Mythos Marshallplan. Zur zeitgenössischen Rezeption des amerikanischen Hilfsprogramms


Seminararbeit, 2016
15 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bemerkungen zur Quellensituation und zum Begriff der öffentlichen Meinung

3. Die öffentliche Meinung und Rezeption des Marshall-Plans von 1946 bis 1952
3.1 Die öffentliche Meinung der Jahre 1946 bis Mitte 1947
3.2 Die öffentliche Meinung Mitte 1947 bis Ende 1948
3.3 Die öffentliche Meinung der Jahre 1949 - 1952

4. Ausblick und Zusammenfassung der Ergebnisse

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Marshall-Plan gehört zweifelsfrei zu den berühmtesten außenpolitischen Programmen der Nachkriegsgeschichte. Benannt nach dem ehemaligen amerikanischen Außenminister George C. Marshall steht das European Recovery Program (ERP) mittlerweile als Synonym für den erfolgreichen wirtschaftlichen Wiederaufbau Westeuropas. In den Jahren 1948 bis 1952 flossen insgesamt rund 13 Milliarden US-Dollar an sechzehn westeuropäische Staaten. Diese Summe entsprach circa 1% - 2% des amerikanischen Nationaleinkommens. Nie wieder in ihrer Geschichte brachten die Vereinigten Staaten von Amerika eine derart hohe finanzielle Hilfe auf den Weg.[1] Als sein Initiator George C. Marshall seine Ideen am 5. Juni 1947 während eines Vortrags an der Harvard University vorstellte, ahnte niemand, dass jenes Programm nicht nur die Zeitgenossen beschäftigen würde.[2] Im Gegenteil – der Marshall-Plan wurde zum festen Bestandteil des Erfolgsnarrativs „Bundesrepublik Deutschland" und ist dies bis heute. Insbesondere in der gegenwärtigen öffentlichen Meinung trägt der Marshall-Plan alle Charakterzüge eines Mythos' und dient führenden Politikern immer wieder als heilbringendes Mittel, um wirtschaftliche Krisen zu überwinden.[3] Unlängst forderte zum Beispiel der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis im Rahmen der europäischen Finanzkrise eine Neuauflage des Hilfsprogramms für Europa.[4]

Aufgrund der bestechenden Aktualität und Mystifizierung des ERP will sich diese Hausarbeit mit dem „Mythos Marshall-Plan" kritisch auseinandersetzen und analysieren, wie die zeitgenössische Rezeption des Hilfsprogramms in Westdeutschland ausfiel. Galt bereits für die damalige Bevölkerung der Marshall-Plan als hoffnungsvoller Silberstreif am Horizont oder bestanden mitunter ebenfalls Vorbehalte bezüglich der amerikanischen Wiederaufbau-Hilfe? Ausgehend von der öffentlichen Meinung soll ferner geprüft werden, ob sich der Marshall-Plan positiv auf die Zukunftserwartungen der westdeutschen Bevölkerung auswirkte. Denn auch wenn die direkten ökonomisch quantifizierbaren Effekte des ERP in der modernen Forschungsliteratur kontrovers diskutiert werden, stellt sich die Frage, inwieweit der Marshall-Plan nicht dennoch als psychologische Stütze diente und somit zumindest indirekt das deutsche Wirtschaftswunder einleitete.[5] Zur Beantwortung der Fragestellungen dieser Hausarbeit wird im Folgenden die öffentliche Meinung anhand von Printartikeln aus auflagestarken Wochenzeitungen/Zeitschriften wie dem Spiegel und der Zeit gewonnen.

Zur Gewährleistung einer fundierten Analysegrundlage wurde der gewählte Untersuchungszeitraum auf die Jahre 1946 bis 1952 gelegt. Es soll somit die öffentliche Meinung in der Zeit vor, während und nach Marshalls Rede untersucht werden. Im weiteren Verlauf wird ferner aus methodischen Gründen die Untersuchung in drei Phasen eingeteilt. Die erste Phase beginnt mit dem Jahr 1946 und endet Mitte 1947. In diesem ersten Analyseschritt wird versucht, die Stimmungslage der unmittelbaren Nachkriegszeit in den westdeutschen Besatzungszonen einzufangen, um so die Zukunftserwartungen, Hoffnungen und Ängste der Bevölkerung bestmöglich bestimmen zu können. Erst wenn herausgearbeitet wurde, aus welcher unmittelbaren sozialen Situation heraus die westdeutsche Bevölkerung von der geplanten Wirtschaftshilfe erfuhr, lässt sich im weiteren Verlauf die Bedeutung des Marshall-Plans fundiert einschätzen. In der zweiten Phase – von 1947 bis 1949 – wird hieran anknüpfend das Presseecho kurze Zeit vor und nach der Rede Marshalls beleuchtet. Die abschließende dritte Phase befasst sich mit der Rezeption des Marshall-Plans in den Jahren 1950 bis 1952. Letztlich soll im Schlusskapitel der Hausarbeit noch ein abschließendes Resümee sowie ein Ausblick gegeben werden. In letzterem wird versucht, die wirtschaftspsychologische Bedeutung des Marshall-Plans zu evaluieren.

2. Bemerkungen zur Quellensituation und zum Begriff der öffentlichen Meinung

Für eine stimmige Auswertung der Quellensituation und zur Bestimmung der Erkenntnisgrenzen der vorliegenden Hausarbeit bedarf es vor Beginn der Analyse sowohl einer kritischen Einordnung der herangezogenen Printmedien als auch einer genaueren Bestimmung des Begriffs der öffentlichen Meinung.

Zunächst sei darauf hingewiesen, dass bereits der Begriff der öffentlichen Meinung nicht unumstritten ist. Nach Ansicht der Publizistik existiert „ die öffentliche Meinung" nicht. Möchte man exakt sein, wäre es ratsamer von „Meinungen in der Öffentlichkeit" zu sprechen. Zurückzuführen ist diese Begriffskritik darauf, dass die öffentliche Meinung in Demokratien stets pluralistisch ausfällt, weswegen bei einer Auswertung der herangezogenen Quellen darauf geachtet werden muss, dass sich zwar ein Teil der öffentlichen Meinung durchaus in journalistischen Leitartikeln äußern kann, jene aber nie einen Alleinvertretungsanspruch für sich beanspruchen dürfen.[6],[7] Bei der späteren Auswertung muss diese Einschränkung stets mit bedacht werden.

Wie bereits angemerkt wurde, ist die politische Ausrichtung der gewählten Zeitungen ebenfalls von großer Bedeutung für die Auswertung der Untersuchung. Dem Spiegel darf eine traditionell linke Einstellung attestiert werden.[8] Die Zeit hingegen ist als ein eher liberales Medium bekannt. Für den Untersuchungszeitraum dieser Hausarbeit gilt für die Zeit jedoch Folgendes zu beachten: Die Hamburger Wochenzeitung kann in ihren ersten Jahren als konservatives Blatt eingestuft werden. Zu einem publizis- tischen Rechtsausleger machten die Zeit ihre beiden damaligen Chefredakteure Richard Tüngel und Ernst Samhaber.[9] Die gewählte mediale Eingrenzung bringt es daher mit sich, dass lediglich ein Teil des politischen Spektrums untersucht werden kann. Beide Wochenschriften wenden sich ferner an die soziale Klasse[10] der meinungsbildende Elite Westdeutschlands und weisen hierdurch einen eingeschränkten Leserkreis auf.[11] Gleichwohl stellen der Spiegel und die Zeit wichtige westdeutsche Leitmedien dar, in denen sich die politische Willensbildung artikuliert. Letztlich sei noch darauf hingewiesen, dass die wöchentliche Erscheinungsfrist der ausgewählten Printmedien ebenfalls positive Aspekte mit sich bringt. Beiden Blättern darf eine größere inhaltliche Tiefe zugeschrieben werden und damit auch ein höheres Potential, längerfristig bewusstseinswirksam zu werden.[12]

Bereits an dieser Stelle sei noch kurz auf die unterschiedliche Qualität der Quellen verwiesen. Für die Untersuchung erwiesen sich die Artikel der Zeit als deutlich ergiebiger als jene des Spiegels. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass in der Zeit auch politische Leitartikel mit normativen Elementen vorzufinden sind, während im Spiegel deutlich distanzierter und oftmals deskriptiv berichtet wird.

3. Die öffentliche Meinung und Rezeption des Marshall-Plans von 1946 bis 1952

3.1 Die öffentliche Meinung der Jahre 1946 bis Mitte 1947

In den ersten Nachkriegsjahren lässt sich die Stimmung in Westdeutschland als überaus pessimistisch bezeichnen. Obwohl während des Krieges die Zerstörung von industriellen Produktionsanlagen vergleichsweise moderat ausfiel, lagen vor allem die deutschen Großstädte in Trümmern.[13] In diesen urbanen Regionen zeigte sich auf besonders plastische Weise die bewusstseinswerdende Größenordnung der Not. Es mangelte vornehmlich an Lebensmitteln und Wohnraum. Hinzu kam, dass der Schwarzmarkt aufblühte sowie Arbeitslosigkeit und Kriminalität anstiegen. Die große Zahl an Vertriebenen und Flüchtlingen verschärfte ebenfalls die Situation.[14] Das Ausmaß der Resignation und Hoffnungslosigkeit wird in einem Artikel der Zeit vom 28 Februar 1946 deutlich. Dort heißt es: „ Unsere Augen sind rückwärts gerichtet. Es ist, als ob das ungeheure Erdbeben der letzten Jahre uns noch nicht aus seinem Bann gelassen hätte. [...] Selbst der berühmte Silberstreif am Horizont ist nirgends zu sehen."[15] Jenes Zitat steht stellvertretend für den Fokus der Berichterstattung. In den ersten Nachkriegsjahren wird von den Medien immer wieder die prekäre Ernährungslage thematisiert und angeprangert. So konstatierte wiederum die Zeit noch in derselben Ausgabe, dass von der unterernährten deutschen Bevölkerung keine nennenswerten Aufbau- oder Reparationsleistungen erwartet werden dürfen.[16] Auch der Spiegel will selbst zwei Jahre nach Kriegsende keine Verbesserung der Lebensmittelversorgung erkennen.[17] Beide Leitmedien stimmen darin überein, dass die Versorgung mit Nahrungsmitteln eine der wichtigsten Fragen der Zeit darstellte. Verschärft wurde die prekäre Nachkriegszeit noch durch den harten Winter 1946/1947. So schreibt wiederum der Spiegel, dass die Deutschen selten ein Frühjahr so sehr herbeigesehnt hätten.[18] Der Grundton ist auch hier von Ernüchterung geprägt: „ Es gibt - vor allem nach dem letzten Rationserhöhungs-Trick - nur wenige in Deutschland, die an eine Besserung der allgemeinen Lage in der nächsten Zeit glauben. Nur daß die Sonne täglich etwas höher steigt, das ist ein Trost, der nicht von Konferenzen und Genehmigungen abhängig ist."[19] Im Frühjahr 1947 spitzte sich die Situation zu, es kam zu offenen Protestaktionen gegen die Besatzungsmächte. Für Nordrhein-Westfalen wurde der Generalstreik erwogen. In Braunschweig griffen jugendliche Randalierer britische Soldaten an. In der Folge beobachtete man gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen deutschen und britischen Verantwortlichen. Der Spiegel sieht die Verantwortung für die aufgeheizte Stimmung dabei eindeutig bei den Alliierten: „ Dreiundzwanzig Monate nach Waffenstillstand, drei Monate nach der Zonenfusion und einen Monat nach der Hunger-Erkundung Expräsident Hoovers dokumentierten die beiden größten seefahrenden Nationen erneut, daß sie nicht imstande sind, genug Getreide in die Länder zu transportieren, über denen ihre Fahnen als bedingungsloses Gebot aufgepflanzt sind."[20] Aus dem Geschriebenen artikuliert sich das Gefühl der Zeit, welches sich wie folgt zusammenfassen lässt: Die deutsche Bevölkerung war zunächst mit ihren ganz eigenen existenziellen Sorgen und Nöten beschäftigt. Erst nachdem diese in den Medien angemessen aufgegriffen und beschrieben wurden, richtete man seinen Blick auf die politischen Geschehnisse der Welt.

Nichtsdestotrotz wurde in den Medien auch über die Frage diskutiert, wie es mit dem moralisch sowie militärisch darniederliegenden Deutschland weitergehen sollte. Die wirtschaftliche Unsicherheit und die hieraus resultierende geringe Investitionsbereitschaft waren stark ausgeprägt.[21] Sie hemmten das dringend benötigte Wirtschaftswachstum. Richard Tüngel, damaliger Chefredakteur der Zeit, hat in der Bizone sogar einen volkswirtschaftlichen circulus vitiosus gesehen.[22] Die Bevölkerung verstand nicht, weshalb von ihr ein wirtschaftlicher Neubeginn zur Begleichung ausstehender Reparationen gefordert wurde, die Alliierten jedoch zeitgleich wichtige Produktionsanlagen demontieren ließ. In der Besatzungspolitik der Siegermächte sahen darum viele einen Selbstwiderspruch. Immer wieder wurde Kritik an der Demontagepolitik der Besatzer geäußert. Man wollte die lähmenden Industriedemontagen nicht länger hinnehmen, da sie den – als ebenso notwendig betrachteten – Wiederaufbau Deutschlands verhinderten. Mit einer Mischung aus Sorge und Hoffnung blickten die Leitmedien deshalb zu Beginn des Jahres 1947 nach London. In der Redaktion der Zeit wurde erkannt, dass auf der Londoner Außenministerkonferenz zwar über die Zukunft Deutschlands verhandelt wurde, das Land selbst jedoch nur passiver Beobachter des Geschehens war; als Spielball war man den politischen Machtinteressen der Großmächte schutzlos ausgeliefert.[23] Doch die lethargische Stimmung sollte sich bald ändern. Mit der Rede Marshalls wich die zum Großteil passiv geprägte Beobachtungshaltung der Medien einer aktiven, fordernden Berichterstattung.

3.2 Die öffentliche Meinung Mitte 1947 bis Ende 1948

Bereits im Vorfeld der Rede des US-amerikanischen Außenministers machte die Zeit auf mögliche Finanzhilfen aus den USA aufmerksam. Als Grund für die Hilfsbereitschaft sieht die Zeitung den hohen Kapitalüberschuss im amerikanischen Inland.[24] Die Amerikaner handelten demnach nicht aus reinem Altruismus, sondern hätten schon aus rein finanziellen Gründen ein grundlegendes Interesse am europäischen Wiederaufbau, um so ihre monetären Überschüsse abzubauen. In der Hamburger Redaktion standen die Redakteure den sich abzeichnenden „Dollarperspektiven" deshalb skeptisch gegenüber. Zwar erkannte die Blattmacher der Zeit die neue Schlüsselposition der Amerikaner in der Weltwirtschaft an, appellierten jedoch gleichzeitig an die USA den Empfängerländern keine politischen Hypotheken aufzuzwingen. Wäre dies der Fall, so merkte die Zeit an, hätte es sich bei der vermeintlichen Hilfe vielmehr um einen Rückfall in Ära des Imperialismus gehandelt. Ein solches Szenario wollte man nicht akzeptieren, stattdessen forderte die Zeit eine grundsätzlich neue Weltwirtschaftspolitik.

Doch nicht nur auf wirtschaftlicher Ebene äußerte die Zeit Bedenken. Eine weitere Befürchtung sahen die Redakteure in einer tieferen Spaltung Deutschlands. Durch die Annahme amerikanischer Hilfsgelder befände sie die Einheit des Landes in Gefahr. Chefredakteur Tüngel spricht die Befürchtung deutlich aus und formuliert seine politische Vision für ein neutrales Deutschland zwischen den Blöcken und unter Aufsicht der UNO.[25] Ähnliches ist ebenfalls bei Ernst Friedlaender, dem stellvertretenden Chefredakteur der Zeit, zu lesen. Auch er befürchtet, dass Deutschland aufgrund der Rivalität der beiden Weltmächte – USA und UdSSR – in zwei Teile zerrissen werden könnte. Für ihn ist die Einheit auch deshalb von großer Bedeutung, weil Deutschland seine Ernährungsprobleme nur unter Einbeziehung der Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie lösen könne. Der Osten sei seit jeher die Kornkammer des Landes gewesen.[26] Im Spätherbst 1947 beklagt sich die Zeit ganz konkret über die absehbaren Auswirkungen des Marshall-Plans: „ Man ist lieber bereit, eine Teilung Deutschlands in Kauf zu nehmen, als auf Kredite und Währungsreform zu verzichten."[27] Bemerkenswerterweise werden mit Verlauf des Jahres 1948 und dem Scheitern der Londoner Sechs-Mächte-Konferenz die politischen Töne in der Zeit versöhnlicher. Es scheint, als habe man die bis dato vertretenen Neutralitätsforderung aufgegeben.[28] Der Weg zur Einheit führte fortan für die Zeit über die Freiheit der westlichen Welt.[29] Die langfristigen Perspektiven, welche der Marshall-Plans bot, wurden zusehends erkannt und für gut befunden.[30] Man schlug nun gemäßigtere Töne an, verzichte gleichzeitig jedoch nicht darauf, deutsche Interessen auch weiterhin zu artikulieren.

[...]


[1] Die Aussage steht in Beziehung zum prozentualen Anteil am Nationaleinkommen. Vgl. Maier, Deutschland und der Marshall-Plan, S. 13.

[2] Vgl. Schröder, Marshallplan und westdeutscher Wiederaufbau, S. 5.

[3] Vgl. Hardach, Der Marshall-Plan, S. 9.

[4] Vgl. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/finanzminister-varoufakis-merkel-plan-soll- griechenland-retten/11326932.html, abgerufen am 10.11.2016.

[5] Für eine kritische Einschätzung siehe u. a. Abelshauser, Die Bedeutung des Marshall-Plans für Wiederaufbau und Wirtschaftswachstum: Ein makroökonomischer Ansatz, S. 407-440.

[6] Vgl. Dovifat, Allgemeine Publizistik, S. 16f..

[7] Aus Gründen der Leserlichkeit wird im Folgenden auch weiterhin mit dem Begriff der öffentlichen Meinung gearbeitet.

[8] Vgl. Lehmann 2000, S. 178.

[9] Vgl. Gallus, Deutschlandpolitische Querdenker in einer konservativen "Zeit", S. 225.

[10] Zum Begriff der sozialen Klasse vgl. Bourdieu, Sozialer Raum und "Klassen", S.

[11] Vgl. Lehmann, Der Marshall-Plan und das neue Deutschland, S. 154 f., im Folgenden zitiert als: Lehmann 2000.

[12] Vgl. Lehmann 2000, S. 155.

[13] Vgl. Abelshauser, Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland 1945-1980, S. 21.

[14] Vgl. Klessmann, Die doppelte Staatsgründung, S. 45.

[15] Vgl. Die Zeit, Wo stehen wir heute?, 28.2.46.

[16] Vgl. Die Zeit, Unsere Ernährungsgrundlage, 28.02.46.

[17] Vgl. Der Spiegel, Zwei Jahre danach, 10.05.47.

[18] Vgl. Der Spiegel, Um den Nullpunkt, 08.03.47

[19] Vgl. Der Spiegel, Kalt, kälter am kältesten, 08.02.47.

[20] Vgl. Der Spiegel, Steine statt Brot, 03.04.47.

[21] Vgl. Die Zeit, Land im Ungewissen, 30.05.46.

[22] Vgl. Die Zeit, Tödlicher Kreislauf, 07.11.46.

[23] Vgl. Die Zeit, London Moskau, 23.01.47.

[24] Vgl. Die Zeit, Dollarperspektiven, 05.08.47

[25] Vgl. Die Zeit, Friede - aber wie?, 03.07.47.

[26] Vgl. Die Zeit, Das Vakuum, 17.07.47.

[27] Vgl. Die Zeit, Furcht oder Recht?, 20.11.47.

[28] Vgl. Wagner, Mythos Marshall-Plan, S. 33f., im Folgenden zitiert als: Wagner 1996.

[29] Vgl. Die Zeit, 08.04.48.

[30] Vgl. Die Zeit, Marshall-Plan läuft an, 08.04.48.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Mythos Marshallplan. Zur zeitgenössischen Rezeption des amerikanischen Hilfsprogramms
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Moderne Zeiten? Die bundesdeutsche Gesellschaft der 1950er und 1960er Jahre
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
15
Katalognummer
V357213
ISBN (eBook)
9783668428454
ISBN (Buch)
9783668428461
Dateigröße
704 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In dieser Hausarbeit wird die zeitgenössische Rezeptionsgeschichte des Marshall-Plans untersucht. Anhand von Zeitungsartikeln aus "Der Zeit" und "Dem Spiegel" wird die öffentlichkeitswirksame Geschichte des Marshall-Plans skizziert. Letztlich wird auch nach den ökonomischen Auswirkungen des Hilfsprogramms gefragt.
Schlagworte
Marshall-Plan, Deutschland, Rezeption, Auswirkungen
Arbeit zitieren
Sebastian Lübken (Autor), 2016, Mythos Marshallplan. Zur zeitgenössischen Rezeption des amerikanischen Hilfsprogramms, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/357213

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