Friedrich Schillers "Maria Stuart". Eine Verwandlung zur schönen Seele?

Eine Betrachtung von Schillers Bild der erhabenen freien Seele


Hausarbeit, 2016

20 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1.)Einleitung

2) Schillers Modell der schönen Seele

3) Maria Stuart- eine schöne Seele?

4) Prozess zur Entwicklung der schönen Seele

5) Konflikt und Einflussnahme der Königin Elisabeth

6) Fazit: Maria Stuart- Erhabene Seele oder Schöne Seele?

7) Literaturverzeichnis:

1.) Einleitung

Maria Stuart sei„[] das vollkommenste, regelmäßigste, das klassischste Bühnenwerk Schillers“[1]. Eine Würdigung zu Schillers Maria Stuart, welche in fast jeder Literaturkritik zu finden ist. Das prägnant auf die Hauptkonflikte konzentrierte Konzept, der stilvolle symmetrische Aufbau und die Kontraste die sich in der gesamten Tragödie widerspiegeln, legen es nahe, dass das Stück als klassisches Stilideal zu betrachten ist.[2] Schiller selbst schreibt in einem Brief nach der Uraufführung an seinen Freund Körner am 16.Juni 1800: „Ich fange endlich an, mich des dramatischen Organs zu bemächtigen, und mein Handwerk zu verstehen.“[3] Er nutzt gezielt eine Konzeption der Harmonie: Während im ersten und fünften Akt das Augenmerk auf Maria fällt, wird besondere Beachtung im zweiten und vierten Akt auf Elisabeth gelenkt. Der Höhepunkt findet, wie es im Lehrbuch des klassischen Dramas steht, im dritten Akt durch die persönliche Begegnung der beiden Protagonistinnen statt. Ein weiteres Stilmittel, das Schiller nutzt, ist das der Wandlung der Hauptcharaktere. Während Maria in der Ausgangssituation bereits gefangen genommen ist, dem Tode geweiht und unter der ständigen Befürchtung die Nachricht der Vollstreckung des Urteils zu erhalten, vollzieht sie kurz vor ihrem Tod eine innere Wandlung. Sie vergibt ihrer Kontrahentin und nimmt ihr Schicksal an. Auf der anderen Seite steht die englische Königin Elisabeth, welche zwar das Duell in der Schlüsselszene gewinnt und ihre Macht sichern kann, aber zugleich auch eine schwere Schuld auf sich lädt und als eine einsame und ausgeschlossene Verliererin aus der Szene hervor geht.[4]

Obwohl Schiller mehrere Jahre Studien über den historischen Hintergrund zu Maria Stuart sammelte, ist der gesamte dritte Akt eine fiktive Erfindung. Er verfolgte nicht das Ziel einer historischen Wiedergabe, sondern viel mehr einer ästhetischen Konzeption. In den Dokumenten Über tragische Kunst (1792) und Über das Pathetische (1793) formuliert er seine Vorstellung: Es sei „[…] die poetische, nicht die historische Wahrheit, auf welche alle ästhetische Wirkung sich gründet.“[5] Ihm sei vor allem die tragische Qualität wichtig, welche in den „sinnlichen, affektiven und der ideellen moralischen Wesensteilen des Menschen“[6] bestehe.

Es wird oft als politisch-geschichtliche Tragödie angesehen, aber in der heutigen Zeit betrachten Kritiker immer häufiger auch den inneren Prozess der Erhabenheit beziehungsweise Ästhetik Marias. Diese Wandlung der Königin wird von mehreren Interpreten als eine solche zur schönen Seele hin interpretiert. Aber was überhaupt ist eine schöne Seele ? Wie definiert sie Schiller selbst? Lässt sich diese Definition auf Maria übertragen? Kann man bei ihr im Stück durchweg von einer reinen, erhabenen Seele sprechen? Und warum ist Maria die Titelheldin, wenn doch Elisabeth als Siegerin aus diesem Drama hervorgeht?

In meiner Hausarbeit werde ich zunächst den Begriff der schönen Seele nach Schiller genauer erläutern und diesen auf die Titelheldin Maria Stuart anwenden.

Dabei werde ich vor allem die Entwicklung des Charakters im Laufe des Stückes näher betrachten. Es wird deshalb auch eine Analyse der Beziehung zwischen beiden Königinnen vollzogen, da sie beide einen immensen Einfluss auf die Entwicklungen der jeweils anderen haben. In diesem Zusammenhang werde ich auch erklären, wer als Siegerin und Verliererin aus dem Stück hervorgeht. Dies spielt insofern eine wichtige Rolle, da meine Ausführungen zeigen werden, dass Elisabeth zwar unbewusst, aber dennoch entscheidend an der Wandlung Marias beteiligt ist. Umgekehrt hat Maria auch noch nach ihrer Ermordung die Bestimmung der Elisabeth beeinflusst. Anschließend werde ich eine Bewertung der beiden Kontrahentinnen vornehmen, welche keine bloße Gut-Böse-Darstellung repräsentiert, sondern vielmehr die unterschiedlichen Beweggründe beider Frauen verdeutlicht. Diesbezüglich werden Auszüge gewählt, welche exemplarisch die individuellen inneren Beweggründe für das Handeln von Elisabeth und Maria verdeutlichen. Das Resultat meiner Hausarbeit soll eine ausführliche Bewertung von Maria als schöne Seele sein.

2) Schillers Modell der schönen Seele

Es gibt viele ästhetische Schriften über die Formulierung einer schönen Seele. Von Immanuel Kant, Jean Jaques Rousseau, Christoph Martin Wieland, Goethe bis hin zu Schiller. Merkwürdiger hier jedoch ist, dass sie alle unterschiedliche Erklärungen aufweisen. Daher wird gezielt Schillers Eigenformulierung genauer betrachtet. Gerade Schiller ist es, der sich in vielen Schriften und Briefen mit dem Thema der klassizistischen Ästhetik befasst hat. Insbesondere in seinen Schriften Über naive und sentimentale Dichtung, Über die tragische Kunst, Über Anmut und Würde, Über das Erhabene, Kallias oder über die Schönheit, Über den Grund des Vergnügens am tragischen Gegenständen und Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen schildert er das Schema der klassizistischen Ästhetik. Diese orientiert sich an der griechischen Antike und hat auch einen enormen Einfluss auf die Formulierung der schönen Seele nach Schiller genommen. Schiller selbst formuliert den Begriff der schönen Seele folgendermaßen:

„Eine schöne Seele nennt man es, wenn sich das sittliche Gefühl aller Empfindungen des Menschen endlich bis zu dem Grad versichert hat, daß es dem Affekt die Leitung des Willens ohne Scheu überlassen darf und nie Gefahr läuft, mit den Entscheidungen desselben in Widerspruch zu stehen. Daher sind bei einer schönen Seele die einzelnen Handlungen eigentlich nicht sittlich, sondern der Charakter ist es. […] Die schöne Seele hat kein andres Verdienst, als daß sie ist. […] In einer schönen Seele ist es also, wo Sinnlichkeit und Vernunft, Pflicht und Neigung harmonieren, und Grazie ist ihr Ausdruck in der Erscheinung.“[7]

Damit macht, laut Schiller, der Charakter einen zur schönen Seele. Das Ideal entspringt aus der Mehrdimensionalität. Schiller geht „[…] stets von der gemischten Natur des Menschen […]“[8] aus. Der vollkommene Mensch sei durch Sinnlichkeit und Verstand geprägt. „Aus sich selbst schöpft sie alles, und auf sich selbst bezieht sie alles.“[9]

Wichtig hierbei jedoch ist auch immer der Begriff der Freiheit. Laut Schiller müsse eine Seele zunächst befreit von allem Irdischen und dadurch Erhaben über allem Weltlichen sein, damit sie zur schönen Seele werden kann.[10]

„In einer schönen Seele ist es also, wo Sinnlichkeit und Vernunft, Pflicht und Neigung harmonisieren, und Grazie ist ihr Ausdruck in der Erscheinung.“[11] Damit möchte Schiller eine Idealvorstellung beschreiben, bei der es einem Menschen gelingt, seine Doppelnatur, Trieb und Vernunft harmonisch zu integrieren.

3) Maria Stuart - eine schöne Seele?

Nun stellt sich die Frage, lässt sich dieses Ideal einer schönen Seele auf die Figur der Maria Stuart übertragen? Das Gemälde[12] stellt den Abschied Maria Stuarts auf dem Weg zum Schafott dar. Die Menschen trauern bereits um ihren Verlust. Sie knien vor ihr, küssen ihr die Hand, senken ihre Blicke. Maria selbst sticht heraus. In ihrer linken Hand hält sie ein Kreuz, ihr Glaube war immer ein fester Bestandteil in ihrem Leben. Sie tritt erhaben ohne Furcht und anmutig ihrem Schicksal, mit festem Blick zum Betrachter, entgegen - eine Personifikation der schönen Seele.

Doch dieses Bild lässt sich nicht von Anfang an von Maria machen. Es wird in der Literaturkritik vielmehr von einer Wandlung zur schönen Seele gesprochen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vannutelli, Scipione (1861): Mary Queen von Schottland vor dem Schafott.

Anfangs agiert Maria eher leidenschaftlich, unbedacht und launenhaft. Sie neigt dazu ihren Emotionen zu folgen und damit einhergehend unüberlegt zu handeln. Im Wortgefecht mit der englischen Königin vergisst sie sich und handelt entgegen ihres Vorhabens, den Konflikt zu lösen:

„Der Thron von England ist durch einen Bastard

Entweiht, der Briten edelherziges Volk

Durch eine list´ge Gauklerin betrogen.

–Regierte Recht, so läget Ihr vor mir

Im Staube jetzt, denn ich bin Euer König.“[13]

Es fällt auf, dass es Widersprüche zu Maria als schöne Seele im Stück zu geben scheint. Auf der einen Seite ist Maria im Streitgespräch mit Elisabeth leidenschaftlich und unbedacht, und auf der anderen Seite als erhabene, reine und freie Königin auf dem Weg zum Schafott. Dies ist der Grund, dass Maria nicht von Anfang an als schöne Seele betrachtet werden kann. Der innere Wandel der Figur Marias scheint auf den ersten Blick sehr abrupt und kurz vor der Hinrichtung stattzufinden, aber bei einer näheren Betrachtung fällt auf, dass sich dieser Wandel nach und nach vollzogen hat. Diese Entwicklung habe ich in Anlehnung an

Christopher Moldrickx in drei Phasen unterteilt: 1. Schöner Charakter, 2.erhabene Seele und 3. Schöne Seele.

4) Prozess zur Entwicklung der schönen Seele

Maria steht vier Akte lang unter dem Damoklesschwert. Sie ist sich permanent ihrer Situation bewusst und versucht ihrem Schicksal zu entfliehen. Die erste Phase des „schönen Charakters“ ist eine Art Grundvoraussetzung, um überhaupt zur zweiten beziehungsweise dritten Phase zu gelangen. Sie muss bereits vorhanden sein, da sie sich in den wenigsten Fällen entwickeln lässt. Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen und Ideale, die er im Laufe seines Lebens erwirbt, der Grundcharakter verändert sich jedoch fast nie. Und so ist es auch bei Maria. Sie ist grundsätzlich von fürsorglicher, stolzer und leidenschaftlicher Natur. Bereits im ersten Auftritt erscheint sie mit edlem Stolz und Würde auf der Bühne. Sie reagiert auf die Beschlagnahmung ihrer Wertgegenstände gefasst und verdeutlicht ihre Reife. Außerdem demonstriert sie immer wieder, dass sie Verantwortung übernehmen kann, indem sie beispielsweise erklärt, dass sie die alleinige Schuld an der Ermordung ihres Ehemannes trägt:

„So zart, und lud

Die schwere Schuld auf mein so junges Leben.“[14]

Ein weiteres Kriterium, das für die erhabene Seele spricht, ist der Aspekt der Menschlichkeit. Sie sorgt sich um ihre Bediensteten und stellt ihr eigenes Leben in den Hintergrund:

Man hat von meinen treuen Kammerfrauen,

Von meinem Diener mich getrennt- Wo sind sie?

Was ist ihr Schicksal? Ihre Dienste kann ich

Entraten, doch beruhigt will ich sein,

Dass die Getreuen nicht leiden und entbehren.“[15]

Dieser Aspekt der Menschlichkeit wird auch im Wortgefecht der Königinnen deutlich. Sie versucht sich zu besinnen, vernünftig zu handeln und sich Elisabeth zu beugen.

„Ich will mich auch noch diesem unterwerfen.

Fahrt hin, ohnmächt´ger Stolz der edeln Seele!

Ich will vergessen, wer ich bin, und was

Ich litt, ich will vor ihr mich niederwerfen,

Die mich in diese Schmach herunterstieß.“[16]

Sie bemüht sich vernünftig zu handeln und ihren Hass, der sich angesammelt hat, zu unterdrücken, immer in Anbetracht dessen, ihrem Schicksal zu entfliehen. Der schöne Charakter ist also den Einflüssen von Emotionen und Gefühlen, hier dem Selbsterhaltungstrieb, unterworfen. Ihr tugendhaftes Handeln ist also nicht Ursprung des Erhabenen. Dies zeigt sich auch, als sie unüberlegt und impulsiv - menschlich - ihre Aggressionen gegenüber Elisabeth frei lässt und sie ungehemmt beschimpft. Mit dieser Provokation lässt sie ihren Gefühlen freien Lauf und bezeichnet sie als einen Bastard. Dieser Schachzug war weder erhabener noch idealistischer Natur, im Gegenteil: hierbei handelt es sich um eine reine Triebbefriedigung. Aber genau dieser menschliche Impuls war erforderlich, um frei werden zu können für einen anderen Weg. Dieser neue Pfad äußert sich in der zweiten Phase, der der erhabenen Seele.

Auf dem Weg zur Guillotine tritt ein Wandel im Inneren von Maria in Kraft. Sie akzeptiert ihren Tod, sie tritt furchtlos ihrem Schicksal entgegen. Sie steht im Einklang mit sich selbst. Sie wird zur reinen, erhabenen Seele, ohne jeglichen Bezug zum Irdischen. Daher scheint es auch so, als ob eine Art plötzlicher Wechsel stattfinden. Doch erst das Loslösen von ihrem alten Leben und die psychische Klarheit sowie die Verbundenheit zu Gott heben sie in die nächsthöhere Stufe des erhabenen Charakters:

„Nun hab ich nichts mehr

Auf dieser Welt-

(Sie nimmt das Kruzifix und küsst es.)

Mein Heiland! Mein Erlöser!

Wie du am Kreuz die Arme ausgespannt,

so breit sie jetzt aus, mich zu empfangen.“[17]

Dies wird auch in einer Konversation zwischen Kennedy und Melvil über Marias Reaktion auf die Vorbereitung ihrer Hinrichtung deutlich:

Man löst sich nicht allmählich von dem Leben!

Mit einem Mal, schnell augenblicklich muss

Der Tausch geschehen zwischen Zeitlichem

Und Ewigem, und Gott gewährte meiner Lady […].“[18]

Eine scheinbar vergleichbare Fassung findet man in „Über das Erhabene“:

„Nicht allmählich (denn es gibt vor der Abhängigkeit keinen Übergang zur Freiheit),

sondern plötzlich und durch eine Erschütterung reißt es (das Erhabene) den selbständigen Geist aus dem Netze los, womit die verfeinerte Sinnlichkeit ihn umstrickte.“[19]

[...]


[1] Müller-Seidel, Walter: Friedrich Schiller und die Politik, S.147

[2] Vgl. Müller-Seidel, Walter: Friedrich Schiller und die Politik, S.147

[3] Schiller, Friedrich: An Körner In: FA 12, S.513

[4] Vgl. Neymeyr, Barbara: Macht, Recht und Schuld. Konfliktdramaturgie und Absolutismus Kritik in Schillers Trauerspiel Maria Stuart In: Sasse, Günther: Schiller Werkinterpretationen. S.106

[5] Schiller, Friedrich: Über das Pathetische In: FA 8, S.488

[6] Greiner, Bernhard: Tragödie als Negativ des Ästhetischen Zustands, S.146 In: Luserke-Jaqui, Matthias(Hgg.): Friedrich Schiller Dramen. Neue Wege der Forschung.

[7] Schiller, Friedrich: Über Anmut und Würde, S.408

[8] Wokalek, Marie : Die schöne Seele als Denkfigur,S.209

[9] Schiller Friedrich: Über naive und sentimentale Dichtung In: Wokalek, Marie : Die schöne Seele als Denkfigur,S.209

[10] Vgl. Greiner, Bernhard: Negative Ästhetik: Schillers Tragisierung der Kunst und Romanisierung der Tragödie. S. 58 In: Ludwig Arnold, Heinz (hgg.): Text+Kritik

[11] Schiller, Friedrich: Kallias oder über die Schönheit / Über Anmut und Würde. S. 48

[12] Gemälde: Vannutelli, Scipione: Mary Queen von Schottland vor dem Schafott.

[13] Schiller, Friedrich: Maria Stuart. V.2447ff.

[14] Schiller, Friedrich: Maria Stuart.V.295f.

[15] Schiller, Friedrich: Maria Stuart V.203ff.

[16] Schiller, Friedrich: Maria Stuart V.2245ff.

[17] Schiller, Friedrich: Maria Stuart V.3815ff.

[18] Schiller, Friedrich: Maria Stuart V.3402ff.

[19] Schiller, Friedrich: Über das Erhabene In: Barone, Paul: Schiller und die Tradition des Erhabenen, S.305

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Friedrich Schillers "Maria Stuart". Eine Verwandlung zur schönen Seele?
Untertitel
Eine Betrachtung von Schillers Bild der erhabenen freien Seele
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
20
Katalognummer
V353237
ISBN (eBook)
9783668399709
ISBN (Buch)
9783668399716
Dateigröße
674 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
friedrich, schillers, maria, stuart, eine, verwandlung, seele, betrachtung, bild
Arbeit zitieren
Vanessa Arlt (Autor), 2016, Friedrich Schillers "Maria Stuart". Eine Verwandlung zur schönen Seele?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353237

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