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Der Homo Oeconomicus. Die erzieherische Anwendung des ökonomischen Begriffs in der Schule

Titre: Der Homo Oeconomicus. Die erzieherische Anwendung des ökonomischen Begriffs in der Schule

Dossier / Travail , 2016 , 20 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Max Bretschneider (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem wirtschaftswissenschaftlichen Modell des "Homo Oeconomicus" und mit den Möglichkeiten und Grenzen in der Anwendung dieses Modells im erziehenden Unterricht. Bereits Adam Smith hat die Grundlage für dieses Verhaltensmodell gelegt, welches sich im Zuge der Entwicklung der Wirtschaftstheorie allerdings noch weiter verändert hat. Während Smith davon ausging, dass der Mensch nicht nur an Eigennutz, sondern auch an sozialer Anerkennung interessiert ist, sind die Zielsetzungen des Homo Oeconomicus auf 'egoistische' Ziele reduziert. Das Modell des Homo Oeconomicus ist allerdings umstritten. Es wird angezweifelt, ob es für die Verwendung im Rahmen einer empirischen Wissenschaft überhaupt geeignet ist.

Um die Konzeption des "Homo Oeconomicus" zu verstehen, werden in dieser Arbeit zunächst einzelne Charaktereigenschaften des "Homo Oeconomicus" betrachtet. In einem weiteren Schritt wird dann versucht, den Bogen zur Mittelschule zu schlagen. Unter dem Gesichtspunkt des erziehenden Unterrichts werden einige der Möglichkeiten, Umsetzungen und Grenzen dieses ökonomischen Modells dargelegt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das ökonomische Verhaltensmodell

2.1. Die Elemente des Homo Oeconomicus

2.1.1. Grundbausteine

2.1.2. Prinzipien

2.2. Der Homo Oeconomicus in der klassischen Volkswirtschaftslehre

3. Anwendung auf die Schule

3.1. Das klassische Erziehungsbild in den heutigen (Mittel-)Schulen

3.2. Der Homo Oeconomicus im erziehenden Unterricht

3.3. Der Homo Oeconomicus im Fach AWT

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Modell des Homo Oeconomicus im Kontext schulischer Bildung zu beleuchten und Möglichkeiten sowie Grenzen seiner Anwendung im erziehenden Unterricht zu erörtern.

  • Grundlagen und theoretische Bausteine des Homo Oeconomicus Modells
  • Analyse des Homo Oeconomicus innerhalb der klassischen Volkswirtschaftslehre
  • Vergleich verschiedener Erziehungsstile an heutigen (Mittel-)Schulen
  • Didaktische Anwendungsmöglichkeiten, wie das Ultimatum-Spiel, im Fach Arbeit, Wirtschaft und Technik (AWT)

Auszug aus dem Buch

2.1.2. Prinzipien

Ein solch komplexes Modell wie das oben beschriebene beinhaltet nicht nur Grundbausteine, sondern verlangt in seiner Ausführung fünf weitere Prinzipien. Dabei sind folgende zu nennen:

(1) Individualprinzip

(2) Prinzip der Problemorientierung,

(3) Prinzip der Trennung zwischen Präferenzen und Restriktionen,

(4) Rationalitätsprinzip

(5) Prinzip des methodologischen Individualismus.

Das Individualprinzip versteht eine Handlungsorientierung des Individuums an dessen eigenen Präferenzen. Weiterhin wird dabei ein Eigennutzaxiom postuliert, wobei der Mensch von Eigeninteressen geleitet wird und somit ihren Nutzen maximieren will.

Im Laufe seines Lebens ist der Mensch mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, welche unterschiedliche Restriktionen bergen. Das ökonomische Modell des Homo Oeconomicus kann in seiner Ausführung nicht alle Probleme und die dadurch entstehenden Präferenzen, bzw. Restriktionen zur selben Zeit berücksichtigen. Unter dem Prinzip der Problemorientierung wird hierzu das Knappheitsproblem fokussiert, welches nach eingehender Analyse die möglichen Präferenzen und Restriktionen bestimmen soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung ökonomischer Modelle dar und führt in die Problematik des Homo Oeconomicus als umstrittenes Verhaltensmodell ein.

2. Das ökonomische Verhaltensmodell: Dieses Kapitel erläutert die Definition, die zentralen Grundbausteine sowie die fünf Prinzipien des Homo Oeconomicus Modells.

2.1. Die Elemente des Homo Oeconomicus: Hier werden die Voraussetzungen des ökonomischen Verhaltensmodells, insbesondere die Knappheitssituation, detailliert beschrieben.

2.1.1. Grundbausteine: Dieser Abschnitt analysiert die drei zentralen Bausteine: Präferenz, Handlungsraum und Wahlhandlung.

2.1.2. Prinzipien: Dieses Kapitel beschreibt die fünf für das Modell erforderlichen Prinzipien, darunter das Individual- und das Rationalitätsprinzip.

2.2. Der Homo Oeconomicus in der klassischen Volkswirtschaftslehre: Hier werden die Merkmale des rationalen Entscheiders im Kontext der klassischen Lehre sowie Problematiken der Nutzenmaximierung aufgezeigt.

3. Anwendung auf die Schule: Dieses Kapitel beleuchtet die Notwendigkeit ökonomischer Bildung und die Rolle der Lehrkraft im schulischen Erziehungsauftrag.

3.1. Das klassische Erziehungsbild in den heutigen (Mittel-)Schulen: Dieser Teil differenziert zwischen verschiedenen Erziehungsstilen und analysiert die Verantwortung der Lehrkräfte.

3.2. Der Homo Oeconomicus im erziehenden Unterricht: Hier werden didaktische Ansätze diskutiert, um Schülern rationales Handeln in einer Lernumgebung näherzubringen.

3.3. Der Homo Oeconomicus im Fach AWT: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand von Rollenspielen und des Ultimatum-Spiels die Anwendung des Modells im Fachunterricht.

4. Fazit: Die Schlussbetrachtung reflektiert die Grenzen des Homo Oeconomicus Modells und betont die Bedeutung sozialer Normen gegenüber reinem Eigennutz.

Schlüsselwörter

Homo Oeconomicus, Ökonomisches Verhaltensmodell, Wirtschaftsethik, Schulische Bildung, Rationalitätsprinzip, Eigennutzaxiom, Erziehungsstile, Unterrichtsplanung, Knappheitsproblem, Ultimatum-Spiel, Nutzenmaximierung, Handlungsorientierung, AWT, Soziale Marktwirtschaft, ökonomische Kompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Konzeption des Modells des Homo Oeconomicus und untersucht dessen Anwendbarkeit sowie Grenzen innerhalb des schulischen Bildungskontextes.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit spannt einen Bogen von den theoretischen ökonomischen Grundlagen über die verschiedenen Erziehungsstile in der Schule bis hin zur praktischen Anwendung ökonomischer Bildungsmodelle im Fach AWT.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Modell des Homo Oeconomicus im Sinne einer ökonomischen Bildung genutzt werden kann, ohne dabei die Komplexität menschlichen Handelns und soziale Aspekte außer Acht zu lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse ökonomischer und pädagogischer Fachtexte sowie auf die Verknüpfung dieser Theorien mit den Anforderungen bayerischer Lehrpläne für das Fach AWT.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Homo Oeconomicus (Elemente, Prinzipien), die Reflexion aktueller Erziehungsstile in Schulen und die konkrete didaktische Umsetzung, etwa durch das Ultimatum-Spiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Homo Oeconomicus, ökonomische Bildung, Rationalitätsprinzip, Eigennutz, Erziehungsstile und handlungsorientierter Unterricht.

Welche Rolle spielt das Ultimatum-Spiel in der Arbeit?

Das Ultimatum-Spiel dient als praktisches Unterrichtsbeispiel, um Schülern zu verdeutlichen, dass Menschen nicht immer rein rational-egoistisch handeln, sondern auch durch Fairness und soziale Normen beeinflusst werden.

Warum wird der Homo Oeconomicus im schulischen Kontext kritisch betrachtet?

Der Autor argumentiert, dass das Modell zwar ein hilfreiches, abstraktes Konstrukt bietet, in der Realität jedoch soziale Faktoren, Gewohnheiten und Gerechtigkeitsvorstellungen eine entscheidende Rolle spielen, die das Modell nur unzureichend abbildet.

Wie unterscheidet sich der reale Mensch vom Modell des Homo Oeconomicus?

Während das Modell den Menschen als rein nutzenmaximierende "Maschine" postuliert, zeigt der Alltag, dass der Mensch oft intuitiv, gewohnheitsmäßig oder durch soziale Werte geleitet handelt.

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Résumé des informations

Titre
Der Homo Oeconomicus. Die erzieherische Anwendung des ökonomischen Begriffs in der Schule
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Cours
Wirtschaftsethik
Note
1,3
Auteur
Max Bretschneider (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
20
N° de catalogue
V353289
ISBN (ebook)
9783668401167
ISBN (Livre)
9783668401174
Langue
allemand
mots-clé
Der Homo Oeconomicus Der Homo Oeconomicus – Modell und (erzieherische) Anwendung auf die Schule Modell und erzieherische Anwendung Schule
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Citation du texte
Max Bretschneider (Auteur), 2016, Der Homo Oeconomicus. Die erzieherische Anwendung des ökonomischen Begriffs in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353289
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Extrait de  20  pages
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