Diese Seminararbeit geht auf den mikroökonomischen Aspekt des Dopings im Sport ein. Im Detail werden folgende Fragestellungen erläutert: Aus welchen mikroökonomischen Gründen nehmen Elitesportler Dopingmittel ein? Kann man aus den Gründen und Zusammenhängen Ansatzpunkte für eine wirkungsvolle Anti-Doping-Strategie ableiten? Wenn ja, welche Ansatzpunkte lassen sich identifizieren?
Aus dem Inhalt:
- Definition des Dopings;
- Spieltheoretische Erklärung für das Auftreten von Doping;
- Prämissen und Grundannahmen;
- Doping als dominante Strategie;
- Gefangenendilemma;
- Ansatzpunkte für Anti-Doping-Maßnahmen;
- Annahme der gleichen Stärke der Spieler;
- Das Doping-Spiel – neu betrachtet;
- Vom Gefangenendilemma zum Hirschjagd-Spiel;
- Implementierung der „Fair play“ Regeln;
- Schlussfolgerungen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Definition des Dopings
- 3. Spieltheoretische Erklärung für das Auftreten von Doping
- 3.1. Prämissen und Grundannahmen
- 3.2. Doping als dominante Strategie.
- 3.3. Gefangenendilemma.
- 3.4. Ansatzpunkte für Anti-Doping-Maßnahmen
- 3.5. Annahme der gleichen Stärke der Spieler
- 4. Das Doping-Spiel – neu betrachtet
- 4.1. Gefangenendilemma vs. Hirschjagd-Spiel
- 4.2. Implementierung der „Fair play“ Regeln........
- 5. Schlussfolgerungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit dem Phänomen des Dopings im Sport und untersucht dieses mithilfe der Spieltheorie. Ziel ist es, das Auftreten von Doping aus spieltheoretischer Perspektive zu erklären und Ansatzpunkte für Anti-Doping-Maßnahmen aufzuzeigen.
- Definition von Doping im Sport
- Spieltheoretische Modellierung des Dopings
- Analyse des Gefangenendilemmas im Zusammenhang mit Doping
- Bewertung von Anti-Doping-Maßnahmen
- Das Doping-Spiel in neuen Perspektiven
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung Diese Einleitung führt in das Thema Doping im Sport ein und skizziert die Problemstellung der Arbeit.
- Kapitel 2: Definition des Dopings Dieses Kapitel definiert den Begriff des Dopings und erläutert die verschiedenen Arten von Dopingmitteln sowie die Folgen von Doping im Sport.
- Kapitel 3: Spieltheoretische Erklärung für das Auftreten von Doping In diesem Kapitel wird das Auftreten von Doping mit Hilfe der Spieltheorie erklärt. Es werden verschiedene Spielmodelle vorgestellt, die das Verhalten von Sportlern in Bezug auf Doping simulieren. Insbesondere wird das Gefangenendilemma als mögliches Erklärungsmodell für das Auftreten von Doping betrachtet.
- Kapitel 4: Das Doping-Spiel – neu betrachtet Kapitel 4 befasst sich mit der Erweiterung des klassischen Spieltheoretischen Modells des Dopings. Es werden alternative Modelle und Ansätze diskutiert, die die komplexen Faktoren, die das Dopingverhalten beeinflussen, besser erfassen.
Schlüsselwörter
Doping, Spieltheorie, Gefangenendilemma, Anti-Doping-Maßnahmen, Fair Play, Sport, Wettkampf, Nutzenfunktion, Strategien, Dominante Strategie, Gleichgewicht, Sanktionen, Gewinnwahrscheinlichkeit, Überführung des Dopers, „Dopingverzicht/Dopingverzicht“-Gleichgewicht, „fair play“ Normen.
Häufig gestellte Fragen
Wie erklärt die Spieltheorie Doping im Sport?
Doping wird oft als "dominante Strategie" in einem Gefangenendilemma modelliert: Für den Einzelnen ist Doping vorteilhaft, egal was der Gegner tut, obwohl beide ohne Doping besser dran wären.
Was ist das Gefangenendilemma im Kontext von Doping?
Es beschreibt eine Situation, in der individuelles rationales Handeln zu einem kollektiv schlechteren Ergebnis führt (beide dopen, hohes Risiko, kein relativer Vorteil).
Was ist das "Hirschjagd-Spiel" (Stag Hunt) im Doping-Kontext?
Es ist ein alternatives Modell, bei dem Kooperation (Dopingverzicht) möglich ist, wenn gegenseitiges Vertrauen und soziale Normen (Fair Play) stark genug sind.
Welche Ansatzpunkte für Anti-Doping-Maßnahmen liefert die Mikroökonomie?
Maßnahmen müssen entweder die Kosten für Doping erhöhen (höhere Strafen, bessere Kontrollen) oder den Nutzen von sauberem Sport steigern.
Welche Rolle spielen "Fair Play"-Regeln?
Sie fungieren als soziale Normen, die das Spielgleichgewicht von Doping hin zu einem sauberen Wettbewerb verschieben können.
- Arbeit zitieren
- Janine Mehlhorn (Autor:in), 2016, Doping im Sport. Analysen anhand spieltheoretischer Methoden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356679