Paul Follenius. Deutscher Freiheitskämpfer und 'romantischer' Idealist des frühen 19. Jahrhunderts


Bachelorarbeit, 2017
58 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Bestandsaufnahme: Das Europa der Jahrhundertwende (1800)
2.1. Der Untergang Alteuropas
2.2. Anthropologie als „Fundamentaldisziplin“ des 18. Jahrhunderts
2.3. Romantik und Revolution

3. Paul Follenius: Sein Leben in Deutschland 1799 – 1834
3.1 Kindheit und Jugend
3.2 Studium und politische Aktivitäten
3.3 Der „romantische Nationalismus“ der Gebrüder Follenius
3.4 Die politische Radikalisierung im „Bund der Schwarzen“
3.5 Die Attentate auf Kotzebue und Ibell
3.6 Die Gründung der „Gießener Auswanderungsgesellschaft“
3.7 Die Überfahrt nach Amerika
4. Paul Follenius – Sein Leben in den USA (1834 – 1844)
4.1 Die Ankunft in der „Neuen Welt“
4.2 Das Leben als „Latin Farmer“ in Warren County, Missouri
4.3 Intellektuelle Herausforderungen in Amerika
4.4 „Die Wage“
4.4.1 Voraussetzungen der Entstehung der „Wage“
4.4.2 Konzeption der „Wage“
4.4.3 Das Ende der „Wage“
4.5 Neue Hoffnungen und Pläne
4.6 Der Tod von Paul Follenius – das Leben seiner Kinder

5. Zusammenfassung und Diskussion

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Paul Follenius, geboren am 5.5.1799 in Gießen, kann als eine der herausragenden Persönlichkeiten der militanten Studentenvereinigungen des frühen 19. Jahrhunderts in Deutschland[1] gelten. Wie viele Gleichgesinnte seiner Zeit war er geprägt von einem „romantischen“ Idealismus, den er während seines Lebens konsequent in der Realität zu verwirklichen suchte. Durch den Einfluss seines Vaters und insbesondere seiner zwei älteren Brüder August und Karl entwickelte Paul, noch bevor er als Student der Rechtswissenschaften in Gießen eingeschrieben war, eine politische Radikalität, die sich nach 1814 (durch die Enttäuschung über die stagnierenden Verhältnisse in Deutschland) noch verstärkte. Nationale Einigung und Liberalisierung sowie die Beendigung der Herrschaft des Adels (in Form der absolutistischen Fürstentümer) zugunsten einer Demokratie schienen ab den Karlsbader Beschlüssen 1819 endgültig in kaum mehr erreichbare Ferne gerückt: Als Ausweg sahen viele der „Politischen“ nur noch die Abwanderung in andere Länder, die mehr Freiheit versprachen.

Als Zentren des Widerstands im Deutschland der o.g. Zeit können die Universitäten bzw. die „politisierten“ Studentenbewegungen gesehen werden, unter denen speziell die Gießener in ihrer Kompromisslosigkeit hervorstachen.[2] Paul Follenius war Mitglied der sog. „Gießener Schwarzen“, die – wie ich später ausführen werde - in ihrem „Kampf um Freiheit“ extrem weit gingen, ja sogar mit den Anschlägen auf Kotzebue und Ibell in Verbindung gebracht werden können.

Auch Paul Follenius und seine Brüder emigrierten ins Ausland: August ließ sich 1821 in der Schweiz nieder, Karl floh 1819 aus Deutschland und kam 1824 nach Amerika[3], während Paul seine Emigration 1834 anhand des ambitionierten Projekts einer „Auswanderung im Großen“ zu verwirklichen gedachte, das die Utopie einer „deutschen Musterrepublik auf amerikanischem Boden“ zum Ziel hatte.

Dieses Projekt, das von Friedrich Münch mitgetragen wurde, endete auf tragische Weise bereits bei Ankunft in Amerika.

Da der Plan der Gründung eines „deutschen Freistaates in den USA“ gescheitert war, versuchten die intellektuellen Initiatoren, (die als „Latin Farmers“ die ersten Jahre in der Nähe von St. Louis/Missouri schlicht um ihr Überleben kämpften) - sobald als möglich - in den USA Zeichen ihrer politischen Gesinnung zu setzen, um derentwillen sie die Auswanderung ja überhaupt auf sich genommen hatten. Für Paul Follenius zeigte sich dieses bis zuletzt anhaltende Bemühen um politische Einflussnahme am augenfälligsten in der Herausgabe der Zeitschrift „Die Wage“[4] (Erstausgabe am 30. Mai 1844 in St. Louis). Follenius hatte die Zeitung unter höchstem persönlichen Einsatz realisiert, musste sie jedoch nach lediglich dreimaligem Erscheinen einstellen, was für ihn (auch finanziell) eine Katastrophe bedeutete. In den darauffolgenden Monaten erkrankte er schwer und schied am 3. Oktober 1844 aus dem Leben. Er wurde nur 45 Jahre alt.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Leben von Paul Follenius als revolutionären Kämpfer für Freiheit, Bildung und Demokratie in Deutschland, aber auch in den USA, nachzuzeichnen. Mit seinem „romantischen“ Idealismus untrennbar verbunden war die Vision[5], durch die „massenweise Auswanderung Deutscher in die freien Staaten der USA“ den Aufbau einer liberalen Gemeinschaft deutscher Prägung in die Wege zu leiten, die ihre Basis in „christlicher Tugendhaftigkeit“ und „sittlichem Handeln“ zu verankern gedachte.

Welche Rolle spielte nun die „Romantik“ in Hinblick auf das Leben von Paul Follenius, warum bezeichne ich ihn als „romantischen Idealisten“ und worin liegt die Wichtigkeit und damit die Hervorhebung der „romantischen Einflüsse“?

Zunächst möchte ich klarstellen, dass es in meiner Arbeit nicht darum geht, einen Beitrag zur aktuellen Debatte in Bezug auf die „politische Romantik“ zu liefern bzw. beweisen zu wollen, dass die Romantik u.a. „ auch politisch“ war.

Während die Romantik eine Epoche war, ist das „ Romantische[6] eine Geisteshaltung, die nicht auf eine Epoche beschränkt ist, allerdings in der Zeit um 1800 ihren vollkommensten Ausdruck fand.[7] Das Romantische erweiterte das Idealistische um die Dimension der (quasi-religiösen) Verklärung des Opfers, welches das idealistische Handeln forderte. Im Idealismus siegte der freie Wille über die „Triebnatur“ des Menschen. Die Freiheit des Willens durfte aber nicht bloß „vernunftgesteuert“ sein (was sich nach Schiller[8] beispielsweise in der „Barbarei“ der französischen Revolution ausdrückte), gleichermaßen nicht nur „sinnlich“, da Letztgenanntes in den Zustand des „Verwilderns“[9] des Menschen führe.[10] Ausschließlich die Verbindung von beiden, so Schiller, ermögliche einen „ästhetischen Staat“;[11] eine Auffassung, die von Follenius geteilt wurde und die ich bei Punkt 2.2 (Anthropologie) und 3.6 (Die Gründung der Gießener Auswanderungsgesellschaft) erläutern werde.

Das mit dem Romantischen oftmals einhergehende Phantastische (oder phantastisch Anmutende) entsprang dem schöpferischen Prinzip, das bereits Kant „Einbildungskraft“ genannt und laut Schiller zum „höchsten Punkt“[12], nämlich der menschlichen „Selbstbestimmung“ führte.[13] Danach hatte der Mensch die Freiheit, mit Hilfe seiner Vorstellungskraft und Bildung neue Konzepte zu entwerfen und umzusetzen, beispielsweise eine gerechte Gesellschaft zu erschaffen.

Seine persönliche Entscheidung, moralisch verantwortlich für die Gesellschaft handeln zu wollen und dieses zum absoluten Lebensziel zu erklären, brachte Paul Follenius dazu, seine visionären Pläne unbeirrt zu verfolgen. Diese „unbedingte Entschlossenheit“ gepaart mit einer leidenschaftlichen, heute in der „westlichen Welt“[14] irrational erscheinenden (an religiöses Märtyrertum erinnernde) Opferbereitschaft, durchzog wie ein roter Faden sein Leben. Er kann daher als typischer Vertreter jener politischen Generation angesehen werden, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Deutschland in einer emotional aufgeladenen Aufbruchsstimmung – wenn nötig mit Gewalt – gesellschaftliche Änderungen herbeiführen wollte. Das „Lebensgefühl der Romantik“, das mit der politischen Radikalität der Revolutionäre um Follenius eine Symbiose einging, verfügte über eine enorme Sprengkraft - eine These, die ich im Folgenden begründen werde.

Seinem Vertrauten Münch, der Follenius um Jahrzehnte überlebte und eine Karriere als Schriftsteller und Politiker in den USA verwirklichen konnte, verdanken wir eine Kurzbiographie Follenius betreffend sowie eine Fülle von Aufzeichnungen/Veröffentlichungen über ihr gemeinsames Leben, die eine wichtige Quelle für meine Arbeit darstellten.

Anderes Quellenmaterial stellen Berichte der deutsch-amerikanischen historischen Gesellschaft von Illinois dar.

Als Quellen wurden weiterhin persönliche Korrespondenz von Paul Follenius (1844) und seiner Enkelin Helen Zook (1924), (zur Verfügung gestellt von der „State Historical Society of Missouri, Columbia“) ausgewertet.

Der 2013 erschienene Band: „Utopia – Aufbruch in die Utopie“, herausgegeben vom Verein „Reisende Sommer-Republik“ und dem Stadtarchiv Gießen hat die Geschichte der „Gießener Auswanderungsgesellschaft“ zum Thema und spielte bei meiner Auswahl hinsichtlich der Forschungsliteratur eine wichtige Rolle.

2. Bestandsaufnahme: Das Europa der Jahrhundertwende (1800)

2.1. Der Untergang Alteuropas

Als Paul Follenius am 5.5.1799 in Gießen exakt zehn Jahre nach der Eröffnung der Generalstände in Versailles und damit dem Beginn der Französischen Revolution geboren wurde, war eine neue Epoche angebrochen, die heute als „Moderne“ bezeichnet wird.[15] Sturmesgleich fegte, von Frankreich ausgehend, eine Welle von Veränderungen über Europa hinweg, die sämtliche Bereiche des Menschen betrafen. Jahrtausendalte sozioökonomische Strukturen des „Ancien Régime“, deren wichtigstes Merkmal die göttlich sanktionierte „Ordnung durch Ungleichheit“[16] gewesen war, wurden gewaltsam zerstört; zur politischen Revolution gesellte sich die industrielle als „Doppelrevolution“[17]. Von der weltgeschichtlichen Bedeutung der Französischen Revolution waren bereits die Zeitgenossen überzeugt, die Begeisterung vieler wich jedoch schnell dem Entsetzen über die nachfolgenden Gewaltexzesse.

Einer der wichtigsten Wegbereiter des Niedergangs von Alteuropa war zweifelsfrei die Philosophie der Aufklärung. Sie postulierte nach Immanuel Kant den „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“. Kritikfähigkeit, geistige Freiheit, religiöse Toleranz und Erziehung zur Humanität- um nur einige der Forderungen der Aufklärung zu nennen - hatten den pädagogischen Anspruch, den Menschen zum vernünftigen und selbstbestimmten Individuum zu entwickeln und dadurch ein Leben in Freiheit und Frieden erst zu ermöglichen. Der deutsche Idealismus, für den die Nachfolger Kants, insbesondere Fichte, Schelling und Hegel stehen, wurde vor allem durch den Enthusiasmus (des Dichters) Schiller volksnah: Ein zentrales Thema war bei Schiller die bereits angesprochene schöpferische Freiheit, die allein im eigenen Willen verankert liege – eine Einstellung, die Paul Follenius sich früh in seinem Leben zu eigen machte und niemals ablegte.

2.2. Anthropologie als „Fundamentaldisziplin“ des 18. Jahrhunderts

War die Philosophie der Frühaufklärung noch auf die Vernunft des Menschen und deren Befreiung gerichtet, so wurde die „Fundamentaldisziplin“ der Spätaufklärung die Anthropologie, die sich ganz der empirischen Forschung des Menschen widmete.[18] Aus der Zwei-Substanzen-Lehre nach René Descartes, die die strikte Trennung von Körper und Seele postuliert hatte, entwickelte sich das Bild des Menschen als „Mischwesen“, bei dem die leiblich-sinnlich-spirituelle Totalität des Individuums im Vordergrund stand. Als wichtigste Vertreter dieser ganzheitlichen Lehre können der Mediziner und Philosoph Ernst Platner (1744-1818) mit seiner berühmten „Anthropologie für Ärzte und Weltweise“ oder Karl Philipp Moritz (1756-1793) mit dem „Magazin zur Erfahrungsseelenlehre“ gelten. In ihren Anfängen vereinte die Anthropologie sehr diverse Wissensgebiete, die heute beispielsweise der Medizin, der Psychologie, der Philosophie oder der Pädagogik zugeschrieben werden.

Obgleich die „romantischen Anthropologen“ weiterhin in der Tradition der Aufklärung standen, trat an die Stelle des Empirismus allmählich, was Engel und Wunderlich die „Modedisziplin“ der 19. Jahrhunderts nennen: Schellings spekulative Naturphilosophie. Die „romantische Anthropologie“ kann also als eine Art Gegenentwurf zur klassischen Naturwissenschaft verstanden werden, wobei Spekulationsfreude und idealistisches Systemdenken an die Stelle von Beobachtung und geduldiger Induktion traten.[19]

Neu war vor allem die Übernahme der zentralen Denkfigur des Idealismus, der dialektischen Vermittlung der Gegensätze. Sie war das wichtigste Merkmal der „romantischen Anthropologie“ und half wirkmächtig, Geist und Körper als eine „Einheit aus Gegensätzen“ zu denken.[20] [21], woran die aufklärerische Anthropologie gescheitert war.

Engel und Wunderlich weisen als weitere Eigenart „romantischer Anthropologie“ auf ihr ausgeprägt geschichtliches Denken hin, das sich in Entwürfen „umfassender Universalgeschichten“ ausdrücke. Das Interesse der „romantischen Anthropologie“ war nicht mehr auf die Metaphysik, sondern in radikaler Weise auf das „Hier und Jetzt“ menschlicher Existenz gerichtet, ermutigte also zum konkreten Handeln.

2.3. Romantik und Revolution

Die Einstufung der Romantik als Zeit des Umbruchs, eines neuen Lebensgefühls, welches um 1800 seinen Höhepunkt erreichte, ist unbestritten. Vor allem im Bereich der Kunst und der Ästhetik wird die Romantik – kontrastierend zur Aufklärung - als Zeit „buntschillernder Vielschichtigkeit“ mit all ihren Widersprüchlichkeiten betrachtet, die sie sogar selbst mit Witz und Ironie offenlegt.[22] Vom Gefühl dominiert, scheint sie allein deswegen kaum tauglich, „seriöses“ politisches Potential in sich zu tragen.

Während, so Helmut Schanze, die „Revolutionsbegeisterung“ der ersten Generation der Romantiker gut belegt sei, beginne die Beurteilung der Bewegung als „unpolitisch“ am „Wendepunkt“, den die Revolution darstelle: Hier schlage die Revolutionsromantik in Restauration alter Verhältnisse um.[23]

Hält man sich in diesem Zusammenhang den eingangs beschriebenen Zusammenbruch Alteuropas als Niedergang einer jahrtausendealten stabilen Ordnung vor Augen, treten die Extreme dieser „Sattelzeit“[24] und ihre radikal befreiende aber auch verunsichernde Wirkung für die Zeitzeugen klar zu Tage. Erich Fromm spricht hier vom „Doppelgesicht der Freiheit“: „Freiheit von“ sei, so Fromm, nicht das gleiche wie positive Freiheit, nämlich „Freiheit zu“.[25] Dieses meint Thomas Beyer, wenn er von „wirklichem Entsetzen“ angesichts dieser neuen Freiheit spricht:

Das Wort von der „Tiefe der Romantik“, wo es denn fällt, scheint in unseren Tagen doch eher parodistisch gemeint und verkennt das wirkliche Entsetzen einer ganzen Epoche vor den nur vage abzusehenden Folgen des Zusammenbruchs einer gewachsenen Kultur und in diesem Zusammenhang alles dessen, worin das Selbstverständnis des Menschen begründet lag.[26]

Alteuropa kann je nach Standpunkt des Betrachters als überwundene Vergangenheit (also als Chance) oder als verlorene Vergangenheit (noch ohne neuen Halt, also als Gefahr) gesehen werden; letzteres eine Sichtweise, die oft mit Nostalgie und Rückwärtsgewandtheit assoziiert und Romantikern und Konservativen anheimgestellt wurde. Einer der bekanntesten Romantiker, Novalis, (Friedrich von Hardenberg) beispielsweise beschwor 1799 in seiner berühmten Rede „Die Christenheit oder Europa“ ein kommendes „goldenes Zeitalter“ herauf, das nach dem allgemeinen Glaubensverfall seit Reformation und Revolution die „wahre“ spirituelle Dimension einer christlichen Gemeinschaft (dessen letzte Manifestation er im alten katholischen Glauben in einem idealisierten Mittelalter zu finden glaubte) zum Wohle aller wieder neu entdecken würde.[27]

Wer aber die Romantik lediglich als reaktionär-konservative Bewegung einstufe, so Klaus Ries, habe ihre Vielschichtigkeit und Unterschiedlichkeit nicht erkannt, die bis heute kaum von der Historie ausgelotet werden konnte, eben auch, weil diese Strömung als „Bewegung non grata“ (in politischer Hinsicht) geächtet worden sei.[28]

Verortet man das vermeintliche „Kippen“ der Romantik ins „Unpolitische“ oder „Konservative“, (um noch einmal mit Schanze zu sprechen) am „Wendepunkt“, in der Revolution, so wurde diese „Wende“ doch beim Einzelnen höchst unterschiedlich er- und gelebt[29]:[30] Während die Romantik als Epoche in erster Linie durch ihre Dichter präsent blieb, entfaltete sich das „Romantische“ als „Geisteshaltung“[31] differenziert im Spektrum zwischen den Extrempolen des reflexiven (‚passiven‘) Literarischen und des eingreifend (‚aktiven‘) Politischen.

Nach Bärbel Frischmann versteht die Romantik ihr Programm als Poetisierung aller Bereiche, „was sowohl ihre Verarbeitung in literarischer Form als auch poiesis im Sinne von „Hervorbringung von Neuem“ bedeute.[32]

Für das Lebensgefühl der Romantiker (oder „Romantischen“), die die realpolitisch-aktive „Flucht nach vorn“ wagten, bedeutete die Hervorbringung von Neuem, insbesondere vor dem Hintergrund der epochalen Umwälzungen mit all ihren potentiellen Möglichkeiten sowie der „befreiten Dynamik“ eines aufgeklärten und sich im holistischen Sinne bejahenden Menschen (der nunmehr den Anspruch bzw. die Pflicht hatte, sein Schicksal selbst zu gestalten), u.a. auch eine intensive Teilhabe an der Planung neuer Gesellschaftsmodelle, der Entwicklung visionärer Konzepte und an der Begehung neuer politischer Wege. Hier ist auch das Lebenswerk von Paul Follenius anzusiedeln, welches im Folgenden näher erläutert werden soll.

3. Paul Follenius: Sein Leben in Deutschland 1799 – 1834

3.1 Kindheit und Jugend

Paul Follenius wurde als jüngstes von fünf Kindern[33] von Christoph und Rosine Follenius am 5. Mai 1799 in Gießen geboren. Der Vater war zuletzt Landrichter in Friedberg, Hessen.

Die Mutter starb kurz nach seiner Geburt im Kindbett, was dazu führte, dass der Vater Paul in die Obhut der Großeltern gab, die in dem kleinen Ort Romrod/Oberhessen lebten.

Als der Vater nach einigen Jahren wieder heiratete, holte er den jüngsten Sohn zurück in seinen Haushalt, welcher Paul nun völlig fremd war. Er litt außerdem unter zeitweiligem Spott der anderen Familienmitglieder, die ihn beispielsweise als „Vogelsberger Bauern“ bezeichneten. Friedrich Münch, der in seiner Kurzbiographie über seinen Freund Paul darüber berichtete, sah jedoch hier einen „mächtigen Sporn“ für den Jüngsten, sich zu vervollkommnen und seinen älteren Brüdern nachzueifern.[34]

Eine Chance dazu bot sich, als der Großherzog von Hessen 1814 nach der Schlacht von Leipzig junge Männer aufforderte, sich am Kampf gegen den über den Rhein geflohenen Napoleon zu beteiligen. Groß und kräftig für seine 14 Jahre, nahm Paul trotz seines Alters an dem Feldzug teil und erhielt sogar eine Auszeichnung für seinen Mut bei der Erstürmung einer Feldschanze.

Bei seiner Rückkehr 1817 begann er – in der Berufswahl seinen Brüdern folgend – mit dem Jurastudium in Gießen, das er trotz unzureichender Vorbildung „mit großen Fleiß“ dank seines „vortrefflichen Gedächtnisses“ sowie seiner „leichten Auffassung“[35] erfolgreich absolvierte.

Hier traf er auch mit Friedrich Münch zusammen, der Theologie studierte und den ich hier wie auch an anderen Stellen meiner Arbeit „selbst zu Wort kommen lasse“, da die ungewöhnlich enge, lebenslange Beziehung zwischen den zwei Männern, die sich selber als Brüder betrachteten, uns durch das „Medium“ Münch Aufschluss über das Wesen von Paul Follenius geben kann. Es entwickelte sich zwischen den beiden also eine Freundschaft

[…] von seltener Innigkeit, welche an die von den Alten erwähnten Freundschaftsbündnisse erinnert und ungeschwächt, obzwar natürlich in ihrem Wesen verändert, fortbestanden hat bis zum Tode. – Die Jünglinge jener merkwürdigen Zeit, welche sich der Sache der Freiheit gewidmet hatten, erhielten – besonders auf der Universität Gießen – überhaupt unter sich ein weit innigeres Verhältnis, als gewöhnliche Studentenfreundschaften zu sein pflegen. Dabei gab es aber noch besondere Freundespaare, welche in einer Art von Todbrüderschaft lebten und für welche Schillers „Bürgschaft“ gar nichts Außerordentliches enthielt.[36]

3.2 Studium und politische Aktivitäten

Münch berichtete in seinen Memoiren von einer Anekdote den Studenten Paul Follenius betreffend, die einiges über den Charakter des Letztgenannten verrät: Paul war ein hochmotivierter Student, wurde jedoch durch einen Streit -in dessen Folge er durch einen „Mangel an Unterwürfigkeit“[37] beim Kanzler der Universität Gießen, Arens, in Ungnade fiel - ein halbes Jahr vom Studium suspendiert. Selbst nach Ablauf dieser Frist wurde ihm die Rückkehr an die Universität durch Arens verweigert, so dass er kurz davorstand, sein Studium endgültig aufzugeben zu müssen. Als Paul jedoch einmal davon hörte, dass Arens nach Darmstadt gereist war, begab er sich auf direktem Wege nach Gießen und verlangte kühn seine sofortige Wiederaufnahme unter Androhung eines Skandals, falls das nicht geschähe. Der „Überraschungscoup“ wirkte und er wurde in Abwesenheit seines Kontrahenten Arens wieder förmlich als Studierender in Gießen aufgenommen.[38]

Was die politischen Verhältnisse in Deutschland nach 1814 betrifft, so stand die Restaurationsphase im Anschluss an den Wiener Kongress für die Besiegelung der alten Machtverhältnisse. Die große Hoffnung der Befreiungskriege hatte darin bestanden, dass ein Sieg die nationale Einigung und Liberalisierung der deutschen Staaten herbeiführen würde. Diese Hoffnung wurde durch die restriktive Politik des österreichischen Staatskanzlers Fürst von Metternich jedoch zerstört. Neben der generellen Enttäuschung kam es zur dramatischen Verschlechterung der Lebensverhältnisse insbesondere der ärmeren Bevölkerung: Missernten, Hungersnöte, Einführung von Kriegssteuern, um nur einige Faktoren zu nennen, führten zu dem, was Friedrich Münch später „Deutschlands trübste Zeit“ nennen sollte.

Widerstand regte sich in oppositionellen Kreisen in erster Linie an den Universitäten, unter denen, wie eingangs erwähnt, die Gießener besonders hervorstachen.

1814 wurde in Gießen eine „Teutsche Lesegesellschaft zur Erreichung vaterländisch-wissenschaftlicher Zwecke“ gegründet, unter den Begründern finden sich auch die beiden älteren Brüder Follenius[39] Nach dem raschen Ende dieser Gesellschaft[40] bildeten sich wieder mehrere „Landsmannschaften“, die laut Herman Haupt stillschweigend von der Gießener Universität geduldet wurden,[41] aber auch eine „kleine, geistig ungemein bedeutende Gruppe von Studenten, die ehedem den Kern der alten Deutschen [Lese]Gesellschaft gebildet hatte, und die deren Ziele auf neuen Wegen zu erreichen strebt[e], zum guten Teil ehemalige freiwillige Jäger und bevorzugte Schüler Gottlieb Welckers, die „Gießener Schwarzen“.[42]

3.3 Der „romantische Nationalismus“ der Gebrüder Follenius

Safranski sieht die „Stunde der politischen Romantik“ gekommen, als die preußische Regierung 1813 zum Opfer für „Preußen und Deutschland“ aufruft: „Die Arbeit am deutschen Identitätsbewusstsein mit der Beschwörung der Volksgeister und der germanischen Mythologie, die Sammlung der Volkspoesie, die nationalen Erziehungsvisionen Fichtes – das alles [konnte] jetzt zusammenströmen und eine öffentliche Stimmung schaffen, die auf aktive Teilnahme der nationalen und patriotischen Kräfte [drängte].“[43] 1814 nahmen die drei Söhne des Gießener Justizamtmanns Christoph Follenius (Paul ohne Erlaubnis des Vaters und erst 14 Jahre alt) freiwillig am Feldzug gegen Napoleon teil, den sie in der Folge rhetorisch (durch immer wiederkehrende emotional aufgeladene Begriffe wie Blut, Schwert, Ehre etc.) verherrlichten.[44] „Weltanschaulich verbanden sie zu dieser Zeit einen von den Volkstumsideologen Friedrich Ludwig Jahn und Ernst Moritz Arndt beeinflussten romantischen Nationalismus christlich-antisemitischer Prägung mit den Gemeinschaftsidealen der Philosophen Johann Gottlieb Fichte und Jakob Friedrich Fries“.[45] Der Begriff des „Volkes“, der in der Romantik vor allem durch Herder aufgewertet, also von der Konnotation „Pöbel“ befreit und allmählich für „Nation“ stand, unterschied sich grundlegend, so der Kulturhistoriker Michael Maurer, vom Begriff „Volkstum“ (einer Wortschöpfung Jahns). „Volk“ in Herders Sinne stand laut Maurer für die Rechtfertigung der eigenen Identitätsbildung, „nicht aber für eine Erhebung des eigenen Volkes über andere“.[46] Maurer betont, dass Herder Nationalstolz „ungereimt, lächerlich und schädlich“ nannte,[47] und weist auf Herders von Hamann übernommene Idee der „Poesie als ‚Muttersprache des menschlichen Geschlechts‘“[48] als Universalauffassung der Zusammengehörigkeit aller Menschen hin. Dieser kosmopolitische Ansatz findet sich nach Abbau des „Franzosenhasses“ gleichermaßen bei den Follenius-Brüdern.

Der „romantische Nationalismus“, in dem sich die unterschiedlichsten und zum Teil auch widersprüchlichen Einflüsse von Aufklärung, Sturm und Drang, Weimarer Klassik, idealistischer und romantischer Philosophie sowie Nationalliteratur in einer explosiven Aufbruchsstimmung politisch konzentrierten, besaß nach Ries gerade in seinen Anfängen ein Entwicklungspotential, das ihn „anschlussfähig machte für den liberalen Nationalismus“.[49] Ries betrachtet den „romantischen Nationalismus“ als Teil des Liberalnationalismus, der letzteren vorbereitete und ihm sogar zum Durchbruch verhalf.[50]

[...]


[1] Die Begriffe „Deutschland“ und „Deutsche“, hier für die Zeit vor 1871 verwendet, betreffen den in zahlreiche Einzelstaaten zersplitterten „Kulturraum“ und seine Bewohner.

[2] Vgl. Klaus Ries: Die Politisierung der Studentenbewegung um 1800 – und deren Grenzen: Jena und Gießen im Vergleich, Jena 2008, S. 4.

[3] Die beiden älteren Brüder „germanisierten“ ihren Familiennamen später von Follenius auf: Follen. Anm. d. Verf.

[4] Durch eine Bekanntmachung des Reichsministers des Innern vom 5. Juli 1927 wurde die Schreibweise Waage (anstelle von Wage) zur besseren Unterscheidung vom Wagen in die amtliche Rechtschreibung aufgenommen. http://faql.de/rechtschreibung.html. (04.08.16).

[5] Die Idee zur „Bildung eines verjüngten, freien und edlen Deutschlands in Amerika“ hatten die älteren Follen-Brüder bereits in den 1820er Jahren entwickelt, Paul F. griff sie dann in den 30er Jahren wieder auf. Vgl. Kilian Spiethoff: Zuflucht Amerika. Auswanderung, Auswanderungsgesellschaften und die Idee einer deutschen Staatsgründung in der neuen Welt. (1816-1834). In: Reisende Sommer-Republik und Stadtarchiv Gießen (Hg.): Aufbruch in die Utopie – Auf den Spuren einer deutschen Republik in den USA. Bremen 2013, S. 50.

[6] Zur besseren Lesbarkeit werde ich das Romantische nunmehr ohne Anführung schreiben. Anm. d. Verf.

[7] Vgl. Rüdiger Safranski: Romantik. Eine deutsche Affäre, 6. Aufl., Frankfurt am Main 2009. S. 12.

[8] Wegen seines überaus großen Einflusses auf die revolutionären Kräfte Deutschlands der o.g. Zeit im Allgemeinen und Paul Follenius und seine Mitstreiter im Besonderen gehe ich etwas detaillierter auf die Philosophie und Pädagogik Schillers ein. Anm. der Verf.

„Der Philologe und Archäologe Friedrich Gottlieb Welcker, einer der wesentlichen Förderer der Gießender Burschenschaft, schätzte Schiller über alles. Er betrachtete es als eine seiner ‚Hauptaufgaben…, in seinen Schüler deutsch-vaterländische Gesinnung gegen die französische Fremdherrschaft‘ wachzurufen, was ihm nachhaltig gelang: Sehr häufig erscheinen Schillers Verse in studentischen Stammbüchern, das „Jägerlied“ aus Wilhelm Tell war überaus beliebt.“ In: Harald Lönnecker: Deutsche Burschenschaft und Friedrich Schiller. http://www.burschenschaft.de/fileadmin/user_upload/_imported/fileadmin/user_upload/Bilder/Schiller/schiller.pdf. (04.01.17).

[9] Dem „Verwildern“ des Menschen konnte, wie ich später zeigen werde, nur mit der entsprechenden „Erziehung“ entgegengewirkt werden. Anm. d. Verf.

[10] Vgl. Christian Rittelmeyer: Über die ästhetische Erziehung des Menschen. Eine Einführung in Friedrich Schillers pädagogische Anthropologie, Weinheim und München 2005, S. 17.

[11] Ebd., S. 13.

[12] Vgl. Safranski: Schiller oder Die Erfindung des deutschen Idealismus, München/Wien 2004, S. 354

[13] Ebd.

[14] Wenn ich an dieser sowie späterer Stelle vom „Westen“ spreche, ist die transatlantische „Wertegemeinschaft“ (in Bezug auf das Erbe der amerikanischen und der Französischen Revolution) von Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika gemeint. Anm. d. Verf.

[15] (Otto Brunner)

[16] (Otto Gerhard Oexle)

[17] (Eric Hobsbawm)

[18] Manfred Engel/Uli Wunderlich: Romantische Anthropologie. http://www.uni-saarland.de/fak4/fr41/Engel/Projekt/definiti.htm. (06.12.2016).

[19] Ebd.

[20] Engel/Wunderlich: Romantische Anthropologie. http://www.uni-saarland.de/fak4/fr41/Engel/Projekt/definiti.htm. (06.12.2016).

[21] Ganz im Sinne dessen befasste sich Schiller in seiner Doktorarbeit (1780) mit dem „Versuch über den Zusammenhang der thierischen [sic] Natur des Menschen mit seiner geistigen“, während Goethes „Leiden des jungen Werther“ (1774) als „Schlüsselroman“ des „Sturm und Drang“ ein europäischer Bestseller wurde, den selbst Napoleon mehrmals gelesen haben soll. http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/21825 (03.12.16).

[22] Thomas Beyer: Die romantische Bewegung in der Philosophie. http://www.kuwob.de/Die-romantische-Bewegung.100.0.html. (02.08.16).

[23] Helmut Schanze: Romantik als ‚unpolitische‘ Kategorie. In: Klaus Ries (Hg.): Romantik und Revolution. Zum politischen Reformpotential einer unpolitischen Bewegung, Heidelberg 2012, S. 38.

[24] (Koselleck)

[25] „Wir sehen, dass der Prozess wachsender menschlicher Freiheit den gleichen dialektischen Charakter besitzt, den wir beim Prozess des individuellen Wachstums beobachten konnten. Auf der einen Seite handelt es sich um einen Prozess der zunehmenden Stärke und Integration, der Musterung der Natur und der zunehmenden Beherrschung der menschlichen Vernunft, der wachsenden Solidarität mit anderen Menschen. Zum anderen aber bedeutet diese wachsende Individuation auch zunehmende Isolierung, Unsicherheit und, hierdurch bedingt, zunehmenden Zweifel an der eigenen Rolle im Universum, am Sinn des eigenen Lebens und, durch das alles bedingt, ein wachsendes Gefühl der eigenen Ohnmacht und Bedeutungslosigkeit als Individuum.“ In: Erich Fromm: Die Furcht vor der Freiheit, Zürich 1945, S. 33.

[26] Thomas Beyer: Die romantische Bewegung in der Philosophie, S. 1.

[27] Novalis (Friedrich von Hardenberg): Die Christenheit oder Europa. Ein Fragment. http://gutenberg.spiegel.de/buch/fragmente-6618/26. (11.11.16).

[28] Klaus Ries: Romantik und Revolution, S. 20.

[29] Paul Follenius beispielweise hielt immer an der Umsetzung realpolitischer Konzepte fest, für die er sich zeitlebens einsetzte, während sein ursprünglich in politischer Hinsicht noch extremerer Bruder Karl Follen sich zunehmend der Religion zuwandte und in den USA zum unitarischen Prediger wurde. Vgl.: Münch: Gesammelte Schriften, S. 81.

[30] Helmut Schanze: Romantik als ‚unpolitische‘ Kategorie. In: Ries (Hg.): Romantik und Revolution, S. 38.

[31] Vgl.: Safranski: Romantik. Eine deutsche Affäre, S. 12.

[32] Frischmann, Bärbel: Friedrich Schlegel und die Revolution. In: Ries (Hg.): Romantik und Revolution, S. 141.

[33] Er hatte zwei Brüder und zwei Schwestern. Anm. d. Verf.

[34] Münch, Friedrich: Gesammelte Schriften, St. Louis 1902, S. 92

[35] Ebd.

[36] Münch: Gesammelte Schriften, St. Louis 1902, S. 93

[37] Ebd., S. 94.

[38] Ebd.

[39] Herman Haupt: Karl Follen und die Gießener Schwarzen. Beiträge zur Geschichte der politischen Geheimbünde und der Verfassungs-Entwicklung der alten Burschenschaft in den Jahren 1815-1819, Gießen 1907, S. 8.

[40] Interne Konflikte führten zur Spaltung und Auflösung der Gruppierung. Anm. d. Verf.

[41] Haupt: Karl Follen und die Gießener Schwarzen, S. 9.

[42] Ebd., S. 10.

[43] Safranski: Romantik, S. 185.

[44] Paul war der einzige der Brüder Follenius, der tatsächlich an Kampfeinsätzen teilnahm. Anm. d. Verf.

[45] Kilian Spiethoff: Zuflucht Amerika. Auswanderung, Auswanderungsgesellschaften und die Idee einer deutschen Staatsgründung in der neuen Welt (1816-1834). In: Aufbruch in die Utopie, S. 40.

[46] Michael Maurer: Herders Bedeutung für das deutsche Romantik-Syndrom. In: Ries (Hg.): Romantik und Revolution, S. 65.

[47] Ebd., S. 62

[48] Ebd.

[49] Klaus Ries: „Romantischer Nationalismus“. In: Ries (Hg.): Romantik und Revolution, S. 233.

[50] Ebd., S. 233.

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Details

Titel
Paul Follenius. Deutscher Freiheitskämpfer und 'romantischer' Idealist des frühen 19. Jahrhunderts
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Geschichte der Europäischen Moderne
Note
2,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
58
Katalognummer
V355002
ISBN (eBook)
9783668410442
ISBN (Buch)
9783668410459
Dateigröße
877 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Paul Follenius, Gießener Auswanderungsgesellschaft, Die Wage, Die Gießener Schwarzen, Deutsche Auswanderung nach Missouri, Politische Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert
Arbeit zitieren
Andrea Steinebach (Autor), 2017, Paul Follenius. Deutscher Freiheitskämpfer und 'romantischer' Idealist des frühen 19. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355002

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