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Preisanalyse im Beschaffungsprozess. Strategien, Methoden, Kalkulationen

Título: Preisanalyse im Beschaffungsprozess. Strategien, Methoden, Kalkulationen

Redacción Científica , 2010 , 10 Páginas

Autor:in: Markus Beckert (Autor)

Economía de las empresas - Aprovisionamiento, producción, logística
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse von Preisen im Beschaffungsprozess.

Der globale Wettbewerb nimmt immer stärker zu und damit auch der Druck auf die Unternehmen, eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur zu etablieren. Hierbei bildet der Einkauf eine wesentliche Säule zur Generierung eines zufriedenstellenden Deckungsbeitrags des jeweiligen Produktes („Im Einkauf liegt der Gewinn“). Die Aufgabe der Einkaufsabteilung geht heute in aller Regel deutlich weiter und kann wie folgt beschrieben werden: Sicherstellung der Teileversorgung zu optimalen Konditionen und vorgegebener Qualität.

Häufig ist der Einkäufer allein mit dieser Problematik konfrontiert und muss die vom Lieferanten geforderten Preise kurzfristig plausibilisieren und zusätzlich jede Möglichkeit suchen und nutzen, um für seine Firma und den Kunden optimale Teilepreise bei gleichzeitig hoher Versorgungssicherheit gewährleisten zu können. Hierzu ist es unbedingt nötig, ein Werkzeug zu etablieren, an dem der Einkäufer seine operative Arbeit orientiert und gegebenenfalls adaptiert. Darauf aufbauend können Beschaffungsstrategien für einzelne Teilespektren abgeleitet werden. Um dies umsetzen zu können, muss die Einkaufsabteilung über verschiedenste Informationen verfügen, die dann analysiert und bewertet werden und aus denen schließlich eine geeignete Beschaffungsstrategie für die untersuchten Teileumfänge abgeleitet werden kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

1.2 Methoden zur Preisuntersuchung

1.3 Durchführung der Preisanalyse

1.4 Kritik an der differenzierten Zuschlagskalkulation

1.5 Ansatz der Zielstück-Kostenanalyse

1.6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Preisanalyse im modernen Beschaffungsprozess als Werkzeug zur Kostenoptimierung und Plausibilisierung von Lieferantenpreisen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch eine fundierte Kostenanalyse reale Einsparpotenziale identifiziert und wettbewerbsfähige Kostenstrukturen in einem globalen Marktumfeld etabliert werden können.

  • Methoden der Preisuntersuchung (Analyse, Beobachtung, Vergleich)
  • Differenzierte Zuschlagskalkulation nach DIN 32992
  • Kritische Analyse von Kalkulationsschemata in der Industrie
  • Zielstück-Kostenanalyse als alternative Methodik
  • Kostentransparenz und Vermeidung von Aufschaukeleffekten

Auszug aus dem Buch

Die differenzierte Zuschlagskalkulation nach DIN 32992

Ein Großteil der deutschen Industrie verwendet eine Zuschlagskalkulation zur Angebotsbewertung bzw. -erstellung. Zur Ermittlung und Bewertung der Bestandteile der Stückkosten kann beispielhaft auf das folgende Kalkulationsschema nach DIN 32992 zurückgegriffen werden. Das dargestellte DIN-Schema für eine differenzierte Zuschlagskalkulation nur noch selten verwendet. Die Gründe dafür werden auf den folgenden Seiten dargestellt. Die differenzierte Zuschlagskalkulation nach DIN 32992 besitzt insgesamt fünf Ebenen. Dies hat zur Folge, dass zum Beispiel bei einer Materialpreiserhöhung der Materialgemeinkostenzuschlagssatz dafür sorgen wird, dass die gesamten Materialkosten proportional steigen werden.

Durch den mehrstufigen Aufbau des Kalkulationsschemas werden anschließend aber auch noch die Entwicklungskostenumlage (nach den Herstellkosten 1) und die Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkostenzuschläge (nach den Herstellkosten 2) mit verrechnet. Aufgrund dieses Effekts kann eine Materialpreiserhöhung von 3% und einer Kalkulation nach diesem Schema unter Umständen aufgrund dieses Multiplikatoreffekts zu einer absoluten Kostenerhöhung von 6% bei dem kalkulierten Produkt führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Notwendigkeit der Preisanalyse im globalen Wettbewerb ein und skizziert die Rolle des Einkaufs bei der Optimierung von Kostenstrukturen.

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung: Hier wird der steigende Druck auf Einkaufsabteilungen erläutert, Preise von Lieferanten zu plausibilisieren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

1.2 Methoden zur Preisuntersuchung: Es werden die drei zentralen Instrumente der Preisuntersuchung – Preisanalyse, Preisbeobachtung und Preisvergleich – in Bezug auf Ziel und Anwendung gegenübergestellt.

1.3 Durchführung der Preisanalyse: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der Preisanalyse auf Vollkostenbasis und die Zerlegung von Angebotspreisen in ihre Bestandteile.

1.4 Kritik an der differenzierten Zuschlagskalkulation: Es werden Schwachstellen der DIN 32992, wie mangelnde Transparenz und unerwünschte Multiplikatoreffekte bei Preissteigerungen, kritisch analysiert.

1.5 Ansatz der Zielstück-Kostenanalyse: Als Lösungsvorschlag wird die Methode der Zielstück-Kostenanalyse vorgestellt, die eine verursachungsgerechtere Kostenzuordnung ermöglicht.

1.6 Fazit und Ausblick: Das Kapitel reflektiert den Nutzen der Preisanalyse für mittelständische Unternehmen und betont die Bedeutung von Know-how für den langfristigen Wettbewerbsvorteil.

Schlüsselwörter

Preisanalyse, Beschaffungsprozess, Kostentransparenz, Zuschlagskalkulation, DIN 32992, Zielstück-Kostenanalyse, Herstellkosten, Lieferantenmanagement, Kostenoptimierung, Stückkosten, Materialgemeinkosten, Fertigungskosten, Wettbewerbsvorteil, Einkaufspolitik, Angebotsbewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Vorgehensweise bei der Analyse von Lieferantenpreisen, um im modernen Einkauf wettbewerbsfähige Kostenstrukturen zu erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Kostenartenrechnung, verschiedene Kalkulationsmethoden nach DIN-Normen sowie alternative Ansätze wie die Zielstück-Kostenanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Identifikation und Reduktion von versteckten Kostentreiber in Angeboten, um eine fundierte Verhandlungsbasis für Einkäufer zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden betriebswirtschaftliche Kalkulationsmodelle analysiert, verglichen und auf ihre Eignung im Beschaffungsumfeld kritisch geprüft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Darstellung und Gegenüberstellung von Kalkulationsschemata, insbesondere die Kritik an der differenzierten Zuschlagskalkulation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Preisanalyse, Kostentransparenz, DIN 32992, Zielstück-Kostenanalyse und Beschaffungsstrategie.

Warum ist die traditionelle Zuschlagskalkulation problematisch?

Sie führt oft zu sogenannten Aufschaukeleffekten, bei denen sich Preissteigerungen in der Materialbasis durch prozentuale Zuschläge überproportional auf den Endpreis auswirken.

Welchen Vorteil bietet die Zielstück-Kostenanalyse gegenüber der DIN-Norm?

Sie ermöglicht eine verursachungsgerechte Kostenzuordnung durch die Trennung in Materialkostenziel und Fertigungskostenziel, was die Transparenz signifikant erhöht.

Eignet sich die Preisanalyse auch für mittelständische Unternehmen?

Ja, sofern das notwendige Know-how vorhanden ist, kann sie auch bei mittleren Serienzahlen signifikante Wettbewerbsvorteile erzielen.

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Detalles

Título
Preisanalyse im Beschaffungsprozess. Strategien, Methoden, Kalkulationen
Autor
Markus Beckert (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
10
No. de catálogo
V356106
ISBN (Ebook)
9783668418547
ISBN (Libro)
9783668418554
Idioma
Alemán
Etiqueta
Preis Preisanalyse Beschaffung Einkauf Beschaffungsstrategie Preisbeobachtung Preisvergleich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Markus Beckert (Autor), 2010, Preisanalyse im Beschaffungsprozess. Strategien, Methoden, Kalkulationen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356106
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