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Manipulation und Macht. Analyse von Manipulationstechniken in Verhandlungen auf Basis ausgewählter Kommunikationstheorien

Título: Manipulation und Macht. Analyse von Manipulationstechniken in Verhandlungen auf Basis ausgewählter Kommunikationstheorien

Trabajo de Seminario , 2017 , 25 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Etienne Lasch (Autor)

Medios / Comunicación: Teorías, modelos, definiciones
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Ziel dieser Abhandlung ist es, die ausgewählten Manipulationstechniken auf Basis der Kommunikationstheorien von Watzlawick, Habermas und Schulz von Thun zu analysieren. Es werden drei Manipulationstechniken analysiert, die lediglich eine kleine Teilmenge aller Techniken abbilden. Die Abhandlung der Kommunikationstheorien beschränkt sich auf das für die Analyse der Manipulationstechniken Notwendige. Ein Vergleich der Analysen oder Kommunikationstheorien findet nicht statt.

Die Seminararbeit wurde mittels einer Literaturrecherche erstellt und ist dreigeteilt. Der erste Abschnitt widmet sich den Manipulationstechniken. Darauffolgend werden die Kommunikationstheorien thematisiert. Anschließend werden die Manipulationstechniken auf Basis der jeweiligen Kommunikationstheorie analysiert.

Die Manipulation ist ein tägliches Phänomen in der gesellschaftlichen Kommunikation. Mitmenschen werden zu einer Handlung innerviert, wobei es unerheblich ist, ob die Ausführung oder das Unterlassen das Ziel ist. Ethisch bedenklich wird diese Suggestion dann, wenn die Machtposition des anderen Akteurs, in der rhetorischen Auseinandersetzung geschwächt und diese Situation gezielt ausgenutzt wird. Es gibt aktuell eine Vielzahl von Kommunikationstheorien mit unterschiedlichsten Ansätzen, die jedoch alle das Ziel haben, die überaus komplexe menschliche Kommunikation zu beschreiben. In allen Theorien wird die Manipulation differierend definiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Abgrenzung

1.4 Gliederung und Vorgehensweise

2 Manipulationstechniken

2.1 Ja-Straße

2.2 Persönlicher Angriff

2.3 Schwachstellentechnik

3 Theorie des Kommunikationsquadrates

4 Theorie der fünf Axiome

4.1 Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren

4.2 Inhalts- und Beziehungsaspekte

4.3 Interpunktion der Interaktionen

4.4 Digitale und analoge Kommunikation

4.5 Symmetrische und komplementäre Interaktionen

5 Theorie des kommunikativen Handelns

5.1 Soziale Ordnung

5.2 Sprechakte

5.3 Geltungsansprüche

5.4 Handlungstypen

6 Analyse der Manipulationstechniken

6.1 Theorie des Kommunikationsquadrates

6.2 Theorie der fünf Axiome

6.3 Theorie des kommunikativen Handelns

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Seminararbeit ist die Analyse ausgewählter, rhetorischer Manipulationstechniken unter Rückgriff auf etablierte kommunikationstheoretische Modelle, um deren Wirkungsweise und ethische Problematik in Verhandlungssituationen zu beleuchten.

  • Rhetorische Manipulationstechniken (Ja-Straße, persönlicher Angriff, Schwachstellentechnik)
  • Kommunikationstheorie nach Schulz von Thun (Nachrichtenquadrat)
  • Kommunikationstheorie nach Watzlawick (Fünf Axiome)
  • Kommunikationstheorie nach Habermas (Theorie des kommunikativen Handelns)
  • Analyse der funktionalen Zweckentfremdung von Kommunikation

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren

Watzlawicks erstes Axiom lautet: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“.

Er leitet dies wie folgt ab. Jede Kommunikation ist in einem nonverbalen Kontext, dem Verhalten, eingebettet. Dieses Verhalten wird auf der Empfängerseite metakommunikativ interpretiert. Das Verhalten kennzeichnet, dass kein Gegenteil vorhanden ist, bzw. ein Mensch kann sich nicht nicht verhalten. Daraus folgt, dass jeglichem Verhalten ein Mitteilungscharakter im Sinne der Kommunikation innewohnt, der nicht unterbunden werden kann. Folglich kann ein Mensch nicht nicht kommunizieren. Demnach findet Kommunikation nicht nur dann statt, wenn sie absichtlich, bewusst oder erfolgreich ist. Sie basiert außerdem nicht auf einem gegenseitigen Verständnis.

Worte, Schweigen, Handeln oder Nichthandeln sind demzufolge im weiteren Sinne Mitteilungen, auf die der Empfänger nicht nicht reagieren kann, womit er wiederum selbst kommuniziert. Als Beispiel wählt Watzlawick einen Mann, der in einem überfüllten Wartesaal mit geschlossenen Augen sitzt und seinem Umfeld so zu verstehen gibt, dass er nicht angesprochen werden möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definition der Problemstellung, Zielsetzung sowie Abgrenzung der untersuchten Manipulationstechniken.

2 Manipulationstechniken: Erläuterung der rhetorischen Mittel "Ja-Straße", "Persönlicher Angriff" und "Schwachstellentechnik".

3 Theorie des Kommunikationsquadrates: Vorstellung des Modells nach Schulz von Thun mit Fokus auf die vier Kommunikationsebenen.

4 Theorie der fünf Axiome: Detaillierte Darstellung der von Watzlawick entwickelten Grundannahmen menschlicher Kommunikation.

5 Theorie des kommunikativen Handelns: Analyse der gesellschaftlichen Kommunikationstheorie von Habermas unter Berücksichtigung von Sprechakten und Geltungsansprüchen.

6 Analyse der Manipulationstechniken: Anwendung der drei vorgestellten Kommunikationstheorien auf die in Kapitel 2 definierten Manipulationstechniken.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der manipulativen Beeinflussung auf emotionaler Ebene sowie deren kommunikationstheoretische Einordnung.

Schlüsselwörter

Manipulation, Verhandlungsführung, Kommunikationstheorie, Watzlawick, Habermas, Schulz von Thun, Ja-Straße, Persönlicher Angriff, Schwachstellentechnik, Axiome, Kommunikationsquadrat, Kommunikatives Handeln, Strategisches Handeln, Sprechakte, Beeinflussung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie rhetorische Manipulationstechniken in Verhandlungen eingesetzt werden und wie diese durch verschiedene wissenschaftliche Kommunikationstheorien erklärt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Kampfdialektik, die Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation sowie die ethische Analyse von Manipulation im Gesprächskontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, drei spezifische Manipulationstechniken zu analysieren und aufzuzeigen, wie diese die Kommunikationsmodelle von Watzlawick, Habermas und Schulz von Thun missbrauchen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Seminararbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und einer theoretischen Analyse der genannten Kommunikationstheorien in Bezug auf manipulatives Verhalten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung der Kommunikationsmodelle und deren anschließende Anwendung auf die gewählten Manipulationstechniken.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Manipulation, Kommunikationsquadrat, Axiome, strategisches Handeln und perlokutionäre Sprechakte.

Wie unterscheidet Habermas zwischen einverständnisorientiertem und strategischem Handeln?

Habermas sieht einverständnisorientiertes Handeln als verständigungsorientiert an, während strategisches Handeln Sprache lediglich als Mittel zum Zweck einsetzt, um den eigenen Handlungserfolg durch Manipulation zu sichern.

Warum ist das erste Axiom von Watzlawick für die Analyse von Manipulation relevant?

Da man "nicht nicht kommunizieren" kann, ist auch ein passives oder manipulierendes Verhalten immer eine Nachricht, auf die das Gegenüber reagieren muss, was den Manipulationskreislauf in Gang setzt.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Manipulation und Macht. Analyse von Manipulationstechniken in Verhandlungen auf Basis ausgewählter Kommunikationstheorien
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Curso
Verhandlungsführung
Calificación
1,0
Autor
Etienne Lasch (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
25
No. de catálogo
V354612
ISBN (Ebook)
9783668406964
ISBN (Libro)
9783668406971
Idioma
Alemán
Etiqueta
Habermas Schulz von Thun Watzlawick Manipulationstechnik Kommunikation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Etienne Lasch (Autor), 2017, Manipulation und Macht. Analyse von Manipulationstechniken in Verhandlungen auf Basis ausgewählter Kommunikationstheorien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354612
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