Das Ende des Kalten Krieges ebnete den Weg für die Vereinigung Deutschlands. Als bevölkerungsreichstes Land im Herzen Europas war das wiedervereinigte Deutschland der Skepsis seiner europäischen Partner ausgesetzt. Welche außenpolitische Richtung würde der neue Staat einschlagen? Während die Außenpolitik der Bonner Republik hauptsächlich von Zurückhaltung geprägt war, spielt Deutschland seit der Wiedervereinigung zunehmend eine mitbestimmende Rolle – sowohl in Europa als auch darüber hinaus. Dies beweist Deutschland auch in der Ukraine-Krise.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Deutsche und US-amerikanische Außenpolitik im Vergleich
- Probleme der Legitimation deutscher Außenpolitik am Konzept der Zivilgesellschaft
- Legitimation nach dem Zivilmachtmodell von Maull.
- Interne und externe Legitimation deutscher Außenpolitik
- Einflussfaktoren deutscher Außenpolitik nach der Sekundärliteratur
- Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die deutsche Außenpolitik im Vergleich zur US-amerikanischen Außenpolitik, indem sie den Krieg in der Ukraine als Fallbeispiel nutzt. Dabei werden die Unterschiede in den Motivationen, Zielen, Strategien und Instrumenten der beiden Länder beleuchtet. Darüber hinaus werden die Legitimationsprobleme deutscher Außenpolitik anhand des Zivilmachtmodells von Maull untersucht. Die Arbeit fokussiert sich auf die Identifizierung von Einflussfaktoren, die in der Sekundärliteratur für das Handeln Deutschlands in der Ukraine-Krise genannt werden.
- Vergleich der deutschen und US-amerikanischen Außenpolitik am Beispiel der Ukraine-Krise
- Analyse von Legitimationsproblemen der deutschen Außenpolitik
- Identifizierung von Einflussfaktoren auf die deutsche Außenpolitik
- Bewertung der Rolle Deutschlands in der Ukraine-Krise
- Relevanz des Zivilmachtmodells für die Analyse deutscher Außenpolitik
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Problematik der deutschen Außenpolitik nach der Wiedervereinigung dar und skizziert den Verlauf der Ukraine-Krise. Das erste Kapitel widmet sich dem Vergleich der deutschen und US-amerikanischen Außenpolitik anhand ihrer Motivation, Ziele, Strategien und Instrumente. Das zweite Kapitel untersucht die Legitimationsprobleme der deutschen Außenpolitik im Kontext des Zivilmachtmodells von Maull und analysiert interne und externe Legitimation. Das dritte Kapitel befasst sich mit den Einflussfaktoren, die die deutsche Außenpolitik in der Ukraine-Krise prägen, und bewertet deren Relevanz anhand der Sekundärliteratur.
Schlüsselwörter
Deutsche Außenpolitik, US-amerikanische Außenpolitik, Ukraine-Krise, Zivilmachtmodell, Legitimation, Einflussfaktoren, Sekundärliteratur, Vergleich, Analyse, Konflikt, Russland, Westen.
Häufig gestellte Fragen
Was vergleicht diese Arbeit zur Außenpolitik?
Die Arbeit vergleicht die Außenpolitik Deutschlands und der USA am Fallbeispiel der Ukraine-Krise hinsichtlich Zielen, Strategien und Instrumenten.
Was ist das Zivilmachtmodell von Maull?
Es ist ein Konzept zur Analyse und Legitimation deutscher Außenpolitik, das untersucht, wie Deutschland seine Rolle als friedensorientierte Macht definiert.
Wie hat sich Deutschlands Rolle seit der Wiedervereinigung gewandelt?
Deutschland ist von der reinen Zurückhaltung der Bonner Republik zu einer zunehmend mitbestimmenden Rolle in Europa und der Welt übergegangen.
Welche Legitimationsprobleme werden in der Arbeit diskutiert?
Es geht um die interne (gesellschaftliche) und externe (internationale) Legitimation des deutschen Handelns in internationalen Konflikten.
Welche Rolle spielt Russland in dieser Analyse?
Russland wird als zentraler Gegenspieler im Kontext der Ukraine-Krise betrachtet, der das außenpolitische Handeln des Westens maßgeblich beeinflusst.
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- Fadi Nasser (Author), 2016, Die Außenpolitik Deutschlands und der USA in der Ukraine-Krise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356109