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Praxisbericht Ergotherapie aus dem Fachbereich Arbeitstherapie

Titel: Praxisbericht Ergotherapie aus dem Fachbereich Arbeitstherapie

Projektarbeit , 2016 , 31 Seiten

Autor:in: Stefan Wolff (Autor:in)

Gesundheit - Physiotherapie, Ergotherapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Bericht geht es um den anonymisierten Fall von Frau W. Sie erlitt bei der Geburt einen Sauerstoffmangel (frühkindlicher Hirnschaden), der sich heute durch eine Minderbegabung äußert. Des Weiteren leidet sie an Haltungsschäden der Wirbelsäule und an einer allergischen Nasenschleimhautreaktion. Zahlreiche Allergien gegen verschiedene Pollen sind bei Frau W. diagnostiziert. 2003 ist bei Frau W. eine Psychose aufgetreten, die mit Neuroleptika behandelt wurde.

Aus dem Inhalt:
Beschreibung des Krankheitsbildes;
Daten des Klienten;
Ergotherapeutischer Befund;
Ergotherapeutische Problemstellung;
Ergotherapeutische Zielsetzung;
Planung der Sichtstunde;
Vorschläge für weiteres ergotherapeutisches Vorgehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Beschreibung des Krankheitsbildes

1.1 Krankheitsbild

1.2 Definition frühkindlicher Hirnschaden

1.3 Definition Haltungsschäden der Wirbelsäule

1.3.1 Ursachen

1.3.2 Epidemiologie

1.3.3 Risikofaktoren

1.3.4 Mögliche Symptome auf Ebene der Körperfunktionen (ICF)

1.3.5 Erwartende Auswirkungen der Erkrankung auf Ebene von Aktivitäten

1.3.6 Therapeutische Möglichkeiten

1.4 Definition Psychose

1.4.1 Ursachen

1.4.2 Epidemiologie

1.4.3 Risikofaktoren

1.4.4 Mögliche Symptome auf Ebene der Körperfunktionen (ICF)

1.4.5 Erwartende Auswirkungen der Erkrankung auf Ebene von Aktivitäten

1.4.6 Therapeutische Möglichkeiten

2. Daten des Klienten

3. Ergotherapeutischer Befund

3.1 Ersteindruck

3.2 Äußeres Erscheinungsbild

3.3 Personenbezogene Faktoren

3.4 Volition (Betätigungsmotivation)

3.4.1 Selbstbild

3.4.2 Werte

3.5 Habituation (Betätigungsstruktur)

3.5.1 Gewohnheiten

3.5.2 Rollen

3.6 Performanzvermögen (Betätigungsfertigkeiten)

3.6.1 Motorisch

3.6.2 Prozessbezogen

3.6.3 Interaktionell

3.7 Umwelt

3.8 Evaluation des bisherigen Behandlungsverlaufes

4. Ergotherapeutische Problemstellung

5. Ergotherapeutische Zielsetzung

6. Planung der Sichtstunde

6.1 Zielsetzung für die Sichtstunde

6.2 Auswahl Aktivität / Betätigung und Art der ET-Intervention

6.3 Zeitliche / Inhaltliche Planung / Therapeutisches Verhalten

6.4 Sozialform / Methode / Medium

6.5 Material / Werkzeug / Hilfsmittel

6.6 Arbeitsplatzgestaltung

7. Vorschläge für weiteres ergotherapeutisches Vorgehen

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die ergotherapeutische Behandlung einer Klientin mit frühkindlichem Hirnschaden und Wirbelsäulenschäden zu konzipieren, um ihr Vermeidungsverhalten gegenüber körperlicher Anstrengung abzubauen und rückengerechtes Verhalten zu etablieren.

  • Analyse des Krankheitsbildes und der psychischen Disposition der Klientin.
  • Ergotherapeutische Befunderhebung der Betätigungsbereiche (Volition, Habituation, Performanz).
  • Formulierung ergotherapeutischer Problemstellungen und Zielsetzungen.
  • Detaillierte Planung einer Sichtstunde zur Förderung rückengerechten Hebens und Tragens.
  • Ableitung von Strategien zur Verbesserung der Handlungskompetenz im Arbeitsalltag.

Auszug aus dem Buch

1.2 Definition frühkindlicher Hirnschaden

Unter dem Begriff frühkindlicher Hirnschaden werden unterschiedliche Schädigungen des Gehirns zusammengefasst. Eine frühkindliche Hirnschädigung kann perinatal also während der Geburt, aber auch pränatal vor der Geburt meist ab dem 6. Schwangerschaftsmonat entstehen. 1 Nicht selten ist es der Fall, dass sich eine frühkindliche Hirnschädigung auch postnatal also nach der Geburt aufgrund einer schweren Erkrankung entwickelt. Ein frühkindlicher Hirnschaden ebenfalls vererbt werden. In diesem Fall liegt meist eine chronische Erkrankung wie beispielsweise eine Infektionskrankheit der Mutter vor.2 Allgemein ist festzuhalten, dass ein frühkindlicher Hirnschaden großen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Kindes nimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Beschreibung des Krankheitsbildes: Theoretische Grundlagen und Definitionen zu frühkindlichem Hirnschaden, Haltungsschäden der Wirbelsäule und Psychose unter Berücksichtigung von Ursachen und Symptomen.

2. Daten des Klienten: Erfassung der persönlichen Daten, Diagnosen, Sozialanamnese sowie medizinischer und beruflicher Hintergründe der Klientin.

3. Ergotherapeutischer Befund: Detaillierte Analyse der Klientin hinsichtlich Volition, Habituation, Performanzvermögen sowie ihres sozialen und physischen Umfelds.

4. Ergotherapeutische Problemstellung: Identifikation und Analyse von zwei zentralen Betätigungsproblemen (Vermeidungsverhalten bei neuen Aufgaben und mangelndes rückengerechtes Heben).

5. Ergotherapeutische Zielsetzung: Darstellung der angestrebten Betätigungs- und Funktionsziele für die Klientin in tabellarischer Form.

6. Planung der Sichtstunde: Konkrete methodische Planung, zeitlicher Ablauf und Begründung des therapeutischen Verhaltens für die durchzuführende Sichtstunde.

7. Vorschläge für weiteres ergotherapeutisches Vorgehen: Empfehlungen zur langfristigen Fortführung der Therapie, insbesondere zur Förderung der Eigenständigkeit und Zusammenarbeit mit den Eltern.

Schlüsselwörter

Arbeitstherapie, Ergotherapie, Sichtstunde, frühkindlicher Hirnschaden, Wirbelsäulenschäden, Haltungsschäden, Rückengerechtes Heben, Psychose, Betätigungsproblem, Volition, Habituation, Performanzvermögen, Werkstatt, Vermeidung, Rehabilitation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert den ergotherapeutischen Prozess für eine Klientin in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, mit dem Ziel, ihr Vermeidungsverhalten zu verringern und rückengerechte Arbeitsweisen zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Krankheitsbilder (frühkindlicher Hirnschaden, Wirbelsäulenproblematik, Psychose) und der therapeutischen Intervention zur Verbesserung der Arbeitsergonomie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht in der Steigerung der Arbeitsfähigkeit und Sicherheit der Klientin durch das Erlernen von Techniken zum rückengerechten Heben und Tragen unter Berücksichtigung ihrer psychischen Barrieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine kompetenzbasierte ergotherapeutische Methode, um die Klientin individuell zu fördern und ihr Handlungsspektrum zu erweitern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der umfassenden Befunderhebung, der Problemstellung sowie der detaillierten Planung und Begründung der geplanten Sichtstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Arbeitstherapie, Ergotherapie, Haltungsschäden, Vermeidungsverhalten, Volition und Rehabilitation charakterisiert.

Warum spielt das "Vermeidungsverhalten" eine so große Rolle für die Klientin?

Das Vermeidungsverhalten ist ein zentrales Hindernis, da die Klientin aus Angst vor dem Scheitern und vor Kritik neue Anforderungen ablehnt und dadurch ihre Entwicklungsmöglichkeiten einschränkt.

Wie spielt die familiäre Unterstützung in diese Problematik hinein?

Die sehr umsorgende Mutter nimmt der Klientin im Alltag viele Aufgaben ab, was dazu führt, dass die Klientin zu Hause wenig Eigenverantwortung lernt, was sich wiederum auf ihr Arbeitsverhalten auswirkt.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Praxisbericht Ergotherapie aus dem Fachbereich Arbeitstherapie
Autor
Stefan Wolff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
31
Katalognummer
V356543
ISBN (eBook)
9783668429727
ISBN (Buch)
9783668429734
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Döpfer Schulen Praxisbericht Ergotherpie Praxisbericht Sichtstunde Ergotherapie Praxisbericht Ergotherapie Fachbereich Arbeitstherapie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Wolff (Autor:in), 2016, Praxisbericht Ergotherapie aus dem Fachbereich Arbeitstherapie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356543
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Leseprobe aus  31  Seiten
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