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El Harbul Beridah wel Sharkul Auwsat. Der Nahe Osten, die islamische Welt und der Ost-West-Konflikt

Arabischen und islamische Staaten im Zangengriff der Supermächte. Ägypten und Afghanistan während des Kalten Krieges

Título: El Harbul Beridah wel Sharkul Auwsat. Der Nahe Osten, die islamische Welt und der Ost-West-Konflikt

Trabajo de Investigación , 2017 , 32 Páginas

Autor:in: Ilya Zarrouk (Autor)

Historia de Alemania - Posguerra, Guerra Fría
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Die vorliegende Forschungsarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit der Nahe Osten und die islamische Welt insgesamt im Ost-West-Konflikt verstrickt waren. Dabei geht es auch darum, wie die ehemaligen Kolonialmächte auf die Länder der arabischen Diaspora Druck ausübten. Warum wandten sich Staaten wie Ägypten und Afghanistan der Sowjetunion zu? Welchen Anteil trugen die beiden Supermächte an der Entwicklungshilfe im Kalten Krieg? Oder war die Entwicklungshilfe im Kalten Krieg nur ein militärisches Machtinstrument? Verschärfte der Ost-West-Konflikt die militärautokratischen Strukturen in der islamischen Hemisphäre? Welche Folgen ergaben sich aus dem Wettstreit der beiden Supermächte in der arabischen und islamischen Region? Diese Fragen beleuchtet die vorliegende Forschungsarbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Die Blockfreien Staaten Afrikas und Asiens in Zeiten der Kolonisation und De-Kolonisation

1. Die strategische, wirtschaftliche und politische Ausrichtung der Kolonialmächte in den Blockfreien Staaten

2. Der Beginn der sozialistisch-kommunistischen Bewegungen in den Blockfreien Staaten

3. Die ökonomischen und demographischen Disparitäten als treibende Kraft der De-Kolonisation und der Annäherung an die neuen Supermächte

II. Die Sowjetunion und ihre Sicherheitsdoktrin als Grundlage ihrer Politik in den Blockfreien Staaten und bei den Verbündeten.

1. Die Instrumentalisierung der Befreiungsbewegung in den Kolonien als Teil der sowjetischen Machtpolitik

2. Das militärische und ökonomische Kräftemessen der Supermächte

3. Die sowjetische Politik und die Politik der RGW-Staaten in der Dritten Welt

III. Ägypten zwischen Kolonisation und De-Kolonisation

1. Die sozioökonomische Gesellschaftsstruktur Ägyptens

2. Die Baumwollindustrie Ägyptens als Motor der ökonomischen Entwicklung vor dem Kalten Krieg und während des Kalten Krieges

3. Die gespaltene ägyptische Gesellschaft und ihre Probleme.

4. Das Problem der Agrarwirtschaft in Ägypten

5. Die Mittelschicht Ägyptens

6. Die Arbeiterschaft Ägyptens

7. Die internationalen Rahmenbedingungen im Kalten Krieg für die ökonomische und politische Entwicklung Ägyptens.

8. Die Textilindustrie als ökonomischer Meilenstein Ägyptens

IV. Die Entwicklungshilfe-Politik beider Supermächte als Waffe im Kalten Krieg

1. Ägypten als Teil des sowjetischen Machtbereichs

2. Der Kampf um die entwicklungspolitische Hoheit zwischen den USA und der Sowjetunion mit den ihr angeschlossenen den RGW-Staaten

3. Der Kampf um Ressourcen und seine Folgen

4. Der Afghanistankonflikt als ideologischer Kampf beider Supermächte und das Ende des Ost-West Konflikts

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie die beiden Supermächte während des Kalten Krieges wirtschaftlich und ideologisch um Einfluss in Afrika, dem Nahen Osten und Asien kämpften, wobei der Fokus insbesondere auf den entwicklungspolitischen Orientierungen Ägyptens und Afghanistans liegt.

  • Strategien der Kolonialmächte in blockfreien Staaten
  • Die Rolle der Sowjetunion und ihrer Sicherheitsdoktrin in der Dritten Welt
  • Sozioökonomische Entwicklung Ägyptens unter Einfluss von Kolonisation und Kalten Krieg
  • Entwicklungshilfe als Instrument des Machtkampfes zwischen USA und UdSSR
  • Ressourcenkonflikte und der ideologische Kampf im Kontext Afghanistans

Auszug aus dem Buch

Die strategische, wirtschaftliche und politische Ausrichtung der Kolonialmächte in den Blockfreien Staaten

Im 19. und 20. Jahrhundert waren Bestrebungen der Großmächte vorhanden, auf Grund bestimmter strategischer Ausrichtungen und auch aus anderen, als notwendig erachteten Zielen, Kolonien nicht nur in Besitz zu nehmen, sondern durch diesen Besitz eine bestimmte Machtakkumulation zu schaffen, mit der das globale, aber auch das regionale Gleichgewicht verändert werden kann. Man geht davon aus, dass gerade GB im Nahen Osten - dies gilt zum Teil auch für Frankreich - immer in den Fragen der Kolonialisierung nach strategischen Ausrichtungen handelte.

Wesentlich hierbei ist, dass gerade im Falle des Nahen Ostens und auch Großbritanniens, es sich immer darum drehte, die einmal gewonnene Position auf unbefristete Zeit zu halten und auch zu verteidigen. Wenn man von dieser Erkenntnis der strategischen Machtpolitik ausgeht, so ist auch klar, dass die politischen sowie militärdiplomatischen und ökonomischen Interessen nur Randerscheinungen der strategischen Leitlinien sind und waren. In diesem Sinne haben ökonomische wie auch politische Interessen den Prozess der Kolonialisierung in Nordafrika und im Nahen Osten nachhaltig beeinflusst. Die britische Kolonialpolitik - dies gilt im Übrigen auch für die französische Variante - fußte nicht auf einer einheitlichen politischen Besatzungsherrschaft der arabischasiatischen islamischen Welt. Für den Nahen Osten gilt, dass dieses Gebiet reich an Rohstoffen und Bodenschätzen war und ist. Das Großbritannien eine tausendjährige Herrschaft auf diesem Gebiet installieren wollte, hatte nicht nur ein rein strategisches Ziel, sondern bündelte mehrere strategische Faktoren. So zum Beispiel den ökonomischen Vorteil des Suez-Kanals für den Handel und damit auch die Beherrschung mehrerer militärischer und sozioökonomischer Stützpunkte im Raum Transjordaniens, des Iraks und Palästinas.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Die Blockfreien Staaten Afrikas und Asiens in Zeiten der Kolonisation und De-Kolonisation: Analyse der kolonialen Machtpolitik und der Entstehung von Befreiungsbewegungen in den betroffenen Regionen.

II. Die Sowjetunion und ihre Sicherheitsdoktrin als Grundlage ihrer Politik in den Blockfreien Staaten und bei den Verbündeten.: Untersuchung der sowjetischen Sicherheitsinteressen und der Einflussnahme auf Befreiungsbewegungen.

III. Ägypten zwischen Kolonisation und De-Kolonisation: Darstellung der sozialen und ökonomischen Strukturen Ägyptens sowie der Auswirkungen der Baumwoll- und Textilindustrie.

IV. Die Entwicklungshilfe-Politik beider Supermächte als Waffe im Kalten Krieg: Untersuchung der Entwicklungshilfe als strategisches Instrument der Supermächte und der Auswirkungen auf Ägypten und Afghanistan.

Schlüsselwörter

Kalter Krieg, Kolonisation, De-Kolonisation, Blockfreie Staaten, Sowjetunion, Entwicklungshilfe, Ägypten, Afghanistan, RGW, Ressourcenpolitik, Suez-Kanal, Baumwollindustrie, Geopolitik, Machtpolitik, Ost-West-Konflikt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert den globalen Einfluss des Kalten Krieges auf die Staaten Afrikas, des Nahen Ostens und Asiens mit einem Fokus auf die ökonomischen und ideologischen Machtansprüche der Supermächte.

Welche Regionen und Staaten stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Die Untersuchung konzentriert sich insbesondere auf Ägypten und Afghanistan als Beispiele für Staaten, die zwischen den Fronten des Ost-West-Konflikts agierten.

Was ist das Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Entwicklungshilfe und strategische Einflussnahme seitens der USA und der Sowjetunion die ökonomische und politische Entwicklung dieser Staaten nachhaltig geprägt oder behindert haben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der Auswertung von Literatur zu Militärgeschichte, Sicherheitspolitik und sozioökonomischen Daten der betroffenen Zeit basiert.

Was umfasst der Hauptteil des Dokuments?

Der Hauptteil behandelt die strategische Ausrichtung der Kolonialmächte, die Sicherheitsdoktrin der Sowjetunion, die detaillierte gesellschaftliche und ökonomische Analyse Ägyptens sowie die Instrumentalisierung von Entwicklungshilfe.

Wie werden die Schlüsselwörter der Arbeit definiert?

Die Schlüsselwörter umfassen zentrale Begriffe wie den Kalten Krieg, Dekolonisation, Geopolitik und die spezifischen ökonomischen Felder wie die Baumwoll- und Textilindustrie, die für die Analyse der betroffenen Staaten wesentlich sind.

Welche Bedeutung hat der Suez-Kanal für die ökonomische Analyse Ägyptens?

Der Suez-Kanal wird als zentrale Handelsader und ökonomischer Hebel identifiziert, um den Großbritannien und später die Supermächte ihre strategischen Interessen und Machtpositionen in Ägypten sicherten.

Wie bewertet der Autor die Wirksamkeit der sowjetischen Entwicklungshilfe?

Der Autor argumentiert, dass die Entwicklungshilfe primär als politisches Machtinstrument diente und weniger den humanitären oder ökonomischen Fortschritt der Empfängerstaaten förderte, was oft in Stagnation oder Abhängigkeit endete.

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Detalles

Título
El Harbul Beridah wel Sharkul Auwsat. Der Nahe Osten, die islamische Welt und der Ost-West-Konflikt
Subtítulo
Arabischen und islamische Staaten im Zangengriff der Supermächte. Ägypten und Afghanistan während des Kalten Krieges
Autor
Ilya Zarrouk (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
32
No. de catálogo
V353028
ISBN (Ebook)
9783668396593
ISBN (Libro)
9783668396609
Idioma
Alemán
Etiqueta
Naher Osten Kalter Krieg Kolonialismus Ost-West-Konflikt Ägypten Afghanistan
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ilya Zarrouk (Autor), 2017, El Harbul Beridah wel Sharkul Auwsat. Der Nahe Osten, die islamische Welt und der Ost-West-Konflikt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353028
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