Crowdinvesting als Kapitalanlage. Versuch einer empirischen Analyse


Bachelorarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstract

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Aktualität und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Crowdinvesting
2.2 Beteiligungsformen
2.3 Akteure eines Crowdinvestings
2.3.1 Kapitalsuchende (Unternehmen)
2.3.2 Kapitalgeber (Investoren)
2.3.3 Kapitalvermittler (Plattformbetreiber)
2.4 Crowdinvesting in Deutschland
2.5 Unterschiede zum klassischen Crowdfunding

3 Bewertung
3.1 Chancen und Vorteile
3.2 Risiken und Nachteile
3.3 Vergleich mit alternativen Kapitalanlageprodukten
3.4 Zielgruppe des Crowdinvestings

4 Empirische Analyse
4.1 Herangehensweise an die empirische Untersuchung
4.2 Auswertung der empirischen Analyse

5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Reflexion der Vorgehensweise
5.2 Beantwortung der Forschungsfrage
5.3 Handlungsempfehlung und Fazit

Literaturverzeichnis

Abstract

Die vorliegende Bachelorthesis untersucht die Eignung von Investitionen in Crowdinvesting als alternative Kapitalanlage. Angesichts der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank steigt das Interesse von Kleinanlegern in alternative Investitionsmöglichkeiten, um eine attraktive Rendite auf ihr privates Vermögen zu erzielen. Ziel der wissenschaftlichen Arbeit ist es, das Anlagemodell Crowdinvesting in Bezug auf ihre Rentabilität empirisch zu überprüfen. Anschließend sollen anhand der erzielten Resultate maßgebliche Schlussfolgerungen über die Eignung von Crowdinvesting als Kapitalanlage gezogen werden. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen des Finanzierungsinstruments aufgezeigt. Im nächsten Schritt erfolgt eine Bewertung der Kapitalanlageform, die in einer empirischen Analyse mündet. Abschließend werden die Erkenntnisse in einem Fazit interpretiert und dazu eine Handlungsempfehlung getroffen. Dazu werden ausschließlich verschiedene externe Studien und Forschungsarbeiten herangezogen, um die Forschungsfrage zu beantworten. Aus diesem methodischen Vorgehen resultierte, dass es gegenwärtig nicht möglich ist, eine zuverlässige Aussage über die Eignung von Crowdinvesting als Kapitalanlage zu treffen. Bisher wurden nur wenige Projekte erfolgreich umgesetzt, um einen empirischen Beweis zur Beantwortung der Forschungsfrage zu liefern. Bislang lässt sich lediglich erkennen, dass sich einzelne Sparten des Crowdinvestings in ihren Risiko-Rendite-Profilen unterscheiden. Die Bachelorarbeit ist sowohl für private Kleinanleger, als auch für professionelle Investoren interessant.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Funktionsweise des Crowdinvestings

Abbildung 2: Gesamtvolumen der durch Crowdinvesting finanzierten Projekte

Abbildung 3: Das "magische Dreieck" jeder Investition

Abbildung 4: Risiko-Rendite-Profil von Anlageklassen

Abbildung 5: Anzahl finanzierter Crowdinvesting-Projekte

Abbildung 6: Startup/KMU: Ø-Fundingvolumen

Abbildung 7: Volumen pro Investmentsegment

Abbildung 8: Anlagestatus Crowdinvesting gesamt

Abbildung 9: Erzielte Ø-Rendite p.a.

Abbildung 10: Prognose zum Gewinn bzw. Fehlbetrag zum Zeitpunkt des Fundings

Abbildung 11: Anteil der Ausfälle der Investmentrunden

Abbildung 12: Anteil der Ausfälle des Investitionsvolumens

Abbildung 13: Ausfallstatistik von "Companisto"

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Aktualität und Relevanz des Themas

“Die Finanzindustrie wird sich ändern. Der Zugang zu Kapital ist wirklich kaputt, Innovation dringend nötig. Aber Innovation wird kommen. Vor 70 Jahren gab es keine Kreditkarten – jetzt hat die so ziemlich jede Bank im Angebot. Bald wird jedes Geldinstitut der Welt Crowdfunding anbieten.” – Slava Rubin (CEO Indiegogo)[1]

Die Aussage von Slava Rubin, CEO (Chief Executive Officer) der internationalen Crowdfunding-Plattform “Indiegogo”, weist darauf hin, dass die Kapitalbeschaffung, für vor allem neu gegründete Unternehmen, eine Schwierigkeit darstellt, um innovative Ideen durchzusetzen. Die Umsetzung vieler Innovationen scheitert häufig am zur Verfügung stehenden Kapital, da Banken oft an der Kreditwürdigkeit von Jungunternehmern zweifeln.[2] Eine weitere Option für Startup-Unternehmen Kapital zu beschaffen, stellt das Crowdinvesting dar. Für die Umsetzung der Idee investieren eine Vielzahl von einzelnen Privatpersonen und Investoren, die sogenannte Crowd[3], kleine Geldbeträge in das Projekt. Als Gegenleistung erhalten die Anleger eine Beteiligung am Gewinn oder an der Unternehmenswertsteigerung.[4] Somit wird erstmals privaten Anlegern die Möglichkeit geboten, mit geringem Kapitaleinsatz in Startup-Unternehmen zu investieren.[5] Durch die aktuelle Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank versuchen Anleger eine Alternative zu klassischen Kapitalanlageprodukten wie Tages- und Festgeldkonten zu finden, um auf ihr privates Vermögen eine attraktive Rendite zu erwirtschaften.[6] Dadurch steigt die Nachfrage für lukrative Anlageformen. Das Modell „Crowdinvesting“ bietet - durch die niedrige Mindestinvestitionssumme - einer breiten Masse von Privatpersonen potenziell die Chance auf eine hohe Rendite. Jedoch ist diese junge Kapitalanlageform mit Risiken wie bspw. dem Verlust des angelegten Kapitals verbunden.[7] Aus diesem Grund stellt sich die Frage, ob Crowdinvesting als Alternative für eine Kapitalanlage geeignet ist.

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Die vorliegende Bachelorthesis untersucht, ob Crowdinvesting als alternative Investitionsform für eine Kapitalanlage in der Praxis in Frage kommt. Zunächst gilt es aufzuzeigen, ob sich Crowdinvesting als Investitionsalternative eignet und wie es sich auf die Rendite des eingesetzten Kapitals auswirkt. Wie der Titel „Crowdinvesting als Kapitalanlage – Versuch einer empirischen Analyse“ bereits erkennen lässt, wird anhand ausgewählter Studien versucht eine Erkenntnis abzuleiten, ob Crowdinvesting zukunftsfähig ist. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, zu ermitteln, wie hoch die durchschnittliche Rendite bei entsprechendem Risiko ist, um aus den gewonnenen Erkenntnissen eine Handlungsempfehlung ableiten zu können. Hinsichtlich der Thematik ergibt sich folgende Forschungsfrage, die von Bedeutung ist: „Ist die Investition in Crowdinvesting als Alternative für eine Kapitalanlage geeignet?“.

1.3 Aufbau der Arbeit

Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit erfolgt die Einführung in die theoretischen Grundlagen des Crowdinvestings. Dabei werden zunächst der Begriff und dessen Funktionsweise definiert. Darauf aufbauend ist eine Thematisierung der wichtigsten Beteiligungsformen der Finanzierungsform stille Beteiligungen, Genussrechte und partiarische Nachrangdarlehen essenziell. Weiter wird die Rolle von Crowdinvesting in Deutschland beleuchtet, um abschließend zu erklären, welche Unterschiede zum klassischen Crowdfunding bestehen. Im Teil „Bewertung“ erfolgt eine Evaluation des Crowdinvestings in Bezug auf das Kapitalanlagemodell. Dabei wird auf die Chancen und Risiken der Kapitalbeteiligung aus der Sicht eines Mikroinvestors[8] eingegangen. Ferner wird die Kapitalanlage mit alternativen Kapitalanlageprodukten verglichen und zusätzlich wird die Zielgruppe für Crowdinvesting beschrieben. Darüber hinaus wird anhand von verschiedenen Studien über das Crowdinvesting eine empirische Analyse durchgeführt, um die Forschungsfrage entsprechend beantworten zu können. Aus den gewonnenen Erkenntnissen der empirischen Analyse erfolgt die Beleuchtung der Hypothesen.

Zum Schluss werden die Ergebnisse zusammengefasst und es wird ein abschließendes Fazit und eine Handlungsempfehlung gegeben.

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Crowdinvesting

Crowdinvesting[9] ist eine Finanzierungsform, die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat und mittlerweile auch in Deutschland als ernstzunehmende Form für Finanzierungen von Startups oder Mittelständlern angesehen wird.[10] Das Crowdinvesting hat seinen Ursprung in den USA. Durch die Plattformen „Kickstarter“[11] und „Indiegogo“[12] wurde der Durchbruch für Crowdfunding ermöglicht.[13]

Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Schwarmfinanzierung, bei der eine große Anzahl an verschiedenen Privatpersonen einen selbstgewählten Betrag in ein Projekt investiert, welches ohne finanzielle Unterstützung nicht ermöglicht werden könnte. Im Gegenzug erhalten Anleger beim Crowdinvesting Anteile am Startup bzw. am expandierenden Kleinunternehmen.[14] Die Plattformen, auf denen dieser Austausch stattfindet, erhalten für ihre Leistung eine Provision auf das vermittelte Finanzierungsvolumen (Siehe Abbildung 1).[15]

Erstmals wird für private Investoren der Zugang zu Risikobeteiligungen an Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen gewährt. Dadurch bekommt ein Anleger mit kleineren Investitionssummen eine Alternative zu traditionellen Anlagemöglichkeiten geboten. Gemeinsam mit Experten und vielen anderen Mikroinvestoren hat der Kleinanleger somit die Chance auf hohe Renditen durch Gründungs- und Wachstumsinvestments.[16]

Vor allem für – von Banken nicht finanzierte – Unternehmen und Startups ist eine Finanzierung durch die Crowd von Interesse. Aufgrund ihrer geringen Kreditwürdigkeit müssen diese Unternehmen eine alternative Finanzierungsmöglichkeit in Betracht ziehen. Finanzielle Hindernisse solcher Art werden bei Startup-Unternehmen als „Early-Stage Gap“ bezeichnet. Damit ist eine finanzielle Lücke gemeint, die bei der Gründung des Unternehmens häufig entsteht, um nötige Investitionen tätigen zu können.[17]

Das Prinzip des Crowdinvestings funktioniert so, dass das Unternehmen zunächst sein Projekt bzw. die Innovation mit einer ausführlichen Beschreibung auf einer Crowdfunding-Plattform präsentiert. In der Beschreibung wird das benötigte Kapital festgelegt, das gesammelt werden muss, um die Idee des Startups zu realisieren. Anschließend werden die Projektunterlagen von der Crowdinvesting-Plattform geprüft und potenzielle Anleger erhalten die Möglichkeit innerhalb eines bestimmten Zeitraumes die Unterlagen einzusehen (Funding-Phase).[18] Diese Frist kann je nach Plattform variieren. Auf der Plattform „Seedmatch“ beträgt dieser Zeitraum beispielsweise 60 Tage.[19] In dieser Phase wird durch das Verbreiten des Projektes versucht, genug Investoren zu finden, sodass die festgesetzte Summe[20] erreicht wird. Je nach Plattform beträgt der Mindestbetrag einer Investition zwischen fünf Euro und tausend Euro (z.B. bei Seedmatch 250 Euro). Um eine Akquisition[21] ausschließen zu können, beträgt die Maximalsumme einer Investition 10.000 Euro.[22] Wenn das Budgetziel innerhalb der Funding-Phase nicht erreicht wird, erhalten die Investoren ihr eingesetztes Kapital zurück. Hierdurch soll erreicht werden, dass Investitionen nur dann getätigt werden, wenn eine reelle Chance besteht diese umzusetzen. Dies wird auch als die „All or nothing“-Regel bezeichnet.[23]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 : Funktionsweise des Crowdinvestings[24]

2.2 Beteiligungsformen

Für die Beteiligungsform werden im Crowdinvesting überwiegend hybride Finanzierungsformen, auch Mezzanine-Finanzierungen, eingesetzt. Diese weisen gleichzeitig typische Eigenschaften des Eigen- und Fremdkapitals auf, doch werden aufgrund steuerlicher Vorgaben nur einer dieser beiden Kategorien zugeordnet. Die wesentlichen hybriden Finanzierungsinstrumente sind beim Crowdinvesting stille Beteiligungen, Genussrechte und partiarische Nachrangdarlehen.[25]

Bei einer stillen Beteiligung stellt der Investor sein eingesetztes Kapital dem Beteiligungsnehmer für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung, ohne dabei nach außen hin in Erscheinung zu treten. Die stille Beteiligung unterscheidet sich in zwei Grundtypen: die typisch stille Beteiligung und die atypisch stille Beteiligung. Jedoch ist letzteres die Finanzierungsform, die gewöhnlich für Crowdinvesting genutzt wird, da der Kapitalgeber bei dieser Beteiligungsform sowohl am Gewinn und Verlust als auch am Vermögen der Gesellschaft beteiligt ist. Das bedeutet im Falle eines Investitionsausstiegs bzw. bei einer Veräußerung des Unternehmens partizipiert der Investor an der Wertsteigerung des Unternehmens.[26] Als Beispiel für solch ein Beteiligungsmodell lässt sich die Plattform „Fundsters“ nennen.[27]

Die Finanzierungsform der Genussrechte ähnelt sehr stark dem der stillen Beteiligung. Sie unterscheidet sich einzig darin, dass bei einer stillen Beteiligung eine Zweckgemeinschaft vorliegt, bei Genussrechten wiederum nicht. Mitsprache- oder Stimmrechte erhält der Kapitalgeber weder bei stillen Beteiligungen noch bei Genussrechten.[28] Bei einer Fundingsumme von über 100.000 Euro gelten bei öffentlich angebotenen Vermögensanlagen besondere Auflagen, um der Bankenaufsicht gerecht zu werden. Für diese Fälle müssen die Plattformen eine Lizenz des BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) verfügen und laut dem Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) Wertpapierprospekte herausgeben.[29]

Aus diesem Grund stellten Plattformen wie „Companisto“ und „Seedmatch“ im November 2012 ihre Beteiligungsform von stillen Beteiligungen auf partiarisches Nachrangdarlehen um. Dies ermöglicht den Unternehmen die vormalige Höchstgrenze von 100.000 Euro zu überschreiten, ohne dabei die gesetzlich verordneten Wertpapierprospekte erstellen zu müssen.[30] Ein partiarisches Nachrangdarlehen ist eine besondere Form des Darlehensvertrags, bei dem der Gläubiger[31] dem Schuldner[32] Kapital zur Verfügung stellt und im Gegenzug Anteile am Unternehmenserfolg erhält. Sie unterscheidet sich vom klassischen Darlehen darin, dass Rückzahlungen aus einer laufenden Verzinsung auf das investierte Kapital und einer Beteiligung am Unternehmenserfolg in Form von Gewinnbeteiligung, Umsatzbeteiligung oder Beteiligung am Unternehmenswert bestehen kann. Die Nachrangigkeit einer Verbindlichkeit bedeutet, dass bei Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens die Rückzahlung erst nach Befriedigung sämtlicher nicht nachrangiger Gläubiger wie bspw. Lieferanten und Banken erfolgt.[33]

2.3 Akteure eines Crowdinvestings

2.3.1 Kapitalsuchende (Unternehmen)

Zu den Akteuren eines Crowdinvestings gehören die kapitalsuchenden Unternehmen. Sie können unterschiedliche Motive aufweisen sich für Crowdinvesting zu entscheiden. Der offenkundigste Grund dafür, als Jungunternehmer von dieser Form der Finanzierung Gebrauch zu machen ist der, dass in der Regel ein Mangel an anderweitigen Finanzierungsoptionen besteht. Jedoch können, abgesehen von fehlenden Möglichkeiten, auch andere Gründe Anlass dafür sein, sich für eine Finanzierung über Crowdinvesting zu entscheiden. Professionelle Kapitalgeber wie Venture Capital-Gesellschaften[34] oder Business Angels[35] erheben oftmals im Gegenzug für das Bereitstellen ihres Kapitals eine hohe Beteiligung am Unternehmen oder ein umfängliches Mitspracherecht. Folglich erhalten Unternehmer bei einem Crowdinvesting mehr Unabhängigkeit im Vergleich zu alternativen Finanzierungsquellen, welches auch letztendlich der entscheidende Faktor für die Wahl der Finanzierung sein kann.[36] Ein weiterer positiver Nebeneffekt vor allem für junge Unternehmen, ist die mögliche Werbewirksamkeit der einzelnen Mikroinvestoren. Sie unterstützen das Projekt bzw. ermöglichen eine schnelle Aufmerksamkeit indem sie es im Familien-, Freundes-, und Bekanntenkreis propagieren. Dies ermöglicht es dem Unternehmen im Gegenzug zu den anderen Finanzierungsquellen eine Viralität zu generieren und damit potenzielle Kunden zu erreichen.[37]

2.3.2 Kapitalgeber (Investoren)

Auch Kapitalgeber spielen im Rahmen von Crowdinvesting eine wichtige Rolle. Die Vielzahl der einzelnen Kleinanleger bildet im Crowdinvesting die sogenannte Crowd. Die Zielsetzungen der Investoren bei Crowdinvesting sind vornehmlich monetär geprägt, da die Aspiration darin liegt möglichst hohe Rückflüsse, in Relation zum investierten Kapital, zu erhalten. Andere Interessen dabei sind zum einen möglichst umfängliche Informationsrechte über die Entwicklung des Unternehmens und zum anderen ein möglichst geringer Verwaltungsaufwand, da der Mikroinvestor lediglich anstrebt, am Erfolg zu partizipieren.[38]

2.3.3 Kapitalvermittler (Plattformbetreiber)

Ebenso sind die Plattformbetreiber als Teil des Crowdinvestings zu nennen. Diese fungieren als Kapitalvermittler zwischen den einzelnen Investoren und des kapitalsuchenden Unternehmens. Über die jeweiligen Internetportale werden den Kapitalgebern in einem ersten Schritt Informationen in Form von kurzen Imagefilmen und Businessplänen über das Crowdinvesting-Projekt des Unternehmens zur Verfügung gestellt. Die Kapitalanleger können anhand dieser Informationen entscheiden in welches Unternehmen sie investieren möchten.

Ferner dienen die Portale dazu, die Kommunikation zwischen der Crowd und den Projektinitiatoren zu vereinfachen. Die Rahmenbedingungen für eine Beteiligung an einem Crowdinvesting werden von der jeweiligen Internet-Plattform in Form von standardisierten Verträgen vorgegeben und sind von Plattform zu Plattform unterschiedlich. Durch die Standardisierung soll die Komplexität reduziert werden.[39] Im Fokus der Plattformbetreiber stehen vor allem erfolgreiche Projekte, da ihre Haupteinnahmequelle die Provision von vermitteltem Kapital ist.[40]

2.4 Crowdinvesting in Deutschland

Dieses Konzept zur Finanzierung von Projekten hat sich inzwischen auch in Deutschland etabliert, so dass es zu einem ernst zu nehmenden Finanzierungsmodell entwickelt geworden ist.[41] In 2011 wurden die ersten Crowdinvesting-Plattformen „Innovestment“ und „Seedmatch“ in Deutschland gegründet. Seitdem wächst der Markt stetig an. Wie der folgenden Grafik entnommen werden kann, wurden seit September 2011 bis August 2016 etwa 126 Millionen Euro über 377 Investmentrunden erfolgreich investiert. Weiterhin ist erkennbar, dass sich das Volumen in 2013 gegenüber dem Vorjahr verdreifachte und in 2015 noch einmal verdoppelte auf 89 Millionen Euro.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 : Gesamtvolumen der durch Crowdinvesting finanzierten Projekte[42]

Der Marktführer im deutschen Crowdinvesting-Bereich ist aktuell „Companisto“ mit einem vermittelten Kapital von 33,5 Millionen Euro für insgesamt 66 Startup-Unternehmen.[43] Gefolgt vom Portal „Seedmatch“ mit einem aktuellen Volumen von 29,3 Millionen Euro in 94 finanzierten Projekten.[44]

Mit in Kraft treten des Kleinanlegerschutzgesetzes in Juli 2015 wurde insbesondere für die Kapitalanlageform Crowdinvesting eine Regulierung vorgenommen. Partiarische Nachrangdarlehen oder vergleichbare Anlagen werden seitdem als Vermögensanlagen definiert und unterliegen demnach grundsätzlich nach dem VermAnlG zur Veröffentlichung eines Verkaufsprospektes.[45] Für Crowdinvesting gelten jedoch Sonderregelungen, wenn ausschließlich partiarische Darlehen, Nachrangdarlehen oder wirtschaftlich vergleichbare Anlagen ausgegeben werden. Darüber hinaus gilt die Ausnahmeregelung nur bei Emissionen bis zu 2,5 Millionen Euro.[46]

Für Anleger gelten seit dem Verabschieden des neuen Gesetzes verschiedene Grenzen. Ab einem Investitionsbetrag von 1.000 Euro oder mehr muss der einzelne Kapitalgeber in Form einer Selbstauskunft gegenüber der Plattform bestätigen, dass er über ein Vermögen von mindestens 100.000 Euro verfügt oder nicht mehr als das doppelte seines monatlichen Nettoeinkommens in ein Crowdinvesting-Projekt investiert. Trotz der Erfüllung dieser Anforderung beträgt die Höchstgrenze einer einzelnen Investition 10.000 Euro. Lediglich Kapitalgesellschaften sind von dieser Grenze ausgeschlossen und können somit höhere Beträge investieren.[47]

Des Weiteren muss der Anleger seit der Regulierung für jedes Investment Warnhinweise über das Verlustrisiko des Kapitals in Form eines Vermögensanlagen-Informationsblatts (VIB) bestätigen.[48] Warnhinweise über die Verlustrisiken müssen künftig ebenso in der Werbung von Crowdinvestments enthalten sein. Die Formulierung ist gesetzlich vorgegeben: „Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen.“[49]
Eine weitere Maßnahme zum Schutz der Anleger ist das Widerrufsrecht. Dieses besagt, dass es Kapitalanlegern gestattet ist, ihren Vertrag innerhalb von 14 Tagen nach dem Vertragsabschluss zu widerrufen.[50]

2.5 Unterschiede zum klassischen Crowdfunding

Beim klassischen Crowdfunding, auch reward-based Crowdfunding genannt, erhalten die Anleger im Gegensatz zum Crowdinvesting keine Anteile am Startup, sondern eine symbolische Gegenleistung. Hier steht für die Geldgeber nicht der finanzielle Aspekt im Vordergrund, sondern der Punkt ein soziales oder kreatives Projekt zu unterstützen, welches ohne die Hilfe der Kapitalgeber nicht möglich wäre. Beispielsweise kann durch Crowdfunding einem Künstler der Musikbranche ermöglicht werden, seine Musik zu veröffentlichen, um ihm zum Durchbruch zu verhelfen. Hier würden die Unterstützer als Gegenleistung möglicherweise ein handsigniertes Album erhalten.[51]

Neben dem reward-based[52] und equity-based[53] Crowdfunding gibt es weitere Finanzierungsmodelle, wie unter anderem das Crowddonating[54]. Hier wird das Geld an wissenschaftliche bzw. kulturelle Projekte oder für karitative Zwecke von Privatpersonen gespendet, ohne eine materielle oder finanzielle Gegenleistung zu erhalten.[55] Beim Crowddonating wird somit durch die Leistung des Beitrags überwiegend ein wohltätiger Zweck finanziell unterstützt.[56]

Abschließend bleibt auch das lending-based[57] Crowdfunding zu nennen. Dieses Modell weist Parallelen zum Crowdinvesting auf, da hier ebenfalls monetäre Aspekte eine Rolle spielen. Die Anleger erhalten bei diesen beiden Modellen im Gegensatz zu Crowddonating und dem klassischen Crowdfunding eine Rendite auf ihr angelegtes Kapital. Beim Crowdlending wird das Geld an die Projektleiter geliehen und zu einem späteren Zeitpunkt fest verzinst zurückgezahlt. Der Unterschied zum Crowdinvesting ist hierbei, dass der Anleger bei diesem Modell nicht an der Unternehmenswertsteigerung oder an den Gewinnen des Unternehmens beteiligt wird. Es handelt sich um so genannte Peer-to-Peer-Kredite (P2P).[58] Dabei handelt es sich um die Vergabe von privaten Krediten zwischen Privatpersonen, ohne die Einbindung einer Finanzinstitution. Es findet kein direkter Austausch statt, da die Plattformen als Vermittler fungieren. Die Konditionen können bei dieser Finanzierungsform individuell festgelegt werden.[59]

3 Bewertung

Nachdem die theoretischen Grundlagen der Kapitalanlageform Crowdinvesting erläutert wurden, gilt es im nächsten Schritt diese zu bewerten. Dazu werden zunächst die positiven und negativen Gesichtspunkte des Kapitalanlagemodells aufgezeigt und anschließend ein Vergleich mit klassischen Kapitalanlageprodukten durchgeführt. Als letzten Punkt wird zusätzlich die Zielgruppe von Crowdinvesting näher beschrieben.

3.1 Chancen und Vorteile

Zu den Vorteilen einer Crowdfunding-Investition gehören oftmals eine namentliche Nennung oder eine ähnliche symbolische Ehrung im finanzierten Projekt, jedoch ist dies aus ökonomischer Sicht kein ausschlaggebender Vorteil für die Investition als Kapitalanlage. Entscheidend für Investoren ist die Beteiligung am jährlichen Ergebnis des Unternehmens. Besonders bei Startup-Unternehmen ist die Chance auf eine enorme Wertsteigerung und damit auch eine hohe Gewinnbeteiligung für die Geldgeber sehr hoch.[60] Diese werden somit zu Anteilseignern des Startups und können von möglichen Gewinnen oder von der Veräußerung des Unternehmens anteilig am Verkaufspreis profitieren.[61]

Mit Crowdinvesting wird deshalb erstmals privaten Anlegern der Zugang zu solchen Investitionen ermöglicht, da bereits mit kleinen Beträgen (z.T. bereits ab fünf Euro) in ein Unternehmen oder in eine Immobilie investiert werden kann. An einer Unternehmenswertsteigerung teilzuhaben, war zuvor mit so kleinen Geldsummen nicht möglich und somit für viele private Anleger nicht zugänglich.[62]

Obwohl der Markt für Crowdinvesting noch relativ jung ist[63], besteht ein hohes Entwicklungspotenzial in diesem Markt. Dieses Potenzial lässt sich dadurch erklären, dass Startups oft viel mehr Kapital benötigen, als sie beschaffen können. Die große Anzahl an Projekten bietet dem Investor die Chance sein Investitionsvolumen auf mehrere Projekte zu streuen, um sein Risiko zu vermindern. Ulrich Dietz, Vizepräsident von Bitkom[64], beschreibt den Vorteil einer Diversifikation mit folgenden Worten: „Eine breite Beteiligung mit entsprechend kleinen Beträgen wie beim Crowdinvesting streut das Risiko – und verbessert zugleich die Finanzierungsmöglichkeiten von Startups deutlich.“ [65]

Die „All or nothing“-Regel[66] führt zu einer Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, dass das Projekt erfolgreich an den Markt geht. Das Kapital wird somit erst an die Initiatoren ausgezahlt, wenn das Budgetziel erreicht wird. Dadurch wird die Sicherheit für die Kapitalgeber gewährleistet, dass die Investition nur zu den festgelegten Konditionen getätigt wird.[67]

Beim Crowdinvesting steht es dem Investor frei welches Projekt er unterstützen will. Dadurch eignet sich dieses Konzept für Kapitalgeber, die innovative Geschäftsideen gezielt finanziell unterstützen wollen. Zusätzlich besteht durch den engen Kontakt zum Kapitalnehmer potenziell die Chance, Einfluss auf die Gestaltung und Weiterentwicklung des Produkts zu nehmen. Der enge Kontakt kommt dadurch zu Stande, dass die Unternehmen durch ihre Informationspflicht regelmäßig mit den Investoren kommunizieren.[68]

Zudem bringt eine Investition in Crowdinvesting den Vorteil mit sich, dass der Verwaltungsaufwand für die einzelnen Investoren nur sehr gering ist, da sie auf betriebliche Entscheidungen keinen Einfluss haben. Sie stellen lediglich ihr Kapital zur Verfügung und beteiligen sich dadurch am Risiko und dementsprechend auch am Gewinn des Unternehmens.[69]

3.2 Risiken und Nachteile

Neben den aufgeführten Vorteilen sind auch kritische Punkte zu berücksichtigen.

Unternehmen, die sich durch Crowdinvesting finanzieren wollen, sind meist in der Gründungsphase und deshalb ist es häufig schwer zukünftige Erfolgschancen zu beurteilen. In Anbetracht dessen, birgt eine derartige Investition ein hohes Risiko, welches bedacht werden muss. Der Investor muss sich darüber im Klaren sein, dass die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlustes besteht. Bei einem möglichen Misserfolg des Projektes ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass keine Rückzahlungen an die Kapitalgeber mehr getätigt werden können und somit das investierte Geld verloren geht. In den meisten Fällen erfolgt bei einer Insolvenz des Unternehmens zudem eine nachrangige Behandlung der sogenannten Mikro-Kredite. Somit werden bei Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens sämtliche nicht nachrangige Gläubiger bevorzugt. Erst wenn diese befriedigt wurden, können Crowdinvestoren, Rückflüsse aus ihrer Investition erhalten.[70]

Die Investitionen erfolgen meist in Form von stillen Beteiligungen, die oft in eine lange Kapitalbindung münden. Lange Kapitalbindungen sind in diesem Fall ein weiterer negativer Aspekt, denn dadurch sind Rückzahlungen eher später zu erwarten. Das hat den Grund, dass das Startup-Unternehmen erst wachsen muss.[71]

Ebenfalls zu erwähnen gilt bei einer equity-based Crowdfunding-Investition, dass der Investor keinen Einfluss auf die Verwendung seines Kapitals besitzt. Dadurch entsteht trotz der strengen Kontrollen der Plattformbetreiber die Gefahr eines Missbrauchs des Geldes.[72]

In der Theorie erfolgt die Bewertung einer Kapitalanlage anhand der drei Kriterien des „magischen Dreiecks“ jeder Investition: Liquidität, Rentabilität und Risiko (siehe Abb. 3). Bei der Liquidität einer Anlage geht es darum, wie schnell über das investierte Kapital wieder verfügt werden kann. Die Rentabilität bezieht sich in Anbetracht der Laufzeit darauf, eine möglichst hohe Rendite auf das investierte Kapital zu erhalten. Beim Aspekt Risiko geht es um die Sicherheit des eingesetzten Kapitals, also die Höhe des Risikos der Anlage, das Kapital zu verlieren. Diese Ziele sind untereinander konkurrierend.[73]

Dieses Bewertungsmodell hat sich auch in der Praxis bewährt. Aus diesem Grund wird Crowdinvesting in Bezug auf diese Kriterien bewertet. Das Geld wird beim Crowdinvesting dem Unternehmen zur Finanzierung zur Verfügung gestellt und die Mindestlaufzeiten für diese Anlagen sind in der Regel mit fünf bis acht Jahren sehr lang. Aus diesem Grund ist die Liquidität des Anlagemodells Crowdinvesting als gering zu bewerten.[74] Die Kündigungsmöglichkeiten der Investoren sind abhängig von der jeweiligen Plattform. Bei „Companisto“ beträgt die Dauer acht Jahre, jedoch kann mit Zustimmung der Plattform auch früher gekündigt werden.[75] Ein weiterer Ausnahmefall besteht bei einer Veräußerung des Unternehmens, auch Exit genannt. Hierbei erhält der Investor die Rückflüsse ebenfalls vor der Kündigungsfrist. Das Risiko der Anlage ist als hoch einzustufen, da die Gefahr eines Totalverlustes besteht. Zusätzlich stellt neben dem Verlust des eingesetzten Kapitals die Eventualität eine niedrigere bzw. keine Rendite zu erzielen ebenfalls ein Risiko da. Durch Diversifikation ist es möglich den potenziellen Risiken entgegenzuwirken, indem das zu investierende Kapital auf mehrere Projekte verteilt und somit das Risiko gestreut wird. Bei Crowdinvesting wird erhofft, eine hohe Rendite bei der Investition zu erzielen. Allerdings kann die Rendite durch das vorhandene Risiko ebenso niedrig ausfallen. Daher lässt sich dies erst im Nachhinein feststellen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 : Das "magische Dreieck" jeder Investition[76]

3.3 Vergleich mit alternativen Kapitalanlageprodukten

Bevor bewertet wird, ob Crowdinvesting als alternatives Kapitalanlageprodukt geeignet ist, werden in einem ersten Schritt traditionelle Anlagemodelle aufgezeigt.

Zu den klassischen Anlagen gehören vor allem Spar-, Termin- und Sichteinlagen bei Kreditinstituten. Bei einer Termineinlage[77] wird das Geld mit einem festgelegten Zinssatz zu einer bestimmten Laufzeit angelegt. Das Kapital ist während dieser Laufzeit nicht verfügbar und kann nur in Einzelfällen vor Ende der Laufzeit eingefordert werden.

[...]


[1] Vgl. crowdfunding.de (2016).

[2] Vgl. Beike / Schlütz (2015), S. 1.

[3] Eine Masse an Menschen, die sich im Internet zwecks gemeinsamer Finanzierung eines Projekts zusammenschließen. Vgl. Beck (2014), S. 251.

[4] Vgl. Beck (2014), S. 14.

[5] Vgl. Stahlmann (2013), S. 11.

[6] Vgl. Höhne / Teissl / Tröndle (2015), S. 81.

[7] Vgl. Beck (2014), S. 15.

[8] Ein Mikroinvestor ist eine Privatperson, die sich mit einem kleinen Geldbetrag an der Finanzierung eines Startups oder eines bestehenden Unternehmens beteiligt; auch als Crowdinvestor bezeichnet. Vgl. Beck (2014), S. 253.

[9] International wird meist die Bezeichnung „equity-based Crowdfunding“ genutzt. Vgl. Beck (2014), S. 252.

[10] Vgl. t3n.de (2016).

[11] „Kickstarter“ ist eine US-amerikanische Internetplattform mit Sitz in New York zur Projektfinanzierung über Crowdfunding. Sie gilt als Vorreiter und erfolgreichster Anbieter dieses Finanzierungstyps.

[12] „Indiegogo“ ist eine internationale Crowdfunding-Plattform mit Sitz in San Francisco.

[13] Vgl. Pöltner / Horak (Hrsg.) (2016), S. 2.

[14] Vgl. Companisto (2016).

[15] Vgl. Beck (2014), S. 115.

[16] Vgl. Sixt (2014), S. 129.

[17] Vgl. Stahlmann (2013), S. 17.

[18] Vgl. Schramm / Carstens (2014), S. 5-7.

[19] Vgl. Seedmatch (2016).

[20] Auch als „Fundingsumme“ bezeichnet.

[21] Übernahme eines Unternehmens.

[22] Vgl. Stahlmann (2013), S. 18.

[23] Vgl. Blohm / Sieber / Schulz / Haas / Leimeister / Wenzlaff / Gebert (2015), S. 27.

[24] In Anlehnung an Syracom (Hrsg.) (2015), S. 63.

[25] Vgl. Beck (2014), S. 138.

[26] Vgl. Beck (2014), S. 141.

[27] „Fundsters” ist eine Crowdinvesting-Plattform mit Sitz in Meerbusch. Sie verfügt als einziger Anbieter einen von der BaFin gebilligten Verkaufsprospekt und kann somit als einzige Plattform Crowdinvestings mit mehr als 100.000 Euro über die Rechtsform „stille Beteiligungen“ anbieten. Vgl. Fundsters.de (2016).

[28] Vgl. Beck (2014), S. 144.

[29] Vgl. Kletzsch (2013), S. 15.

[30] Vgl. Beck (2014), S. 30.

[31] In diesem Fall der private Investor.

[32] In diesem Fall das Unternehmen.

[33] Vgl. Pöltner / Horak (Hrsg.) (2016), S. 139.

[34] Gesellschaft, die sogenanntes Risiko- oder Wagniskapital in Form von Eigenkapital zu Verfügung stellt.

[35] Ein Business Angel ist eine vermögende Privatperson mit unternehmerischen Kompetenzen. Sie investiert privates Vermögen in junge Unternehmen und unterstützt diese mit ihrem Know-How. Die Investition in Startups erfolgt direkt und im Austausch gegen Unternehmensanteile, um von der potenziellen Unternehmenswertsteigerung und von zukünftigen Gewinnen zu profitieren. Vgl. Beck (2014), S. 250.

[36] Vgl. Beck (2014), S. 69.

[37] Vgl. Beck (2014), S. 72.

[38] Vgl. Beck (2014), S. 89.

[39] Vgl. Pöltner / Horak (Hrsg.) (2016), S. 80.

[40] Vgl. Beck (2014), S. 115.

[41] Vgl. t3n.de (2016).

[42] Eigene Darstellung nach crowdfunding.de (Hrsg.) (2016 a), S. 4.

[43] Aktuelle Werte von der Webseite von „Companisto“ (aufgerufen am 30.09.2016).

[44] Aktuelle Werte von der Webseite von „Seedmatch“ (aufgerufen am 30.09.2016).

[45] Vgl. §1, Abs. 1 VermAnlG.

[46] Vgl. §2a, Abs. 1 VermAnlG.

[47] Vgl. §2a, Abs. 3 VermAnlG.

[48] Vgl. §13 VermAnlG.

[49] Vgl. §§ 13, Abs. 6 i.V.m. 16, Abs. 1 VermAnlG.

[50] Vgl. § 2d VermAnlG.

[51] Vgl. Sixt (2014), S. 130.

[52] Klassisches Crowdfunding.

[53] Crowdinvesting.

[54] Wird auch als “donation-based Crowdfunding“ bezeichnet.

[55] Vgl. Sixt (2014), S. 101.

[56] Vgl. Wolf (2013), S. 13.

[57] Wird auch als “Crowdlending“ bezeichnet.

[58] Vgl. Sixt (2014), S. 147.

[59] Vgl. Hemer / Schneider / Dornbusch / Frey (2011), S. 54.

[60] Vgl. Sixt (2014), S. 130.

[61] Vgl. Beck (2014), S. 97.

[62] Vgl. Pöltner / Horak (2016), S. 81.

[63] Seit 2011. vgl. Beck (2014), S. 37/38.

[64] Der „Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V.“ (Bitkom) ist der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche. Sie vertreten mehr als 2400 Unternehmen der deutschen Wirtschaft. Vgl. Bitkom (o.J.).

[65] Bitkom (2014).

[66] Vgl. Gliederungspunkt 2.1

[67] Vgl. transparent-beraten.de (2016).

[68] Vgl. Syracom Trendstudie (2015), S. 66.

[69] Vgl. Beck (2014), S. 68.

[70] Vgl. Hemer / Schneider / Dornbusch / Frey (2011), S. 79.

[71] Vgl. Theil / Bartelt (2012), S. 36.

[72] Vgl. Hemer / Schneider / Dornbusch / Frey (2011), S. 79.

[73] Vgl. Bleis (2011), S. 3.

[74] Vgl. Beck (2014), S. 62.

[75] Vgl. Companisto (2016).

[76] In Anlehnung an Bleis (2011), S. 3.

[77] Wird auch als „Festgeld“ bezeichnet.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Crowdinvesting als Kapitalanlage. Versuch einer empirischen Analyse
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, ehem. Fachhochschule Landshut
Note
2,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
48
Katalognummer
V353570
ISBN (eBook)
9783668397088
ISBN (Buch)
9783668397095
Dateigröße
1030 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Crowdinvesting, Crowdfunding, equity-based crowdfunding, Kapitalanlage, empirische Analyse, Investition, Investoren, Mikroinvestoren, Kleinanleger, Privatinvestoren, Finanzen, Finanzierung, Crowd, Bewertung, Chancen, Vorteile, Risiken, Nachteile, Plattformen, Kapitalgeber, Kapitalnehmer, Seedmatch, Crowdinvest, Innovestment
Arbeit zitieren
Olcay Celik (Autor), 2016, Crowdinvesting als Kapitalanlage. Versuch einer empirischen Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353570

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