Eurozentristische Geschlechterforschung und die Kritik des Postkolonialismus


Hausarbeit, 2014
10 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Eurozentrismus
Definition Eurozentrismus

Auftreten des Eurozentrismus in der Geschlechterforschung
Eurozentristische Geschlechterforschung
Postkoloniale Kritik an der Eurozentristischen Geschlechterforschung

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Gerhard Hauck beschäftigt sich in der Einleitung zu seinem Buch „Die Gesellschaft und ihr Anderes“ mit der Problematik des Eurozentrismus in den Sozialwissenschaften. Er kritisiert die Vorgehensweisen und die eingeschränkten Perspektiven der heutigen westlichen Forschung vor allem in Bezug auf andere Kulturen. „Sie [die Forscher/ Sozialwissenschaftler] implantieren den Handlungen der Menschen, die sie untersuchen, ungeprüft und unhinterfragt den Sinn, den sie selbst entsprechend den Festlegungen ihrer eigenen Kultur in ihnen sehen[…]“ (Hauck, 2003 S. 12f) Das bedeutet, dass Wissenschaftler ihre Forschung unreflektiert und unkritisch in ihre Theorien umwandeln und diese dann auf die gesamte Welt übertragen.

Ob dieser von Hauck eingebrachte Vorwurf auch auf die Geschlechterforschung beziehungsweise auf Teile der Geschlechterforschung zu übertragen ist, damit wird sich diese Arbeit beschäftigen.

Zuerst wird in der Arbeit das Konzept des Eurozentrismus vorgestellt, dabei wird auch auf den konzeptuellen Gegenpart, den Ethnozentrismus eingegangen.

Anschließend soll die Forschungsfrage „Tritt in der modernen Geschlechterforschung Eurozentrismus ebenfalls auf?“ beantwortet werden.

Hierbei kann allerdings nur ein Teil der Geschlechterforschung untersucht werden, da es ansonsten den Rahmen der Arbeit sprengen würde. Eine Untersuchung der gesamten Geschlechterforschung ist auch nicht nötig, da nur das Auftreten, nicht aber das Ausmaß des Eurozentrismus untersucht werden soll.

Eurozentrismus

Definition Eurozentrismus

Bevor mit der Untersuchung des Eurozentrismus in der Geschlechterforschung begonnen werden kann, ist es sinnvoll den Begriff genauer zu definieren.

Im Buch „L’eurocentrism: Critique d’une ideologie“ von Samir Amin heißt es hierzu:

Eurozentrismus in ein kulturelles Phänomen in dem Sinne, dass er die Existenz von individuellen kulturellen Invarianten, die die historischen Pfade verschiedener Völker oder Kulturen ausmachen, annimmt. Eurozentrismus ist deshalb anti-universell, weil er nicht versucht mögliche allgemeingültige Gesetze für die Entwicklung der Menschheit zu suchen. Allerdings präsentiert er sich als universell und setzt das Ziel voraus, dass alle Kulturen und Völker das “westliche Modell” adaptieren sollen, weil dies die einzige Lösung für die Herausforderungen unserer Zeit sei. (vgl. Amin, 1989 S. vii.)

Ein weiterer häufig beim Thema Eurozentrismus zitierter Autor ist James Morris Blaut, er beschreibt den Eurozentrismus als den Glauben, dass:

Die europäische Zivilisation -“der Westen”- hat bestimmte einzigartige historische Vorteile, eine besondere Qualität der ‘Rasse’, der Kultur, der Umwelt, des Verstandes und des Geistes, welche dieser europäischen Gemeinschaft eine permanente Überlegenheit gegenüber allen anderen Gemeinschaften gibt, von der Vergangenheit bis zur heutigen Zeit. (vgl. Blaut, 1993 S. 1)

Beide Autoren beschreiben den Eurozentrismus also sowohl als Phänomen als auch als Sichtweise, die die westliche Zivilisation als fortgeschrittlichste darstellt, somit steht diese über allen anderen und ist erstrebenswert für alle Menschen.

Blaut und Amin sind nicht die einzigen, die zu dieser Schlussfolgerung kommen. Auch John Charles Hawley und Emmanuel Nelson beschreiben in ihrer Enzyklopädie über postkoloniale Studien:

Eurozentristisches Denken vertritt die Annahme, dass es keine brauchbare Bestimmung außerhalb der Küsten Europas gibt. (vgl. Hawley, et al., 2001 S. 161)

Auch Sebastian Conrad verdeutlicht, dass die Sichtweise der “Anderen” vernachlässigt beziehungsweise ignoriert und damit eine als allgemein geltende Kultur festgelegt wird. (vgl. Conrad, 2002 S. 12f.) Oliver Kozlarek geht noch weiter und will den Eurozentrismus nicht geographisch betrachten, also Europa nicht als Mittelpunkt der Welt ansehen, sondern vielmehr auf die entstandene Kultur eingehen.

„Heute ist der Verweis auf Europa nicht mehr so deutlich. Die beschriebenen institutionellen Dimensionen werden heute auch in anderen Regionen der Welt reproduziert, ohne dass Europa als direkter Anlass verantwortlich gemacht werden kann. Nur eine historisch-kulturelle Analyse der heute globalen Institutionen macht daher den historisch-kulturellen Verweis auf Europa noch evident. Das aktuelle Weltsystem stellt also ein institutionelles System dar, das vor allem historisch-kulturell Europa als ultimativen Referenzpunkt ausweist.“ (Kozlarek, 2000 S. 153)

Er schreibt weiter, dass Amerika die „Neue Welt“ als eine vollendete Version Europas, also der „Alten Welt“, angesehen wird und somit die geographische Versteifung auf den Kontinent Europa diesen Aspekt nicht berücksichtigt. (Kozlarek, 2000 S. 130)

Fasst man diese Ansichten zusammen, lässt sich daraus ableiten, dass durch den Eurozentrismus eine Weltordnung geschaffen wurde, in der die Normen, Regeln, die Kultur des „Westens“ über denen des Rests der Welt gestellt werden.

Außerdem wird die eigene [westliche] Kultur als fortschrittlicher angesehen und somit als Ziel für nicht-westliche Kulturen festgelegt, dadurch erhält die westliche Kultur einen universalen Charakter.

Für Gegner des Eurozentrismus-Konzepts ist das dem Eurozentrismus zugeschriebene Überlegenheitsgefühl, allerdings nichts, was nur der europäischen Kultur inne wohnt, sondern etwas, was in jeder Kultur zu finden ist. Es handelt sich hierbei also um einen Umstand, der trotz Kolonialismus und Imperialismus in jeder Kultur auftaucht, daher müsste die Rede nicht vom Eurozentrismus sondern vom Ethnozentrismus sein.

Eine Ansicht, der oft widersprochen wird.

Bernhard Wadenfels argumentiert beispielsweise so:

„Bei den Gebildeten unter seinen Verfechtern beschränkt er sich nicht auf die hausbackene Art von Ethnozentrismus, die das Eigene des eigenen Stammes, der eigenen Nation in absoluter Präferenz dem Fremden entgegensetzt und das Ganze auf sich beruhen lässt […] Aufs Ganze gesehen lebt der Eurozentrismus von der Erwartung, dass das Eigene sich selbst durch das Fremde hindurch allmählich als das Ganze und Allgemeine herausstellt.“ (Kozlarek, 2000 S. 85 f.)[1]

Das heißt, dass in allen Kulturen die Unterschiede der Kulturen wahrgenommen und auch verglichen werden und in eben diesem Vergleich, schneidet die eigene als fortschrittlicher und überlegener ab. Die andere Kultur ist somit rückständig und unterlegen, wird jedoch trotzdem als etwas Selbstständiges und nicht als Teil angesehen um das „Eigene“ zu vervollständigen.

Auch Hauck sieht dies ähnlich:

„Eurozentrismus ist eine Form des Ethnozentrismus. Ethnozentrismus ist die mutmaßlich in allen Gesellschaften anzutreffende Grundüberzeugung, dass die eigene Lebensform allen anderen überlegen sei. Der Eurozentrismus teilt diese Überzeugung, unterscheidet sich aber von den anderen Ethnozentrismen dadurch, dass er zum einen die Überlegenheit der eigenen Lebensform inhaltlich begründet sieht in einer – instrumentalistisch verstandenen – wissenschaftlichen Vernunft und dass er zum anderen sowohl den Willen als auch die Machtmittel entwickelt hat, die ganze Welt nicht nur zu unterwerfen, sondern nach seinem Bilde zu formen.“ (Hauck, 2003 S. 14)

Kozlarek nimmt den Ethnozentrismus als eine Selbstverteidigung der eigenen Kultur wahr und kommt bei der Unterscheidung der beiden Konzepte zu folgendem Schluss:

„Der Eurozentrismus ist kein normaler Ethnozentrismus. Was den Eurozentrismus vom ‚banalen Ethnozentrismus‘ unterscheidet ist, dass er die Epoche in der er sich entwickeln konnte (die Moderne), wesentlich nicht äußerlich prägt. Der Eurozentrismus steht nicht wie jeder Ethnozentrismus im Dienste der Kultur, sondern beherrscht die Kultur der Moderne.“ (Kozlarek, 2000 S. 72)

Damit wird bei Kozlarek keine Hierarchie deutlich, da er die Kultur als etwas zu schützendes bezeichnet, jedoch gibt diese Ansicht über ein möglicherweise vorhandenes Überlegenheitsgefühl keinen Aufschluss. Das Universale, welches den Eurozentrismus vom Ethnozentrismus unterscheidet, wird allerdings bei allen drei zitierten Wissenschaftlern als charakterisierend beschrieben, somit kann der Eurozentrismus nicht als eine Form des Ethnozentrismus gesehen werden, sondern muss als eigenständiges Konzept behandelt werden.

Nachdem nun der theoretischen Rahmen zum Eurozentrismus, also wie er definiert wird, wodurch er sich auszeichnet und vom Ethnozentrismus abgrenzt, erläutert diskutiert und erstellt wurde, kann sich nun der Fragestellung bezüglich des Auftretens des Eurozentrismus in der Geschlechterforschung gewidmet werden.

Auftreten des Eurozentrismus in der Geschlechterforschung

Eurozentristische Geschlechterforschung

Erstmal muss geklärt werden, welche Auswirkungen die im vorherigen Kapitel gewonnenen Erkenntnisse auf die Geschlechterforschung haben. Aus dem Blickwinkel der Geschlechterforschung bedeutet ein auftretender Eurozentrismus somit, dass ein Geschlechtsbild mit all seinen Rollen- Handlungs- und Wertemustern, die im kulturellen und sozialen Rahmen eingebettet sind, über alle anderen geschlechtsbezogenen Erkenntnisse des Rests der Menschheit gestellt werden.

Eine Geschlechterforschung mit eurozentristischen Tendenzen, sieht die eigenen Erkenntnisse bezüglich der Geschlechterstrukturen nicht nur als fortschrittlicher, sondern auch als universal gültig und somit für andere Kulturen erstrebenswert.

Selbst wenn das eigene Geschlechtsbild in der „westlichen“ Geschlechterforschung nicht als das Ideal angesehen wird und deshalb die erlebten unterschiedlichen Rollen, Werte und Hierarchien kritisiert werden, schließt das den Eurozentrismus nicht aus. Denn wenn ein solches Ideal nicht existiert, gibt es immer noch ein Ziel, welches zum Ideal wird und dass nicht nur für die eigene Gesellschaft, sondern auch für andere Kulturen.

Postkoloniale Kritik an der Eurozentristischen Geschlechterforschung

Die im vorherigen Kapitel angesprochene eurozentristische Vorgehensweise der Geschlechterforschung wird vor allem von Vertretern des Postkolonialismus kritisiert.

Conrad ist sogar der Meinung, dass die Theorie des Postkolonialismus sich am besten eignet den Eurozentrismus in Frage zu stellen. (vgl. Conrad, 2002 S. 22)

Auch John C. Hawley und Emmanuel S. Nelson führen in ihrer Enzyklopädie den Postkolonialismus als Werkzeug gegen den Eurozentrismus an:

Als potenzielles Gegenmittel gegen Vorurteile und damit Ungerechtigkeiten westlichen Wissens, arbeitet der Postkolonialismus mit konzeptionellen Grenzen (wie Widersprüchen, Blindheit und Gewalt) des westlichen Denkens und versucht nachhaltig andere Wege/ Arten des Wissens zu etablieren und zu erarbeiten. (vgl. Hawley, et al., 2001 S. 159)

Die Arbeit von Encarnación Gutiérrez Rodriguez erschienen im von Ruth Becker und Beate Kortendiek herausgegebenen Handbuch für Frauen und Geschlechterforschung beschäftigt sich intensiv mit der postkolonialen Theorie und sieht die Stärke dieser darin, dass sie den Einfluss des “imperialen Projektes Europa” aufdeckt. Hauptsächlich bezieht sich Rodriguez dabei auf Arbeiten von Edward Said und Gayatti Chakravorty Spivak, die neben Homi K. Baba zu den wichtigsten AutorInnen des Postkolonialismus gezählt werden. (Rodriguez, 2004 S. 239) Da weder bei Baba noch Said geschlechtsspezifische Perspektiven zu finden sind, sind für die bearbeitete Thematik nur Arbeiten von Spivak interessant. Weitere VertreterInnen die sich mit der postkolonialen Theorie im Kontext Gender beschäftigen sind unter anderem Chandra Talpade Mohanty und Ella Shohat. (Rodriguez, 2004 S. 241)

Mohanty kritisiert allerdings nicht den Eurozentrismus in der Geschlechterforschung direkt, sondern setzt sich für Sichtweisen ein, an denen sich die Geschlechterforschung orientieren sollte, deren Nichteinhaltung hätte einen Eurozentrismus zur Folge.

Sie fordert zum Beispiel, dass eine global ausgerichtete Geschlechterforschung beachten müsse, dass es unterschiedliche Geschlechterbilder, -strukturen und –beziehungen gibt. Ansonsten erstelle man ein universales Bild, welches vorhandene Unterschiede ignoriere und unterdrücke. (vgl. Rodriguez, 2004 S. 244)

Bezogen auf den im vorherigen Kapitel angesprochenen Kontext Gender und Eurozentrismus bedeutet dies, dass eine Geschlechterforschung, die die von Mohanty angesprochenen Aspekte nicht beachtet, Gefahr läuft ein eurozentristisches Forschungsergebnis zu liefern. Hier würde dann das Problem entstehen, dass die eigenen geschlechtsspezifischen Hierarchiestrukturen unkritisch und unreflektiert auf andere Gesellschaften modifiziert werden. In folge dessen tritt dann Eurozentrismus auf, weil die eigene Ordnung und das eigene Ideal eines geschlechtsspezifischen Gesellschaftsbildes anderen aufgedrängt wird.

Mohanty belegt dieses am Beispiel des Bildes der „Dritte-Welt-Frau“, das von der Geschlechterforschung konstruiert wurde und als Gegenpart für die weiße westliche als emanzipiert geltende Frau diene. (Rodriguez, 2004) Dieser Vergleich erhebt die weiße westliche Frau auf eine höhere Stufe, die als erstrebenswertes Ziel angehsehen werden soll, wo sich wieder der Eurozentrismus mit dem Überlegenheitsgedanken und dem Universalcharakter zeigt.

Die vorher schon angesprochene Autorin Gayatri Chakravorty Spivak kritisiert in ihrem Aufsatz „Can the Subaltern speak?“ eben genau diese Methoden von Wissenschaftlern, die im Endeffekt dazu führen dass Minderheiten ein Bild aufgedrängt wird. Dabei stellt sie fest, dass der westliche Feminismus sich in einer Vorreiterrolle sieht und Interessen westlicher Frauen werden ungewollt aber doch vorgesetzt. (Spivak, 1994 S. 83 ff)

Auch hier zeigt sich wieder der Eurozentrismus, wenn für Spivak der Feminismus ein Diskurs des Nordens ist und die Frauen des Südens für diese Bewegung oft nur die „armen Schwestern“ sind, die es gilt „fürsorglich zu unterstützen“. (do mar Castro Varela, et al., 2005 S. 59)

Das bedeutet in der Konsequenz, dass durch diese einseitige Herangehensweise die Interessen und Konflikte andere Frauen nicht berücksichtigt werden. Dabei entsteht ein Bild, welches durch das Ignorieren der „Anderen“ keine Allgemeingültigkeit erlangt, jedoch trotzdem als universal gültig gilt. (Singer, 2004)

Es zeigt sich weiter dass die anderen als „Schwestern“ zwar zum großen Ganzen gehören, jedoch im eigentlichen Diskurs außen vorgelassen werden. Zudem entstehen durch die „fürsorgliche Unterstützung“ Stufen in denen eine Hierarchie abzulesen ist, denn die fortschrittlichen westlichen Frauen helfen ihren „armen, rückständigen Schwestern“.

Hier wird klar, dass sowohl die Universalität und der Überlegenheitsgedanke, die den Eurozentrismus auszeichnen, laut der Erkenntnisse von Spivak in der Geschlechterforschung zu finden sind.

Die von Spivak und Mohanty eingebrachte Kritik an der Geschlechterforschung fand in der postkolonialen Theorie starken anklang und wurde häufig aufgearbeitet. So fasst Rodriguez in ihrem Abriss zum Arbeitsfeld der postkolonialen Theoretiker folgend zusammen:

[...]


[1] Wadenfels zitiert nach Kozlarek

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Eurozentristische Geschlechterforschung und die Kritik des Postkolonialismus
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Otto Suhr Institut)
Veranstaltung
Theorie, Empirie und Geschichte der internationalen Beziehungen
Note
2,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
10
Katalognummer
V354046
ISBN (eBook)
9783668402997
ISBN (Buch)
9783668403000
Dateigröße
457 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
eurozentristische, geschlechterforschung, kritik, postkolonialismus
Arbeit zitieren
Sarah Kutscher (Autor), 2014, Eurozentristische Geschlechterforschung und die Kritik des Postkolonialismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354046

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Eurozentristische Geschlechterforschung und die Kritik des Postkolonialismus


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden