.: Ernst; Dietmar; Akbiyik; Bilgehan; Srour; Ali; Islamic Banking und Islamic Finance; 2013; Konstanz; München ; S. 20

12 Vgl.: http://de.slideshare.net/emkay84/principles-of-islamic-banking (Stand :02.11.2016)

13 Vgl.: Bergmann; Daniel K.; Islamic Banking; Ein Studienhandbuch ; a.a.O.; 2008; S. 35

14 Vgl.: ebenda

15 Vgl.: ebenda

16 Vgl.: http://zinsfrei.de/islamic-banking-lexikon/ (Stand: 02.11.2016)

17 Vgl.: http://boerse.ard.de/boersenwissen/boersenlexikon/zins-100.html (Stand: 02.11.2016)

18 Vgl.: http://islamicbankingblog.de/das-zinsverbot-riba-im-islamic-banking/#sdfootnote1sym (Stand: 02.11.2016)

19 Vgl.: http://german.irib.ir/component/k2/item/243820-teil-60-bagarah-278-282 (Stand: 22.10.2016)

20 Vgl.: http://islamicbankingblog.de/das-zinsverbot-riba-im-islamic-banking/#sdfootnote1sym (Stand: 22.10.2016)

21 Vgl.: http://www.islam-pedia.de/index.php5?title=Zinsverbot (Stand: 22.10.2016)

22 Vgl.: http://zinsfrei.de/islamic-banking-lexikon/ (Stand 22.10.2016)

23 Vgl.: http://www.investment-and-finance.net/islamic-finance/r/riba.html (Stand: 22.10.2016)

24 Vgl.: http://www.investment-and-finance.net/islamic-finance/r/riba-al-nasiah.html (Stand: 22.10.2016)

25 Vgl.: http://www.investment-and-finance.net/islamic-finance/r/riba-al-fadhl.html (Stand: 22.10.2016)

26 Vgl.: Paulus; Werner; Business in Arabien; 2015; Norderstedt; S. 259

27 Vgl.: Ecke; Daniel; Islamic Banking; Grundlagen und Potenzial in Deutschland; Hamburg; 2012; S. 40

28 Vgl.: http://www.eslam.de/begriffe/m/maisir.htm (Stand: 22.10.2016)

29 Vgl.: Bergmann; Daniel K.; Islamic Banking; Ein Studienhandbuch ; a.a.O.; 2008; S. 36

30 Vgl.: ebenda

31 Vgl.: ebenda

32 Vgl.: ebenda

33 Vgl.: Ernst; Dietmar; Akbiyik; Bilgehan; Srour; Ali; Islamic Banking und Islamic Finance; a. a. O.; 2013; S. 21

34 Vgl.: Bergmann; Daniel K.; Islamic Banking; Ein Studienhandbuch ; a.a.O.; 2008; S. 37

35 Vgl.: https://www.kt-bank.de/ (Stand:22.10.2016)

36 Vgl.: Mahlknecht; Michael; Islamic Finance; Einführung in Theorie und Praxis; Weinheim; 2009; S. 27

37 Vgl.: ebenda

38 Vgl.: http://www.zeit.de/2008/19/GS-Islamic-Banking (Stand: 24.10.2016)

39 Vgl.: Bergmann; Daniel K.; Islamic Banking; Ein Studienhandbuch ; a.a.O.; 2008; S. 37

40 Vgl.: http://www.eslam.de/begriffe/v/verboten.htm (Stand: 24.10.2016)

41 Vgl.: Ernst; Dietmar; Akbiyik; Bilgehan; Srour; Ali; Islamic Banking und Islamic Finance; 2013; a. a. O ; S. 24

42 Vgl.: ebenda

43 Vgl.: ebenda

44 Vgl.: ebenda

45 Vgl.: ebenda

46 Vgl.: Ernst; Dietmar; Akbiyik; Bilgehan; Srour; Ali; Islamic Banking und Islamic Finance; 2013; a. a. O; S. 19

47 Vgl.: ebenda

48 Vgl.: ebenda

49 Vgl.: Bergmann; Daniel K.; Islamic Banking; Ein Studienhandbuch ; a.a.O.; 2008; S. 40

50 Vgl.: ebenda

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Islamic Banking als alternatives Bankenmodel. Eine kritische Würdigung
Hochschule
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Note
2,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V352776
ISBN (eBook)
9783668394735
ISBN (Buch)
9783668394742
Dateigröße
685 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Islamic Banking
Arbeit zitieren
Christoph Hockenbrink (Autor), 2016, Islamic Banking als alternatives Bankenmodel. Eine kritische Würdigung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352776

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Islamic Banking als alternatives Bankenmodel. Eine kritische Würdigung


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden