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Potentiale und Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement

Title: Potentiale und Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement

Presentation (Elaboration) , 2014 , 21 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Anonym (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Hier erfährst Du die Potentiale und Grenzen von Semamtic Web für das Wissensmanagement. Dieses Thema ist hochaktuell. Anhand der Wissensspirale werden die Zusammenhänge erklärt. In der Präsentation werden auch Beispiele aus der Praxis genannt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Geschichte und Vision von Semantic Web

1.1. Vom Web 1.0 zum Web 2.0

1.2. Problematik im Web

1.3. Begriffshierarchie im Kontext von Wissensmanagement

1.4. Kernidee

1.5. Ziele

1.6 Grundprinzipien

2. Semantic-Web-Technologien

2.1. Semantisches Schichtenmodell

2.2. Basis von Semantic Web

2.3. Wissenspräsentation

2.4 Beispiele

3. Einsatz von Semantic-Web-Technologien im Wissensmanagement

3.1. Begriffshierarchie im Kontext von Wissensmanagement

3.2. Herausforderungen für die Unternehmung

3.3. Anwendungsbeispiele

3.4. Interaktionsorientierter Ansatz im Wissensmanagement

3.5 Prozessorientierter Ansatz im Wissensmanagement

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Grenzen des Semantic Web im Bereich des modernen Wissensmanagements. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie semantische Technologien eingesetzt werden können, um die Informationsverarbeitung, -suche und -präsentation in Unternehmen signifikant zu verbessern.

  • Evolution des Webs vom reinen Informationsspeicher (Web 1.0) zur partizipativen Plattform (Web 2.0)
  • Problematiken der aktuellen Web-Strukturen, insbesondere hinsichtlich Bedeutung und Mehrdeutigkeit
  • Grundlagen und Technologien des Semantic Web (RDF, OWL, Ontologien)
  • Praktische Anwendungsbeispiele in Wirtschaft und Gesundheitswesen
  • Integration semantischer Ansätze in bestehende Wissensmanagement-Strategien

Auszug aus dem Buch

1.2. Problematik im Web

Eine typische Information, die wir im Web finden ist sehr stark zeitbezogen und abhängig von Allgemeinwissen sowie Kontextwissen. Das WWW basiert auf der HTML Markupsprache. HTML beschreibt, wie Informationen dargestellt werden sollen und wie Informationen miteinander verknüpft werden. Aber es beschreibt nicht, was diese Informationen bedeuten. Die Semantik im WWW ist implizit.

Ein weiteres Problem bei der Informationssuche im Web ist die Mehrdeutigkeit der Sprache. Ein anschauliches Beispiel ist die Suche im Google nach dem Begriff "Golf". Ein Nutzer erhält Ergebnisse, die ein Automodell zeigen, eine Golfanlage oder eine geografische Region, in der eine Bohrinsel gesunken ist. Dies verdeutlicht das Problem von Homonymen und Synonymen. Die Konsequenz für den Nutzer ist, dass er viele nicht relevante Ergebnisse erhält und gleichzeitig nicht alle für ihn relevanten Ergebnisse findet.

Hinsichtlich der Informationsextraktion besteht die Einschränkung, dass diese derzeit nur vom menschlichen Agenten durchgeführt werden kann. Ein Software-Agent kann beispielsweise nicht die Bedeutung einer Information aus einem Bild extrahieren. Die Silhouette von Sherlock Holmes etwa kann von einem Menschen sofort kontextualisiert werden, während ein Computer die zugrunde liegende Semantik ohne entsprechende Metadaten nicht erfassen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Geschichte und Vision von Semantic Web: Dieses Kapitel erläutert die Entwicklung des Webs, die zugrunde liegenden Herausforderungen bei der semantischen Bedeutung von Daten und die Vision, Inhalte maschinell verständlich zu machen.

2. Semantic-Web-Technologien: Hier werden die technischen Grundlagen wie das semantische Schichtenmodell, Unicode, URIs, XML, RDF und Ontologien (OWL) zur Wissenspräsentation vorgestellt.

3. Einsatz von Semantic-Web-Technologien im Wissensmanagement: Dieses Kapitel beleuchtet die Integration semantischer Technologien in Unternehmensprozesse, illustriert durch Beispiele aus dem E-Commerce, der Wirtschaft und dem Gesundheitswesen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Potenziale zur Verbesserung der Wissenssuche und -vermittlung zusammen, weist jedoch auch auf die Grenzen bei der Umsetzung von Logic, Proof und Trust hin.

Schlüsselwörter

Semantic Web, Wissensmanagement, RDF, Ontologie, OWL, Web 2.0, Informationsextraktion, Wissenspräsentation, Semantisches Schichtenmodell, Mehrdeutigkeit, Interoperabilität, Wissenssuche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen, die das Semantic Web für die Gestaltung und Optimierung von Wissensmanagement-Prozessen in Unternehmen bietet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Basis des Semantic Web, der Problematik der sprachlichen Mehrdeutigkeit im aktuellen Web und der praktischen Anwendung semantischer Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie semantische Technologien dazu beitragen können, Informationen maschinell verständlich zu machen, um intelligentere Entscheidungen zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur und die Analyse praxisnaher Beispiele zur Veranschaulichung der vorgestellten Konzepte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Fundierung (Schichtenmodell, RDF, OWL) und die konkrete Anwendung im Wissensmanagement (Anwendungsbeispiele, prozessorientierte Ansätze).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Semantic Web, Wissensmanagement, RDF, Ontologien, Wissenspräsentation und Interoperabilität.

Warum reicht das bisherige HTML nicht für das Semantic Web aus?

HTML ist darauf optimiert, darzustellen, wie Informationen aussehen, nicht jedoch, was sie bedeuten. Für Maschinen bleibt die inhaltliche Semantik daher weitgehend implizit.

Was ist die Kernidee des semantischen Ansatzes bei Lukas Podolski?

Durch die strukturierte Modellierung von Informationen in Form von Tripeln (Subjekt-Prädikat-Objekt) können Computer komplexe Zusammenhänge, wie etwa Geburtsorte oder berufliche Rollen, logisch verknüpfen.

Welche konkrete Initiative wird im Gesundheitswesen erwähnt?

Die Initiative „SAPPHIRE“ nutzt semantische Technologien, um Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu aggregieren und so schneller auf aufkommende Gesundheitsprobleme reagieren zu können.

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Details

Title
Potentiale und Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement
College
University of Applied Sciences Düsseldorf
Grade
1,2
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
21
Catalog Number
V352930
ISBN (eBook)
9783668390218
ISBN (Book)
9783668390225
Language
German
Tags
Semantic Web Wissensmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Potentiale und Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352930
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