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"Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel!" Kooperative Spiele (Sport, 7. Klasse)

Title: "Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel!" Kooperative Spiele (Sport, 7. Klasse)

Lesson Plan , 2016 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Peer-Magnus Dunker (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Das Thema der Unterrichtsstunde "Nur zusammen ans Ziel kommen" lässt sich für den 7. Jahrgang im Bildungsplan der pädagogischen Perspektive "Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen" einordnen und gehört zum Bewegungsfeld Spielen (kleine Sportspiele). Ziel der kurzen Unterrichtseinheit ist, dass die SuS lernen, die Aufgabenstellungen mit zugrundeliegenden kooperativen Anforderungen als Gruppe zu bewältigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Angaben zur Lerngruppe und zur Unterrichtssituation

1.1 Rahmenbedingungen

1.2 Kompetenzorientierte Lern- und Arbeitsvoraussetzungen und ihre Konsequenzen

1.2.1 Einstellungen

1.2.2 Entwicklungsstand

1.2.3 Sprachliche Kompetenzen

1.2.4 Methodische Kompetenzen

1.2.5 Soziale Kompetenzen

1.3 Interaktionsbeziehung

2. Einordnung des Themas in curriculare Vorgaben und in eine Unterrichtseinheit

3. Sachanalyse

4. Didaktische Überlegungen und Entscheidungen

5. Kompetenzen

6. Methodische Überlegungen

7. Geplanter Verlauf des Unterrichts

8. Literatur

9. Anlagen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel der Unterrichtseinheit besteht darin, die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler durch kooperative Spielformen zu stärken, wobei die Bewältigung gemeinsamer Aufgaben im Vordergrund steht und das Konkurrenzprinzip zugunsten einer zielorientierten Zusammenarbeit zurücktritt.

  • Förderung der Kooperationsfähigkeit und sozialen Interaktion
  • Stärkung des Klassenzusammenhalts und der gegenseitigen Hilfsbereitschaft
  • Differenzierte Bewältigung motorischer und kognitiver Anforderungen
  • Reflexion von Arbeitsprozessen und sozialen Verhaltensweisen

Auszug aus dem Buch

Sachanalyse

Kooperationsfähigkeit ist ein Aspekt sozialer Kompetenz, der als Lernziel des Sportunterrichts zwar grundsätzlich hohen Stellenwert beansprucht, in der Praxis allerdings oft von gegensätzlichen Handlungsintentionen überlagert wird. Kooperationsfähigkeit setzt nach Orlick (2001) soziale Sensibilität als die Fähigkeit der Interaktionspartner voraus, die Andersartigkeit des anderen bewusst aufzunehmen, sie anzuerkennen und sich auf die Gemeinsamkeit mit ihnen einzustellen. Es ist die Fähigkeit, die eigenen Interessen und Wünsche adäquat zu vertreten und zugleich die Bedürfnisse der Partner zu respektieren und zu akzeptieren.

Kooperatives Handeln bedeutet Umorientierung von der Dominanz individueller Leistungsdarstellung zur Bereitschaft, mit einem beliebigen Partner so in Beziehung zu treten, dass ein gegenseitiger Austausch von Absichten und Wünschen, Einstellungen und Erwartungen möglich ist, ohne Machtpositionen auszunutzen oder sich Zwangs- und Unterdrückungsmaßnahmen zu bedienen. Erfolg und Misserfolg müssen als Ergebnis gemeinsamen Handelns begriffen und gewertet werden. Hilfen sollen da gegeben und angenommen werden, wo sie dem gemeinsamen Handlungsziel dienen. Im kooperativen Handeln sollte es keine Furcht vor Blamage und Diskriminierung geben, hier darf niemand ausgeschlossen oder abgedrängt werden, hier muss vielmehr jeder in seiner Verantwortung für das gemeinsame Ziel seinen stabilen Standort haben. Das kooperative Miteinander soll alle Formen und Möglichkeiten der Kommunikation umfassen und problemlos auch Körperkontakte einschließen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Angaben zur Lerngruppe und zur Unterrichtssituation: Analyse der Rahmenbedingungen und der lernvoraussetzenden Merkmale der Klasse 7d sowie ihrer bisherigen sozialen Interaktionsdynamik.

2. Einordnung des Themas in curriculare Vorgaben und in eine Unterrichtseinheit: Verankerung der Unterrichtsstunde im Bildungsplan für den 7. Jahrgang und Zuordnung zum Bewegungsfeld Spielen.

3. Sachanalyse: Theoretische Herleitung der Begriffe Kooperationsfähigkeit und Kooperatives Handeln als soziale Lernziele im Sportunterricht.

4. Didaktische Überlegungen und Entscheidungen: Begründung der Themenwahl aufgrund der notwendigen Förderung des sozialen Miteinanders und der aktuellen Klassensituation.

5. Kompetenzen: Aufschlüsselung der angestrebten Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenzen für die Schülerschaft.

6. Methodische Überlegungen: Beschreibung des Stundenverlaufs von der Einstiegsphase über die Erarbeitungsphase mit verschiedenen Spielstationen bis zur Reflexion.

7. Geplanter Verlauf des Unterrichts: Tabellarische Übersicht der einzelnen Phasen mit den spezifischen Lehr- und Lernaktivitäten sowie den eingesetzten Materialien.

8. Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen und didaktischen Quellen.

9. Anlagen: Zusammenstellung der Arbeitsmaterialien, Beobachtungsbögen und Reflexionsplakate für den Unterricht.

Schlüsselwörter

Kooperative Spiele, Sportunterricht, Sozialkompetenz, Kooperationsfähigkeit, Teamgeist, Gruppenarbeit, Klassengemeinschaft, Differenzierung, Reflexion, Vertrauensspiele, Bewegungsfeld Spielen, Schulentwicklung, soziale Interaktion, Sportpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Der Unterrichtsentwurf thematisiert die Durchführung einer Sportstunde für eine 7. Klasse, in der durch kooperative Spiele soziale Prozesse und das Miteinander gestärkt werden sollen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die soziale Interaktion, die Übernahme von Verantwortung für Partner und das gemeinsame Erreichen von Zielen abseits individueller Konkurrenz.

Welches Ziel verfolgt der Entwurf?

Das primäre Ziel ist es, die Kooperationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern und den Klassenzusammenhalt durch strukturierte, gemeinsam zu lösende Bewegungsaufgaben zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf sportdidaktischen Grundlagen, insbesondere der Pädagogik des kooperativen Lernens, um die Klassengruppe bei ihren spezifischen sozialen Herausforderungen zu unterstützen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Sachanalyse, didaktische Entscheidungen, die Kompetenzformulierung und die methodische Planung des Unterrichtsverlaufs.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kooperation, soziale Kompetenz, Vertrauensspiele, Differenzierung und Reflexion im Sportunterricht.

Wie gehen die Schülerinnen und Schüler mit den Spielgeräten um?

Das Material wird im Rahmen des Aufbaus von Spiellandschaften (z. B. „Brückenbau“) genutzt, wobei die Schülerinnen und Schüler die Verantwortung für den pfleglichen Umgang tragen.

Welche Rolle spielt die Reflexion?

Die Reflexionsphasen sind zentral, um das Erlebte zu verarbeiten, Feedback zu geben und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des sozialen Miteinanders zu unterstützen.

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Details

Title
"Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel!" Kooperative Spiele (Sport, 7. Klasse)
College
Landesinstitut für Schule, Bremen
Course
Lehrprobe im Rahmen des Referendariates
Grade
1,3
Author
Peer-Magnus Dunker (Author)
Publication Year
2016
Pages
17
Catalog Number
V353835
ISBN (eBook)
9783668400313
ISBN (Book)
9783668400320
Language
German
Tags
Vertrauensspiele Kooperation in der Klasse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peer-Magnus Dunker (Author), 2016, "Nur gemeinsam kommen wir ans Ziel!" Kooperative Spiele (Sport, 7. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353835
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