Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik für das Fach Deutsch - Sonstiges

"Volk ohne Bildung. Die Deutschen sorgen sich um ihre geistigen Ressourcen" von Thomas Schmidt. Eine Erörterung

Titel: "Volk ohne Bildung. Die Deutschen sorgen sich um ihre geistigen Ressourcen" von Thomas Schmidt. Eine Erörterung

Rezension / Literaturbericht , 2011 , 6 Seiten , Note: 15

Autor:in: B. Sc. Melissa Quantz (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bildung. Ein einfaches Wort, das wohl jedem bekannt ist, doch seine scheinbare Eindeutigkeit trügt. Beschäftigt man sich näher damit, stellt man schnell fest, dass es viel zu bedeuten vermag. Der Eine versteht darunter vielleicht praktisches Wissen, ein Anderer verbindet damit Schulen und Universitäten, und der Nächste definiert Bildung mit Lebenserfahrung. Doch was ist Bildung tatsächlich, wie erlangt man sie, und wie steht es überhaupt mit der Problematik der Bildungspolitik? Mit dieser Thematik setzt sich Thomas E. Schmidt in seinem Text „Volk ohne Bildung. Die Deutschen sorgen sich um ihre geistigen Ressourcen“ auseinander, indem er zusätzlich eine Definition für den Begriff Bildung zu geben versucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inhaltsangabe des Textes

3. Analyse und Interpretation

4. Kritische Auseinandersetzung

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Text „Volk ohne Bildung“ von Thomas E. Schmidt auseinander, hinterfragt dessen Definition von Bildung und analysiert die gesellschaftliche Debatte um den vermeintlichen Bildungsnotstand in Deutschland.

  • Kritische Analyse des Bildungsbegriffs jenseits von reinem Schulwissen
  • Untersuchung der staatlichen Einflussnahme auf Bildungsprozesse
  • Evaluation der Pisastudie im Kontext gesellschaftlicher Erwartungen
  • Reflexion über den Wandel von Bildungskultur über Generationen hinweg
  • Lebenslanges Lernen als Strategie zur individuellen Lebensbewältigung

Auszug aus dem Buch

Die Kritik an der staatlichen Bildungsauffassung

Thomas E. Schmidt will mit diesem Text klar machen, dass Bildung nicht auf einen allgemeinen Wissensbereich degradiert werden kann, und mit diesem ebenso wenig eine konforme Masse an Arbeitern gezogen werden kann. Dies wird besonders durch die Pause „Viel mehr jedoch kann man mit Bildung nicht anstellen, nicht eine neuzeitliche Massengesellschaft am Reißbrett eines Musterbildes ausrichten – und schon gar nicht mit ihr den idealen Arbeitnehmer erzielen.“ (Z. 45 – 45) deutlich, durch welche die Bedeutung dieses Satzes besonders untermalt wird.

Er will klar machen dass Bildung eben keine Staatssache ist, und es gerade zu impertinent ist, sie auf anscheinend enorm wichtige Dinge herab zu würdigen, was durch die Personifikation der Bildung „.., dass auch eine weitere Bildungsreform nicht die Versprechen der alten wird einlösen können, mehr noch: dass Bildung mit staatlicher Vorsorge überhaupt wenig zu tun hat“ (Z. 23 – 25) unterstrichen wird.

Anschließend versucht er den groß gefassten Begriff der Bildung mit der Aufzählung „Bildung ist eine Angelegenheit des privaten Lebens, sie ist eine hoch individualisierte, teils anstrengende, teils lustvolle, jedenfalls druch persönliche Abneigungen und Vorlieben geformte Strategie der Lebensbewältigung.“ (Z. 25 – 27) zu umreißen, um zu verdeutlichen, dass sich hinter ihm so viel mehr als das Schulwissen verbirgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik des Bildungsbegriffs und die Relevanz des Themas im gesellschaftlichen Kontext.

2. Inhaltsangabe des Textes: Strukturierte Wiedergabe der fünf Abschnitte des Originaltextes von Thomas E. Schmidt.

3. Analyse und Interpretation: Untersuchung der rhetorischen Mittel und der Argumentationsstrategie des Autors zur Entlarvung des Bildungsnotstands.

4. Kritische Auseinandersetzung: Persönliche Stellungnahme zu den Thesen des Autors bezüglich Staat, Schule und individuellem Wissenserwerb.

5. Fazit: Abschließende Betrachtung der Kernaussage, dass Bildung ein wesentlicher Bestandteil individueller Lebensqualität ist.

Schlüsselwörter

Bildung, Bildungsnotstand, Pisastudie, Staat, Wissenserwerb, Lebensbewältigung, Individualität, Kultur, Schule, Arbeitswelt, Jugendliche, Lebensqualität, Bildungsreform, Kompetenzen, Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und reflektiert den Essay „Volk ohne Bildung“ von Thomas E. Schmidt und beleuchtet die Diskrepanz zwischen staatlichen Bildungsansprüchen und der individuellen Bedeutung von Bildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Kritik am staatlichen Bildungsverständnis, die Rolle der Schule bei der Vorbereitung auf die Arbeitswelt sowie die Definition von Bildung als lebenslange Strategie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Argumentation des Autors nachzuvollziehen und kritisch zu prüfen, ob der öffentliche Diskurs über einen Bildungsnotstand in Deutschland sachlich gerechtfertigt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Auseinandersetzung mit einem Sachtext unter Einbeziehung rhetorischer Analysen und persönlicher, kritischer Argumentation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Inhaltsangabe, eine Analyse der verwendeten sprachlichen Mittel (wie Personifikation und Alliteration) sowie eine kritische Prüfung der Thesen des Autors.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bildungsnotstand, Individualität, Lebensqualität und staatliche Bildungssteuerung geprägt.

Inwiefern beeinflusst der Staat laut Schmidt die Bildung?

Der Autor argumentiert, dass der Staat Bildung auf ein bloßes Grundmaß reduziert, um die Jugend zur einer homogenen Masse an Arbeitskräften zu formen, was der wahren Natur von Bildung widerspricht.

Warum wird die Pisastudie kritisch hinterfragt?

Weil die Studie laut Schmidt lediglich Fähigkeiten misst, die für die Integration in die Arbeitswelt relevant sind, jedoch nicht den wahren Kern von Bildung erfassen, der weit über schulische Leistungen hinausgeht.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Volk ohne Bildung. Die Deutschen sorgen sich um ihre geistigen Ressourcen" von Thomas Schmidt. Eine Erörterung
Note
15
Autor
B. Sc. Melissa Quantz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
6
Katalognummer
V354296
ISBN (eBook)
9783668407886
ISBN (Buch)
9783668407893
Sprache
Deutsch
Schlagworte
volk ohne bildung die deutschen sorgen sich um ihre geistigen ressourcen erörterung textanalyse inhaltsanalyse analyse deutsch thomas E. schmidt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B. Sc. Melissa Quantz (Autor:in), 2011, "Volk ohne Bildung. Die Deutschen sorgen sich um ihre geistigen Ressourcen" von Thomas Schmidt. Eine Erörterung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354296
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  6  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum