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Fernsehen und Internet. Konvergenz oder Konkurrenz?

Das Rezeptionsverhalten von Jugendlichen im Alter von 11 – 17 Jahren bei Fernsehen und Internet

Title: Fernsehen und Internet. Konvergenz oder Konkurrenz?

Research Paper (postgraduate) , 2014 , 26 Pages , Grade: 1

Autor:in: Jan Gerdes (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Medien sind ein wichtiger Bestandteil im Alltag von Jugendlichen. Sie wachsen mit ihnen auf und schreiben den verschiedenen Medien verschiedene Bedeutungen zu. Gerade für die Bildung der eigenen Identität, mit der Jugendliche sich konfrontiert sehen, haben mediale Angebote jeder Form eine Schlüsselfunktion. Eben diese sollen im weiteren Verlauf dieser Arbeit genauer untersucht werden.

Unter dem Rahmenthema des Seminars „Fernsehen und Internet – Konkurrenz oder Konvergenz?“ wurden anhand von Leitfadeninterviews zwölf Jugendliche befragt. Im Seminar wurden sämtliche Altersgruppen, von Kind an bis ins hohe Erwachsenenalter, 80+, von verschiedenen Forschergruppen abgedeckt. Die Zielgruppe der Arbeit beschränkt sich dabei auf das Alter zwischen elf und 17 Jahren.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bisheriger Forschungsstand über die Altersgruppe

2.1. Medienausstattung von Jugendlichen

2.2. Fernsehverhalten von Jugendlichen

2.3. Internetnutzug von Jugendlichen

3. Theorie

4. Theorie

4.1 Auswahl der Personen

4.2 Erhebungsinstrument

4.3 Auswertungsvorgehensweisen

5. Ergebnisse der fallübergreifenden Analyse

5.1.Bildung beeinflusst Fernsehverhalten

5.2.Programmfernsehen vs. Onlinefernsehen

5.3.Fernsehen als Nebenbeimedium

6. Diskussion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht das Rezeptionsverhalten von Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren in Bezug auf Fernsehen und Internet. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Vordergrund, inwieweit das Internet das klassische Fernsehverhalten verdrängt oder ergänzt und ob ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem individuellen Bildungsniveau und den Medienpräferenzen besteht.

  • Identitätsbildungsprozesse und die Rolle medialer Vorbilder
  • Medienausstattung und technologische Nutzungsgewohnheiten von Digital Natives
  • Vergleich zwischen klassischem Programmfernsehen und Internet- bzw. Online-Angeboten
  • Das Phänomen der Multi-Screen-Nutzung (Second Screen) im Alltag
  • Einfluss des Bildungshintergrunds auf das Mediennutzungsverhalten

Auszug aus dem Buch

2. Bisheriger Forschungsstand über die Altersgruppe

Medien sind wie bereits im Einleitungsgedanken erwähnt ein wichtiger Bestandteil im Alltag von Jugendlichen. Sie wachsen mit ihnen auf und schreiben den verschiedenen Medien verschiedene Bedeutungen zu. Gerade für die Bildung der eigenen Identität, mit der Jugendliche sich konfrontiert sehen, haben mediale Angebote jeder Form eine Schlüsselfunktion.

Ein wichtiger Punkt ist das Thema der Vorbilder und Idole. Mediale Bezugspersonen spielen eine große Rolle im genannten Identitätsbildungsprozess. Dabei lässt sich feststellen, dass die Bedeutung von medialen Vorbildern mit dem Alter abnimmt. Geben 45,5% der 13-Jährigen an, eine Medienperson als Vorbild zu haben, sind es bei den 16-Jährigen nur noch 28,5% (vgl. Wegener 2008: 93). Grund dafür kann sein, dass sich mit zunehmendem Alter bereits zu großen Teilen feste Verhaltens- und Identitätsmuster herausgebildet haben, sodass die Notwendigkeit einer Identifikationsperson mit dem Älterwerden zurückgeht.

Stellen „Stars“ ein Vorbild für eine(n) Jugendlichen ein Vorbild dar, hat dies häufig mit dem Beruf der berühmten Persönlichkeit zu tun. Zwar geht Wegener (vgl. 2008: 100) nicht davon aus, dass viele Jugendliche denselben Beruf anstreben wie ihr Vorbild, beispielsweise Schauspieler oder Musiker, jedoch gehen mit diesen Berufen gewisse Charaktereigenschaften einher. Diese wären zum Einen der Ruhm, der überhaupt vorausgesetzt ist, um als Vorbild dazustehen. Außerdem sind andere Eigenschaften, die Jugendliche an ihren Idolen faszinieren nicht nur der bloße Ruhm, sondern auch die Prestige, die als erstrebenswert gesehen werden kann. Nicht nur das Bekannt-, sondern auch das Beliebtsein ist somit ein Ziel, das viele Jugendliche erreichen wollen. Unter anderem aus diesem Aspekt orientieren sich Jugendliche an medialen Persönlichkeiten. Aber auch objektivere Merkmale wie materieller Reichtum oder Attraktivität sind Eigenschaften, die mediale Bezugspersonen innehaben. Gerade der finanzielle Aspekt kann Jugendliche zu einer starken Orientierung an Leistung und Erfolg bringen und sie damit in ihrer Persönlichkeit beeinflussen. Dies geschieht häufig, wenn das jeweilige Vorbild eine Person aus dem Leistungssport ist (vgl. Wegener 2008: 100). Was bei Jungen weniger, bei Mädchen dafür mehr eine Rolle spielt, sind die körperlichen Merkmale. Mädchen geben häufiger an, sich an dem Aussehen ihrer medialen Vorbilder zu orientieren (vgl. Wegener 2008: 101).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung des Jugendalters für die Identitätsbildung und führt in die Thematik der Mediennutzung als Teil des Erwachsenwerdens ein.

2. Bisheriger Forschungsstand über die Altersgruppe: Beleuchtet die Medienausstattung von Jugendlichen, deren Fernsehgewohnheiten und die zunehmende Bedeutung des Internets für diese Generation.

3. Theorie: Führt in die Habitus- und Feldtheorie von Pierre Bourdieu ein, um das Medienverhalten soziologisch zu fundieren.

4. Theorie: Erläutert die methodische Vorgehensweise der qualitativen Forschung, einschließlich der Stichprobenauswahl, der Interviewführung und der Auswertungstechniken.

5. Ergebnisse der fallübergreifenden Analyse: Präsentiert die Ergebnisse der Interviews im Hinblick auf Bildungseinflüsse, das Verhältnis zwischen Programm- und Online-Fernsehen sowie die Nutzung des Fernsehens als Nebenbeimedium.

6. Diskussion: Hinterfragt die Riepl’sche Hypothese der Medienverdrängung kritisch und reflektiert die Stärken sowie Schwächen der eigenen Forschungsarbeit.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Mediennutzung, Fernsehen, Internet, Identitätsbildung, Digital Natives, Bourdieu, Habitus, Qualitatives Interview, Multi-Screen, Second Screen, JIM-Studie, Medienrezeption, Medienausstattung, Bildungshintergrund

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren, insbesondere im Hinblick auf Fernsehen und Internet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf Identitätsbildung durch Medien, technische Ausstattung der Zielgruppe, Unterschiede in der Fernsehnutzung sowie die zunehmende Rolle des Internets.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Es soll erforscht werden, ob eine Konvergenz oder Konkurrenz zwischen klassischem Fernsehen und Internet besteht und ob Bildung einen Einfluss auf dieses Verhalten ausübt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorinnen und Autoren nutzten die qualitative Sozialforschung, insbesondere problemzentrierte Interviews, um subjektive Sinnkonstruktionen der Jugendlichen zu verstehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung mittels Bourdieus Habitus-Theorie sowie die Analyse von Experteninterviews hinsichtlich Fernseh- und Internetkonsum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Digital Natives, Second-Screen-Nutzung, Habitus-Theorie, Medienrezeption und das Spannungsfeld zwischen traditionellen und digitalen Medien.

Wie beeinflusst das Bildungsniveau laut der Studie das Fernsehverhalten?

Die Studie deutet an, dass Gymnasiasten aufgrund von Lernstress weniger Zeit für das Fernsehen aufwenden, kann aber aufgrund der kleinen Stichprobe kein definitives Ergebnis ableiten.

Warum wird Fernsehen oft als "Nebenbeimedium" genutzt?

Jugendliche nutzen parallel zum Fernsehen häufig ihr Smartphone oder den Laptop, um zu chatten oder soziale Medien zu besuchen, besonders während der Werbepausen.

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Details

Title
Fernsehen und Internet. Konvergenz oder Konkurrenz?
Subtitle
Das Rezeptionsverhalten von Jugendlichen im Alter von 11 – 17 Jahren bei Fernsehen und Internet
College
University of Salzburg  (Gesellschaftliches Institut Salzburg)
Course
Qualitative Untersuchung
Grade
1
Author
Jan Gerdes (Author)
Publication Year
2014
Pages
26
Catalog Number
V355454
ISBN (eBook)
9783668413467
ISBN (Book)
9783668413474
Language
German
Tags
Untersuchung TV Internet Rezeption Fernsehen Web WWW Nutzungsverhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Gerdes (Author), 2014, Fernsehen und Internet. Konvergenz oder Konkurrenz?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355454
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