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Derivate und Anlegerschutz am Beispiel von Bonitätsanleihen bzw. Credit Linked Notes (CLN)

Título: Derivate und Anlegerschutz am Beispiel von Bonitätsanleihen bzw. Credit Linked Notes (CLN)

Trabajo Escrito , 2017 , 32 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Florian Simmerer (Autor)

Economía de las empresas - Banca, bolsa de valores, seguros, contabilidad
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Resumen Extracto de texto Detalles

Das Ziel dieser Arbeit ist einerseits dem Leser ein Verständnis bezüglich des Produkts Bonitätsanleihe bzw. Credit Linked Notes (CLN) zu vermitteln sowie darauf aufbauend deren Chancen und Risiken aufzudecken. Andererseits wird mit der Arbeit das Ziel verfolgt die Positionen ausgewählter Interessenvertreter in Bezug auf die Diskussion zum Verbot von CLN zu zeigen und eine diesbezügliche Position zu beziehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen zur Begrifflichkeit Kredit

2.1 Begriffsklärung Kredit

2.2 Kreditrisiken

2.2.1 Primäre Risikokomponenten

2.2.2 Sekundäre Risikokomponenten

3 Theoretische Grundlagen zu Kreditderivaten

3.1 Begriffsklärung und Funktion von Kreditderivaten

3.2 Rolle von Kreditverkäufer und Kreditkäufer

3.3 Formen von Kreditderivaten

3.3.1 Grundformen von Kreditderivaten

3.3.1.1 Credit Default Swaps

3.3.2 Sonderformen von Kreditderivaten

4 Bonitätsanleihen bzw. Credit Linked Notes

4.1 Begriffsklärung und Merkmale von Credit Linked Notes

4.2 Konstruktion und Funktionsweise von Credit Linked Notes

4.3 Credit Linked Notes Varianten

4.3.1 Credit Default Linked Note

4.3.2 Credit Linked Note mit Zwecksgesellschaft

4.4 Motive für die Emission von Credit Linked Notes auf Seiten des Emittenten

4.5 Verbreitung von Credit Linked Notes

4.6 Chancen und Risiken

5 Verbot von Credit Linked Notes

5.1 Inhalt und Entwicklungen des Verbotes von Credit Linked Notes

5.1.1 Zehn Grundsätze für die Emission von Credit Linked Notes zum Vertrieb an Privatkunden

5.2 Positionen ausgewählter Interessensvertreter

5.2.1 Position der Verbraucherzentrale

5.2.2 Position des deutschen Derivateverbands

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Finanzprodukt der Bonitätsanleihen bzw. Credit Linked Notes (CLN) vor dem Hintergrund der regulatorischen Diskussion um ein mögliches Vertriebsverbot. Ziel ist es, die Funktionsweise und Risiken der Produkte transparent zu machen sowie die unterschiedlichen Positionen von Aufsichtsbehörden und Branchenvertretern zu analysieren.

  • Theoretische Grundlagen von Krediten und Kreditderivaten
  • Konstruktion, Varianten und Motive von Credit Linked Notes
  • Analyse des geplanten BaFin-Verbots von CLN im Privatkundengeschäft
  • Vergleich der Interessen von Verbraucherschutz und Kreditwirtschaft
  • Bewertung der freiwilligen Selbstverpflichtung der Industrie

Auszug aus dem Buch

4.2 Konstruktion und Funktionsweise von Credit Linked Notes

Eine beispielhafte Konstruktion wird mittels der Abbildung 3 verdeutlicht. In diesem Beispiel kauft ein Investor einer CLN implizit eine vom Emittenten begeben Anleihe mit einem Kupon von vier Prozent pro Jahr zeitgleich fungiert er als Sicherheitsgeber in einem CDS auf den Referenzwert mit gleicher Laufzeit. Der Investor erhält aus dem CDS Prämienzahlungen von 0,8 Prozent pro Jahr. Insgesamt erhält er folglich einen Kupon von 4,8 Prozent. Bei einem Ausfall der Referenzadresse des CDS würde eine Verwertung der AA-Anleihe erfolgen, um den Verpflichtungen des CDS nachkommen zu können. Die Recovery ist der verbleibende Wert der CLN. Der Investor ist in den CLN einerseits dem Ausfallrisiko der Referenzadresse und andererseits dem Ausfallrisiko des Emittenten ausgesetzt. Der Einsatz von CLN ermöglicht demnach die synthetische Erzeugung von Anleihen mit Laufzeiten und Währungen, welche ansonsten nicht am Markt verfügbar wären.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Finanzmarktsituation nach 2007 und Hinführung zur Problematik von strukturierten Produkten wie CLN.

2 Theoretische Grundlagen zur Begrifflichkeit Kredit: Definition des Kreditbegriffs und Differenzierung der Kreditrisiken in primäre und sekundäre Komponenten.

3 Theoretische Grundlagen zu Kreditderivaten: Erläuterung der Funktionsweise von Kreditderivaten sowie Rollenverteilung zwischen Käufer und Verkäufer.

4 Bonitätsanleihen bzw. Credit Linked Notes: Detaillierte Darstellung der Konstruktion, Varianten und Motive für die Emission sowie Chancen und Risiken.

5 Verbot von Credit Linked Notes: Analyse der regulatorischen Maßnahmen der BaFin, der Selbstverpflichtung der Branche und der verschiedenen Interessenstandpunkte.

6 Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Produktkomplexität und der regulatorischen Einigung zwischen BaFin und Derivateverband.

Schlüsselwörter

Bonitätsanleihen, Credit Linked Notes, Kreditderivate, Finanzkrise, Anlegerschutz, BaFin, Kreditrisiko, Ausfallrisiko, Verbriefung, Zertifikate, Derivate, Finanzmarktregulierung, Privatkundenvertrieb, Selbstverpflichtung, Zinsniveau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Bonitätsanleihen, auch Credit Linked Notes (CLN) genannt, und analysiert deren Struktur sowie die regulatorischen Spannungsfelder, die zu einem zeitweiligen geplanten Vertriebsverbot für Privatkunden führten.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen zu Kreditderivaten, die spezifische Funktionsweise von CLN, deren Chancen und Risiken sowie die kontroverse Diskussion zwischen Verbraucherschützern und Finanzindustrie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser ein Verständnis für dieses komplexe Produkt zu vermitteln, Chancen und Risiken aufzuzeigen und die Positionen von Interessenvertretern in der Diskussion um das Vertriebsverbot zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literatur- und Quellenanalyse, die den aktuellen Stand der Finanztheorie und die regulatorischen Dokumente (z.B. von BaFin, DDV) auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Kredite und Derivate, eine detaillierte technische Analyse der CLN-Konstruktion und eine detaillierte Aufarbeitung des regulatorischen Prozesses um das geplante Verbot.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Credit Linked Notes, Anlegerschutz, Kreditrisiko, BaFin, Derivate und Markttransparenz.

Was ist das doppelte Ausfallrisiko bei einer CLN?

Bei einer Standard-CLN ist der Anleger sowohl dem Risiko des Referenzschuldners (dessen Ausfall das Credit Event auslöst) als auch dem Ausfallrisiko des emittierenden Finanzinstituts ausgesetzt.

Warum war das geplante Verbot der BaFin so umstritten?

Während die Verbraucherzentrale das Verbot begrüßte, kritisierte die Finanzindustrie es als ungerechtfertigt und verwies auf die Notwendigkeit dieser Produkte in Niedrigzinszeiten sowie auf die Transparenz durch Informationsblätter.

Welche Rolle spielt die Zweckgesellschaft (SPV) bei CLN?

Die Zweckgesellschaft ermöglicht es auch Banken mit einem schwächeren Rating, CLN zu emittieren, da das SPV rechtlich von der Bank getrennt ist und das Kapital des Anlegers in sichere Anleihen investiert wird.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Derivate und Anlegerschutz am Beispiel von Bonitätsanleihen bzw. Credit Linked Notes (CLN)
Universidad
Fresenius University of Applied Sciences Köln
Curso
Derivative Instrumente
Calificación
1,0
Autor
Florian Simmerer (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
32
No. de catálogo
V357211
ISBN (Ebook)
9783668428430
ISBN (Libro)
9783668428447
Idioma
Alemán
Etiqueta
derivate anlegerschutz bonitätsanleihen credit linked notes
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Simmerer (Autor), 2017, Derivate und Anlegerschutz am Beispiel von Bonitätsanleihen bzw. Credit Linked Notes (CLN), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/357211
Leer eBook
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Extracto de  32  Páginas
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