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Die Lebendigkeit der mittelelbischen Mundarten. Eine Untersuchung von Sprachbewusstsein und Mundartgebrauch

Título: Die Lebendigkeit der mittelelbischen Mundarten. Eine Untersuchung von Sprachbewusstsein und Mundartgebrauch

Tesis (Bachelor) , 2017 , 43 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Oliver Sommer (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Diese Bachelorarbeit zur „Lebendigkeit der mittelelbischen Mundarten“ gibt einen stichprobenartigen Einblick in die aktuelle Mundartkompetenz im Mittelelberaum in Sachsen-Anhalt. Es werden zunächst die Begriffe „Einstellungen“ unter linguistischer Sicht und „language awareness“ erläutert und in die anschließende Auswertung und Interpretation der Daten eingebracht. Es werden Einblicke in die durch einen Fragebogen erhobenen Daten und Ausblicke bezüglich möglicher weiterer Untersuchungen gegeben.

Das Sprachbewusstsein der Gewährspersonen ist für den Erfolg dieser Studie ausschlaggebend, da es ihnen die Fähigkeit gibt, Mundart als solche zu erkennen, die eigene Kompetenz einzuschätzen und den eigenen Sprachgebrauch hinsichtlich Verwendungssituationen, Gesprächspartner und Wortwahl zu reflektieren. Ihre Einstellung zu ihrer Mundart beeinflusst sie dabei entweder positiv oder negativ. Sie kann den Einzelnen antreiben den Fragebogen nach bestem Gewissen auszufüllen oder ihn halbherzig bzw. schlicht pflichtbewusst mit den nötigsten Angaben zu versehen. Außerdem trägt sie einen großen Teil zur Selbsteinschätzung bei.

In diesem Kontext ergeben sich folgende Fragestellungen: Besitzt die älteste Altersgruppe eine bessere Mundartkompetenz als die beiden jüngeren? Wie wird der Mundartgebrauch gewertet? Stimmt die Selbsteinschätzung der Gewährspersonen mit ihren ermittelten passiven und aktiven Mundartkompetenzen überein?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Theoretische Grundlagen

1.1 Die Fragebogenmethode

1.1.1 Grundlegende Regeln

1.1.2 Vor- und Nachteile

1.2 Sprachbewusstheit – language awareness

1.3 Einstellungen

1.4 Die mittelelbischen Mundarten

1.5 Vorgängerstudie

2. Sprachdatenerhebung im Mittelelberaum

2.1 Der Fragebogen

2.2 Durchführung

2.3 Auswertung

2.3.1 Durchschnittswerte

2.3.2 Sprachkompetenz in Hinblick auf das Alter der Befragten

2.3.3 Häufigkeit und Gelegenheit des Mundartgebrauchs

2.3.4 Bevorzugte und abgelehnte Gesprächspartner

2.3.5 Gründe für und gegen die Verwendung von Mundart

2.3.6 Aneignung der Mundartkompetenz

2.3.7 Konsum von Mundartliteratur

2.3.8 Selbsteinschätzung und Übersetzungsfähigkeit der Gruppe Passive Mundartkompetenz „sehr gut“/ „gut“

2.3.9 Selbsteinschätzung und Übersetzungsfähigkeit der Gruppe Passive Mundartkompetenz „Einzelwörter“/ „gar nicht“

2.3.10 Vergleich beider Gruppen „sehr gut“/ „gut“ und „Einzelwörter“/ „gar nicht“

2.3.11 Selbsteinschätzung und Mundartproduktion der Gruppe Aktive Mundartkompetenz „sehr gut“/ „gut“

2.3.12 Selbsteinschätzung und Mundartproduktion der Gruppe Aktive Mundartkompetenz „Einzelwörter“/ „gar nicht“

2.3.13 Vergleich der Mundartproduktion der Gruppen „sehr gut“/ „gut“ und „Einzelwörter“/ „gar nicht“

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gegenwärtige Lebendigkeit der mittelelbischen Mundarten durch eine empirische Erhebung mittels Fragebögen. Ziel ist es, die aktive und passive Sprachkompetenz verschiedener Altersgruppen zu erfassen, Einstellungen zur Mundart zu analysieren und Nutzungsmuster in inoffiziellen sowie offiziellen Kontexten zu identifizieren.

  • Empirische Untersuchung der Mundartkompetenz im Mittelelberaum
  • Analyse der Rolle von "Language Awareness" und Sprachattitüden
  • Untersuchung von Sprachgebrauchssituationen und Gesprächspartnern
  • Evaluation von Barrieren und Motiven für den Mundartgebrauch

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Grundlegende Regeln

Die Entscheidung, ob eine indirekte oder direkte Befragung durchgeführt werden soll, hängt von der persönlichen Einschätzung der finanziellen und zeitlichen Mittel des Explorators ab. Die Wahl für erstere erscheint bei Wortzatzuntersuchungen als eine leichte Entscheidung, da hier die Vorteile voll zur Geltung kommen und die Nachteile das Datenmaterial nur unwesentlich beeinflussen, worauf noch näher eingegangen wird. Hierbei wird der Explorator durch Versand der Fragebogen veranlassend tätig.

Die Qualität des Fragebogens ist maßgeblich für die Nützlichkeit der erhobenen Sprachdaten, wobei die Fragen allein nicht ausschlaggebend sind. Die Gewährsperson zu motivieren, mit der Beantwortung anzufangen und diese auch abzuschließen, ist unabdingbar. Diese Aufgabe soll der Begleitbrief übernehmen. Zudem beeinflusst dieser, wie auch die Länge des Bogens, die Anordnung der Fragen sowie reine Äußerlichkeiten die Sorgfalt beim Ausfüllen und die Rücklaufquote. Dennoch gibt es hierfür keine Garantie, beziehungsweise narrensichere Regeln. Durch Erfahrung kann auf begangene Fehler und besser auf die Gewährspersonen eingegangen und je nach sprachlichem Bereich müssen die Frageformulierungen angepasst werden. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass es nicht möglich ist, diese für alle Gewährspersonen verständlich genug zu formulieren. Es können die Gewährspersonen aber durch Zusätze wie „z.B.“ oder „usw.“ ermutigt werden, eigene Beispiele orthografisch von der Standardsprache abweichend niederzuschreiben oder aber Echoformen zu nennen. Diese sind von der sprachlichen Wirklichkeit nicht weit entfernt und daher dienlicher als gehäuft auftretende falsche Antworten aufgrund nicht eindeutiger Fragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Ansätze der Fragebogenerhebung sowie die theoretischen Konzepte von "Language Awareness" und Einstellungsforschung.

2. Sprachdatenerhebung im Mittelelberaum: Hier werden das Forschungsdesign, die Datengewinnung, die Auswertung der quantitativen und qualitativen Ergebnisse sowie spezifische Analysen zur Mundartkompetenz der Befragten detailliert dargestellt.

3. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse der Studie zusammen, reflektiert die methodische Vorgehensweise und bietet einen Ausblick auf mögliche weiterführende Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Mundart, Mittelelberaum, Sprachkompetenz, Fragebogenmethode, Language Awareness, Einstellungen, Sprachgebrauch, Dialektologie, Sprachdatenerhebung, Mundartproduktion, Niederdeutsch, Sprachwandel, Sprachbewusstsein, Regionalsprache, empirische Sozialforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der aktuellen Lebendigkeit der Mundarten im Mittelelberaum und untersucht, inwieweit diese noch im Alltag der Menschen verankert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Messung der aktiven und passiven Sprachkompetenz, die Einstellung der Sprecher zur Mundart sowie die Analyse von Verwendungskontexten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch eine empirische Umfrage zu ermitteln, ob und wie die mittelelbische Mundart heute noch von verschiedenen Generationen gesprochen und verstanden wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt die Methode der schriftlichen Befragung mittels eines strukturierten Fragebogens, der sowohl geschlossene als auch offene Fragen enthält.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zur Methodik und zu sprachwissenschaftlichen Begriffen sowie eine detaillierte quantitative und qualitative Auswertung der erhobenen Sprachdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind unter anderem Mundart, Mittelelberaum, Sprachkompetenz, Language Awareness, Dialektologie und Einstellungsforschung.

Gibt es signifikante Unterschiede in der Mundartkompetenz zwischen den Geschlechtern?

Die Auswertung zeigt, dass bei der vorliegenden Stichprobe keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei der aktiven oder passiven Sprachkompetenz feststellbar sind.

Wie bewerten die Befragten die Verwendung von Mundart?

Die Verwendung wird mehrheitlich positiv wahrgenommen, insbesondere in informellen Kontexten, wobei jedoch in offiziellen oder beruflichen Situationen Vorurteile wie eine vermeintlich "fehlende Bildung" als Gegenargumente genannt werden.

Final del extracto de 43 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Lebendigkeit der mittelelbischen Mundarten. Eine Untersuchung von Sprachbewusstsein und Mundartgebrauch
Universidad
Martin Luther University  (Indogermanistisches Institut)
Calificación
1,5
Autor
Oliver Sommer (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
43
No. de catálogo
V353005
ISBN (Ebook)
9783668392304
ISBN (Libro)
9783668392311
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mundart Mittelelberaum Mittelelbisches Wörterbuch Dialekt Sachsen-Anhalt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Oliver Sommer (Autor), 2017, Die Lebendigkeit der mittelelbischen Mundarten. Eine Untersuchung von Sprachbewusstsein und Mundartgebrauch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353005
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