Die Globalisierung der Märkte hat speziell auf den Konsumgüterbereich die Auswirkung, dass der Markt weitgehend gesättigt ist und mehr Anbieter als Nachfrager auftreten. Folglich herrscht eine hohe Wettbewerbsfähigkeit unter den Anbietern, wodurch es von großer Bedeutung ist, dass man sich von anderen Produkten hervorhebt, um die Nachfrager auf das eigene Produkt aufmerksam zu machen.
Das Ziel eines jeden Unternehmens ist es, sich von dem vollkommenen Markt abzusetzen, um in den unvollkommenen Markt einzutreten. Dies geschieht durch eine erfolgreiche Anwendung der einzelnen Komponenten des Marketing-Mix, welche im Folgenden beschrieben werden.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Produktpolitik
1.1 Programmpolitik
1.1.1 Instrumente der Programmpolitik
2. Die Preispolitik
2.1 Bestimmung der preispolitischen Einflussfaktoren und Ziele
2.2 Preissetzungsstrategien und preispolitische Maßnahmen
3. Die Kommunikationspolitik
3.1 Werbeziele und Werbemittel
3.2 Verkaufsförderung
3.3 Öffentlichkeitsarbeit
4. Die Distributionspolitik
4.1 Die vertikale Struktur – der direkte Vertrieb
4.1.1 Der indirekte Vertrieb
4.2 Die horizontale Struktur
Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Studienarbeit untersucht die Anwendung der vier Komponenten des Marketing-Mix speziell für den Konsumgüterbereich. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Unternehmen durch eine zielgerichtete Gestaltung von Produkt, Preis, Kommunikation und Distribution ihre Wettbewerbsfähigkeit in gesättigten Märkten sichern und den Unternehmenserfolg maximieren können.
- Analyse der Produktpolitik und ihrer Instrumente zur Programmgestaltung
- Untersuchung von Preisstrategien und deren Einflussfaktoren
- Darstellung der Kommunikationspolitik als Instrument zur Marktbearbeitung
- Betrachtung von Vertriebsstrukturen in der Distributionspolitik
- Erfolgsfaktoren für das Marketing im Konsumgütersegment
Auszug aus dem Buch
1. Produktpolitik
Die Produktpolitik umfasst alle Tätigkeiten einer Unternehmung, die sich mit der Gestaltung des Produktes und der Zusammenstellung des Produktprogramms beschäftigen. Wichtig ist dabei, die Bedürfnisse der Konsumenten zu befriedigen. Zur Gestaltung des Produktes (Programmpolitik) gehören die Veränderung bereits existierender Produkte in Form der Produktvariation, die Entwicklung und Einführung völlig neuer Produkte (Produktinnovation) und die Produkteliminierung. Außerdem spielt zur Erweiterung des Programms die Produktdifferenzierung und die Produktdiversifikation eine wichtige Rolle. Die Produktpolitik wird durch servicepolitische, verpackungspolitische und markierungspolitische Handlungsweisen unterstützt. Die Servicepolitik erweitert das Produkt durch Serviceleistungen wie z. B. Montage, Installation. Die Verpackungspolitik verfolgt das Ziel, das Produkt sowohl ansprechend für die Konsumenten zu gestalten als auch marktgerecht zu verpacken. Die Produktkennzeichnung in Form eines Namens (z. B. ADIDAS) oder anderer Erkennungsmerkmale, wie das eines Logos, erweisen sich als wichtigste Voraussetzungen zur Wiedererkennung des eigenen Angebots.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Es wird die Relevanz des Marketing-Mix für den Unternehmenserfolg im Kontext intensiven Wettbewerbs dargelegt und der Fokus auf den Konsumgüterbereich definiert.
1. Produktpolitik: Dieses Kapitel erläutert die Gestaltung des Produktprogramms durch Instrumente wie Variation, Innovation und Diversifikation sowie unterstützende Service- und Markenpolitik.
2. Die Preispolitik: Hier werden die Bestimmungsfaktoren für Preise sowie die verschiedenen Preissetzungsstrategien und Maßnahmen zur Kundenbindung beschrieben.
3. Die Kommunikationspolitik: Das Kapitel behandelt die Vermarktung durch Werbung, Verkaufsförderung und Öffentlichkeitsarbeit zur Erreichung ökonomischer und außerökonomischer Ziele.
4. Die Distributionspolitik: Es werden die vertikalen und horizontalen Vertriebsstrukturen analysiert, wobei zwischen direktem und indirektem Vertrieb unterschieden wird.
Fazit: Das Fazit betont die Notwendigkeit der unternehmensspezifischen Anwendung des Marketing-Mix und hebt die Bedeutung ständiger Anpassung an Marktveränderungen hervor.
Schlüsselwörter
Marketing-Mix, Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik, Distributionspolitik, Konsumgüter, Marktanteil, Gewinnmaximierung, Wettbewerbsfähigkeit, Werbeziele, Vertriebswege, Produktinnovation, Markenname, Programmpolitik, Marketingstrategien
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine Einführung in die vier zentralen Säulen des Marketing-Mix – Produkt, Preis, Kommunikation und Distribution – und deren gezielte Anwendung in der Konsumgüterindustrie.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Themen umfassen die Gestaltung von Produktprogrammen, strategische Preisfindung, kommunikative Marktbearbeitung sowie die Wahl effizienter Vertriebskanäle.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen den Marketing-Mix einsetzen können, um sich in einem gesättigten Markt erfolgreich von der Konkurrenz abzuheben und langfristig den Gewinn zu maximieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Fachliteratur, um die Marketinginstrumente systematisch zu erläutern und in den Kontext des Konsumgüterbereichs zu setzen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in vier inhaltliche Abschnitte, welche die Bereiche Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik und Distributionspolitik detailliert beschreiben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Marketing-Mix, Konsumgüter, Wettbewerbsfähigkeit, Preisstrategie und Marktkommunikation.
Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Vertriebswegen?
Es wird zwischen dem direkten Vertrieb, bei dem der Hersteller unmittelbar an den Kunden verkauft, und dem indirekten Vertrieb durch zwischengeschaltete Handelsstufen differenziert.
Welche Bedeutung misst der Autor der Öffentlichkeitsarbeit bei?
Öffentlichkeitsarbeit wird als essenziell für den Aufbau eines perfekten Unternehmensimages betrachtet, welches soziale Kompetenz und Nachhaltigkeit nach außen tragen soll.
Wie wird eine "Programmbreite" im Vergleich zu einem "tiefen Programm" definiert?
Programmbreite bezieht sich auf das Angebot vieler verschiedenartiger Produktgruppen, während ein tiefes Programm durch ein schmales Sortiment mit zahlreichen Variationen innerhalb der Produkte gekennzeichnet ist.
Was ist das Fazit des Autors zur Rolle der Distribution?
Der Autor merkt kritisch an, dass durch neue Medien die Distribution heutzutage möglicherweise an Bedeutung verliert und durch weitere Marketingkomponenten ergänzt werden könnte.
- Quote paper
- Ekaterini Dimitrakudi (Author), Anna Kottmann (Author), Leonie Kottmann (Author), 2013, Die Komponenten des Marketing-Mix im Konsumgüterbereich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356871