Die Problematik der Vollbeschäftigung als sozialpolitisches Ziel und das Bedingungslose Grundeinkommen als Alternative


Hausarbeit, 2009
26 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Vollbeschäftigungsnorm versus Realität
1.1. Was ist Vollbeschäftigung?
1.2. Realität auf dem Arbeitsmarkt
1.3. Vollbeschäftieune als aktuelles wirtschaftspolitisches Ziel
1.4, Zeitgeist Hartz IV
1.5. Ein Recht auf Arbeit für alle?
1.6, Das Ende der Vollbeschäftigung:

2 Das Bedingungslose Grundeinkommen als Alternative
2.1. Was ist das BGE?
2.2. Neue Arbeit und das Autonomieamument
2.3. Finanzierbarkeit
2,3.1. Die Höhe der Leistung:
2.3.2. Die lansfristrnen Kosteneinsparunsen
2,4, Gerechtigkeit des BGE
2.5. Realisation und Durchsetzbarkeit
2.6. Ökonomische Auswirkungen

3. Aussichten

Quellenverzeichnis

Vorwort

Die Popularität des Bedingungslosen Grundeinkommens und der zunehmende aktionistische Charakter der Bewegung verlangt nach einer tieferen Auseinander­setzung mit dem Thema. Wie lauten die Kritikpunkte an den jetzigen Arbeitsver­hältnissen und der aktuellen Arbeitsmarktpolitik, die letztlich zu dieser Idee hin­führen? Wie lässt sich beschäftigungspolitisch argumentieren? Eine Kritik der Vollbeschäftigung als wichtigstes wirtschaftspolitisches Ziele ist hier ein wichti­ger Argumentationsstrang. Die zentrale Frage des ersten Abschnitts der Arbeit (1.) ist deshalb: Wieso ist Vollbeschäftigung unmöglich (geworden)? Einer kurzen De­finition des Ziels der Vollbeschäftigung (1.1.) folgt die Erkenntnis, dass wir uns seit über dreißig Jahren immer weiter davon zu entfernen scheinen (1.2.). Grund genug für alle großen Parteien, zur Bundestagswahl 2009 eine massive Arbeits­platzbeschaffung bis hin zur Vollbeschäftigung (1.3.)zu versprechen. Dem zu­grunde liegt ein Zeitgeist, der in den Veränderungen des Sozialrechts durch die Hartz-Reformen Ausdruck findet (1.4.). Abgesehen davon, dass das erklärte Ziel der Hartz-Kommission, durch die Reformen Vollbeschäftigung herzustellen, bis­her nicht einmal ansatzweise erfüllt wurde, stellt sich dann die Frage, ob es über­haupt heutzutage Sinn macht, alle Menschen in Arbeit zu bringen (1.5.). Dem Ziel der Vollbeschäftigung liegt nämlich ein grundsätzlicher Denkfehler zugrunde, der in 1.6. näher erläutert wird.

Doch wie können alternative Ziele aussehen? Beim Versuch einer Antwort kommt man am Bedingungslosen Grundeinkommen nicht vorbei: dieser Idee widmet sich der zweite Abschnitt der Arbeit (2.). Einer kurzen Vorstellung (2.1.) folgt das größte Pro-Argument, das der Autonomie des Menschen (2.2.). Die Reaktionen vieler, die von der Idee das erste Mal hören, sind: „Das ist nicht bezahlbar!“ und: „Dann würden viele nicht mehr arbeiten, das ist ungerecht!“ Diese Hauptzweifel, wenn auch offensichtlich zu pauschal, sind nicht von der Hand zu weisen. In2.3. und 2.4. werde ich siejedoch etwas differenzierter betrachten, was uns zu einem zentralen Realisationsdilemma der Idee führt. Auf die Haltbarkeit der gesellschaft­lichen (2.5.) und ökonomischen (2.6.) Befürchtungen gehe ich in den letzten zwei Unterpunkten ein. Schließlich wendet sich die Arbeit drittens der Frage zu, wie die Idee in Europa diskutiert wird und wie wahrscheinlich eine Änderung des ak­tuellen Politikkurses angesichts der offensichtlichenNotwendigkeit ist.

1. Vollbeschäftigungsnorm versus Realität

1.1. Was ist Vollbeschäftigung?

Vollbeschäftigung ist laut Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) die „wirt­schaftliche Situation, in der das Produktionspotenzial einer Volkswirtschaft aus­reichend genutzt wird.“[1] Dies äußert sich auf dem Arbeitsmarkt durch einen hohen Beschäftigungsgrad und die Übereinstimmung der Anzahl der offenen Stellen und der Arbeitssuchenden. Dies ist aber nicht ausschließlich bei einer Arbeitslosen­quote von 0% gegeben. Grund hierfür ist die sogenannte „friktionelle Arbeits­losigkeit“, die die Menge der Arbeitnehmer umfasst, die gerade den Arbeitsplatz wechseln. Augrund der friktionellen Arbeitslosigkeit gibt es keine einheitliche Arbeitslosenquote, ab der Vollbeschäftigung herrscht, sondern verschiedene Ansichten, die unter anderem vom historischen Kontext abhängen: in den Sechzi­ger Jahren galt in der Bundesrepublik die Ein-Prozent-Marke als Vollbeschäf­tigung, was in den folgenden Jahrzehnten aufgrund kontinuierlich ansteigender Arbeitslosigkeit auf teilweise bis zu sechs Prozent deutlich nach oben korrigiert wurde. Laut bpb liegt die Grenze der Vollbeschäftigung bei zwei Prozent Arbeits­losenquote und deren Erreichen zählt zu „den wichtigsten wirtschaftspolitischen Zielen“[2].

1.2, Realität auf dem Arbeitsmarkt

Unabhängig von den verschiedenen Definitionen lässt sich festhalten, dass Voll­beschäftigung ganz allgemein formuliert eine sehr geringe Arbeitslosigkeit bei ausreichender Bereitstellung von Arbeitsplätzen bedeutet, eben „Arbeit für alle“. Eine Situation, der dieser Definition auch nur annähernd gerecht wird, herrschte in Deutschland zuletzt Mitte der Siebziger Jahre.[3] Seit damals die Zahl der Arbeitslosen erstmals eine Million überschritt[4], tut sich eine Schere auf zwischen der Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der des Bruttosozialprodukts: während das Wachstum des BSP stets gemäß des Wirtschaftszyklus verlief, nahm die Ar­beitslosigkeit stufenweise zu, wobei sie in Rezessionen stieg und in Expansions­phasen auf dem erreichten Level einrastete, um beim folgenden Abschwung wei­ter anzusteigen.[5] In dieser Weise entstand seitdem eine kontinuierlich wachsende Massenarbeitslosigkeit, die mit Einführung der Hartz-IV-Reform im Januar 2005 die historische Fünf-Millionen-Marke erstmals seit Kriegsende überschritt.[6] Die aktuelle Lage zeigt sich folgendermaßen: die Agentur für Arbeit registriert im Juli 2009 3,46 Millionen Arbeitslose, was einer Arbeitslosenquote von 8,2% ent­spricht. Das ist ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresmonat um 252 000[7], wobei „ohne den statistischen Sondereffekt [...] das Plus um mehrere Zehntau­send größer ausgefallen“[8] wäre. Hiermit ist gemeint, dass seit dem 1.1.2009 Ar­beitslose, mit deren Vermittlung Dritte beauftragt wurden, aus der Statistik entfal­len. Im Juli erhielten 5,982 Mio. erwerbsfähige Menschen Lohnersatzleistungen nach dem SGB III (Arbeitslosengeld I) oder Leistungen zur Sicherung des Le­bensunterhalts nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II/Hartz IV). Außerdem ent­fallen weitere 1,58 Mio. Personen aus der Statistik, da sie sich in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme befinden[9], z.B. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM), Weiterbildungen, Trai­nings oder „Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung“ (Ein-Euro- Jobs). Auch ältere Arbeitslose, die unter die „58er-Regelung“ fallen, also über 58­Jährige, die der Arbeitsplatzvermittlung nicht zur Verfügung stehen, sowie Er­werbslose in geförderter Altersteilzeit werden nicht mitgezählt. Hinzu kommen alle Arbeitssuchenden, die sich, z.B. wegen fehlender Leistungsansprüche, nicht arbeitslos gemeldet haben[10] („Stille Reserve“) sowie durch Sparmaßnahmen „freigesetzte“ Arbeitskräfte, die nicht entlassen werden können und im Personalen Überhangsmanagement „beschäftigt“ sind.

1.3, Vollbeschäftigung als aktuelles wirtschaftspolitisches Ziel

Angesichts dieser Zahlen haben sich zur Bundestagswahl 2009 alle großen Partei­en kollektiv zum Ziel der massiven Arbeitsplatzbeschaffung bekannt. Die CDU steht „weiter ein für unser Ziel: 'Arbeit für Alle'“[11], die SPD schreibt: „Unser Ziel bleibt Vollbeschäftigung“[12] und: „Wir kämpfen umjeden Arbeitsplatz“[13]. Bündnis 90/Die Grünen wollen „nicht weniger als eine neue industrielle Revolution einlei­ten und eine Million neuer Arbeitsplätze schaffen“[14]. Auch Die Linke fordert eine „neue Vollbeschäftigung“[15], allerdings durch Arbeitszeitverkürzungen, während die FDP unter dem Motto „Leistung muss sich lohnen“ ein Bürgergeld einführen will, dass bei Bedürftigkeit und Bereitschaft zur Aufnahme einer Beschäftigung ausgezahlt und bei Ablehnung einer zumutbaren angebotenen Arbeit gekürzt werden soll[16]. In den Programmen aller großer Parteien hat nach wie vor die massive Arbeitsplatzbeschaffung angesichts der kontinuierlich steigenden Arbeits­losenzahlen die höchste Priorität. Obwohl die Vollbeschäftigung nach dem Zwei­ten Weltkrieg in allen Industrienationen eher Ausnahme- als Normzustand war, gibt es nach wie vor den Allparteienkonsens, dass Vollbeschäftigung zwar durch die aktuelle politische Konzeption verhindert wird, aber prinzipiell ein realistisch­es Ziel ist[17]. Die daraus resultierende, auf Arbeitsbeschaffung fixierte Politik ist laut dem österreichischem Soziologen Georg Vobruba ein Merkmal der letzten Jahre und Jahrzehnte, wobei jede politische Handlung grundsätzlich danach be­wertet werde, ob sie Arbeitsplätze sichere oder nicht; der geringste Verdacht auf Arbeitsplatzgefährdung stoße bereits auf Ablehnung, wodurch die Handlungsfäh­igkeit der Parteien erheblich eingeschränkt sei. Auf der anderen Seite lässt sich mit „dem Argument der Verteidigung von Arbeitsplätzen [...] auch noch der größte Unsinn durchsetzen“[18]

1.4, Zeitgeist Hartz IV

Ausdruck dieses politischen Zeitgeistes ist ein seit Beginn des 21. Jahrhunderts massiv verstärkter Druck auf Arbeitslose. Ein Instrument hierfür sind die ab 2003 schrittweise eingeführten „Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeits­markt“, die von der Kommission um Peter Hartz entwickelt wurden und eine er­hebliche Umgestaltung des seit 1961 bestehenden Sozialhilferechts bedeuteten. Mit einem laut Vobruba „irritierend naiven Aufruf‘[19] appellierte die Hartz-Kom­mission an die „Profis der Nation“[20], das Ziel der Vollbeschäftigung anzugehen. Durch das ab 1. Januar 2005 wirksame vierte Gesetz „Hartz IV“ wurde Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe zu Arbeitslosengeld II zusammengefasst und somit eine dem vorherigen Lebensstandard angepasste Leistung (Arbeitslosenhilfe entsprach 53% des früheren Einkommens[21] ) durch einen Pauschalbetrag (347€)[22] ersetzt, der sogar unterhalb der Armutsrisikoschwelle liegt, wie sie die Bundesregierung in Anlehnung an die EU-Vorgaben (Nettoäquivalenzeinkommen unterhalb von 60 Prozent des Durchschnittseinkommens/Median) selbst definiert.[23] Zahlreiche Son­derleistungen der früheren Arbeitslosenhilfe wurden außerdem gestrichen. Statt- dessen werden die Empfänger zu Ansparungen bei größeren Anschaffungswerten angehalten, was Daniel Kreutz, Referent für Sozialpolitik beim Sozialverband Deutschland, als „zynische Fiktion“[24] bezeichnet. Die sozialpolitische Zielrich- tung wurde somit auf reine Elendsvermeidung umgestellt: nach Ablauf der nun auf ein Jahr reduzierten Laufzeit des Arbeitslosengeldes (I) spielt der bisher erar­beitete Lebensstandard keine Rolle mehr, vielmehr droht Leistungskürzung oder -entzug bei Nichtannahmejeglicher Arbeit. Dies gilt auch für die sogenannten Ein-Euro-Jobs, die trotz ihres gesetzlich festgelegten Status als ultimo ratio seit Herbst 2004 das mit Abstand dominierende Eörderinstrument darstellen, während Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen drastisch zurückgefahren wurden.[25] Parallel hier­zu wird von Parteien und Medien in den vergangenen Jahren zunehmend der Ge­neralverdacht des Missbrauchs von Sozialleistungen erhoben, was jedoch laut Un­tersuchungen nur in marginalen Lallen zutrifft: eine Studie für die Diakonie ergab, dass beispielsweise im Jahr 2006 nur 0,2% der Hartz-IV-Anträge unberechtigt wa­ren. Dennoch sind zur Vermeidung von Missbrauch und Täuschung „die sozialbü­rokratischen und die Würde des Betroffenen vielfach massiv verletzenden Kon- trollprozeduren [...] massiv ausgeweitet worden“[26].

Das Ziel, die Arbeitslosigkeit durch diese Reform zu halbieren und die Armut zu bekämpfen, wurde verfehlt. Stattdessen stagniert der Anteil der Langzeitarbeits­losen an allen Arbeitslosen seit vielen Jahren bei ein Zehntel; die durchschnitt­liche Dauer der Arbeitslosigkeit hat von 2005 (61 Wochen) bis 2007 (72 Wochen) sogar zugenommen[27]. Laut dem Berliner Staatsrechtler Joachim Hesse beruht das Scheitern unter anderem auf einer „beschäftigungspolitschen Lehleinschätzung“[28] der Hartz-Kommission, da von einer Expansion der Wirtschaft hauptsächlich Lachkräfte und nicht unqualifizierte Arbeitslose profitierten. Die Wirkung der Re­formen war letztlich eine Etablierung der Existenzunsicherheit in der Arbeitswelt und Lurcht vor Armut, von der momentan ein Drittel bis ein Viertel der Bevölke­rung zumindest kurzzeitig direkt betroffen ist[29]. Als Ausdruck dieser Angst dient das Ergebnis einer Betriebsbefragung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung:

„Betriebe beobachteten seitdem [seit den Hartz-Reformen, Anm. des Autors], dass sich Bewerber häufiger als früher auch um inadäquate Arbeitsplätze bemühen: Gemessen an den An­forderungen der Stelle waren sie öfter unter- oder überqualifiziert. [...] Etwajeder fünfte Betrieb gab an, dass die Konzessionsbereitschaft arbeitsloser Bewerber in Hinblick auf die Lohnhöhe, die Arbeitsbedingungen und das Qualifikationsniveau der Stelle gestiegen war. Vor allem die Betriebe, die eine höhere Konzessionsbereitschaft beobachtet haben, konnten schwer besetzbare Stellen leichter besetzen. Sie haben auch häufiger neue Arbeitsplätze für gering entlohnte Tätigkeiten geschaffen. Jeder dritte Betrieb mit Neueinstellungen sieht einen Zusammenhang zwischen Änderungen im Bewerberverhalten und der Umsetzung der Hartz-IV-Reform.“[30]

Demnach ist es den Unternehmen möglich, aufgrund der höheren Konzes­sionsbereitschaft niedrigere Löhne durchzusetzen, was diese auch tun. Ein Bericht der Frankfurter Rundschau ergab außerdem, dass zwischen 2005 und 2007 die Zahl der sogenannten „Aufstocker“, also Hartz-IV-Empfänger mit zusätzlichem niedrigem Erwerbseinkommen, in Deutschland um mehr als ein Drittel auf 1,3 Millionen gestiegen ist.[31] Bemerkenswert ist, dass diese niedrigen Einkommen seltener aus Mini-Jobs und immer häufiger aus sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstellen stammen. Dies deutet laut dem Hamburger Ökonom und Politiker der Linkspartei Joachim Bischoff auf einen Grundkonflikt der kapitalistischen Gesellschaft: trotz einer Ganztagsbeschäftigung ist die Existenz des Erwerbstätig­en nicht gesichert; er muss zusätzlich staatliche Hilfe in Anspruch nehmen.[32]

Es wird ersichtlich, dass der (gescheiterte) Versuch der erzwungenen Senkung der Erwerbslosigkeit durch die restriktiven Hartz-Reformen sich durchaus als Aus­druck eines „gefährliche(n) Arbeitsfetischismus“[33] deuten lassen. Durch die ver­schärften Kontrollen werden zudem Arbeitslose stigmatisiert[34] und dem General­verdacht der Faulheit oder des Parasitentums ausgesetzt, während Arbeitslosigkeit selbst, besonders im Bereich unterer Einkommen, weiterhin als Folge einer ver­meintlich unzureichenden Bereitschaft, Arbeit aufzunehmen, gesehen wird[35]. Der „Staat kehrt wie in den zurückliegenden Jahrhunderten der kapitalistischen Gesellschaftsordnung den Zuchtmeister heraus“[36]

[...]


[1] Vgl. http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=9EYZlB : Online-Lexikon der Bundeszentrale für politische Bildung, Eintrag „Vollbeschäftigung“

[2] Vgl. ebd.

[3] Vgl. Bischoff, Joachim: Allgemeines Grundeinkommen - Fundament für soziale Sicherheit?, Hamburg 2007, S. 18

[4] Vgl. Klute, Jürgen: „Die Zukunft der Arbeit und ihre Destruktion durch die Hartz-Reformen“, in: Klute, Jürgen/Kotlenga, Sandra (Hrsg.): Sozial- und Arbeitsmarktpolitik nach Hartz. Fünf Jahre Hartzreformen. Bestandsaufnahme - Analysen - Perspektiven, Göttingen 2008, S. 169

[5] Vgl. Vobruba, Georg: Entkoppelung von Arbeit und Einkommen. Das Grundeinkommen in der Arbeitsgesellschaft, 2. Auflage, Wiesbaden 2007, S. 60

[6] Vgl. Bischoff, a.a.O.,S.19

[7] Vgl. Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland - Monatsbericht Juli 2009, Nürnberg 2009, S. 13ff.

[8] Vgl. http://www.arbeitsagentur.de/nn_27030/zentraler-Content/Pressemeldungen/2009/Presse- 09-055.html : Bundesagenturfür Arbeit: Die Entwicklung des Arbeits-und Ausbildungsstellen­marktes im Juni 2009, Presse Info 055 vom 30.06.2009

[9] Vgl. Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland - Monatsbericht Juli 2009, Nürnberg 2009, S. 6ff.

[10] Vgl. Bischoff, a.a.O., S. 18

[11] Vgl. CDU-Bundesgeschäftsstelle (Hrsg.): Wir haben die Kraft. Gemeinsam für unser Land - Regierungsprogramm 2009-2013, Berlin 2009, S.8

[12] Vgl. SPD-Parteivorstand (Hrsg.): Sozial und Demokratisch. Anpacken. Für Deutschland. - Das Regierungsprogramm der SPD, Berlin 2009, S. 8

[13] Vgl. ebd., S.31

[14] Vgl. Bündnis 90/Die Grünen (Hrsg.): Dergrüne neue Gesellschaftsvertrag, beschl. Berlin 2009, S.17

[15] Vgl. http://die-linke.de/partei/dokumente/programm_der_partei_die_linke_programmatische_ eckpunkte/iii_unsere_altemative_soziale_demokratische_und_friedensstiftende_reformen_zur_ ueberwindung_des_kapitalismus/l_arbeit_selbstbestimmt_und_solidarisch_statt_abhaengig_u nd_in_konkurrenz/ : Programm der Partei Die Linke (Programmatische Eckpunkte), Abschnitt III: 1. Arbeit: Selbstbestimmt und solidarisch statt abhängig und in Konkurrenz, beschl. Dortmund 2007

[16] Vgl. http://www.fdp-bundespartei.de/files/653/Deutschlandprogramm09_Endfassung.PDF : FDP: Die Mitte stärken. Deutschlandprogramm 2009, beschl. Hannover 2009, S.9

[17] Vgl. Bischoff, a.a.O.,S. 24

[18] Vgl. Vobruba, a.a.O.,S. 174

[19] Vgl. ebd., S. 169

[20] Vgl. Hartz-Kommission: Modeme Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. Bericht der Kommission, Saarbrücken 2002, S. 284

[21] Vgl. Bäcker, Gerhard: SGB II - Grundlagen und Bestandaufnahme, in: Klute/Kotlenga (Hrsg.), a.a.O., S. 21

[22] Vgl. ebd., S. 24

[23] Vgl. ebd., S. 40

[24] Vgl. Kreutz, Daniel: „Bedingungsloses Grundeinkommen“ - Kritik eines Mythos und Alternativen, in: Klute/Kotlenga (Hrsg.), a.a.O., S. 206

[25] Vgl. Schuldt, Karsten: Aktive Arbeitsmarktpolitik nach den Hartz-Gesetzen, in: Klute/Kotlenga (Hrsg.), a.a.O., S. 63

[26] Vgl. Bischoff, a.a.O., S. 15f.

[27] Vgl. Schuldt, a.a.O., S. 64f.

[28] Vgl. Hesse, Joachim: Evaluation der Aufgabenträgerschaft nach dem SGB II, Zweiter Zwischenbericht, Untersuchung des Internationalen Instituts für Staats- und Europawissenschaften im Auftrag des Deutschen Landkreistages, Berlin 2006

[29] Vgl. Kipping, Katja: Und weil der Mensch ein Mensch ist... - Zur Debatte um das Bedingungslose Grundeinkommen, in: Klute/Kotlenga (Hrsg.), a.a.O., S. 183

[30] Vgl. Kettner, Anja/Rebien, Martina: Hartz IV-Reform. Impulse für den Arbeitsmarkt. IAB- Kurzberichtvom 1.10.2007,Nümberg 2007, S. 1

[31] Vgl. Klute, Jürgen/Kotlenga, Sandra: Einleitung, in: Klute/Kotlenga (Hrsg.), a.a.O., S.9

[32] Vgl. Bischoff, a.a.O., S.19

[33] Vgl. ebd., S.9

[34] Vgl. Vanderborght, Yannick/Van Parijs, Philippe: Ein Grundeinkommen für alle? Geschichte und Zukunft eines radikalen Vorschlags, Paris 2005, S.92

[35] Vgl. Bäcker, a.a.O., S.40

[36] Vgl. Bischoff, a.a.O.,S.15

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Problematik der Vollbeschäftigung als sozialpolitisches Ziel und das Bedingungslose Grundeinkommen als Alternative
Hochschule
Alice-Salomon Hochschule Berlin
Veranstaltung
Politologische und sozialpolitische Grundlagen Sozialer Arbeit
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
26
Katalognummer
V353136
ISBN (eBook)
9783668392281
ISBN (Buch)
9783668392298
Dateigröße
561 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedingungsloses Grundeinkommen, Soziale Arbeit, Vollbeschäftigung, Sozialpolitik
Arbeit zitieren
Florian Boss (Autor), 2009, Die Problematik der Vollbeschäftigung als sozialpolitisches Ziel und das Bedingungslose Grundeinkommen als Alternative, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353136

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