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Todesangst im Christentum. Inwieweit beeinflusst Religion unsere Angst vor dem Sterben?

Titre: Todesangst im Christentum. Inwieweit beeinflusst Religion unsere Angst vor dem Sterben?

Dossier / Travail de Séminaire , 2013 , 16 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Saskia Thelen (Auteur)

Psychologie - Psychologie de la religion
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Angst ist eine Gefühlsregung, mit der sich jeder Mensch im Leben auseinandersetzen muss. Fast täglich begegnet uns eine Vielzahl von verschiedenen Ängsten, die wir auf eigens erlernte Wege zu verarbeiten und umgehen versuchen. Eine mit der bekanntesten Ängste ist die Todesangst. Dass Religion diese Angst beeinflusst, war schon oft Gegenstand von Diskussionen. Doch was steckt dahinter? Inwieweit beeinflusst die Religion tatsächlich die Angst vor dem Sterben? Welche Wirkmechanismen setzten dabei ein und gilt dies nur für religiös Gläubige? Diese Fragen und noch weitere, werden in der Hausarbeit behandelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Warum Menschen glauben

2.1 Fakten über das Christentum und seine Glaubensansichten

2.2 Theologische Glaubensansicht

2.3 Glaube in Form von Vertrauen

3 Auseinandersetzung mit dem Tod

3.1 Erklärung relevanter Begrifflichkeiten

3.1.1 Einführung in die Thanato-Psychologie

3.1.2 Eingrenzung des Begriffs „Todesangst“

3.2 Dimensionen der Todesfurcht

3.3 Verleugnung und Überwindung von Todesfurcht

3.4 Religion als Angstabwehr

4 Todesansichten im Laufe der Geschichte

4.1 Mittelalterliche Todesansichten

4.2 Moderne Todesansicht

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen religiösen Überzeugungen – spezifisch des Christentums – und der menschlichen Todesangst. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit der Glaube sowohl als stabilisierender Schutzmechanismus dienen als auch psychologische Belastungen verstärken kann, indem er die Wahrnehmung des Sterbens und des Lebens danach prägt.

  • Die psychologische Differenzierung zwischen Angst, Furcht und Todesangst.
  • Glaube als Sinnstiftung und Bewältigungsstrategie für existenzielle Krisen.
  • Die historische Evolution christlicher Gottesbilder (vom "strengen Richter" zum "Gott der Liebe").
  • Die duale Funktion von Religion als potenzielle Quelle von Trost oder instrumentalisiertem Druck.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Einführung in die Thanato-Psychologie

Die Thanato-Psychologie (Thantos griechisch für Tod) beschreibt einen Gegenstandsbereich der Psychologie, der sich das Untersuchen von Sterben, Sterbenden und Tod zur Aufgabe gemacht hat. In diesem Gegenstandsbereich werden Methoden, Theorien und Konzepte der Psychologie aus allen Fachgebieten verwendet. Verallgemeinert lässt sich die Thanato-Psychologie als eine Abzweigung der Psychologie beschreiben, die sich nicht nur mit dem Prozess des Sterbens, sondern auch mit dessen Auswirkungen auf das menschliche Verhalten und Erleben befasst. Das Studium aller todbezogenen Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen wird als Thanatologie bezeichnet. Geprägt wurde dieser Begriff von dem russischen Biomediziner Elie Metchnikoff, der für seine Arbeiten 1908 den Nobelpreis erhielt (Ochsmann,1993).

Lange Zeit hat man das Hinterfragen von Sterbeprozessen vermieden, da es als Aufgabe der Ärzte angesehen und als Art Belastung empfunden wurde. Zudem wurde die Thanato-Psychologie aufgrund ihres damals schwach ausgeprägten wissenschaftlichen Stands als Alibi-Psychologie der Gesellschaft betitelt. Die Dynamik und die rasante Entwicklung der heutigen Zeit allerdings, erlauben es Psychologen über heikle Themen, wie dem Tod und das Sterben, nachzudenken und sie genauer zu erforschen. Nicht zuletzt ist dies dadurch entstanden, dass die Psychologie einen Stand erreicht hat, der es ihr erlaubt sich vielseitig und pluralistische zu entfalten. Heutzutage genießt die Thanto-Psychologie, dessen Anzahl fachbezogener Publikationen auf über 7000 geschätzt wird (Stand von 1993), große Popularität (Ochsmann, 1993).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hier wird die Relevanz der Todesangst als menschliches Grundgefühl erläutert und die These aufgestellt, dass das Christentum die Angst vor dem Sterben sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann.

2 Warum Menschen glauben: Dieses Kapitel ergründet das menschliche Grundbedürfnis zu glauben, wobei zwischen dem theologischen Glauben und dem Glauben als Form des Vertrauens unterschieden wird.

3 Auseinandersetzung mit dem Tod: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung der Todesangst, ihrer Dimensionen sowie der psychologischen Mechanismen der Angstabwehr und Bewältigung.

4 Todesansichten im Laufe der Geschichte: Dieser Abschnitt kontrastiert das mittelalterliche Gottesbild des "strengen Richters" mit modernen, liebevollen Ansichten und zeigt deren Einfluss auf die psychische Belastung der Gläubigen.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Bestätigung, dass Religion je nach Auslegung sowohl Hoffnung spenden als auch Ängste intensivieren kann.

Schlüsselwörter

Todesangst, Christentum, Thanato-Psychologie, Todesfurcht, Religion, Angstabwehr, Glaubensansicht, Sterbeprozess, Mittelalter, Moderne, Bewältigungsstrategie, Existenzielle Krise, Sinnstiftung, Glaube, Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der psychologischen Untersuchung, wie das Christentum als Weltreligion die Todesangst des Menschen beeinflusst und prägt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Todesangst, den verschiedenen Formen des Glaubens und der historischen Wandlung des kirchlichen Bildes vom Tod.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die These zu bestätigen oder zu widerlegen, dass das Christentum Todesangst sowohl positiv (als Trost) als auch negativ (als Druckmittel) beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf fachliterarischen Grundlagen der Thanato-Psychologie und theologischen Ansätzen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen von Todesangst, vergleicht historische Todesansichten und beleuchtet die psychologische Rolle der Religion als Strategie zur Angstabwehr.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Todesangst, Christentum, Thanato-Psychologie und die historische sowie psychologische Einordnung von Sterbeprozessen.

Warum wird im Rahmen dieser Arbeit speziell das Christentum betrachtet?

Die Konzentration auf das Christentum dient der Einheitlichkeit, um die Fragestellung innerhalb des begrenzten Umfangs der Hausarbeit präzise beantworten zu können, ohne durch zu heterogene Weltreligionen zu verwirren.

Inwiefern hat sich das Gottesbild im Kontext der Todesfurcht historisch gewandelt?

Während das Mittelalter durch ein Gottesbild als "böser Richter" geprägt war, das durch Angst Kontrolle ausübte, dominiert heute ein Bild von Gott als liebevolle Instanz, die den Übergang in den Tod entlastet.

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Résumé des informations

Titre
Todesangst im Christentum. Inwieweit beeinflusst Religion unsere Angst vor dem Sterben?
Université
Fresenius University of Applied Sciences Köln
Note
2,0
Auteur
Saskia Thelen (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
16
N° de catalogue
V354602
ISBN (ebook)
9783668405455
ISBN (Livre)
9783668405462
Langue
allemand
mots-clé
sterben Thanatologie Glaube Todesangst Religion Angst Christentum
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Saskia Thelen (Auteur), 2013, Todesangst im Christentum. Inwieweit beeinflusst Religion unsere Angst vor dem Sterben?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354602
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Extrait de  16  pages
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