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Bausparkassen auf dem deutschen Markt. Überblick über Geschichte, Marketing und Zukunftsaussichten

Título: Bausparkassen auf dem deutschen Markt. Überblick über Geschichte, Marketing und Zukunftsaussichten

Trabajo de Seminario , 2012 , 18 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Catrin Thomas (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Diese Seminararbeit soll einen Überblick über die Geschäftstüchtigkeit der Bausparkassen vermitteln, aufzeigen, wie sie auf dem deutschen Markt agieren und helfen, die Zukunftsaussichten auf dem Bausparmarkt einschätzen zu können.

Die eigenen vier Wände sind ein Traum vieler Deutscher. Das eigene Haus oder die eigene Eigentumswohnung werden oft mit einer sicheren Zukunft in Verbindung gebracht, da Immobilien einen Schutz vor Inflation sowie eine stabile Säule der Altersvorsorge bilden. Vor allem in der heutigen Zeit, in denen viele Menschen durch die Finanzkrise das Vertrauen in Banken verloren haben, wird in der eigenen Immobilie eine sichere Geldanlage gesehen. Umfragen ergaben, dass über 81% der Befragten den Wunsch haben, einmal eine eigene Immobilie zu besitzen. Als Folge der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2008 befinden sich die Zinsen für Baudarlehen im Moment auf einem historischen Tief.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Bausparen

2.1 Die Geschichte des Bausparens

2.2 Der Grundgedanke des Bausparens

2.3 Der Bausparvertrag und das Bauspardarlehen

2.4 Vor- und Nachteile des Bausparens

3 Die Bausparkassen

3.1 Historische Entwicklung der Bausparkassen

3.2 Gesetzliche Grundlagen

3.3 Die Anbieter

3.3.1 Der Markt der Bausparkassen

3.3.2 Die Marktanteile

4 Das Verhalten der Bausparkassen auf dem Markt

4.1 Die Vertriebspolitik der Bausparkassen

4.1.1 Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen

4.1.2 Der Online-Vertrieb

4.1.3 Die Mitarbeiter im Außendienst

4.1.4 Cross-Selling am Beispiel der BKM Bausparkasse Mainz

4.1.5 Der Vertrieb im Ausland

4.2 Die Produkte der Bausparkassen

4.2.1 Die unterschiedlichen Bauspartarife

4.2.2 Das außerkollektive Geschäft der Bausparkassen

4.3 Konkurrenzprodukte zum Bausparvertrag

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Geschäftstätigkeit deutscher Bausparkassen unter Berücksichtigung ihres historischen Hintergrunds sowie der aktuellen Marktsituation. Ziel ist es, die Vertriebsstrategien und Produktangebote der Institute im Kontext des deutschen Marktes zu beleuchten und deren Zukunftsfähigkeit vor dem Hintergrund sich wandelnder Kundenbedürfnisse und ökonomischer Rahmenbedingungen einzuschätzen.

  • Historische Evolution und gesellschaftliche Relevanz des Bausparens
  • Strukturelle Grundlagen und regulatorischer Rahmen der Bausparkassen
  • Vertriebsstrategien, einschließlich Online-Vertrieb und Cross-Selling-Ansätzen
  • Produktvielfalt und marktübergreifende Differenzierungsmöglichkeiten
  • Wettbewerbsanalyse im Kontext alternativer Finanzierungsformen

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Geschichte des Bausparens

Die erste Form des Bausparens entstand bereits etwa 200 Jahre vor Christus in China in der Zeit der Han-Dynastie. Experten gehen davon aus, dass es schon damals Spargemeinschaften gab, die auf gemeinnütziger Basis funktionierten. In Europa beginnt die Geschichte des Bausparens mit der Gründung von Kettley`s Building Society im Jahre 1775 in Birmingham. Durch die große Wohnungsnot in dieser Zeit sollte der Bau von Häusern gefördert werden, indem den Menschen einen Anreiz gab, Geld für ein Eigenheim anzusparen. Die Mitglieder der Kettley`s Building Society sammelten in einem Kapitalfonds Geld durch Sparleistungen an, aus dem sie wiederum ein Darlehen für den Bau von Häusern in Anspruch nehmen konnten. Es dauerte bis 1831, bis die erste Bausparkasse in den USA gegründet wurde.

In Deutschland gewann das Prinzip des Bausparens erst in den Jahren 1924 und 1929 an Bedeutung. Nach dem ersten Weltkrieg entstand ein hoher Kapitalbedarf für den Wiederaufbau, der für den Einzelnen nur schwer tragbar war. Aus diesem Grund bildete man Wohnungsbaugenossenschaften, die ähnlich wie Bausparkassen funktionierten. Bis in die 30er Jahre entschied ein Los, wann ein Bausparvertrag zuteilungsreif wurde. Dieses Prinzip wurde dann durch ein spezielles Bewertungs-system abgelöst, in dem der Sparer durch sein eigenes Sparverhalten den Zeitpunkt beeinflussen konnte, zu welchem er sein angespartes Kapital sowie das Bauspardarlehen ausbezahlt bekommt. Auch nach dem zweiten Weltkrieg trug das Bausparen wesentlich zum Aufbau des Wohneigentumssektors bei. Auf Grund der Einkommens- und Konjunkturentwicklung ging die Nachfrage am Wohnungsmarkt Anfang der 1980er Jahre zurück, jedoch verzeichnete der Wohnungsbau schon Mitte der 1980er Jahre wieder Zuwachsraten. Im Jahr 1990 wurde dann das Bausparen erfolgreich in den neuen Bundesländern eingeführt. Dies führte zu einer verstärkten Nachfrage nach Wohnraum, die voraussichtlich auch in den nächsten Jahren anhalten wird, da heutzutage immer mehr Singles und auch junge Leute eigene Haushalte gründen. (Vgl. Europäische Bausparkassenvereinigung 2010, S.4)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Wohneigentum in Deutschland und die Relevanz des Bausparens als Finanzierungsbaustein in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit.

2 Das Bausparen: Dieses Kapitel erläutert die historischen Ursprünge des Bausparens, den grundlegenden Solidaritätsgedanken sowie die technische Abwicklung in Spar- und Tilgungsphasen.

3 Die Bausparkassen: Hier werden die historische Entwicklung, die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Marktstruktur der privaten und Landesbausparkassen in Deutschland dargelegt.

4 Das Verhalten der Bausparkassen auf dem Markt: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Vertriebsstrategien, Produktgruppen sowie die Konkurrenzsituation zu anderen Finanzierungsmodellen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Rolle der Bausparkassen zusammen und bewertet die Notwendigkeit zur stetigen Anpassung von Produktangeboten und Vertriebswegen im Wettbewerb.

Schlüsselwörter

Bausparen, Bausparkassen, Eigenheimfinanzierung, Immobilienmarkt, Zinsentwicklung, Sparphase, Tilgungsphase, Vertriebsstrategien, Cross-Selling, Bauspartarife, Bauspardarlehen, Wohneigentum, Finanzdienstleistungen, Kundengewinnung, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit dem Geschäftsmodell und dem Marktauftritt von Bausparkassen in Deutschland sowie deren Rolle im aktuellen Finanzmarktumfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Historie des Bausparens, den regulatorischen Grundlagen, dem Vertrieb, dem Produktportfolio und der Positionierung gegenüber Konkurrenzprodukten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein Überblick über die Geschäftstätigkeit der Bausparkassen und eine Einschätzung, wie diese durch veränderte Marktbedingungen künftig Kunden binden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse von Branchenberichten, Statistiken und Veröffentlichungen von Bausparkassenverbänden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Bausparprinzips, die Einordnung der verschiedenen Bausparkassentypen sowie eine detaillierte Analyse der Vertriebs- und Produktstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Bausparen, Finanzierung, Zinsentwicklung, Vertrieb, Bauspartarife und Wettbewerbsfähigkeit.

Wie unterscheidet sich das Geschäftsmodell der Bausparkassen von herkömmlichen Bankkrediten?

Das Modell basiert auf einem kollektiven Ansparprozess, der den Sparern bei Erreichen der Zuteilungsreife einen Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen unabhängig vom aktuellen Kapitalmarktzins sichert.

Welche Rolle spielt der Online-Vertrieb für Bausparkassen?

Der Online-Vertrieb gewinnt an Bedeutung, da er Kunden Informationen außerhalb von Filialöffnungszeiten bietet und durch den Wegfall persönlicher Beratung Kostenvorteile bei den Gebühren ermöglichen kann.

Warum wird Cross-Selling von Bausparkassen aktiv genutzt?

Cross-Selling dient dazu, Kunden durch ein breiteres Produktangebot – etwa durch zusätzliche Versicherungen oder Anlageformen – enger an das Unternehmen zu binden und die Vertriebschancen zu erhöhen.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Bausparkassen auf dem deutschen Markt. Überblick über Geschichte, Marketing und Zukunftsaussichten
Universidad
Nürtingen University
Calificación
1,3
Autor
Catrin Thomas (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
18
No. de catálogo
V355964
ISBN (Ebook)
9783668418202
ISBN (Libro)
9783668418219
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bausparkasse Bausparen Bauspardarlehen Vertriebspolitik der Bausparkassen Bauspartarif Produkte der Bausparkassen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Catrin Thomas (Autor), 2012, Bausparkassen auf dem deutschen Markt. Überblick über Geschichte, Marketing und Zukunftsaussichten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355964
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