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Shitstorm als Social Media-Phänomen. Wie entsteht der digitale Wutausbruch und wie kann ich ihn verhindern?

Titre: Shitstorm als Social Media-Phänomen. Wie entsteht der digitale Wutausbruch und wie kann ich ihn verhindern?

Livre Spécialisé , 2017 , 353 Pages

Autor:in: Corinna Gronau (Auteur), Sebastian Zeitz (Auteur), Sandra Intemann (Auteur), Simon Preuß (Auteur)

Médias / Communication - Multimédia, Internet, Nouvelles Technologies
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Résumé Extrait Résumé des informations

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass in den Medien über einen Shitstorm berichtet wird. Doch was genau ist ein Shitstorm? Und welche Rolle spielen Social Media für die Dynamik einer „digitalen Empörungswelle“?

Dieses Buch gibt einen fundierten Einblick in das Thema Shitstorm und beleuchtet das Phänomen aus verschiedenen Blickwinkeln. Neben unterschiedlichen Definitionsansätzen, die bei Begriffen wie Protest, Konflikt, Skandal und Masse ansetzen, werden Maßnahmen des Reputationsmanagement und der Krisenprävention vorgestellt und diskutiert. Damit liefert der Band Antworten auf die Frage: Was ist ein Shitstorm und wie kann ich verhindern, in einen „Sturm der Entrüstung“ zu geraten?

Aus dem Inhalt:

- Soziale Medien;
- digitale Empörungswelle;
- Sturm der Entrüstung;
- Skandal;
- Konflikt;
- Massenphänomen;
- Reputationsmanagement und Krisenprävention

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Das Phänomen Shitstorm. Eine systemtheoretische Betrachtung nach Niklas Luhmann

1. Einleitung

2. Der Shitstorm: Erste Eingrenzung des Phänomens

3. Allgemeine Einführung in die Systemtheorie Luhmanns

4. Der Shitstorm als Protestbewegung?

5. Kommunikationsmedium Internet versus Massenmedien: Der Shitstorm als Social Media-Phänomen

6. Wenn das Interaktionssystem in Konflikt gerät: Der Shitstorm als Konflikt?

7. Der Shitstorm als digitaler Skandal?

8. Fazit und Ausblick

Sprachliche Phänomene und Strategien bei Shitstorms im Netz. Til Schweiger auf Facebook im Januar 2016

1. Einleitung

2. Hauptteil

3. Fazit

Masse und Aktion. Vergleichende Betrachtung zweier Massenphänomene. Revolutionäre Volksmasse und Shitstorm

1. Einleitung

2. Massekategorien nach Canetti

3. Begriffsgeschichte

4. Sozialgeschichtliche Betrachtung der Masse

5. Historische Masse: Französische Revolution

6. Moderne Masse: SHITSTORM

7. Auswertung

8. Fazit und Ausblick

Xavier Naidoo im Shitstorm. Möglichkeiten und Grenzen der Reputationswiederherstellung

1. Einleitung

2. Praktische Herleitung: Erläuterung und Herleitung des zugrunde liegenden Sachverhalts

3. Theoretische Ableitung der praktischen Grundlegung

4. Maßnahmen der Reputationswiederherstellung am Beispiel Xavier Naidoos im Kontext der Mediengesellschaft

5. Schlussbetrachtung

Krisenprävention im Social Web durch Social Media Monitoring

1. Einleitung

2. Einführung in das Social Media Monitoring

3. Krisen im Social Web: das Issue Management

4. Case Study: der Ist-Zustand

5. Analyse, Beurteilung und Optimierungsvorschläge am Case des ‚Konzerns für Verbrauchsgüter‘

6. Konzept für eine umfassende Krisenprävention

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, das Phänomen „Shitstorm“ aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven – systemtheoretisch, soziologisch, sprachwissenschaftlich und unternehmenskommunikativ – zu analysieren und Möglichkeiten sowie Grenzen der Krisenprävention und Reputationswiederherstellung aufzuzeigen.

  • Systemtheoretische Analyse des Shitstorms als Kommunikationsphänomen nach Niklas Luhmann.
  • Vergleichende Betrachtung von Shitstorms und historischen Massenphänomenen.
  • Untersuchung sprachlicher Phänomene und Kommunikationsstrategien bei Shitstorms (Fallbeispiel Til Schweiger).
  • Analyse der Rolle von Social Media Monitoring in der professionellen Krisenprävention.
  • Entwicklung von Strategien zur Reputationswiederherstellung und Krisensteuerung.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Schlampe“, „Sollte man verbrennen.“, „Faschistenschwein!“, „Feuern! Sofort!“ – alles Kommentare, die während des Shitstorms gegen Barbara Eggert, eine freie Autorin der regionalen Tageszeitung WESTFALEN-BLATT, auf Facebook am 19.05.2015 gepostet wurden, nachdem sie in einer Ratgeberkolumne einen Vater darin bestärkt hatte, seine Kinder nicht zur Hochzeit seines homosexuellen Bruders mitzunehmen. Unter anderen berichtete Ronja von Rönne für die Online Zeitung DIE WELT über den Eggert-Shitstorm. Sie appellierte mit ihrem Artikel an den Anstand der Menschen und richtete sich damit gegen das „menschenverachtende“ Phänomen Shitstorm. Wenige Tage später ist es die Autorin und Bloggerin von Rönne selbst, die in einen „Sturm der Entrüstung“ gerät – Auslöser ist ein Artikel von ihr „Warum mich der Feminismus anekelt“.

Die Beispiele zeigen: Shitstorms sind ein aktuelles Phänomen – keiner scheint vor der Wut der Masse sicher. Doch was genau verbirgt sich hinter der Bezeichnung Shitstorm?

Der Begriff Shitstorm ist eine relativ neue Erscheinung im deutschen Sprachraum – seit 2010 taucht er in den Printmedien auf. Vermutlich nahm die Verwendung des Wortes nach dem Vortrag des Bloggers Sascha Lobo auf der Web 2.0-Konferenz re:publica im April 2010 zu. Der 2011 zum Anglizismus des Jahres gewählte Begriff wird im Duden als „Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht“ definiert. Geläufige Übersetzungen sind auch „Proteststurm“ oder „Empörungs-“ bzw. „Erregungswelle“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Führt in das Phänomen des Shitstorms ein und skizziert die wissenschaftliche Relevanz der Thematik sowie die Forschungsfragen der einzelnen Beiträge.

Das Phänomen Shitstorm. Eine systemtheoretische Betrachtung nach Niklas Luhmann: Analysiert den Shitstorm unter Anwendung der Systemtheorie und diskutiert, ob es sich um eine Protestbewegung oder einen digitalen Skandal handelt.

Sprachliche Phänomene und Strategien bei Shitstorms im Netz. Til Schweiger auf Facebook im Januar 2016: Untersucht die sprachlichen Merkmale von Userkommentaren in einem konkreten Shitstorm und bewertet die Auswirkungen der Kommunikation auf die Reputation.

Masse und Aktion. Vergleichende Betrachtung zweier Massenphänomene. Revolutionäre Volksmasse und Shitstorm: Setzt das moderne Phänomen Shitstorm in Beziehung zu historischen Massenbewegungen wie der Französischen Revolution.

Xavier Naidoo im Shitstorm. Möglichkeiten und Grenzen der Reputationswiederherstellung: Erörtert, wie mit einem Shitstorm im Kontext der Mediengesellschaft umgegangen werden kann und wo die Grenzen der Reputationswiederherstellung liegen.

Krisenprävention im Social Web durch Social Media Monitoring: Erklärt die Bedeutung und praktische Umsetzung von Social Media Monitoring als Instrument der präventiven Krisensteuerung.

Schlüsselwörter

Shitstorm, Social Media, Systemtheorie, Krisenmanagement, Reputation, Kommunikation, Massenphänomen, Internet, Monitoring, Online-Skandal, Protestbewegung, Krisenprävention, Digitale Gesellschaft, Userkommunikation, Empörungsdynamik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse des Phänomens „Shitstorm“ als modernes digitales Massenphänomen, das durch soziale Medien hervorgerufen wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt systemtheoretische Hintergründe, soziologische Vergleiche mit historischen Massenbewegungen, sprachliche Analysen von Netz-Kommunikation und professionelles Krisenmanagement ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Wesen eines Shitstorms aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven zu beleuchten, dessen Entstehung und Dynamik zu erklären und Instrumente für Unternehmen zur Krisenprävention vorzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt systemtheoretische Ansätze nach Niklas Luhmann, massensoziologische Theorien (z.B. von Canetti, Le Bon, Tarde) sowie Ansätze aus dem strategischen Issue Management und der Krisenkommunikation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Erklärungsmodelle (Systemtheorie, Soziologie der Masse) als auch praktische Anwendungen (Monitoring-Strategien, Fallbeispiele wie Til Schweiger oder Xavier Naidoo) detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Shitstorm, Krisenprävention, Social Media Monitoring, Reputation und Systemtheorie.

Wie unterscheidet sich ein Shitstorm von einem historischen Skandal nach Kepplinger?

Während bei einem klassischen Skandal die Massenmedien als Skandalierer fungieren und das Publikum passiv bleibt, sind beim Shitstorm die User in sozialen Netzwerken aktive Akteure („Produzenten“), die direkt adressieren und ein hohes Eskalationspotential in Echtzeit aufweisen.

Warum ist eine "schnelle" Reaktion in einem Shitstorm oft problematisch?

Wie die Arbeit zeigt, kann vorschnelles Handeln ohne fundierte Strategie oder bei einer bereits moralisch eskalierten Situation die Situation verschlimmern, da das Internet ein „Gedächtnis“ besitzt (Persistenz) und Fehler dauerhaft dokumentiert werden.

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Résumé des informations

Titre
Shitstorm als Social Media-Phänomen. Wie entsteht der digitale Wutausbruch und wie kann ich ihn verhindern?
Auteurs
Corinna Gronau (Auteur), Sebastian Zeitz (Auteur), Sandra Intemann (Auteur), Simon Preuß (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
353
N° de catalogue
V353202
ISBN (ebook)
9783956871887
ISBN (Livre)
9783956871900
Langue
allemand
mots-clé
shitstorm social media-phänomen wutausbruch
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Corinna Gronau (Auteur), Sebastian Zeitz (Auteur), Sandra Intemann (Auteur), Simon Preuß (Auteur), 2017, Shitstorm als Social Media-Phänomen. Wie entsteht der digitale Wutausbruch und wie kann ich ihn verhindern?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353202
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