Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Gesundheit - Gerontologie

Präventions- und Rehabilitationspotenzial bei Demenz. Die Bedeutung von Bewegung

Titel: Präventions- und Rehabilitationspotenzial bei Demenz. Die Bedeutung von Bewegung

Examensarbeit , 2016 , 142 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Christoph Naumann (Autor:in)

Gesundheit - Gerontologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zulassungsarbeit zum 1. Staatsexamen im Bereich Gerontologie und Pflege befasst sich mit Demenzen und der Bedeutung von Bewegung.
Sie ist in drei große Themenschwerpunkte gegliedert und befasst sich, nach einem Überblick über die aktuelle und zukünftige Situation, A) mit dem wissenschaftlichen Hintergrund - von Definition über Verlauf und Entwicklung, Epidemiologie, Demenzformen, Ursachen/Risiko- und Schutzfaktoren, Symptome bis hin zu Behandlungsmöglichkeiten. Anschließend wird auf B) Prävention und Rehabilitation bei demenziellen Erkrankungen eingegangen und neben den verschiedenen Formen der Prävention und Rehabilitation auch gesetzliche Grundlagen ins Auge gefasst. Zudem werden Risiken und Folgen fehlender Prävention und Rehabilitation im Alter aufgeführt.
Im dritten Abschnitt werden empirisch fundierte Untersuchungen zum Verhältnis von körperlichem Training und Kognition bei demenziell erkrankten alten Menschen dargestellt. Anhand ausgewählter aktueller Ergebnisse soll ermittelt werden, welchen Einfluss körperliches Training bzw. Bewegung auf die Kognition demenziell erkrankter älterer Menschen hat und inwiefern das Training sowohl als präventive als auch rehabilitative Maßnahme wirksam sein kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissenschaftlicher Hintergrund

2.1 Definition Demenzen

2.2 Einteilung: Schweregrade und Demenzformen

2.2.1 Schweregrade

2.2.2 Demenzformen

2.2.3 Hirnregionen und Demenz – Abhängigkeit der Symptomatik nach betroffener Hirnregion und Demenzform

2.3 Verlauf/Entwicklung einer Demenz

2.3.1 Von subjektiven Gedächtniseinbußen zu einer Alzheimer-Demenz

2.3.2 Verlauf bei Alzheimer-Demenz: Krankheitsdauer und Lebenserwartung

2.4 Epidemiologie der Demenz: Prävalenz und Inzidenz in Deutschland

2.5 Ursache, Risiko- und Schutzfaktoren

2.6 Symptome

2.6.1 Kognitive Symptome

2.6.2 Nicht-kognitive Symptome

2.7 Traditionelle Behandlungsmöglichkeiten

2.7.1 Medikamentöse Therapie

2.7.2 Nicht-medikamentöse Therapie

2.7.3 Pflegerische Aktivierung und rehabilitative Pflege

3. Prävention und Rehabilitation

3.1 Prävention: Definition, Formen, Ziele, gesetzliche Grundlagen

3.2 Rehabilitation: Definition, Formen, Ziele, gesetzliche Grundlagen

3.3 Risiken und Folgen fehlender Prävention und Rehabilitation im Alter

4. Empirische Untersuchungen zum Verhältnis von körperlichem Training und Kognition bei demenziell erkrankten alten Menschen

4.1 Folgende Fragestellungen sollen mit Hilfe nachfolgender Untersuchungen geklärt werden:

4.2 Einführung in bisherige Erkenntnisse

4.3 Die „FINGER“-Studie & die „Bethanien“-Studie

4.3.1 „FINGER“-Studie: Ist Prävention von Demenz möglich? (körperliches & kognitives Training)

4.3.2 „Bethanien“-Studie: Ist eine Rehabilitation bei Demenz möglich? (körperliches Training)

4.4 Kognitives Training bei Demenzkranken

4.5 Dual Task- Training – ein neuer vielversprechender Ansatz?

4.6 Wirkung sozialer Aktivität bei Demenzkranken

4.7 Beantwortung der Fragestellungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Präventions- und Rehabilitationspotenzial von körperlichem Training bei Menschen mit Demenz. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, ob durch körperliche Aktivität – insbesondere durch demenzspezifische Trainingsansätze – dem kognitiven Abbau entgegengewirkt oder die Lebensqualität demenziell erkrankter Personen verbessert werden kann, da kurative medizinische Heilmittel derzeit nicht verfügbar sind.

  • Grundlagen zu Demenzformen, Symptomatik und Verlauf
  • Präventions- und Rehabilitationsstrategien bei Demenz
  • Analyse aktueller empirischer Studien (u.a. FINGER- und Bethanien-Studie)
  • Bedeutung von motorischem, kognitivem und Dual-Task-Training
  • Rolle pflegerischer Aktivierung im stationären Kontext

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Der demografische Wandel besagt, dass die Menschen immer älter werden. Ein langes Leben, das durch den medizinischen Fortschritt, vielleicht aber auch durch ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein ermöglicht wird. Sicherlich spielen auch neue Möglichkeiten der Prävention und Rehabilitation eine entscheidende Rolle. So können Menschen, die an einer schweren Krankheil leiden, heute länger mit dieser leben als früher und sogar lernen mit ihr umzugehen.

Dies ist ein Gewinn, über den man sich freuen sollte. Jedoch gehen mit dem hohen Alter einige Unannehmlichkeiten einher, die unvermeidbar scheinen. Denn mit zunehmendem Alter steigt auch das Risiko an einer Demenz zu erkranken. Das hohe Alter ist der Hauptrisikofaktor für demenzielle Erkrankungen. Ist Demenz folglich der Preis für ein langes Leben? Ist Demenz ein „unausweichliches Altersschicksal“, wie es Dr. Michael Schwenk (2010, 2011) formulierte? Heißt dies nun, dass alle Menschen, würden sie nur alt genug werden, an einer Demenz erkranken? Oder gibt es neben dem hohen Alter eventuell Risikofaktoren, die man beeinflussen kann, um sich vor Demenz zu schützen? Mit diesen Fragen befasst sich die Wissenschaft derzeit und einige Antworten dazu sollen durch die vorliegende Arbeit präsentiert werden.

Die Klärung dieser Fragen ist u.a. daher von großer Bedeutung, da Demenz als ein wichtiger Grund für die Entstehung von Pflegebedürftigkeit und die Einweisung in ein Pflegeheim gilt. Die Angehörigen sind überfordert und wissen mit der Situation und dem herausforderndem Verhalten nicht umzugehen. Ein Großteil aller Heimbewohner leidet folglich an einer Demenz. Daher liegt es hauptsächlich am Pflegepersonal, einen Weg zu finden, mit den vielfältigen Verhaltensweisen der demenzkranken Menschen zurecht zu kommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und das damit verbundene steigende Demenzrisiko, wobei die Bedeutung von Prävention und Rehabilitation zur Förderung von Autonomie und Lebensqualität hervorgehoben wird.

2. Wissenschaftlicher Hintergrund: Dieses Kapitel definiert Demenzen, erläutert die verschiedenen Formen (u.a. Alzheimer, vaskuläre Demenz, Lewy-Körperchen-Demenz) und beschreibt deren Symptomatik, Verlauf sowie aktuelle medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsansätze.

3. Prävention und Rehabilitation: Hier werden die Konzepte der Prävention und Rehabilitation im Alter dargelegt, inklusive der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die eine aktivierende Pflege und Rehabilitation fördern sollen.

4. Empirische Untersuchungen zum Verhältnis von körperlichem Training und Kognition bei demenziell erkrankten alten Menschen: Das Kapitel analysiert aktuelle Studien, wie die FINGER- und die Bethanien-Studie, und untersucht die Wirksamkeit von körperlichem Training, kognitivem Training und Dual-Task-Ansätzen bei Menschen mit Demenz.

5. Fazit: Das Fazit bestätigt die Ausgangsthese, dass trotz fehlender Heilungsmöglichkeiten durch gezielte, demenzspezifische präventive und rehabilitative Maßnahmen – insbesondere durch körperliche Aktivität – ein erhebliches Potenzial zur Verbesserung der Situation demenziell erkrankter Menschen besteht.

Schlüsselwörter

Demenz, Alzheimer-Demenz, Prävention, Rehabilitation, körperliches Training, kognitives Training, Dual-Task-Training, Lebensqualität, Altern, Pflege, Aktivierende Pflege, Sturzprophylaxe, Gerontologie, Gesundheitsförderung, Lebenslanges Lernen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Prävention und Rehabilitation bei demenziellen Erkrankungen im Alter, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Bedeutung von körperlicher und kognitiver Aktivierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der medizinischen und wissenschaftlichen Einordnung verschiedener Demenzformen, den Möglichkeiten zur Früherkennung sowie der kritischen Analyse von körperlichem Training und dualen Trainingsansätzen als rehabilitative Maßnahmen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass trotz der Unheilbarkeit von Demenz ein signifikantes Potenzial in präventiven und rehabilitativen Strategien liegt, um den kognitiven Abbau zu verlangsamen und die Selbstständigkeit der Betroffenen länger zu erhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse aktueller wissenschaftlicher Studien, darunter randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) wie die „FINGER“-Studie und die „Bethanien“-Studie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Demenzbegriffs und der Krankheitsbilder sowie einen empirischen Teil, der die Auswirkungen körperlicher Übungen und dualer kognitiv-motorischer Aufgaben untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Demenz, Prävention, Rehabilitation, körperliches Training, Dual-Task-Training und kognitive Reserve.

Welche Rolle spielt die sogenannte „kognitive Reserve“?

Die kognitive Reserve beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, degenerative Prozesse durch erlernte Fertigkeiten und ein aktives Leben teilweise zu kompensieren, was den Krankheitsverlauf hinauszögern kann.

Warum ist das sogenannte „Dual-Task-Training“ so bedeutend?

Dual-Task-Training verbindet motorische und kognitive Aufgaben simultan. Es ist entscheidend, da es die Alltagsfunktionalität verbessert und nachweislich zu einer Reduktion des Sturzrisikos bei Demenzkranken beitragen kann.

Ende der Leseprobe aus 142 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Präventions- und Rehabilitationspotenzial bei Demenz. Die Bedeutung von Bewegung
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Institut für Gerontologie)
Veranstaltung
Gerontologie und Pflege (Pflegewissenschaften)
Note
1,5
Autor
Christoph Naumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
142
Katalognummer
V353276
ISBN (eBook)
9783668395688
ISBN (Buch)
9783668395695
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demenz Prävention Rehabilitation Bewegung Körperliche Aktivität Potenzial Therapie Empirie Epidemiologie FINGER-Studie Betanien-Studie Dual-Task
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Naumann (Autor:in), 2016, Präventions- und Rehabilitationspotenzial bei Demenz. Die Bedeutung von Bewegung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353276
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  142  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum