Bei der Implementierung eines Wissensmanagements sind die drei Bereiche Technik, Organisation und der Mensch von fundamentaler Bedeutung. Die vollständige Betrachtung dieser Faktoren wird als ganzheitlicher Wissensmanagementansatz bezeichnet. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Leitfaden zu entwickeln, der die drei Bereiche berücksichtigt und sich speziell auf die mittelständischen Unternehmen bezieht. Dieser Leitfaden fungiert als Wegweiser für die Unternehmen und unterstützt diese bei der Einführung eines solchen Managements.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Ausgangssituation
- 1.2 Zielsetzung der Arbeit
- 1.3 Aufbau der Arbeit
- 2 Aktuelle Situation in mittelständischen Unternehmen
- 2.1 Abgrenzungen des Begriffs Mittelstand
- 2.2 Wissensmanagement im Mittelstand
- 2.3 Bedeutung eines Wissensmanagements
- 3 Grundlagen und Ziele des Wissensmanagements
- 3.1 Begrifflichkeiten
- 3.2 Theoretische Grundlagen
- 3.3 Ziele
- 3.4 Nahestehende Themen des Wissensmanagements
- 4 Werkzeuge zur Implementierung des Wissensmanagements
- 4.1 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung
- 4.2 Methoden
- 4.3 Social Software
- 4.4 Expertenverzeichnisse
- 5 Handlungsempfehlung für mittelständische Unternehmen
- 5.1 Maßnahmen zur Förderung der Unternehmenskultur
- 5.2 Projekt zur Einführung eines Wissensmanagements
- 5.2.1 Definitionsphase
- 5.2.2 Planungsphase
- 5.2.3 Realisierungsphase
- 5.2.4 Abschlussphase
- 6 Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Implementierung eines Wissensmanagements in mittelständischen Unternehmen. Ziel ist es, die Herausforderungen und Chancen aufzuzeigen, die mit der Einführung eines Wissensmanagements in dieser Unternehmensgröße verbunden sind. Dabei werden sowohl die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements beleuchtet als auch praktische Aspekte der Implementierung in den Fokus gerückt.
- Die Bedeutung von Wissen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
- Die Herausforderungen und Chancen des Wissensmanagements im Mittelstand
- Die Entwicklung einer Handlungsempfehlung für die Implementierung eines Wissensmanagements in mittelständischen Unternehmen
- Die Bedeutung einer geeigneten Unternehmenskultur für den Erfolg des Wissensmanagements
- Die Auswahl geeigneter Werkzeuge und Methoden für die Implementierung des Wissensmanagements
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel stellt die Ausgangssituation dar und erläutert die Bedeutung von Wissen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Es wird die Halbwertszeit von Wissen thematisiert und die Notwendigkeit einer aktiven Wissensmanagementstrategie aufgezeigt. Kapitel zwei behandelt die spezifische Situation in mittelständischen Unternehmen und beleuchtet die Herausforderungen und Chancen des Wissensmanagements in dieser Unternehmensgröße. Die Kapitel drei und vier befassen sich mit den theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements, den Zielen und den wichtigsten Werkzeugen für die Implementierung. Kapitel fünf präsentiert eine Handlungsempfehlung für die Einführung eines Wissensmanagements in mittelständischen Unternehmen, die sich auf die Definitionsphase, die Planungsphase, die Realisierungsphase und die Abschlussphase konzentriert. Das sechste und letzte Kapitel fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Schlüsselwörter
Wissensmanagement, Mittelstand, Implementierung, Unternehmenskultur, Werkzeuge, Methoden, Handlungsempfehlung, Halbwertszeit des Wissens, Wettbewerbsfähigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Was umfasst ein ganzheitlicher Wissensmanagementansatz?
Er betrachtet die drei fundamentalen Bereiche Technik, Organisation und den Faktor Mensch gleichermaßen.
Warum ist Wissensmanagement für den Mittelstand so wichtig?
Wissen ist ein kritischer Wettbewerbsfaktor. Angesichts der kurzen Halbwertszeit von Wissen müssen Unternehmen Strategien haben, um Know-how im Haus zu halten.
Welche Werkzeuge helfen bei der Implementierung?
Die Arbeit nennt Methoden wie Social Software, Expertenverzeichnisse (Yellow Pages) und spezifische IT-Infrastrukturen zur Wissensspeicherung.
Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur?
Eine offene Kultur ist Voraussetzung; Mitarbeiter müssen bereit sein, ihr Wissen zu teilen, statt es als Machtinstrument zu horten.
Wie verläuft ein Wissensmanagement-Projekt zeitlich?
Es gliedert sich in eine Definitionsphase, Planungsphase, Realisierungsphase und schließlich die Abschlussphase zur Evaluation.
- Quote paper
- Jens Schauenburg (Author), 2017, Implementierung eines Wissensmanagements in mittelständischen Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/357208