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Identität. Ich-Konstruktionen in wahrgenommenen Realitäten

Titre: Identität. Ich-Konstruktionen in wahrgenommenen Realitäten

Thèse de Master , 2016 , 98 Pages , Note: 2,0

Autor:in: M.A. Christian Blum (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit wird Identität, als Ergebnis, aus Unterscheidungsprozessen resultierender, subjektiver Realität und Anpassung an soziale Konstrukte, dargestellt. Besondere Berücksichtigung finden dabei epistimologische Standpunkte des Radikalen und des Sozialen Konstruktivismus sowie medizinische und neurologische Grundlagen. Darüberhinaus werden systemtheoretische, linguistische und soziologische Ansätze und deren Einflüsse auf die Konstruktion subjektiver Realität herangezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zentrale Fragestellung

1.2 Methodische Vorgehensweise

2 Realität(en)

2.1 Objektive Realität

2.2 Subjektive Realität

2.3 Einflussfaktoren auf subjektive Realität

2.3.1 Sprache

2.3.2 Gesellschaft

2.3.3 Sozialisation

2.4 Zwischenfazit

3 Konstruktionen

3.1 Medizinische und neurologische Prozesse

3.2 Konstruktivismus

3.2.1 Radikaler Konstruktivismus

3.2.2 Sozialer Konstruktivismus

3.3 Das biologische System: Mensch

4 Identitäten

4.1 Entstehende und zerfallende Identitäten

4.2 Identitäten durch wahrgenommene Realitäten

4.2.1 „Cäsarenwahn“

4.2.2 Soziale Rollen

4.2.3 Behinderung

5 Schlussfolgerungen

6 Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Annahme, dass Identität einen dynamischen Charakter aufweist, der durch umgebende Bedingungen beeinflusst wird, und analysiert, wie Menschen durch zirkuläre Wahrnehmungsprozesse ihre subjektive Realität und Identität konstruieren.

  • Die theoretische Einordnung von Realitätskonstruktionen im Konstruktivismus.
  • Einflussfaktoren auf die subjektive Wahrnehmung, insbesondere Sprache und Sozialisation.
  • Die neurologischen und medizinischen Grundlagen der Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn.
  • Die Entstehung und der Zerfall von Identitäten in funktional differenzierten Gesellschaftssystemen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Medizinische und neurologische Prozesse

Organismen, gleich ob Einzeller oder mehrzellige Lebewesen, wie der Mensch, werden aus medizinischer Sicht als offene Systeme, welche mit den umgebenen Bedingungen interagieren, beispielsweise durch Nahrungsaufnahme sowie Ausscheidung von Endprodukten, bezeichnet. Diese Systeme regulieren und erhalten das innere Milieu somit aufrecht, was einer integrativen Vernetzung spezialisierter Systeme (Zellen, Organe usw.) bedarf und unter Anderem durch „... humorale Informationsübermittlung (Hormone) und elektrische Signalübertragung im Nervensystem ...“ erfolgt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Zentralnervensystem zu. Zum Einen werden äußere Reize, in Form von direkten Einflüssen, aber auch von indirekten Bedingungen, durch die periphere Sensorik, verarbeitet. Zum Anderen ist es ebenfalls das Zentralnervensystem, welches die Ergebnisse innerer Prozesse als Effekte nach außen richtet.

Die Verarbeitungsprozesse des Zentralnervensystems sind dabei aber nicht ausschließlich darauf ausgerichtet, dem Organismus durch Aufnahme von Nahrung und Abgabe von Endprodukten das überleben zu sichern. Vielmehr sind diese drauf ausgerichtet, dass Verhalten, wie Sorge um den Nachwuchs, Integration und Interaktion in sozialen Systemen, aber auch der Ausdruck, die Verarbeitung und vor allem das Entstehen von Gefühlen und Selbstwahrnehmung, zu steuern. Die Steuerung, kooperierender funktional Differenzierter biologischer Systeme, wird im Organismus mittels negativer Rückkopplung, also Regelung, bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Identitätsbeständigkeit ein und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2 Realität(en): Das Kapitel erarbeitet den Begriff der Realität, differenziert zwischen objektiven und subjektiven Formen und untersucht Faktoren wie Sprache und Gesellschaft.

3 Konstruktionen: Hier werden die physiologischen Grundlagen der Reizverarbeitung sowie die Theorien des Radikalen und Sozialen Konstruktivismus ausführlich analysiert.

4 Identitäten: Dieser Teil befasst sich mit der Entstehung von Identitäten, insbesondere durch wahrgenommene Realitäten und soziale Rollen.

5 Schlussfolgerungen: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Identität eine dynamische Konstruktion auf Basis neuronaler Prozesse und gesellschaftlicher Einflüsse ist.

6 Zusammenfassung: Eine kurze Übersicht über die zentralen Erkenntnisse hinsichtlich der Interaktion von individueller Wahrnehmung und gesellschaftlichen Konstrukten.

Schlüsselwörter

Identität, Ich-Konstruktion, Konstruktivismus, Subjektive Realität, Sozialisation, Wahrnehmung, Zentralnervensystem, Systemtheorie, Sprache, Autopoiesis, Soziale Rollen, Viabilität, Kognitive Entwicklung, Interaktion, Neurologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Konstruktion von Identität unter dem Einfluss von wahrgenommenen Realitäten und beleuchtet, wie individuelle Prozesse und soziale Bedingungen dabei zusammenspielen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernbereichen zählen die erkenntnistheoretischen Ansätze des Konstruktivismus, die Bedeutung von Sprache als Hintergrundsystem sowie die neurobiologischen Grundlagen menschlicher Reizverarbeitung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ergründen, ob Identität ein dynamischer Prozess ist, wie sie entsteht und welche externen sowie internen Faktoren diesen Prozess maßgeblich beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Abhandlung, die Erkenntnisse aus den Geistes- und Sozialwissenschaften (Konstruktivismus, Systemtheorie) mit medizinisch-neurologischen Forschungsergebnissen verknüpft.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Realitätsformen, die Untersuchung der Konstruktionsprozesse im menschlichen Organismus und die Identitätsbildung durch gesellschaftliche und soziale Strukturen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Identität, Konstruktivismus, Autopoiesis, Viabilität, Sozialisation, Selbstkonstruktion und das biologische System Mensch.

Wie definiert der Autor das Verhältnis von Realität und Wahrnehmung?

Der Autor argumentiert, dass Realität nicht objektiv gegeben ist, sondern vom Individuum als Ergebnis zirkulärer, neurobiologischer und sozialer Unterscheidungsprozesse konstruiert wird.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur "Behinderung"?

Der Begriff "Behinderung" wird als Ergebnis einer subjektiven Konstruktion bewertet, bei der die Interaktion in bestimmten Punkten gehemmt ist, statt eine Eigenschaft der Person selbst zu sein.

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Résumé des informations

Titre
Identität. Ich-Konstruktionen in wahrgenommenen Realitäten
Université
University of Erfurt
Note
2,0
Auteur
M.A. Christian Blum (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
98
N° de catalogue
V355700
ISBN (ebook)
9783668411968
ISBN (Livre)
9783668411975
Langue
allemand
mots-clé
Kontruktivismus Identität Realität Systemtheorie Sprache Sozialisation Gesellschaft Medizinische Prozesse Radikaler Konstruktivismus Sozialer Kontruktivismus biologisches System Mensch Cäsarenwahn Rollen Soziale Rollen Behinderung Moral Zweifel Hintergrundsystem Denken Anpassung Soziologie Linguistik Welt Orientierung Bewusstseinsinhalte inneres Milieu strukturelle Anpassung Identifikation Erfahrung Erfahrungskonditionierung Erfahrungswerte Viabilität Wissenschaft Statistik Armutsbericht Unterscheidungsoperationen Wahrnehmung nichttriviale Maschine Zirkulär
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.A. Christian Blum (Auteur), 2016, Identität. Ich-Konstruktionen in wahrgenommenen Realitäten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355700
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