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Zusammenhang zwischen Leseflüssigkeit und Textverständnis

Titre: Zusammenhang zwischen Leseflüssigkeit und Textverständnis

Élaboration , 2016 , 25 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sophie Schneider (Auteur)

Didactique - Philologie Allemande
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Viele Kinder und Jugendliche besitzen mangelhafte Lesefertigkeiten im Bereich Satz- und Wortebene, sodass sie Texte nicht flüssig lesen können. Weitere Studien belegen, dass ein Zusammenhang zwischen Leseflüssigkeit und Textverstehen besteht. Wenn Kinder Texte flüssig lesen können wird der Textinhalt häufig besser verstanden.

Um diesen Zusammenhang besser zu verstehen, wird in der vorliegenden Arbeit zunächst die Beziehung zwischen Leseflüssigkeit und Textverständnis verdeutlicht. Anschließend soll der Ablauf der Untersuchung kurz erläutert werden, sodass die Auswertung der Ergebnisse gut nachvollziehbar ist. Bei der Analyse der gelesenen Texte liegt das Hauptaugenmerk auf der Lesegeschwindigkeit und den gelesenen Fehlern sowie der Anzahl von Lesepausen. Zuletzt wird der Zusammenhang zwischen der Leseflüssigkeit und den beantworteten Fragen, also dem Textverständnis, verdeutlicht.

Die Untersuchung zur Leseflüssigkeit und zum Leseverständnis wurde mit zwei Schülerinnen und zwei Schülern der dritten Klasse einer Offenen Ganztagsschule durchgeführt. Alle Kinder erhielten zu Beginn einen unbekannten Vorlesetext zum Thema Frühling. Anschließend sollten sie diesen laut vorlesen und im Anschluss fünf Fragen beantworten, ohne erneut auf den Text zu schauen. Das laute Lesen wurde mit einem Aufnahmegerät festgehalten, um das Leseverhalten zu analysieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aufbau der Untersuchung

3 Leseflüssigkeit und Textverständnis

4 Auswertung der Ergebnisse

4.1 Schüler 1

4.1.1 Geschwindigkeit und Fehler

4.1.2 Pausen.

4.1.3 Zusammenhang Leseflüssigkeit und Textverständnis.

4.2 Schüler 2

4.2.1 Geschwindigkeit und Fehler

4.2.2 Pausen

4.2.3 Zusammenhang Leseflüssigkeit und Textverständnis

4.3 Schülerin 1

4.3.1 Geschwindigkeit und Fehler

4.3.2 Pausen

4.3.3 Zusammenhang Leseflüssigkeit und Textverständnis

4.4 Schülerin 2

4.4.1 Geschwindigkeit und Fehler

4.4.2 Pausen

4.4.3 Zusammenhang Leseflüssigkeit und Textverständnis

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den wechselseitigen Zusammenhang zwischen Leseflüssigkeit und Textverständnis bei Grundschulkindern. Ziel ist es, durch die Analyse von Leseleistungen (Geschwindigkeit, Fehler, Pausen) bei vier Kindern der dritten Klasse aufzuzeigen, wie automatisierte Leseprozesse das inhaltliche Verständnis beeinflussen.

  • Messung der Lesegeschwindigkeit und Fehlerquote
  • Analyse des Leseverhaltens durch Audioaufnahmen
  • Überprüfung des Textverständnisses anhand gezielter Fragen
  • Zusammenhang zwischen Leseflüssigkeit und kognitiven Ressourcen
  • Einfluss von Dekodierfertigkeiten auf die Sinnerfassung

Auszug aus dem Buch

3 Leseflüssigkeit und Leseverständnis

Unter dem Begriff Leseflüssigkeit wird das automatisierte und mühelose Lesen bezeichnet. Erst eine gewisse Routine an Leseflüssigkeit setzt kognitive Reserven frei, die bei anspruchsvollen Prozessen des Lesens gebraucht werden. Demzufolge dient ein genaues, nachvollziehbares und schnelles Erschließen der Wörter einem besseren Verständnis. Wenn dem Dekodieren von Wörtern in einem Satz zu viel Zeit geschenkt wird, können lange und komplizierte Abschnitte kaum gelesen werden, da das Arbeitsgedächtnis für die Verstehensprozesse während des Lesens zuständig ist (vgl. Gold et al. 2011, S.15). Durch gezieltes Training der Leseflüssigkeit kann das Textverständnis verbessert werden. Zusätzlich ist bewiesen, dass flüssige Leserinnen und Leser mehr Freude und Motivation am Lesen haben. Leseflüssigkeit setzt sich aus den Dimensionen Genauigkeit und Automatisierung des Dekodierens, der Lesegeschwindigkeit, der Segmentierungsfähigkeit und Betonung zusammen (vgl. Gold et al. 2011, S. 16ff.).

Bei der Genauigkeit der Dekodierung verlesen sich gute Leserinnen und Leser weniger, da sie die Wörter schneller erkennen und genauer lesen. Sie sind in der Lage, falsch erlesene Wörter selbständig zu bemerken und schnell zu korrigieren. Schwächere Leserinnen und Leser verbessern sich selten selbst und lesen Wörter oft sinnentstellend. Durch ein falsch entziffertes Wort wird meist die Bedeutung des ganzen Satzes verändert. Der amerikanische Leseforscher Timothy Rasinski behauptet, dass ab einem Prozentsatz von 95% richtig gelesener Wörter ein Text gut und ohne zusätzliche Hilfe verstanden werden kann (vgl. Gold et al. 2011, S. 16).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff Textverstehen als Lesekompetenz und führt in die theoretische Relevanz des Zusammenhangs zwischen flüssigem Lesen und inhaltlichem Verständnis ein.

2 Aufbau der Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen bei der Durchführung der Untersuchung, bei der Schülerinnen und Schüler einen unbekannten Text laut vorlesen und anschließend inhaltliche Fragen beantworten.

3 Leseflüssigkeit und Textverständnis: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Leseflüssigkeit, bestehend aus Genauigkeit, Automatisierung und Geschwindigkeit, sowie deren Bedeutung für das Verständnis komplexer Sätze erörtert.

4 Auswertung der Ergebnisse: Dieses Hauptkapitel präsentiert die detaillierte Analyse der Leseleistungen von vier Kindern, gegliedert nach Geschwindigkeit, Fehleranalysen, Pausenverhalten und dem jeweiligen Textverständnis.

5 Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass eine höhere Leseflüssigkeit durch gezielte Trainingsmaßnahmen die Leseleistung und die Motivation signifikant steigern kann.

Schlüsselwörter

Leseflüssigkeit, Textverständnis, Grundschule, Lesekompetenz, Lesegeschwindigkeit, Dekodierung, Lesefehler, Automatisierung, Lesemotivation, Sprachliche Grundbildung, Leseverhalten, Leseforschung, Lesetempo, Lese-Rechtschreib-Schwäche

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Zusammenhangs zwischen der flüssigen Lesetechnik und der Fähigkeit, den gelesenen Inhalt in einer dritten Grundschulklasse zu verstehen.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentrale Themen sind die verschiedenen Dimensionen der Leseflüssigkeit, wie etwa Lesegenauigkeit, Lesetempo, Betonung sowie die kognitiven Anforderungen beim Dekodieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, wie sich Schwierigkeiten beim flüssigen Lesen auf die inhaltliche Behaltensleistung und das Verständnis eines Textes auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine empirische Untersuchung mit vier Kindern der dritten Klasse durchgeführt, bei der das laute Vorlesen eines unbekannten Textes aufgezeichnet und anschließend hinsichtlich Lesegeschwindigkeit, Fehlern und Pausen quantitativ sowie qualitativ ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung und Analyse der Einzelergebnisse der vier Probanden, wobei jedes Kind individuell hinsichtlich seiner Leseflüssigkeit und seines Textverständnisses betrachtet wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Leseflüssigkeit, Textverständnis, Dekodierung, Lesegeschwindigkeit und Lesekompetenz charakterisiert.

Wie wirkt sich "überfliegendes" Lesen auf das Gedächtnis der Kinder aus?

Wie bei "Schüler 1" beobachtet, führt zu schnelles, überfliegendes Lesen dazu, dass Informationen aus dem Textanfang oder der Textmitte vergessen werden, bevor das Ende erreicht ist.

Warum ist das Pausenverhalten beim Lesen aufschlussreich?

Pausen geben Aufschluss über die Segmentierungsfähigkeit und die kognitive Belastung während des Leseprozesses; vermehrt auftretende Pausen bei Korrekturen deuten auf Leseschwierigkeiten hin.

Welche Rolle spielt die Betonung für das Textverständnis?

Eine korrekte, dem Satzbau angepasste Betonung unterstützt das sinnerfassende Lesen, während monotones oder stockendes Wort-für-Wort-Lesen die Beziehung zwischen Satzteilen erschwert.

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Résumé des informations

Titre
Zusammenhang zwischen Leseflüssigkeit und Textverständnis
Université
Bielefeld University
Note
1,0
Auteur
Sophie Schneider (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
25
N° de catalogue
V354893
ISBN (ebook)
9783668411258
ISBN (Livre)
9783668411265
Langue
allemand
mots-clé
zusammenhang leseflüssigkeit textverständnis
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sophie Schneider (Auteur), 2016, Zusammenhang zwischen Leseflüssigkeit und Textverständnis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354893
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Extrait de  25  pages
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