Die folgende Studienarbeit handelt von einer konzipierten Bewegungsstunde im Rahmen des Studiums der Kindheitspädagogik (B.A) an der SRH Hochschule Heidelberg im Modul 9 - Gesund durch Musik und Bewegung. Die Übungsstunde trägt den folgenden Titel : ,,Spielerische Übungen zur Förderung von koordinativen Fähigkeiten durch Ball – Spielerischer Einstieg in den Basketball“.
Basketball eignet sich hervorragend für Mädchen, als auch Jungen. Die Ballsportart spricht beide Geschlechter gleichermaßen an. Zuerst werden theoretische Grundlagen zur Sportart und zur altersgerechten Bewegungsförderung in dem Bereich erläutert, danach beschreibt die Autorin wie sie methodisch und didaktisch bei der Bewegungsstunde vorgeht. Ebenfalls werden Einblicke in die Organisation der durchgeführten Stunde in der Sporthalle des SRH Campus festgehalten und im späteren Verlauf reflektiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Durch Bewegung gezielt Lernen aus medizinisch - wissenschaftlicher Sicht
2.2 Lernen bestimmter Fähigkeiten durch den Basketball
2.3 Grundlagen zu den Basketballübungen
2.3.1 Wurf
2.3.2 Dribbeln
2.3.3 Passen
2.3.4 Korbleger
3. Methodik und Didaktik
3.1 Vorbereitung
3.2 Organisation & Vorüberlegungen
3.3 Stundengestaltung
4. Durchführung der Bewegungsstunde
4.1 Einleitung
4.2 Hauptteil (durchgeführter Teil)
4.3 Schlussteil
5. Reflexion des durchgeführten Hauptteils
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit konzipiert und reflektiert eine Bewegungsstunde für Kinder im Rahmen des Studiums der Kindheitspädagogik, um durch spielerische Basketballübungen die motorische Entwicklung und Gesundheitsförderung zu unterstützen und Adipositas vorzubeugen.
- Grundlagen der motorischen und kognitiven Förderung durch Basketball
- Methodische und didaktische Konzeption von Sportstunden
- Durchführung von Stationstraining zur Vermittlung von Basketballtechniken
- Reflexion der pädagogischen Praxis unter Berücksichtigung von Zielgruppenbedürfnissen
- Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung und Gesundheitsprävention
Auszug aus dem Buch
2.3 Grundlagen zu den Basketballübungen
Beim Wurf kommt es vor allem auf die Technik an. Um einen guten Wurf auszuüben, benötigt der Werfende theoretisches Vorwissen. Als erstes geht diejenige Person in eine ,Ready-Position. Solch eine Position wird dann erreicht, wenn die Fußspitzen zum Korb zeigen. Des weiteren ist zu empfehlen die Knie 120 Grad zu beugen. Die Fußstellung ist hierbei schulterbreit. Der Wurf ist in der Regel einhändig. Der Ball liegt dabei fest auf den ganzen Fingern der Wurfhand und nicht auf der Handfläche. Der Werfer sieht den Ball in jeder Phase des Wurfs, schaut aber immer beim Wurf gezielt auf den Korb. Der Wurfarm wird völlig gestreckt. Das bedeutet, dass der Ellenbogen einrastet. Nach dem durchgeführten Wurf bleibt Wurfarm- und Hand in Endposition, d.h. sie zeigen zum Korb, bis der Ball am oder im Korb ist. Zu beachten ist, dass die Kraft für den Wurf aus den Beinen kommt. Die Präzision kommt danach aus Arm, Handgelenk und den Fingern. (Mullin et al.2005)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik bewegungsarmer Lebenswelten von Kindern ein und erläutert das Ziel der Arbeit, eine gezielte Bewegungsstunde zum Thema Basketball zu konzipieren.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel verknüpft medizinisch-wissenschaftliche Aspekte der Bewegung mit den spezifischen Förderpotenzialen des Basketballspiels für motorische und soziale Fähigkeiten.
3. Methodik und Didaktik: Hier werden die organisatorischen Anforderungen und die didaktische Planung beleuchtet, die für eine zielgerichtete Bewegungsförderung im Rahmen eines Stationstrainings essenziell sind.
4. Durchführung der Bewegungsstunde: Dieser Abschnitt beschreibt den konkreten Ablauf der Stunde, unterteilt in Einstieg, Hauptteil mit Stationen zu Dribbeln, Passen, Korbleger und Wurf sowie den Schlussteil zur Entspannung.
5. Reflexion des durchgeführten Hauptteils: Das Kapitel reflektiert den Praxisversuch, diskutiert die Eignung der gewählten Methoden und gibt Empfehlungen zur Optimierung für die Zielgruppe.
Schlüsselwörter
Basketball, Kindheitspädagogik, Bewegungsförderung, Gesundheitsprävention, Motorik, Koordination, Stationstraining, Grundschulalter, Körperliche Entwicklung, Sportdidaktik, Basketballübungen, Spielerisches Lernen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die Konzeption und praktische Umsetzung einer Bewegungsstunde im Basketball, die speziell darauf ausgerichtet ist, koordinative Fähigkeiten bei Kindern zu fördern und Bewegungsarmut entgegenzuwirken.
Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des motorischen Lernens, die methodisch-didaktische Planung einer Sportstunde sowie die praktische Durchführung und Reflexion von Basketball-Übungseinheiten.
Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Bewegungsstunde?
Das Ziel ist es, durch spielerische Elemente einen motivierenden Einstieg in den Basketball zu schaffen und dabei gezielt motorische Grundformen sowie koordinative Fähigkeiten zu trainieren.
Welche wissenschaftliche Methode kommt bei der Bewegungsstunde zum Einsatz?
Die Autorin wählt ein Stationstraining, bei dem in vorgegebenen Zeitintervallen verschiedene basketballspezifische Basistechniken geübt werden, um eine hohe Intensität und Abwechslung zu gewährleisten.
Was umfasst der Hauptteil der Bewegungsstunde?
Der Hauptteil gliedert sich in vier Stationen: Dribbeln zur Schulung der Orientierungsfähigkeit, Korbleger zur Verbesserung der Koordination, Passübungen für die Reaktionsfähigkeit und den Wurf für Kraft- und Distanzeinschätzung.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Kindheitspädagogik, Gesundheitsprävention, motorische Entwicklung und sportdidaktische Praxis geprägt.
Warum ist das Alter der Kinder für die Durchführung der Übungen entscheidend?
Ab dem siebten Lebensjahr haben Kinder die motorischen Grundformen in der Regel so weit erlernt, dass die komplexen Bewegungsabläufe im Basketball mental und physisch erfolgreich umgesetzt werden können.
Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der gewählten Zielgruppe im Praxisversuch?
Die Autorin kritisiert, dass beim Praxisversuch Erwachsene statt Kinder teilnahmen, wodurch die tatsächliche Eignung und Verständlichkeit für die primäre Zielgruppe der 10- bis 12-Jährigen nicht final beurteilt werden konnte.
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- Nadja Ksiazek (Author), 2015, Gesund durch Musik und Bewegung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356656