Möglichkeiten der Bilanzoptimierung für das Rating

Strategischer Einsatz ausgewählter Instrumente zur Verbesserung des quantitativen Rating-Ergebnisses


Projektarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 1,2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 GangderUntersuchung

2. Rating
2.1 Hintergründe
2.1.1 Externes Rating durch Rating-Agenturen
2.1.2 Internes Rating durch Kreditinstitute
2.2 Bilanzanalyse des quantitativen Unternehmensratings
2.2.1 Analyse derVermögenslage bzw. Eigenkapitalausstattung
2.2.2 Analyse der Finanz- bzw. Liquiditätslage
2.2.3 Analyse der Ertragslage

3. Instrumente zur Bilanzoptimierung
3.1 Factoring
3.1.1 Funktionsweise von Factoring und Einfluss aufdie Bilanz
3.1.2 KritischeWürdigungzum Einsatzvon Factoringfürdas Rating
3.2 Leasinggeschäfte
3.2.1 Funktionsweise von Sale-and-lease-back und Einfluss aufdie Bilanz
3.2.2 Kritische Würdigung zum Einsatz von Sale-and-lease-back für das Rating
3.3 Mezzanine-Kapital
3.3.1 Funktionsweise von Mezzanine-Kapital und Einfluss aufdie Bilanz
3.3.2 Kritische Würdigung zur Aufnahme von Mezzanine-Kapital für das Rating

4. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Phasen im externen Ratingprozess

Abbildung 2: Die Ratingklassen der "Big Three"

Abbildung 3: Die neuen Mindestkapitalanforderungen von Basel III

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Insbesondere in Zeiten auftretenderWirtschafts- und Finanzkrisen mit globalen Auswirkun­gen, sollen Ratings (potentiellen) Gläubigern und Investoren dazu verhelfen, Auskunft und Sicherheit über die Bonität - also die Zahlungsfähigkeit - eines Unternehmens zu erhalten.[1] Bekanntfürdie Erstellung von derartigen Ratings sind insbesondere Standard & Poor's, Moody’s Investors Service sowie Fitch Ratings, die sogenannten „Big Three“ der US- amerikanischen Rating-Agenturen, welche zwar nach wie vor den Weltmarkt dominieren[2], aber mit der Vergabe dubioser Bonitätsbeurteilungen maßgeblich für die Entstehung der Finanzkrise von 2007/08 verantwortlich gemacht werden.[3]

Doch auch im Rahmen der Kapitalbeschaffung kommen Unternehmen häufig um eine Aus­einandersetzung mit Ratingvergaben nicht herum. Dies geschieht typischerweise dann, wenn ein Unternehmen eine Fremdfinanzierung plant, beispielsweise weil die Ausstattung mit Eigenmitteln nicht ausreicht bzw. zusätzliches Kapital benötigt wird, aber keine (geeigne­ten) Eigenkapitalgeber vorhanden sind. Doch die Beschaffung von Fremdkapitel stellt keinen Selbstläufer dar: Nur wenn ein potentieller Fremdkapitalgeber, klassischerweise eine Bank, ein positives Urteil über die Bonität des Unternehmens fällt, wird er bereit sein, Kapital zu günstigen Konditionen zurVerfügung zu stellen.[4] Insbesondere kleine und mittlere Unter­nehmen (KMU), deren Eigenkapitalausstattung oftmals (noch) nicht ausreichend aufgebaut ist[5], sind jedoch in vielen Fällen auf Bankkredite angewiesen.[6] Daher befürchten diese Nach­teile gegenüber Großunternehmen bei der Kreditaufnahme.[7]

Die Analyse des Jahresabschlusses, also der unternehmensbezogenen Vermögens-, Fi­nanz- und Ertragslage, stellt hierbei ein zentrales Kernstück zur Ermittlung einer Ratingnote dar.[8] Infolgedessen kommen insbesondere Unternehmen, welche auf Fremdkapitalgeber angewiesen sind, nicht an Überlegungen vorbei, ihren Jahresabschluss für die Erzielung eines bestmöglichen Rating-Ergebnisses zu optimieren.

1.2 Zielsetzung

Die vorliegende Projektarbeit befasst sich mit Ratingverfahren und den damit einhergehen­den Kennzahlen der Bilanzanalyse, um daraufaufbauend ausgewählte Instrumente der Bi­lanzoptimierung hinsichtlich der Frage zu untersuchen, ob durch diese das quantitative Ra­ting-Ergebnis eines Unternehmens positiv beeinflusst werden kann.

Es sollen die folgenden Leitfragen beantwortet werden: Wie werden externe und interne Ra­tings durchgeführt? Welche klassischen Bilanzkennzahlen sind für quantitative Ratinganaly­sen relevant? Welche Möglichkeiten und Grenzen bieten die ausgewählten Instrumente der Bilanzoptimierung hinsichtlich einer Verbesserung des quantitativen Rating-Ergebnisses?

Im Mittelpunkt der Betrachtung sollen, bezugnehmend auf die Problemstellung, insbesonde­re kleine und mittlere Unternehmen (KMU) liegen, welche einen HGB-Jahresabschluss aufstellen. Aus diesem Grund ist auch die (Konzern-)Bilanzoptimierung nach den Vorschrif­ten der International Financial Reporting Standards (IFRS), sowie die Optimierung qualitati­ver Ratingfaktoren, nicht Bestandteil dieser Projektarbeit.

1.3 Gang der Untersuchung

Das vorliegende Werk ist in vier Kapitel aufgegliedert. Nachdem im ersten Kapitel die Ziele dieser Projektarbeitfestgelegtwurden, bilden das zweite und dritte Kapitel den Hauptteil.

Zunächst führt das zweite Kapitel in die Hintergründe von externen und internen Ratings ein. Im Rahmen derfür KMU vor allem relevanten internen Bankenratings, wird auch der Einfluss der drei Reformpakete des BaselerAusschusses für Bankenaufsicht (Basel I, Basel II und Basel III) auf die internen Ratings und die damit verbundene Bedeutung für die Kredit­finanzierung im Mittelstand betrachtet. Anschließend wird ermittelt, welche klassischen Kennzahlen derVermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens für Ratinganaly­sen wesentlich sind.

Darauf aufbauend wird im dritten Kapitel untersucht, ob die identifizierten Kennzahlen durch Einsatz ausgewählter Instrumente optimiert werden und damit eine Verbesserung des quan­titativen Rating-Ergebnisses erzielt werden kann. Neben der Darstellung der Funktionsweise der Instrumente und der möglichen Auswirkungen auf die Bilanzanalyse, werden die Instru- mentejeweils einer kritischen Würdigung unterzogen, um abzuwägen, ob diese für den Ein­satz eines KMU zur Ratingoptimierung tatsächlich einen geeigneten Lösungsansatz darstel­len können.

Das vierte Kapitel fasst abschließend die wichtigsten gewonnenen Erkenntnisse zusammen und schließt mit einer Handlungsempfehlung für KMU bezüglich eines Einsatzes der unter­suchten Instrumente ab.

2. Rating

2.1 Hintergründe

Bevor man sich in einem gemeinsamen Konsens mit den genaueren Verfahren und Hinter­gründen von Ratings befassen kann, erscheint es unerlässlich, den Begriff zunächst abgren­zend zu definieren. Hinter dem Begriff „Rating“ können nämlich eine Vielzahl verschiedener Ausprägungen verstanden werden. So existiert nicht nur die - für diese Projektarbeit rele­vante - Ausprägungsform des Unternehmensratings. Anderweitige Ratingausprägungen, wie beispielsweise Anleihenratings (Emissionsratings), Versicherungsratings oder auch Staatenratings, werden im Rahmen dieser Projektarbeit nicht näher betrachtet, da sie für die zu untersuchende Problemstellung nicht von Relevanz sind.

Sollte daher im folgenden Verlauf der Projektarbeit vom Begriff „Rating“ die Rede sein, so bezieht sich derVerfasser hierbei auf die Definition des aus dem Englischen übernommenen Begriffs „(Corporate) Credit Rating“ (auch Unternehmensrating genannt).9 Grundsätzlich lässt sich ein Credit Rating, welches synonym weiterhin auch als Emittentenrating10 bzw. Bonitätsrating11 bezeichnetwerden kann, am einfachsten anhand seinerZielsetzung definie­ren:

Ziel eines Unternehmensratings ist die „Beurteilung der Bonität und damit der Kreditwür- digkeiteines Unternehmens“12. Darunter versteht man die Fähigkeit eines Unternehmens, seine (zukünftigen) Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können. Hierdurch können dann (dritte) Adressaten, Kenntnis über die Einschätzung des Ausfallrisikos für etwaige, in der Zukunft liegende, Tilgungs- oderZinszahlungsansprüche erhalten.13

Da die Unternehmensratings, welche für diese Projektarbeit betrachtet werden, sich auf klei­ne und mittlere Unternehmen (KMU) konzentrieren, muss an dieserStelle definiert werden, wann genau ein Unternehmen als KMU klassifiziert werden kann. Eine allgemeingültige und eindeutige Definition zur Einordnung der KMU gibt es nicht, deshalb existieren in der Litera­tur zahlreiche verschiedene Definitionsansätze, welche den Begriff meist quantitativ, manchmal auch qualitativ, abzugrenzen versuchen.14

Das vorliegende Werk orientiert sich an der quantitativen Definition des Instituts für Mittel­standsforschung (IfM) in Bonn. Begründet wird dies damit, dass das IfM eine durchaus für die Praxis brauchbare, weil simple Definition vornimmt, welche sich zudem, nach eigenen Angaben, an der KMU-Bemessung der EU-Kommission orientiert: Einzige Erfüllungskriterien für ein KMU sind, dass sowohl die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter kleiner als 500, als auch der erzielte Jahresumsatz weniger als 50.000.000€ betragen muss.[15] Alle Unterneh­men, die eines dieser Größenkriterien überschreiten, fallen also aus der Grundgesamtheit der KMU, welche synonym auch als mittelständische Unternehmen bezeichnet werden, her­aus und gelten als Großunternehmen.

Dassjedoch die überwiegende Mehrheit aller Unternehmen in Deutschland als KMU gelten, zeigt die letzte Statistik des IfM aus dem Jahr 2013: ganze 99,6% gelten als KMU, d.h. als mittelgroßes-, kleines- oder Kleinstunternehmen; nur 0,4% der Unternehmen sind Großun­ternehmen.[16] Dies unterstreicht auch die Relevanz und den Praxisbezug dieser Projektarbeit, sich speziell auf KMU zu konzentrieren, da diese in ihrer Gesamtheit derAnzahl von Groß­unternehmen deutlich überwiegen.

2.1.1 Externes Rating durch Rating-Agenturen

Externe Ratings sind von internen Ratings zu unterscheiden. Denn im Gegensatz zu internen Ratings durch Kreditinstitute, werden externe Ratings durch bankenunabhängige Rating­Agenturen durchgeführt.[17]

Die globale Marktmacht der etablierten US-amerikanischen Rating-Agenturen[18] liegt hierbei insbesondere in ihrer langjährigen Wirtschaftsgeschichte begründet:

Bereits das Jahr 1841 wird heute als der historische Initialpunkt für den Beginn von Ratings angesehen. Ein Händler in NewYork, Louis Tappan, begann eigenständig damit, Kaufleute im damaligen „Wilden Westen“ hinsichtlich ihrer Zahlungsfähigkeiten zu bewerten.[19] Diese bis dahin neuartige Idee einer Rating-Agentur wurde dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts fortgeführt, woraus im Laufe der Jahre vor allem die Vorläufer der bis heute dominierenden „Big Three“ der US-amerikanische Ratingagenturen, „Standard & Poor’s“, „Moody’s Investors Service“ und „Fitch Ratings“, entstanden sind.[20] Trotz aller Dominanz sowie Reputation auf dem Weltmarkt, gerieten diese in derjüngeren Geschichte aber auch vermehrt in Kritik: Weil sieAusfallrisiken von Hypothekenpapieren nicht erkannt bzw. Risiken bei Bonitätsbeurteilun­gen untergraben haben, werden sie maßgeblich mit der Entstehung der Finanzkrise von 2007/08 in Verbindung gebracht.[21]

Der Ablauf im externen Ratinqprozess:

Doch wie gehen Rating-Agenturen bei der Erstellung eines externen Ratings vor? Im Fol­genden sollen die Grundzüge der generellen Phasen eines externen Ratinqprozesses idealtypisch[22] geschildert werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die Phasen im externen Ratingprozess'[23]

Bevor es zum tatsächlichen Ratingprozess kommt, muss das Unternehmen zunächst mit der beauftragten Rating-Agentur ein Informationsgespräch führen, in welchem der Ratinggeber den Ratingnehmer u. a. über die Regeln der Zusammenarbeit aufklärt. Darauf folgt dann der tatsächliche Vertragsabschluss. Diese Phase wird auch als „Vorphase“ bezeichnet.[24]

Anschließend werden in derzweiten Phase alle relevanten Unterlagen und Informationen durch das Unternehmen an die Agentur ausgegeben. Hierbei ist zu beachten, dass neben der Betrachtung der historischen Jahresabschlüsse (i.d.R. der letzten 3 Jahre[25] ), ebenso aktuellere Zwischenabschlüsse, wie Quartalsabschlüsse und auch Planungsdaten des Un­ternehmens von der Rating-Agentur angefragt werden.[26] Dies sollte auch im Interesse des Unternehmens liegen, da durch die Vorlage von aktuellen Unterlagen, insbesondere auch durch Prognoserechnungen, Bonuspunkte für das Rating gesammelt werden können.[27]

Um die Unternehmenszahlen in einem vergleichenden Kontext bewerten zu können, werden zudem Daten über den Markt sowie die Branche des Unternehmens, durch die Rating­Agentur erhoben. Darüber hinaus wird dem Unternehmen auch ein Fragenkatalog vorgelegt, um die über die Zahlendaten hinausgehenden offenen Fragen zu klären.[28] Diese Phase wird daher auch als „Vorbereitunqs- und Konsultationsphase“[29] bezeichnet.

Erst in der „Analysephase“[30] werden dann alle gesammelten Daten analysiert, wobei neben den quantitativen Werten auch qualitative Faktoren berücksichtigt werden. Diese sind wie folgt zu unterscheiden:

Quantitative Ratingfaktoren sind eindeutig und objektiv messbar und können somit durch einen konkreten Wert bemessen werden. In erster Linie fallen darunter die Unternehmens­kennzahlen, welche im Rahmen der Bilanzanalyse[31] ermittelt werden. Jedoch nicht aus­schließlich, denn es werden durchaus auch noch andere Werte herangezogen, wie z.B. auch die Zahl der Beschäftigten oder damit einhergehende Fluktuationsquoten.[32]

Qualitative Ratingkriterien hingegen sind dadurch gekennzeichnet, dass diese sich nicht eindeutig messen lassen und somit auch mit einer subjektiven Einschätzung des Rating­gebers verbunden sein können.[33] Klassische Beispiele hierfür sind eine Beurteilung überdie Managementqualität oder die erwartete Branchenentwicklung.[34] Insbesondere bei KMU kann die Bewertung von qualitativen Faktoren, wie beispielweise eine Einschätzung über die Zukunftsaussichten des KMU, eine Herausforderung darstellen.[35] Verstärkt wird dies dadurch, dass Rating-Agenturen erfahrungsgemäß in der Zukunftseinschätzung des Unter­nehmens am Markt, im Vergleich zu Kreditinstituten einen größeren Schwerpunkt bei der Gewichtung setzen.[36]

Je nach individueller Gewichtung der einzelnen Faktoren zueinander, wird dann das Ergeb­nis der Ratinganalyse - auch Ratingurteil genannt - in der sogenannten „Bewertungsphase“ durch ein Ratingkomitee bestimmt. Als Ergebnis des Ratings wird neben dem Ratingurteil, welches in Form einer durch bestimmte Symbolik charakterisierten Ratingnote[37] vergeben wird, außerdem ein Ratingbericht erstellt.[38]

Prinzipiell kann jede Rating-Agentur selbst über ihre Ratingklassen bestimmen. Jede Rating­klasse spiegelt ein eigenes Bonitätsurteil und stellt eine andere geschätzte Ausfallwahr­scheinlichkeit des Unternehmens dar.[39] Das geschätzte Ausfallrisiko wird aber immer nurfür einen bestimmten Prognosezeitraum vergeben. Es gilt also, stets den Prognosezeitraum eines Ratings zu beachten. So macht es durchaus einen Unterschied, ob sich ein Ratingur­teil auf die kommenden 4-5 Jahre (langfristiges Rating) oder nur auf maximal ein Jahr be­zieht (kurzfristiges Rating).[40]

Ein AAA („Triple A Rating“) stellt bei allen „Big Three“ die Bestnote und gleichzeitig die größ­te Investitionsempfehlung (Investment Grade) dar. Ab einem sogenannten „Non-Investment Grade“ kann nicht mehr ohne signifikanten Spekulationsanteil empfohlen werden, in das Un­ternehmen zu investieren:[41]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Die Ratingklassen der"Big Three"[42]

Die Ergebnisse des Ratings werden dem Unternehmen dann in der abschließenden „Kom­munikationsphase“ mitgeteilt.[43] Dem Unternehmen steht hierbei die Möglichkeit frei, das Ratingurteil anzunehmen und veröffentlichen zu lassen oderaberdas Ratingurteil abzu­lehnen, wodurch es auch zu keiner Publizierung kommt.[44] Unberührt von der Möglichkeit der Ablehnung verbleibt dem Unternehmen hierbei sogar noch die Möglichkeit, neue Unterlagen vorzulegen, welche unter Umständen das Ratingergebnis verbessern könnten.[45]

Nur die wenigsten KMU verfügen jedoch über ein externes Rating.[46] Dies ist neben dem Risiko, ein negatives Ratingurteil zu erhalten[47], vor allen Dingen auch aufdiefürviele KMU nicht unwesentlich hohen Kosten zur Bezahlung einer Rating-Agenturzurückzuführen[48], wel­che in den meisten Fällen durch das Unternehmen selbergetragen werden müssen, da nur selten ein Investor bereit ist, die Kosten für das Unternehmen zu übernehmen.[49] 2.1.2 Internes Rating durch Kreditinstitute

Die Finanzierung der KMU erfolgt zu einem wesentlichen Teil durch die Kreditaufnahme bei Kreditinstituten.[50] Der Begriff des Kreditinstituts ist wiederum in §1 KWG legaldefiniert:

„Kreditinstitute sind Unternehmen, die Bankgeschäfte gewerbsmäßig ... betreiben.“[51]

Wird die Bonitätsbeurteilung durch ein Kreditinstitut vergeben, ist von einem sogenannten „internen Rating“ die Rede.[52] Das interne Rating kann daher auch als „bankinternes Rating“ verstanden werden, weshalb dieser Begriff, so wie auch die Begriffe „Kreditinstitut“ und „Bank“, in dieser Projektarbeit durch den Verfasser synonym verwendet werden.[53]

Interne Ratings werden also klassischerweise[54] (zumindest aberseit Einführung von Basel II) durch Banken durchgeführt, um eine Grundlage für die Kreditvergabeentscheidung zu schaf­fen.[55] Maßgeblichen Einfluss auf die internen Ratingverfahren der Banken haben insbeson­dere die vom BaselerAusschuss für Bankenaufsicht erstellten Reformpakete genommen, welche auch als „Basel I“, „Basel II“ und „Basel III“ bekannt geworden sind. Das wesentli­che Kernkonzept hinter den Bankenvorschriften ist es, den Bankensektor zu stabilisieren, bzw. dieAuswirkungen weiterer Krisen im Finanzsektor zu lindern.[56]

Im Folgenden werden daher die wesentlichen Einflüsse der drei Reformpakete hinsichtlich ihrer Mindesteigenkapitalvorschriften für Kreditrisiken und deren Auswirkungen auf die internen Ratingverfahren, sowie die Mittelstandskreditfinanzierung dargestellt:

Basel I

Den Anfang machte das 1988 in der Europäischen Union veröffentlichte Reformpaket Basel I, welches festlegte, dass Banken ihre für Unternehmensfinanzierungen ausgegebenen Kre­dite mit mindestens 8% Eigenkapital „unterlegen“ müssen. Vereinfacht gesagt, wurde somit für das Ausfallrisiko aus dem Kreditgeschäft, ungeachtet des individuellen Risikoprofils eines Unternehmens, eine sogenannte „8%-Regel“ (bezogen auf die Kreditsumme[57] ) angewen­det.

Relevant ist hierbei jedoch nicht etwa das bilanzielle Eigenkapital, sondern viel mehr das aufsichtsrechtliche Eigenkapitel der Bank, welches in verschiedenen Kategorien hinsichtlich der Qualität der Haftungsmasse unterschieden wird und somit von der Höhe des bilanziell ermittelten Eigenkapitals abweichen kann.[58]

Die Bonität des kreditnehmenden Unternehmens warfür die Anwendung dieser Regel also gänzlich irrelevant. Aufgrund des fehlenden Bezugs der Höhe der Eigenkapitalunterlegung zum wirtschaftlichen Risiko der Bank, geriet die 8%-Regel schnell unter Kritik.[59]

Basel II

Zur Weiterentwicklung und Verbesserung dieser und weiterer kritisierter Schwächen von Basel I, wurde mit Einführung von Basel II die Finanzmarktaufsicht weiter erhöht.[60] Das In­krafttreten von Basel II in Deutschland erfolgte Anfang 2007.[61]

Kreditvergabeentscheidungen und deren zugrunde liegenden Eigenkapitalunterlegungen wurden nun maßgeblich von neuen risikoorientierten Eigenkapitalanforderungen be­stimmt.[62] Derfürdie Bestimmung der Eigenunterlegung wesentliche Kalkulationsbestandteil der Banken warfortan das Kreditrisiko des Kreditnehmers[63], welches nun an dem im Rating ermittelten Ausfallrisiko gemessen wurde.[64] Zur Bewertung des Kreditrisikos kann sich ein Kreditinstitut wahlweise auf die Ergebnisse eines externen Ratings einer anerkannten Ra­ting-Agenturstützen (sog. „Standardansatz“)[65] oder aber ein eigenes, bankinternes Rating (sog. „IRB-Ansatz“). Zwar entscheiden sich nicht alle Banken dafür, interne Ratingsysteme einzuführen, dennoch erfuhr der Einsatz interner Ratingverfahren erst durch Basel II eine regelrechte „Renaissance“[66]:

„IRB“ steht hierbei für „Internal Rating Based“, d.h. es werden bankinterne Ratingsysteme eingesetzt, welche verschiedene Risikokomponenten beinhalten. Hierbei kann sich das Kre­ditinstitut wiederum zwischen dem IRB-Basisansatz oder aber dem fortgeschrittenen IRB- Ansatz entscheiden. Bei beiden Ansätzen schätzt das Kreditinstitut die Ausfallwahrschein­lichkeit des Kreditnehmers selbst. Alle weiteren Risikokomponenten (z.B. die Verlustquote bei Ausfall) werden nur bei Anwendung des fortgeschrittenen IRB-Ansatzes auf Grundlage eigener Ratingsysteme selbst eingeschätzt. Beim IRB-Basisansatz beruft sich das Kreditin­stitut für die übrigen Komponenten hingegen auf die Vorgaben der BaFin.[67] Unabhängig da­von, fürwelchen IRB-Ansatz die Bank sich im Einzelfall entscheidet, ist ein generelles Erfor-demis, dass die Bank zuvor eine Erlaubnis für die Verwendung interner Ratingsysteme durch die BaFin erhalten hat.[68]

Zur Bestimmung derAusfallwahrscheinlichkeit werden durch das Kreditinstitut, analog einer Rating-Agentur, sowohl quantitative wie auch qualitative Ratingfaktoren berücksichtigt. Diese werden beim internen Rating jedoch um bankspezifische Kriterien, wie etwa eine Beurtei­lung überdie bisherige Kunden-Bank-Beziehung (qualitative Faktoren)[69] odereine Kontoda­tenanalyse (quantitative Faktoren)[70], erweitert.

Wird der Kreditnehmer mit der Bestnote „1“, analog der Ratingklasse AAA („Triple-A Ra­ting“)[71] eingestuft, so wird die Risikogewichtung des Unternehmen entsprechend geringfügig ausfallen, dementsprechend wird auch weniger Eigenkapital des Kreditinstituts gebunden, mindestens aber weiterhin 8% der risikogewichteten Kreditsumme.[72] Auch die Kredit­zinsen wurden folglich maßgeblich durch das Rating bzw. die damit einhergehende Min­destkapitalunterlegung bestimmt.[73] Daraufhin wurde insbesondere durch Mittelstandsver­treter vermehrt Kritik geäußert, da diese hinsichtlich ihrer Finanzierungsfähigkeit gefährdet und Nachteile gegenüber Großunternehmen bei der Kreditaufnahme erleben würden.[74]

Als Reaktion auf die Vorwürfe zur Benachteiligung der KMU, wurde bei Anwendung des IRB- Ansatzes[75] ein Risikoabschlag für KMU durch den Baseler Ausschuss eingeführt. DerAb- schlag erfolgt dann, wenn das Unternehmen im zurückliegenden Berichtsjahr einen Jahres­umsatz von weniger als 50.000.000€ erzielt hat. Je nach Größe des Umsatzes kann der Ab­schlag von der Risikogewichtung zwischen 10% und 20% betragen, woraufhin sich die zwingende Eigenkapitalunterlegung der Bank und infolgedessen auch die Kreditkosten für das KMU reduzieren.[76]

Begründet wird eine derartige Erleichterung für KMU in erster Linie damit, dass die Ausmaße eines Kreditausfalls, der Höhe nach, für das Bankensystem leichter abzufedern sind als die Ausfälle von Großunternehmen.[77] Deshalb seien KMU als risikoärmer einzustufen, weshalb der Baseler Ausschuss der Einführung dieser Sonderregelung, im Zuge von Einigungsge­sprächen, eingewilligt hat.[78]

Nach Inkrafttreten von Basel II in 2007 kam es noch im selben Jahr, am Donnerstag, den 9. August 2007, zum Startpunkt für die Finanzkrise, deren Auswirkungen noch heute als die „weltweit schwerste Finanz- und Wirtschaftskrise derNachkriegszeit“[79] beschrieben werden.

Basel III

Als Konsequenz aufdie globale Finanzkrise, verbunden mit dem Ziel, die Auswirkungen der­artiger „Schocks“ auf die Bankensysteme zukünftig besser abzufedern[80], sollen Kreditinstitu­te seit der Einführung von Basel III in Zukunft (noch) mehr und qualitativ hochwertigeres Eigenkapital für Kreditvergaben unterlegen.[81]

Basel III, dessen Einführung bereits frühergeplantwar, ist erst im Jahr2014 in der Europäi­schen Union in Kraft getreten[82] und beruht in Teilen noch auf den Inhalten von Basel II. Es ist also nicht als ein gänzlich neues, abzugrenzendes Konzept zu verstehen, sondern viel mehr als eine modifizierte Erweiterung von Basel II.[83]

Die bisherige Mindesteigenkapitalunterlegung von 8% wird auf 10,5% der risikogewichte­ten Kreditsumme (faktisch) erhöht. Diese Untergrenze resultiert aus dem neu eingeführten Kapitalerhaltungspuffer in Höhe von 2,5%, den die Kreditinstitute bis zum Jahr 2019 (stu­fenweise) aufbauen müssen.[84]

Zahlreiche Kritikäußerungen mittelständischer Unternehmen betreffen erneut die mit den erhöhten Mindesteigenkapitalanforderungen in Verbindung gebrachten weitergegebenen Kreditkosten fürdie Kreditnehmer.[85] Ein alleinigerVerweis aufden Kapitalerhaltungspuffer erscheint allerdings undifferenziert, weil hierbei nicht übersehen werden darf, dass gleichzei­tig mit Basel III auch die Mittelstandserleichterungen erweitert wurden. So wurde der be­reits aus Zeiten von Basel II bestehende KMU-Risikoabschlag im IRB-Ansatz bei Erfüllung entsprechender Größenkriterien[86] erhöht, wodurch der Effekt des neu eingeführten Kapital­erhaltungspuffers für diese KMU wieder neutralisiert wird.[87] Zwar wurde diese Änderung zunächst nur unterVorbehalt in Basel III implementiert, die EU-Kommission hatjedoch be­reits im Mai 2016 bekannt gegeben, den neuen KMU-Entlastungsfaktor beibehalten zu wol­len.[88]

[...]


[1] Vgl. GleißnerW./Füser, K. (2014), S.18.

[2] Vgl. Handelsblatt (2011).

[3] Vgl. Handelsblatt (2013).

[4] Vgl. Müller, W. u .a. (2002), S. 16.

[5] Vgl. hierzu die Ausführungen zum „KfW-Mittelstandspanel“ in Kapitel 3.

[6] Vgl. Becker/Ulrich/Botzkowski (2015), S.140.

[7] Vgl. hierzu die Ausführungen in Kapitel 2.1.2.

[8] Vgl. Heininger, K. (2011), S. 127.

[9] Vgl. GleißnerW./Füser, K. (2014), S.18

[10] Vgl. Lampe, A. (2010), S.37.

[11] Vgl. Gleißner, W../Füser, K. (2003), S.11f.

[12] Ebenda, S.11.

[13] Vgl. GleißnerW./Füser, K. (2014), S.18; vgl. Füser, K./Heidusch, M. (2002), S.27.

[14] Vgl. Langer, C. (2013), S.11.

[15] Vgl. IfM Bonn (2016a).

[16] Vgl. IfM Bonn (2016b).

[17] Vgl. Schneck, O. (2008), S. 50.

[18] Vgl. Handelsblatt (2011).

[19] Vgl. Sandage, S. (2005), S. 99f.

[20] Vgl. hierzu ausführlich: White, L. (2010), S.211ff.

[21] Vgl. hierzu: Handelsblatt (2013); unter anderem deswegen unterliegen Rating-Agenturen, seitVerabschiedung der Ratingverordnung der Europäischen Union vom 21. Mai 2013, strengeren Vorlagen hinsichtlich Aufsichtsrech­ten durch die BaFin, vgl. Bundesregierung (2014).

[22] Die Einzelheiten im Ratingprozess hängen von derjeweiligen Rating-Agenturab, vgl. Pape, D. (2007), S. 147.

[23] Mit Änderungen entnommen aus: Reichling/Bietke/Henne (2007), S.60.

[24] Vgl. ebenda, S.59.

[25] Vgl. Eschenburg, K. (2013), S.39.

[26] Vgl. Gleißner W./Füser K. (2014), S.76.

[27] vgl. ebenda; vgl. Burger, E. (2010), S. 96f.

[28] Vgl. Presber, F./Stengert U. (2002), S.16; gemeint sind vor allem die qualitativen Faktoren.

[29] Reichling/Bietke/Henne (2007), S.60.

[30] Ebenda.

[31] Nähere Informationen zu rating-relevanten Kennzahlen in Kapitel 2.2.

[32] Vgl. Füser, K./Heidusch, M. (2002), S.31.

[33] Vgl. ebenda.

[34] Vgl. GleißnerW./Füser, K. (2003), S.12.

[35] Vgl. Presber, F./Stengert, U. (2002), S.41.

[36] Vgl. ebenda, S. 34.

[37] Vgl. Everling, O. (2007), S. 6; vgl. Schneck, O. (2008), S.65.

[38] Vgl. Reichling/Bietke/Henne (2007), S.60;

[39] Vgl. Bundesbank(2015), S.3.; vgl. ebenda.

[40] Vgl. GleißnerW./Füser K. (2014), S.19; Unternehmensratings stellen i.d.R. langfristige Ratings dar.

[41] Ein KMU besitzt im Durchschnitt tendenziell eine Ratingnote im spekulativen Bereich (BB- bis BB+), vgl. Hof­bauer, G./Bergmann, S. (2008), S.25; vgl. Schlitt, M./Ernst, C. (20l4), S.52.

[42] MitÄnderungen entnommen aus: Bundesbank (2015), S.4; Gleißner/Füser (2014), S. 26f.

[43] Vgl. Reichling/Bietke/Henne (2007), S.61f.

[44] Wird das Rating publiziert, so wird es danach üblicherweise durch die Agentur überwacht und bei wesentlichen neuen Gegebenheiten angepasst, vgl. RATINGaktuell (2005), S.10.

[45] Vgl. Presber, F./Stengert U. (2002), S.16f.

[46] Vgl. Paul, S./Stein, S. (2013), S.48.

[47] Vgl. GleißnerW./Füser K. (2014), S.31.

[48] Vgl. Vitzthum, S. (2008), S. 57.

[49] Vgl. Bundesministerium fürWirtschaft und Technologie (Hrsg) (2010), S. 11f.

[50] Vgl. Becker/Ulrich/Botzkowski (2015), S. 66.

[51] §1 S.1 KWG (Herv. v. Verf.).

[52] Vgl. Hofbauer, G./Bergmann, S. (2008), S. 47.

[53] Anzumerken istjedoch, dass nicht nur klassische Banken, sondern z.B. auch Bausparkassen, Factoring- und Leasinggesellschaften in die Legaldefinition eines Kreditinstituts fallen, wenn sie Bankgeschäfte gewerbsmäßig betreiben. Dann besteht auch die Gefahr, die Baseler Bankenvorschriften (derzeit: Basel III) anwenden zu müs­sen, vgl. hierzu: Nemet, M. (2011), S.1.

[54] Die grundsätzliche Pflicht eines Kreditinstituts, vor Ausgabe eines Kredits sich über die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers zu informieren, ergibt sich aus §18 KWG.

[55] Vgl. GleißnerW./Füser, K. (2014), S.75; vgl. hierzu auch: Müller-Masiá, C. (2013), S.4.

[56] Vgl. BIS (Hrsg.) (2010), S.1.

[57] Genauer: Bezogen aufdie risikogewichtete Aktiva. Doch die Risikogewichtung für das Kreditrisiko von Kredit­nehmern, die der Schuldnerkategorie der Unternehmen zugehörig sind, wurde auf genau 100% festgelegt.

[58] Vgl. Weiland, C. (1999), S. 29; vgl. hierzu die Ausführungen zu Basel III aufS.15f. dieser Projektarbeit.

[59] Vgl. Ehlers, H. (2003), S.7.

[60] Vgl. Müller-Masiá, C. (2013), S.4.

[61] Die Baseler Akkorde werden durch EU-Verordnungen in nationales Recht umgesetzt.

[62] Neben den Eigenkapitalkosten sind darüber hinaus auch die Refinanzierungskosten der Bank (in Abhängigkeit des Leitzinses) für die Weitergabe von Kreditzinsen wesentlich, vgl. Heim, G. (2006), S.29.

[63] Neben der Berücksichtigung von Kreditrisiken, mussten auch Marktrisiken und operationelle Risiken fortan mit Eigenkapital unterlegt werden, vgl. Bundesbank (o. J. a).

[64] Vgl. Heim, G. (2006), S.29.

[65] Vgl. ebenda, S.75; für die Anerkennung eines externer Rating, prüft die BaFin ob Mindestkriterien, z.B. hinsicht­lich Transparenz und Objektivität, durch die Rating-Agentur erfüllt werden, vgl. dazu Bundesbank (2011 a).

[66] Müller-Masiá (2013), S.4.

[67] Vgl. Hofmann, J./Schmolz, S. (2014), S.55.

[68] Vgl. BaFin (2016a), S.1.

[69] Vgl. hierzu: Gleißner, W./Füser, K. (2014), S.211.

[70] Vgl. Hofmann, J./Schmolz, S. (2014), S.53; so kann beispielsweise die Überschreitung von Konten- und Kredit­linienlimits, eine kritische Verschlechterung der Ratingnote nach sich ziehen, vgl. Burger, E. (2010), S.100.

[71] Vgl. hierzu: Bundesbank (2015), S.4.

[72] Vgl. Bundesbank (o. J. b).

[73] Vgl. Ehlers, H. (2003), S.8; vgl. Gleißner, W./Füser, K. (2014), S.17; vgl. Müller, W. u. a. (2002), S.16.

[74] Vgl. hierzu: Paul, S./Stein, S. (2003), S.417.

[75] Bei Anwendung des Standardansatzes wird auf Basis des externen Rating-Ergebnisses eine Risikogewichtung zwischen 20% und 150% (100% bei fehlendem Rating) festgelegt, vgl. hierzu: BIS (Hrsg.) (2006), S.23.

[76] Vgl. Heim, G. (2006), S.34f.; Vgl. Oesterreichische Nationalbank(Hrsg.) (2003), S.74.

[77] Zudem sei die Bonität von Großunternehmen intensiver von etwaigen Konjunkturschwankungen abhängig, als dies bei mittelständischen Unternehmen der Fall sei, vgl. Müller, W. u. a. (2002), S.3.

[78] Vgl. dazu: Ehrmann, H. (Hrsg.) (2005), S.204.

79 Paul, S./Stein, S. (2013), S.9.

80 Vgl. Bundesbank (2011b), S.3.

81 Vgl. Buschmeier, A. (2013), S.23.

82 Vgl. Bundesfinanzministerium (2013).

83 Vgl. Bundesbank (2011 b), S.3.

84 Vgl. Paul, S./Stein, S. (2013), S.64.

85 Vgl. hierzu Kersting, S. (2011) und Handelsblatt (2012).

86 Jahresumsatz < 50 Mio. € und Kreditvolumen < 1,5 Mio. €, vgl. Becker, G. (2014), S.5.

87 Indem die neue Eigenmittelanforderung für KMU von 10,5% wieder auf 8% (mit einem Korrekturfaktorvon 8,0 / 10,5 = 0,7519) korrigiert wird, vgl. Paul, S./Stein, S. (2013), S.104f.

88 Vgl. hierzu: Posch, Michael (2015).

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Möglichkeiten der Bilanzoptimierung für das Rating
Untertitel
Strategischer Einsatz ausgewählter Instrumente zur Verbesserung des quantitativen Rating-Ergebnisses
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart
Note
1,2
Autor
Jahr
2016
Seiten
48
Katalognummer
V353163
ISBN (eBook)
9783668393974
ISBN (Buch)
9783668393981
Dateigröße
782 KB
Sprache
Deutsch
Reihe
Aus der Reihe: e-fellows.net stipendiaten-wissen
Schlagworte
möglichkeiten, bilanzoptimierung, rating, strategischer, einsatz, instrumente, verbesserung, rating-ergebnisses
Arbeit zitieren
Alexander Maag (Autor), 2016, Möglichkeiten der Bilanzoptimierung für das Rating, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353163

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