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Factor Investing und Präferenzen von Privatanlegern

Título: Factor Investing und Präferenzen von Privatanlegern

Tesis (Bachelor) , 2015 , 113 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Florian Köpf (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Die Arbeit befasst sich mit dem Thema „Factor Investing und Präferenzen von Privatanlegern“. Unter Factor Investing (im Folgenden: Faktor Investment) versteht man das gezielte Investieren in Faktoren anstelle von Wertpapierklassen. Das Faktor Investment ist eine alternative Investmentform, die seit mehreren Jahren eine wachsende Relevanz aufzeigt. In der Wissenschaft und in der Wirtschaft nimmt die Bedeutung bezüglich des Faktor Investments stark zu.

Das erste Ziel dieser Arbeit ist eine grundlegende Darstellung über das Faktor Investment. Dabei werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man als Privatanleger ein Faktor Investment umsetzen kann. Das zweite Ziel dieser Arbeit ist eine Darstellung von Präferenzen der Privatanleger gegenüber dem Faktor Investment und ausgewählten Faktoren. In Bezug darauf wird mit empirischen Befunden untersucht, welche Faktoren das Investmentverhalten der Anleger beeinflusst. Im Anschluss werden auf Basis dieser Untersuchung Schlussfolgerungen über das Faktor Investment und über den Privatanleger gewonnen.

Die Arbeit ist in zwei Teile untergliedert: Einerseits werden theoretische Grundlagen erläutert und anderseits wird der Sachverhalt empirisch untersucht. Die theoretischen Grundlagen vermitteln dem Leser zu Beginn die Abgrenzung des Privatanlegers von einem institutionellen Anleger. Anschließend wird anhand verschiedener Modelle aufgezeigt, wie ein Anleger generell seine Investmententscheidungen trifft. Dabei wird eine Gegenüberstellung des rationalen Menschenbilds und der Prospect Theory illustriert. Nachfolgend wird auf die historische Entwicklung des Faktor Investments eingegangen und darauf aufbauend wird die Funktionsweise von Faktoren und die Umsetzung des Faktor Investments dargestellt. Der theoretische Teil bietet dem Leser die benötigten Informationen für die empirische Untersuchung.

Die empirische Untersuchung stellt eine Datenerhebung anhand einer Umfrage durch einen Fragebogen dar. In diesem Zusammenhang wird dem Leser das Design der Datenerhebung aufgezeigt. Es folgt eine deskriptive Darstellung der erhobenen Daten und eine analytische Auswertung mithilfe von Signifikanztests. Dabei werden Hypothesen bezüglich Privatanlegern und dem Faktor Investment auf Signifikanz getestet. Infolgedessen werden Rückschlüsse auf das Verhalten der Privatanleger in Bezug auf das Faktor Investment getroffen.

Die Arbeit richtet sich verstärkt an Privatanleger, Akademiker und Finanzdienstleister.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Der Privatanleger

2.1.1 Abgrenzung zum institutionellen Anleger

2.1.2 Präferenzen & Erwartungsnutzentheorie

2.1.3 Verhalten der Anleger

2.1.3.1 Rationalität

2.1.3.2 Behavioral Finance & Prospect Theory

2.2 Faktor Investment

2.2.1 Entwicklung des Faktor Investments

2.2.2 Was sind Faktoren?

2.2.3 Faktor Investment Strategien

2.2.4 Indizes & Fonds – Möglichkeiten für Privatanleger

2.3 Faktoren

2.3.1 Marktrisiko

2.3.2 Inflation

2.3.3 Momentum

2.3.4 Volatilität

3 Empirische Untersuchung

3.1 Design der Umfrage

3.1.1 Wahl der Empirie

3.1.2 Ziele der Umfrage

3.1.3 Aufbau des Fragebogens

3.1.4 Inhalt des Fragebogens

3.1.5 Durchführung der Umfrage

3.2 Empirische Ergebnisse

3.2.1 Methodik

3.2.2 Deskriptive Darstellung

3.3 Analyse der Ergebnisse

3.3.1 Methodik

3.3.2 Hypothesenuntersuchung

3.4 Kritische Würdigung

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Faktor Investment aus der Perspektive des Privatanlegers, da die bisherige Literatur primär auf institutionelle Investoren fokussiert ist. Das zentrale Ziel ist es, die Präferenzen von Privatanlegern gegenüber verschiedenen Investmentfaktoren empirisch zu erfassen und zu analysieren, inwieweit Faktoren das tatsächliche Investmentverhalten beeinflussen.

  • Grundlagen des Faktor Investments
  • Gegenüberstellung von rationalen Entscheidungsmodellen und der Prospect Theory
  • Analyse der Bedeutung von Marktrisiko, Inflation, Momentum und Volatilität
  • Empirische Untersuchung von Privatanlegerpräferenzen mittels Fragebogendesign
  • Kritische Würdigung der Übertragbarkeit von Faktor-Investmentstrategien auf den Privatkundenbereich

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Was sind Faktoren?

Als einführendes Beispiel zur Verdeutlichung der Wirkungsweise von Faktoren wird eine Analogie, beschrieben von Ang/Kjaer (2012), vorgestellt. Ang/Kjaer (2012) bedienen sich einer Analogie zwischen Nahrung und derer Nährwerten, um die Beziehung zwischen Wertpapieren und Faktoren zu erläutern.60

Demnach nimmt ein Individuum zwar Nahrung zu sich, essentiell wichtig sind jedoch die in der Nahrung enthaltenen Nährwerte wie z. B. Kohlenhydrate, Proteine und Fette.61 Die Nahrung besteht somit aus einem Bündel verschiedener Nährwerte. Die Zusammensetzung der Nährwerte als Eigenschaft von Nahrung bestimmt letztendlich die Nahrung. Parallel dazu besteht auch ein Wertpapier aus einem Bündel verschiedener Faktoren. Jeder Faktor steht dabei für eine Eigenschaft des Wertpapiers. Die Zusammensetzung des Bündels der zugrunde liegenden Faktoren als Eigenschaft eines Wertpapiers bestimmt folglich das Wertpapier, dessen Rendite und dessen Risiko. Faktoren verhalten sich zu Wertpapieren, wie sich Nährwerte zu Nahrung verhalten.62 Nicht das Wertpapier an sich ist für das Faktor Investment relevant, sondern die zugrunde liegenden Faktoren.63

Ein Faktor lässt sich „als Eigenschaft vorstellen, die sich auf eine Gruppe von Wertpapieren bezieht, (...) ihre Performance und ihr Risiko erklärt“.64 Faktoren werden spätestens seit der Veröffentlichung des CAPM wissenschaftlich erforscht, um die Faktoren zu identifizieren, die eine große Erklärungskraft für Wertpapierrenditen besitzen, über einen langen Zeitraum Bestand haben und auf ein großes Spektrum von Wertpapieren zutreffen.65

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die wachsende Bedeutung des Faktor Investments und begründet den Fokus auf Privatanleger als Zielgruppe der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Abgrenzung zwischen Privat- und institutionellen Anlegern, führt in die Nutzentheorie und Behavioral Finance ein und stellt die Konzepte sowie gängige Strategien des Faktor Investments dar.

3 Empirische Untersuchung: Das empirische Hauptkapitel beschreibt das Design und die Durchführung einer Umfrage unter Privatanlegern, analysiert die erhobenen Daten mittels statistischer Signifikanztests und bewertet die Ergebnisse kritisch.

4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und unterstreicht die Rolle des Faktor Investments für die Zukunft des Privatanleger-Segments.

Schlüsselwörter

Faktor Investment, Privatanleger, Marktrisiko, Inflation, Momentum, Volatilität, Behavioral Finance, Prospect Theory, Risikobereitschaft, Wertpapier, Rendite, Portfoliomanagement, ETF, Faktor-Indizes, empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Thema "Factor Investing" und dessen Relevanz für Privatanleger, wobei ein besonderer Fokus auf deren individuellen Präferenzen und Entscheidungsprozessen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Faktor Investments, die Rolle psychologischer Faktoren (Behavioral Finance) bei der Anlageentscheidung sowie die empirische Analyse spezifischer Faktoren wie Marktrisiko, Inflation, Momentum und Volatilität.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Präferenzen von Privatanlegern gegenüber verschiedenen Faktoren zu erfassen und zu ermitteln, welche dieser Faktoren den Entscheidungsprozess maßgeblich beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Der Autor führt eine empirische Umfrage unter Privatanlegern durch. Die statistische Auswertung der Daten erfolgt mithilfe von Signifikanztests (t-Test, Mann-Whitney-U-Test, Chi-Quadrat-Test), um Hypothesen über das Anlegerverhalten zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Abschnitt, der Modelle wie das CAPM und die Prospect Theory einführt, und einen empirischen Abschnitt, in dem die Umfragedaten ausgewertet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Faktor Investment, Privatanleger, Behavioral Finance, Marktrisiko, Inflation, Momentum, Volatilität und Risikobereitschaft.

Welches Ergebnis erzielt der Faktor Volatilität bei Privatanlegern?

Die Ergebnisse zeigen, dass die Volatilität den stärksten Einfluss auf die Entscheidungsfindung der untersuchten Privatanleger hat.

Wie bewerten Privatanleger unterschiedliche Inflationsniveaus?

Die Analyse ergab, dass Privatanleger keine signifikanten Unterschiede in der Bewertung zwischen hoher und niedriger Inflation aufweisen, was gegen das vermutete irrationale Verhalten in diesem spezifischen Kontext spricht.

Welchen Einfluss hat das Alter auf die Risikopräferenz?

Die Untersuchung deutet darauf hin, dass jüngere Anleger im Vergleich zu älteren Anlegern eine stärkere Präferenz für hohe Beta-Faktoren (höheres Risiko) aufweisen.

Final del extracto de 113 páginas  - subir

Detalles

Título
Factor Investing und Präferenzen von Privatanlegern
Universidad
University of Bayreuth
Calificación
1,7
Autor
Florian Köpf (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
113
No. de catálogo
V353837
ISBN (Ebook)
9783668402157
ISBN (Libro)
9783668402164
Idioma
Alemán
Etiqueta
Factor Investing Privatanleger Faktoren Präferenzen Faktor Investment Marktrisiko Momentum Volatilität Inflation Fragebogen Umfrage
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Köpf (Autor), 2015, Factor Investing und Präferenzen von Privatanlegern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353837
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