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Die Phase der Postproduktion bei Film und Fernsehen

Modifizierung des vorhandenen Drehmaterials in der Nachbereitung

Title: Die Phase der Postproduktion bei Film und Fernsehen

Bachelor Thesis , 2013 , 53 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Sophie Marie Scharner (Author)

Communications - Movies and Television
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Summary Excerpt Details

Das Thema der Postproduktion von Film und Fernsehen umfasst eine außergewöhnlich gewichtige Kategorie in der gesamten Herstellung von Televisions- Beiträgen, egal ob es sich um Spielfilme, Serien, Reportagen, Dokumentationen, Werbespots oder anderes handelt.

Nach der Vorbereitungszeit und den Dreharbeiten, bestimmt insbesondere die Postproduktion die einzuschlagende Richtung. Denn vom Drehbuch bis zum fertigen Filmprodukt ist es ein langer Weg, auf dem sich das angestrebte Ziel fortlaufend verändern wird. In der letzten Periode der Filmherstellung findet dabei in gewisser Weise die Umwandlung des Rohmaterials zum Endprodukt statt. Es ist kaum zu glauben, was Schnitt, Vertonung, Spezialeffekte und vieles mehr so auslösen können. Hier geschieht eine extreme Modifikation beziehungsweise Beeinflussung des bereits abgeschlossenen Drehmaterials.

Außerdem werden in dieser dritten Phase der Produktion die Zielsetzungen der Drehplanung in punkto Einfluss auf KonsumentInnen verwirklicht. Verzerrungen, Illusionen sowie Fantasiebilder können erzeugt werden. Die Möglichkeiten im Schnitt Szenen wahr werden zu lassen, obwohl sie es in dieser Art nie gab, sind fast grenzenlos. Ereignisse können somit ausgelöscht oder hinzugefügt werden, je nachdem ob sie gezeigt werden oder eben nicht. Besonders interessant ist der Aspekt, wie RezipientInnen durch die Postproduktion auf das Glatteis geführt werden können. Augen sowie Ohren unterliegen beim Fernsehen definitiv der Täuschung.

Diese Arbeit soll ausschließlich auf Literaturrecherche basieren und zusätzlich mit einem unterstützenden Experteninterview untermauert werden, was die Tipps und Tricks des Fernsehhandwerks in Hinblick auf den hier gelegten Schwerpunkt beleuchten. Dementsprechend wird der empirische Teil einen genaueren Einblick in die allgemeinen Rahmenbedingungen bieten. Nach der Basiseinführung in die Stufen der Postproduktion werden dann fortlaufend zwei essentielle Forschungsfragen behandelt und mit Hilfe der gegebenen Ressourcen beantwortet. Somit wird versucht hypothesengenerierend zu arbeiten. Nach Abschluss des Werkes ist ein differenzierter Blick auf TV-Inhalte garantiert.

Excerpt


Inhalt

Vorwort

I. Einleitung

II. Theoretischer Teil

1. Erkenntnisinteresse

2. Forschungsstand

3. Elemente der Postproduktion

3.1.Parallele Postproduktion

3.2.Sichten und Eindigitalisierung

3.3.Schnitt

3.4. Vertonung

3.5.Spezialeffekte

3.6.Ausspielen des Endprodukts

4. Forschungsfragen

III. Empirie

1. Methodik

2. Ergebnisdarstellung

2.1. Forschungsfrage 1

2.2. Forschungsfrage 2

3. Ergebnisquerschnitt

3.1 Forschungsfrage 1

3.2.Forschungsfrage 2

4.Hypothesengenerierung

IV. Exposé

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den essenziellen Prozess der Postproduktion in der Film- und Fernsehherstellung. Das Hauptziel besteht darin, die Möglichkeiten der Modifizierung von bereits abgedrehtem Material zu analysieren und die spezifischen Zielsetzungen der verschiedenen Nachbearbeitungstechniken (Schnitt, Vertonung, Spezialeffekte) in Abhängigkeit von unterschiedlichen Sendeformaten kritisch zu beleuchten.

  • Bedeutung der Postproduktion als entscheidende Phase der Produktionskette
  • Analyse der Schnitttechniken und ihre Wirkung auf die Zuschauer
  • Rolle der Vertonung (Musik, Geräusche, Originalton) als dramaturgisches Mittel
  • Einsatz und Funktion von Spezialeffekten in verschiedenen Genres
  • Vergleichende Betrachtung von Nachrichten, Reportagen, Spielfilmen und Reality-TV

Auszug aus dem Buch

3.1. Parallele Postproduktion

Noch während die Dreharbeiten laufen, setzt bereits die Postproduktion ein. Parallel zur zweiten Phase der Produktionskette können so bereits Probleme gefunden und mögliche Anschlussfehler behoben werden. Nur durch dieses Hand- in- Hand arbeiten kann das Endprodukt bestmöglich hergestellt werden. Speziell „bei größeren Produktionen werden noch während der Dreharbeiten Muster vorgeführt. So kann noch zumeist in derselben Kulisse eine Szene korrigiert, nachgestellt, neuinszeniert werden, die durch technische Unzulänglichkeiten vielleicht verdorben ist.“

Kleinere Produktionen, wie Beiträge für Plattformen oder Nachrichten, fallen nicht darunter. Auf jeden Fall sollte mit der Planung der Postproduktion frühzeitig begonnen werden, da die erforderliche Endbearbeitung des Films bereits beim Drehen in einigen Positionen generiert wird, was unter anderem digitale Bildbearbeitung, spezielle Kopierwerkstätigkeiten, zusätzliche Tonbearbeitung betrifft.

Zusätzlich sollte die Kalkulationsüberprüfung ständig im Hinterkopf behalten werden, denn „viele Produktionen haben bei Beginn der Endbearbeitung das Budget überschritten, da die Postproduktion zu niedrig kalkuliert war und das Budget im Laufe der Produktion den Belangen nicht mehr angepasst wurde.“ Bereits in der Planung und fortlaufenden Überwachung dieser Planung kann einer drohenden Fehlkalkulierung entgegen gewirkt werden.

Noch zu nennen ist der Liveschnitt, der bei Live- Sendungen zum Einsatz kommt. Zeitgleich mit den Aufnahmen schaltet ein Zuständiger in der Auswahl aller Kameras die jeweilige relevante Ansicht ein und ist somit auch für die Koordinierung der Kameraleute zuständig.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Postproduktion als gewichtige Phase der Fernseh- und Filmproduktion ein und skizziert die methodische Vorgehensweise.

II. Theoretischer Teil: Hier werden das Erkenntnisinteresse, der aktuelle Forschungsstand sowie die einzelnen Elemente der Postproduktion (Schnitt, Vertonung, Spezialeffekte) theoretisch erarbeitet.

III. Empirie: Das Kapitel erläutert die methodische Herangehensweise durch Literaturstudie und Experteninterview und stellt die gewonnenen Ergebnisse nach Forschungsfragen und Sendeformaten dar.

IV. Exposé: Den Abschluss bildet eine Reflexion über das Zusammenspiel der Postproduktionselemente, die die Unverzichtbarkeit dieser Phase für ein funktionierendes Endprodukt unterstreicht.

Schlüsselwörter

Postproduktion, Filmmontage, Schnitt, Vertonung, Spezialeffekte, Fernsehjournalismus, Nachrichtenbeitrag, Reportage, Dokumentation, Spielfilm, Reality-TV, Werbespot, Dramaturgie, Rezipientenbeeinflussung, Bildgestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Phase der Postproduktion in der Film- und Fernsehbranche und analysiert, wie diese entscheidende Nachbearbeitung die endgültige Wirkung eines Medienbeitrags maßgeblich beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die technischen Möglichkeiten des Schnitts, die dramaturgische Rolle von Vertonung sowie der Einsatz von Spezialeffekten, betrachtet über verschiedene TV-Formate hinweg.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie abgedrehtes Material durch Postproduktion modifiziert werden kann und welche Zielsetzungen (z.B. Emotionalisierung, Strukturierung) dabei angestrebt werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine qualitative Untersuchung, die eine Literaturrecherche mit einem Experteninterview kombiniert, um sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Einblicke zu vereinen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung der Arbeitsschritte und einen empirischen Teil, der die Postproduktion anhand konkreter Formate wie Nachrichten, Spielfilme oder Werbung analysiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Schlüsselbegriffen zählen Postproduktion, Filmmontage, Dramaturgie, Spezialeffekte und die zielgerichtete Beeinflussung von Rezipienten durch mediale Nachbearbeitung.

Wie unterscheidet sich die Postproduktion bei Nachrichten von der bei Spielfilmen?

Während Nachrichten stärker auf Aktualität und Wahrheitsanspruch setzen und ökonomisch sowie zeitlich sehr strikt limitiert sind, erlauben Spielfilme eine weitaus umfangreichere und kreativere Gestaltung durch komplexe Effekte und langwierige Schnittprozesse.

Welche besondere Rolle spielt der Ton laut dem Experteninterview?

Der Ton wird als essenzieller dramaturgischer Faktor beschrieben, der die Glaubwürdigkeit und Atmosphäre eines Bildes erst vollständig erzeugt und ohne den das filmische Erlebnis unvollständig bliebe.

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Details

Title
Die Phase der Postproduktion bei Film und Fernsehen
Subtitle
Modifizierung des vorhandenen Drehmaterials in der Nachbereitung
College
University of Vienna  (Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft)
Course
SE Bakk1: Bakkalaureats-Seminar aus Medien- und kommunikationstheoretische Grundlagen
Grade
1,00
Author
Sophie Marie Scharner (Author)
Publication Year
2013
Pages
53
Catalog Number
V353752
ISBN (eBook)
9783668404106
ISBN (Book)
9783668404113
Language
German
Tags
Fernsehjournalismus Postproduktion Drehmaterial Nachbereitung Schnitt Vertonung Spezialeffekte Drehmaterialien Film und Fernsehen post production Arten der Postproduktion Film Fernsehen Nachproduktion Schnitttechnik Schnitttechniken visual effects
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sophie Marie Scharner (Author), 2013, Die Phase der Postproduktion bei Film und Fernsehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353752
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