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Frauen haben in der Bundeswehr nichts zu suchen? Diversity Management aus ressourcenorientierter Sicht

Title: Frauen haben in der Bundeswehr nichts zu suchen? Diversity Management aus ressourcenorientierter Sicht

Term Paper , 2016 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Katharina Schwope (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Im Rahmen dieser Hausarbeit wird sich mit der Frage beschäftigt, ob sich durch einen höheren Anteil an Frauen in der Bundeswehr einen Mehrwert für diese als Arbeitgeber ergibt.

Zunächst wird im zweiten Kapitel das theoretische Fundament der Arbeit geschaffen, indem „Diversity“ grundlegend vorgestellt wird. Anschließend soll der ressourcenorientierte Ansatz des Diversity Managements näher beleuchtet werden. Im Zuge dessen wird die Theorie der „structural holes“, die Schwarmintelligenz und die Portfoliotheorie erläutert. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem Idealbild der Berufssoldatin. Den Dreh- und Angelpunkt bildet das vierte Kapitel. Der ressourcenorientierte Ansatz und das im Kapitel zuvor dargestellte Idealbild der Soldatin werden genutzt, um die eingangs gestellte Frage wissenschaftlich und kritisch zu diskutieren. Dabei soll auch die aufgestellte These „Frauen haben in der Bundeswehr nichts zu suchen“ kontrovers thematisiert werden. Eine Zusammenfassung und ein Fazit runden die Hausarbeit schlussendlich ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Grundlagen des Diversity Managements

2.2 Erklärung des ressourcenorientierten Ansatzes

3 Das Idealbild der Berufssoldatin

4 Kritische Auseinandersetzung mit der Thematik

4.1 Kontroverse Thematisierung der aufgestellten These

4.2 Übertragung allgemeiner theoretischer Aspekte auf die Fragestellung

5 Zusammenfassung und Fazit

6 Literatur- und Internetquellenverzeichnis

6.1 Literaturverzeichnis

6.2 Internetquellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob die Integration von Frauen in die Bundeswehr aus einer ressourcenorientierten Diversity-Perspektive einen Mehrwert für die Bundeswehr als Arbeitgeber darstellt, und setzt sich dabei kritisch mit der These auseinander, dass Frauen in der Bundeswehr keinen Platz haben sollten.

  • Grundlagen des Diversity Managements
  • Ressourcenorientierter Ansatz (u.a. Structural Holes, Schwarmintelligenz)
  • Konstruktion des Idealbildes der Berufssoldatin (Stereotypen)
  • Empirische Auseinandersetzung mit der Integration von Frauen
  • Analyse des Mehrwerts für die Bundeswehr

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundlagen des Diversity Managements

Das Wort ‚diversity’ – ursprünglich aus dem Lateinischen (Diversitas) – kommt aus dem Englischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt ‚Vielheit’, ‚Diversität’, ‚Heterogenität’, ‚Verschiedenartigkeit’ und ‚Vielfalt’ (vgl. Becker 2006: 7). Anhand der zahlreichen Übersetzungsmöglichkeiten lässt sich im Ansatz erahnen, welch große Anzahl an verschiedenen Interpretationen und Definitionen zu dieser Thematik in der einschlägigen Literatur vorhanden sind. Der Begriff ist mannigfaltig und facettenreich. Deshalb versteht es sich von selbst, dass im Rahmen dieses Kapitels „diversity“ nur in absolut verkürzter Form behandelt werden kann.

„Allgemein wird mit „Diversity“ das Vorhandensein von vielfältigen Identitäten und Lebensstilen gemeint. Hierbei stehen weniger die Kategorien wie Alter, Geschlecht oder Religion im Mittelpunkt, (...) sondern die Feststellung und Anerkennung von Vielfalt. Menschen sind verschieden, und jeder Mensch ist einmalig.“ (Franken 2015: 18)

Maßgebend für eine verständnisvolle Interpretation ist auch immer die jeweilige Betrachtungsweise. Wird der Blick vom einzelnen Individuum auf verschiedene Gruppen in einer Gesellschaft gerichtet, besteht die Gefahr, dass Denk- und Handlungsweisen, oder auch Wertvorstellungen, der einzelnen Gruppen (inkl. deren Mitgliedern) verallgemeinert werden. Durch diese Stereotypenbildung werden Unterschiede zwischen und auch innerhalb einer jeweiligen Gruppe fatalerweise nicht berücksichtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Öffnung der Bundeswehr für Frauen und führt in die Fragestellung ein, ob durch einen höheren Frauenanteil ein Mehrwert für die Bundeswehr als Arbeitgeber entsteht.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Diversity und erläutert ressourcenorientierte Ansätze wie die Theorie der structural holes, die Schwarmintelligenz und die Portfoliotheorie.

3 Das Idealbild der Berufssoldatin: Hier wird das Idealbild der Soldatin anhand von fünf spezifischen Weiblichkeitsstereotypen konstruiert, um deren Rolle in der männerdominierten Struktur besser zu verstehen.

4 Kritische Auseinandersetzung mit der Thematik: Dieses Kapitel thematisiert die These, dass Frauen in der Bundeswehr nichts zu suchen haben, widerlegt diese empirisch und analysiert den Mehrwert weiblicher Soldaten mittels der theoretischen Konzepte.

5 Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit resümiert die theoretischen und empirischen Erkenntnisse und kommt zu dem Schluss, dass Frauen einen signifikanten Mehrwert für die Bundeswehr bieten.

6 Literatur- und Internetquellenverzeichnis: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendete Literatur und Internetquellen auf, die zur fundierten Beantwortung der Fragestellung herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

Bundeswehr, Diversity Management, ressourcenorientierter Ansatz, Soldatin, Frauenanteil, Structural Holes, Schwarmintelligenz, Portfoliotheorie, Gleichberechtigung, Diversität, Personalmanagement, Integration, Stereotypen, Mehrwert, Militär

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Integration von Frauen in die Bundeswehr und untersucht, ob sich daraus ein Mehrwert für die Organisation ergibt, wobei Diversity-Ansätze als theoretischer Rahmen dienen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen Diversity Management, ressourcenorientierte Theorien, die Konstruktion von Geschlechterstereotypen im Militär sowie die empirische Realität von Soldatinnen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die wissenschaftliche Beantwortung der Frage, ob ein höherer Anteil an Frauen in der Bundeswehr einen Mehrwert für diese als Arbeitgeber generiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie die kritische Auswertung empirischer Studien und sozialwissenschaftlicher Konzepte, um ihre These zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen (Diversity, ressourcenorientierter Ansatz) dargelegt, das Idealbild der Soldatin durch Stereotypenanalyse konstruiert und eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in der Truppe geführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Bundeswehr, Diversity Management, ressourcenorientierter Ansatz, Soldatin, Diversität und Integration.

Wie werden die untersuchten Stereotypen definiert?

Die Arbeit identifiziert fünf Hauptstereotypen – Mutter, Verführerin, Ehefrau, soldatische Kameradin und Flintenweib –, um das Idealbild der Berufssoldatin und die damit verbundene Wahrnehmung in der Bundeswehr zu beschreiben.

Welches Ergebnis erzielt die Autorin bezüglich der kritischen These?

Die Autorin widerlegt die These, dass Frauen in der Bundeswehr nichts zu suchen hätten, und kommt zu dem Schluss, dass Frauen aufgrund ihrer spezifischen Ressourcen einen klaren Mehrwert für die Bundeswehr darstellen.

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Details

Title
Frauen haben in der Bundeswehr nichts zu suchen? Diversity Management aus ressourcenorientierter Sicht
College
University of Bamberg
Grade
2,0
Author
Katharina Schwope (Author)
Publication Year
2016
Pages
23
Catalog Number
V353944
ISBN (eBook)
9783668461437
ISBN (Book)
9783668461444
Language
German
Tags
Bundeswehr Diversity Diversity Management Frauen structural holes Soldatin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Schwope (Author), 2016, Frauen haben in der Bundeswehr nichts zu suchen? Diversity Management aus ressourcenorientierter Sicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353944
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