Antiklerikalismus und Emotionsstrategien der liberalen Kulturkämpfer im preußischen und deutschen Kulturkampf


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Vorläufer der Kulturkämpfe

3. Die unterschiedlichen Kulturkämpfe
3.1 Der deutsche und der preußische Kulturkampf
3.2 Die unterschiedlichen ‚Milieus‘ im Kulturkampf
3.3 Europäische Dimensionen des Kulturkampfes

4. Antiklerikalismus und Emotionsstrategien
4.1 Der Herz-Jesu-Kult und die Jesuitenverschwörung
4.2 Emotionalisierung des Kulturkampfes durch antiklerikale Medien
4.2.1 Societas Jesu
4.2.2 Der Papst
4.2.3 Katholische Würdenträger

5. Gegenstrategien

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

8. Quellenverzeichnis

9. Anhang

1. Einleitung

Die Geschichte der Emotionen ist ein neueres Forschungsgebiet der Geschichtswissenschaft und bis dato noch nicht in allen Bereichen untersucht worden. Die vorliegende Arbeit widmet sich einem Teil dieser Emotionsgeschichte im Zeitalter der Kulturkämpfe. Da auch dieser Forschungsaspekt nicht im Ganzen erforscht ist, beschränkt sich die- se auf den deutschen und den preußischen Kulturkampf, dabei insbesondere auf die Emotionsstrategien der liberalen Kulturkämpfer.

Als einer der ersten greift Manuel Borutta das Thema der Emotionalisierung der Kulturkämpfe auf. In seinen Werken beschränkt er sich allerdings hauptsächlich auf die Kulturkämpfe in Deutschland und Italien und setzt diese in Beziehung mit den europäischen Kulturkämpfen. Borutta untersucht dabei die Darstellung katholischer Geistlicher im europäischen Kontext.[1]

Ziel dieser Arbeit ist es also, den preußischen und den deutschen Kulturkampf mit dem Forschungsfeld der Emotionsgeschichte in Verbindung zu setzen. Dabei spielen der Antiklerikalismus und der Ultramontanismus eine wichtige Rolle. Zu Beginn werden die weitreichenden Vorläufer der Kulturkämpfe dargestellt, um im Anschluss in Kürze auf die unterschiedlichen Kulturkämpfe näher einzugehen. Der Fokus liegt dabei auf den preußischem und den deutschem Kulturkampf. Weiterhin werden der Herz-Jesu-Kult und die Jesuitenverschwörung im Zuge der liberalen Emotionsstrategien näher beleuchtet. Im weiteren Verlauf soll die Emotionalisierung des preußischen und deutschen Kulturkampfes anhand von antiklerikalen, liberalen Medien, insbesondere Karikaturen, aufgezeigt werden. Zu diesem Zweck werden Karikaturen, unter anderem aus den zeitgenössischen Satirezeitschriften ‚Kladderadatsch‘ und der ‚Berliner Wespen‘, analysiert. Schließlich sollen die Gegenstrategien des Katholizismus aufgezeigt werden. Auch hierbei existieren Medien aus Zeitschriften als Pendant zu denen der Liberalen, die in dem Werk von Jürgensmeier nur einen kleinen Teil einnehmen.[2] Dieser Bereich wurde bisher nur im geringen Maße wissenschaftlich erforscht, sodass die Verwendung dieser Medien im Rahmen der vorliegenden Arbeit nur beschränkt möglich ist.

2. Die Vorläufer der Kulturkämpfe

Die Vorläufer der verschiedenen Kulturkämpfe reichen bis in den Vormärz, zum Teil bis zur Französischen Revolution zurück. Rein sachlich ging es im Kulturkampf um die Auseinandersetzung zwischen Staat und Kirche. Die liberale Politik sah „eine Differenzierung von Politik und Religion, Kunst und Wissenschaft, eine Privatisierung der Religion [und] eine Unterwerfung der Kirche unter den Staat“ vor, während die religiösen Kräfte, vor allem die katholische Kirche, „die Wahrung, Festigung und Erneuerung […] konfessioneller Identitäten und kirchlicher Bindungen“ forderte.[3]

Die verschiedenen Kulturkämpfe stellen ein Phänomen dar, welches bereits im Vormärz in einigen Ländern stattfand und bis ins 20. Jahrhundert reichte. Ihren Ursprung hatte dieses Phänomen in der Kirchenpolitik während der Französischen Revolution. Dort, wo schon früh liberale Politiker mitregierten, begannen die Kulturkämpfe entsprechend früher, zum Teil sogar schon im Vormärz, wie in Spanien und der Schweiz. Ihren Höhepunkt hatten die Kämpfe am Ende des 19. Jahrhunderts, da in dieser Zeit in vielen Ländern die Liberalen regierten und sich der Ultramontanismus in der katholischen Kirche durchsetzte.[4]

Bereits während der Revolution 1848 kämpfte die katholische Kirche im Deutschen Bund gegen den Eingriff des Staates in die kirchlichen Lehren.[5] Verschärft wurde die Konfliktlage zwischen Staat und Kirche mit dem Unfehlbarkeitsdogma des Papstes. Das erste Vatikanische Konzil von 1869/70 versuchte mit dem Unfehlbarkeitsdogma den Einfluss des Papstes und dessen Autorität zu stärken. Diesem wurde damit die Unfehl- barkeit in der Glaubens- und Sittenlehre zugesprochen. Vor allem unter den Liberalen führte die päpstliche Politik zu großem Unmut, für sie war das Unfehlbarkeitsdogma eine Verletzung der Meinungs- und Gewissensfreiheit. Jedoch waren nicht nur die Libe- ralen, sondern auch diverse katholische Würdenträger gegen die Entscheidungen des Vatikanischen Konzils.[6]

3. Die unterschiedlichen Kulturkämpfe

Der Begriff ‚Kulturkampf‘ war ursprünglich ein Sammelbegriff für mehrere ‚Kulturkämpfe‘, die nahezu parallel am Ende des 19. Jahrhunderts in einigen Ländern Europas stattfanden. Im Folgenden finden der deutsche und der preußische Kulturkampf besondere Bedeutung, ein kurzer Einblick in verschiedene Kulturkämpfe anderer Länder verdeutlicht die europäische Dimension dieser Kämpfe.

3.1 Der deutsche und der preußische Kulturkampf

Die erste staatliche Maßnahme im Zuge des preußischen Kulturkampfes war die Auflösung der katholischen Abteilungen im Kultusministerium im Juli 1871. Dies hatte zur Folge, dass nur noch eine Abteilung für kirchliche Angelegenheiten existierte, die zu einem überwiegenden Teil mit Protestanten besetzt war.[7]

Etwa ein Jahr später, im März 1872, ging die Schulaufsicht durch das gleichnamige Gesetz in staatliche Hände über.[8] Nachdem im April 1873 die Kirche schließlich unter staatliche Aufsicht gestellt wurde, war der Grundstein für die späteren ‚Maigesetze‘ gelegt. Neben den neu geschaffenen Voraussetzungen für die Ausübung eines Priesteramtes, vor allem für ausländische Geistliche, spielte der Staat eine erheblich Rolle bei der Einsetzung aller Priester.[9]

Das Ziel dieser Gesetzgebung ging über eine bloße Trennung von Staat und Kirche mit der Tendenz, die Religion in den Bereich des Privaten zu verweisen, weit hinaus: angestrebt wurde vielmehr die Zerstörung der letztlich von Rom ausgehenden katholischen Hierarchie und die Umwandlung der Kirche in eine nationale Staatskirche.[10]

Damit hatte der Kulturkampf in Preußen seinen Höhepunkt erreicht, jedoch war der Widerstand des katholischen ‚Milieus‘ weiterhin ungebrochen, sodass weitere Maß- nahmen und Gesetze folgten. Zu diesen Maßnahmen gehörten das ‚Brotkorbgesetz‘ vom April 1875 und das ‚Klostergesetz‘ vom Mai 1875. Letzteres zielte mit der Auflösung aller Orden auf die Säkularisation der Klöster, während das ‚Brotkorbgesetz‘ alle finanziellen Zuwendungen an die katholische Kirche einstellte.[11] Parallel zu den Ereignissen in Preußen wurden verschiedene Gesetze auf Reichsebene verabschiedet: Im Dezember 1871 wurde der sogenannte ‚Kanzelparagraph‘ als Reichsgesetz angenommen, „der das Verbot für Geistliche enthielt, in Ausübung ihres Amtes staatliche Angelegenheiten in einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise zu behandeln.“[12]

Eine weitere Maßnahme, die während des Kulturkampfes für großes Aufsehen sorgte, war das Reichsgesetz zum Verbot und zur Ausweisung der Jesuiten vom Juni 1872. Durch dieses Gesetz waren Jesuiten dazu verpflichtet, innerhalb von sechs Monaten sowohl ihre Niederlassungen als auch ihre verwandten Orden aufzulösen. Ausländische Mitglieder des ‚Societas Jesu‘ wurden aus dem Reich ausgewiesen. Im Jahre 1875 wurde schließlich reichsweit die Zivilehe eingeführt, welche es in Preußen schon seit 1874 gab.[13] Die Zentrumspartei stimmte im Oktober 1878 ebenso wie die Sozialdemokraten gegen Gesetze Bismarcks. Eine Entscheidung, die erhebliche Konsequenzen nach sich zog.[14]

Ziel der Kulturkampfgesetzgebung war die endgültige Trennung von Staat und Kirche und das Zurückdrängen des katholischen Einflusses. Doch die seit 1872 verabschiedeten antiklerikalen Sondergesetze und Verfolgungsmaßnahmen führten nicht zu einer Auflösung, sondern zu einer Stärkung des katholischen ‚Milieus‘ und der Zentrumspartei, deren Bismarck sich durchaus bewusst war. Mit dem neuen Papst, Leo XIII., der den Kirchenfrieden wieder herstellen wollte, begann auch Bismarck mit dem Abbau der Kulturkampfgesetze.[15] Auch in der Bevölkerung führten Bismarcks Kulturkampfmaßnahmen nicht zu einer Trennung von Volk und Klerus.[16] Nur kurze Zeit später löste die Zentrumspartei die Nationalliberalen als stärkste Partei ab. „Symbolisch zeigte der Rücktritt des liberalen Kultusministers Falk am 19. Juli 1879 sowohl das Ende des Kulturkampfes als auch das der Ära des Liberalismus an.“[17]

3.2 Die unterschiedlichen ‚Milieus‘ im Kulturkampf

In Preußen und im Deutschen Reich wurde „der Kulturkampf zwischen der konservativen, katholisch-konfessionellen Zentrumspartei und den mit Bismarck zusammengehenden Liberalen ausgetragen“.[18] Bereits 1866 spaltete sich die Liberale Partei in die Nationalliberale Partei und die links- liberale Fortschrittspartei.[19] Sowohl die Nationalliberalen als auch die Fortschrittspartei zielten darauf ab, den Einfluss des Katholizismus mit seiner konservativen Einstellung in allen Fragen der Politik, Gesellschaft und Wissenschaft zurückzudrängen, die Entklerikalisierung des öffentlichen Lebens, insbesondere auch des Schulbildungsbereichs, voranzutreiben.[20]

Beide Parteien forderten damit die Stärkung der Staatsautorität.[21] Des Weiteren sahen die Liberalen in der Kirchenpolitik des Papstes Pius IX. den Ultramontanismus und waren zudem meist aus weltanschaulichen Gründen der katholischen Kirche gegenüber skeptisch.[22] Die Nationalliberalen verfolgten die gleiche Politik wie Bismarck und wurden so zu dessen Weggefährten, während sich die Fortschrittspartei, trotz einer Schnittmenge an politischen Zielen, gegen Bismarck stellte.[23]

Im Zuge der preußischen Landtagswahlen 1870 gründete sich die Zentrumspartei, welche klerikale Politik betrieb und das Eintreten des Deutschen Reiches für die Unabhängigkeit der katholischen Kirche forderte.[24]

Der Ultramontanismus war zu diesem Zeitpunkt im Katholizismus stark ausgeprägt und wurde zum Grundzug dieser Religion. „Die Ausrichtung des ganzen Denkens und Glaubens nach Rom hin und entsprechend den römischen Direktiven wurde, viel stärker als je zuvor in früheren Jahrhunderten, bestimmend für alles katholische Leben.“[25]

Diese Strömung strebte unter anderem nach der Rekatholisierung der Welt. Während des preußischen Kulturkampfes wurde vor allem den Jesuiten vorgeworfen, dieses Ziel ebenfalls zu verfolgen.[26]

Nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch im privaten Bereich standen sich der Liberalismus und der Katholizismus gegenüber. Neben diesen beiden Strömungen existierten noch weitere Gruppierungen und ‚Milieus‘ im Kulturkampf. Im Zuge des Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 wurde der deutsche Nationalstaat gegründet, der unter der Führung Preußens zum überwiegenden Teil protestantisch war. Anders als der Katholizismus war der Protestantismus meist nicht politisch aktiv; weder der Liberalismus, noch der Sozialismus konnten im Protestantismus Rückhalt erwarten.[27]

Seit 1870 war Deutschland […] ein Nationalstaat. Viele Protestanten, vor allem aus dem liberalen Lager, hatten dies seit langem gehofft und darauf hingearbeitet. Der liberale Protestantismus identifizierte sich sofort und uneingeschränkt mit dem nationalen Staat. Unter konservativen Protestanten gab es zunächst Vorbehalte gegen den modernen säkularen Machtstaat unter preußische Leitung, die je- doch infolge ihrer traditionellen und unverbrüchlichen Obrigkeitstreue in den Hintergrund traten und im Laufe der Jahre verschwanden. Der deutsche Protestantismus stand also – ganz anders als der Katholizismus – an der Seite des Kaiserreiches und Preußens.[28]

Die Gruppierung der sogenannten Altkatholiken war trotz ihres katholischen Glaubens gegen das Unfehlbarkeitsdogma des Papstes[29] und distanzierte sich von der römischen Kirche.[30] Aufgrund dieser Haltung wurden die Mitglieder dieser Gruppe überwiegend von der katholischen Kirche exkommuniziert.[31] Obwohl es sich, wie der Name schon zeigt, bei den Altkatholiken um Katholiken handelte, die oft auch Angehörige der Zentrumspartei waren, sympathisierten sie auch immer wieder mit den Nationalliberalen.[32]

Ein weiteres ‚Milieu‘ waren die Kreise der Konservativen. In erster Linie lehnten diese die Kulturkampfpolitik Bismarcks ab und stimmten mit den Grundsätzen der Zentrumspartei überein. Auch sie kämpften gegen „die Trennung von Kirche und Schule, die Zivilehe [und] die Einschränkung der kirchlichen Selbstständigkeit.“[33] Allerdings gab es in diesen Kreisen auch protestantische Konservative, die die politisierende katholische Kirche einschränken wollten. Die inneren Spannungen des konservativen ‚Milieus‘ führten dazu, dass diese während des Kulturkampfes keine besondere Stellung einnehmen konnte.[34]

Das ‚Milieu‘ der Sozialdemokraten sympathisierte mit ihrem Engagement theoretisch mit den Zielen der Nationalliberalen, denn auch sie forderten die Trennung von Staat und Kirche und befürworteten nicht die Kirchen–und Schulpolitik der Zentrumspartei.[35] Die politische Mitsprache war für die Sozialdemokraten durch Bismarcks Sozialistengesetze erschwert worden. Bismarck befürchtete, dass die Sozialdemokraten, ebenso wie Sozialisten und Kommunisten, versuchen könnten, die bestehende Staatsordnung zu stürzen.[36]

Neben den aufgeführten ‚Milieus‘ und politischen Kreisen gab es noch eine Vielzahl weiterer, die allerdings nicht Thema dieser Arbeit sind.

3.3 Europäische Dimensionen des Kulturkampfes

Liberalismus und Klerikalismus kämpften nicht nur im Deutschen Reich und in Preußen gegeneinander, in mehreren europäischen Ländern kam es zu ähnlichen Auseinandersetzungen, so zum Beispiel in Ungarn, der Schweiz, Italien und Österreich. Vergleich- bare Gesetze wie in Preußen wurden auch in Österreich und in der Schweiz verabschiedet. In diesem Zusammenhang wurden auch dort in liberalen Zeitschriften Karikaturen veröffentlicht, die die europäische Dimension des Kulturkampfes verdeutlichen.[37]

Während im Deutschen Reich die Auseinandersetzung überwiegend zwischen den Liberalen und den Katholiken ausgetragen wurde, lag der Streitpunkt im niederländischen Kulturkampf zwischen den Katholiken und den Protestanten. Trotz allem führte auch hier eine liberale Verfassungsreform im Jahre 1848 zu einer Trennung von Staat und Kirche und zu einer Stärkung des katholischen ‚Milieus‘.[38]

Bereits in Italien versuchte man während der Revolution 1848 den Orden der ‚Societas Jesu‘ zu verbieten.[39]

Neben weiteren Auseinandersetzungen zwischen dem Liberalismus und dem Katholizismus in anderen Ländern kam es im Deutschen Reich gleich zu mehreren ‚Kultur- kämpfen‘. So gab es nicht nur den preußischen, sondern auch Kämpfe in Baden und Bayern, hier sogar noch vor der Verkündigung des Unfehlbarkeitsdogma des Papstes. Der badische Kulturkampf begann bereits zu Beginn der liberalen Ära ab 1859. Auch hier ging es schon früh um die Trennung von Staat und Kirche. Den Höhepunkt des Konfliktes bildete der Kirchenstreit zwischen 1852 und 1854, der letzten Endes im preußischen Kulturkampf gipfelte.[40]

Beide ‚Kulturkämpfe‘ können nicht nur als Vorläufer der Auseinandersetzung zwischen Bismarck und Pius IX. bezeichnet werden, sondern zeigen auch deren überregionalen Charakter. Im weiteren Verlauf werden der preußische Kulturkampf und der im Deutschen Reich nur im Begriff ‚Kulturkampf‘ zusammengefasst. Die Aussagen treffen folglich auf beide gleichermaßen zu.

[...]


[1] Vgl. Borutta, Manuel: Antikatholizismus. Deutschland und Italien im Zeitalter der europäischen Kultur- kämpfe, (=Studien zur Zivilgeschichte, Band 7), Göttingen 2010.

[2] Vgl. Jürgensmeier, Friedhelm: Die katholische Kirche im Spiegel der Karikatur der deutschen satiri- schen Tendenzzeitschriften von 1848 bis 1900, Trier 1969, S. 56f.

[3] Borutta: Antikatholizismus, S. 14.

[4] Vgl. ebenda, S. 13.

[5] Vgl. Hardtwig, Wolfgang: Die Kirchen in der Revolution 1848/1849. Religiös-politische Mobilisierung und Parteienbildung, in: Hardtwig, Wolfgang (Hrsg.): Revolution in Deutschland und Europa 1848/49, Göttingen 1998, S. 80.

[6] Vgl. Rotthoff, Karl-Heinz: Das Drama des preußischen Kulturkampfes im 19. Jahrhundert und wichtige Folgen im 20. Jahrhundert (=Einmischen und Mitgestalten, Band 19), Essen 2012, S. 18.

[7] Vgl. Gross: Jesus, Luther und der Papst im Bilderkampf 1871 bis 1918. Zur Malereigeschichte der Kaiserzeit, Marburg 1989, S. 38.

[8] Vgl. ebenda, S. 39.

[9] Vgl. ebenda, S. 40.

[10] Ebenda, S. 40.

[11] Vgl. ebenda, S. 41.

[12] Gross: Jesus, Luther und der Papst, S. 39.

[13] Vgl. ebenda, S. 39f.

[14] Vgl. ebenda, S. 45.

[15] Vgl. Lindt, Andreas: Protestanten-Katholiken-Kulturkampf. Studien zur Kirchen- und Geistesgeschich- te des Neunzehnten Jahrhunderts, Zürich 1963, S. 111.

[16] Vgl. Kirchner, Hubert: Das Papsttum und der deutsche Katholizismus 1870-1958 (=Kirchengeschichte in Einzeldarstellung, Band III/9), Leipzig 1992, S. 59.

[17] Gross: Jesus, Luther und der Papst, S. 42.

[18] Gross: Jesus, Luther und der Papst, S. 38.

[19] Vgl. Jürgensmeier: Die katholische Kirche im Spiegel der Karikatur, S. 117.

[20] Gross: Jesus, Luther und der Papst, S. 38.

[21] Vgl. Bornkamm, Heinrich: Die Staatsidee im Kulturkampf (=Historische Zeitschrift, Band 170, Heft 1 und 2), München 1950, S. 16.

[22] Vgl. Jürgensmeier: Die katholische Kirche im Spiegel der Karikatur, S. 119.

[23] Vgl. Bornkamm: Die Staatsidee im Kulturkampf, S. 19.

[24] Vgl. Gross: Jesus, Luther und der Papst, S. 38.

[25] Lindt: Protestanten-Katholiken-Kulturkampf, S. 19.

[26] Vgl. Hartmann, Peter Claus: Die Jesuiten, München ²2008, S. 22f.

[27] Vgl. Jung, Martin H.: Der Protestantismus in Deutschland von 1870 bis 1945 (=Kirchengeschichte in Einzeldarstellung, Band III/5), Leipzig 2002, S. 38f.

[28] Jung: Der Protestantismus in Deutschland, S. 45.

[29] Vgl. Bornkamm: Die Staatsidee im Kulturkampf, S. 9.

[30] Vgl. Busch, Norbert: Katholische Frömmigkeit und Moderne. Die Sozial- und Mentalitätsgeschichte des Herz-Jesu-Kultes in Deutschland zwischen Kulturkampf und Ersten Weltkrieg (=Religiöse Kulturen der Moderne, Band 6), Gütersloh 1997, S. 83.

[31] Vgl. Neugebauer, Wolfgang (Hrsg.): Vom Kaiserreich zum 20. Jahrhundert und Große Themen der Geschichte Preußens (=Handbuch der preußischen Geschichte, Band 3), Berlin 2000, S. 83.

[32] Vgl. Rotthoff: Das Drama des preußischen Kulturkampfes, S. 18-24.

[33] Bornkamm: Die Staatsidee im Kulturkampf, S. 25.

[34] Vgl. Bornkamm: Die Staatsidee im Kulturkampf, S. 24-26.

[35] Vgl. Neugebauer: Vom Kaiserreich zum 20. Jahrhundert, S. 238.

[36] Vgl. Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie, in: Ritter, Gerhard A. (Hrsg.): Das Deutsche Kaiserreich 1871 - 1914, Göttingen 51992, S. 332.

[37] Vgl. Gross: Jesus, Luther und der Papst, S. 40; Vgl. Abb. 11.

[38] Vgl. Margry, Peter Jan, Velde, Henk te: Die Prozessionsfrage in Limburg: Der Kampf um Religion und Öffentlichkeit in den Niederlanden, in: Clark, Christopher (Hrsg.): Kulturkampf in Europa im 19. Jahr- hundert (=Comparativ, 12/5,6), S. 83-95.

[39] Vgl. Borutta: Antikatholizismus, S 155.

[40] Vgl. zum badischen Kulturkampf: Götz von Olenhusen, Irmtraud: Klerus und abweichendes Verhalten. Zur Sozialgeschichte katholischer Priester im 19, Jahrhundert (=Kritische Studien zur Geschichtswissen-schaft, Band 106, Göttingen 1994, hier: S. 388.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Antiklerikalismus und Emotionsstrategien der liberalen Kulturkämpfer im preußischen und deutschen Kulturkampf
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Geschichtswissenschaften - Abteilung für Neuere und Neuste Geschichte)
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
29
Katalognummer
V356834
ISBN (eBook)
9783668422803
ISBN (Buch)
9783668422810
Dateigröße
1885 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kulturkampf, Antiklerikalismus, Emotionsstrategien, Karikaturen, preußisch, liberal, Kulturkämpfer, Kaiserreich, Herz-Jesu-Kult, Jesuiten, antiklerikal, Medien, Societas Jesu, Emotionalisierung, katholisch, Ultramontanismus, Satirezeitschrift, Jesuitenverschwörung
Arbeit zitieren
Annalena Willer (Autor), 2014, Antiklerikalismus und Emotionsstrategien der liberalen Kulturkämpfer im preußischen und deutschen Kulturkampf, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356834

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