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Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007

Título: Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007

Trabajo Escrito , 2017 , 25 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Alexander Gerster (Autor)

Economía de las empresas - Aprovisionamiento, producción, logística
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Unternehmen jeglicher Branchen sind infolge der fortschreitenden Liberalisierung des Welthandels einem ständigen Wandel ausgesetzt. Aufgrund der stetigen Entwicklung der globalen Vernetzung und den dadurch steigenden Möglichkeiten, erhöht sich die Zahl der Steuerungsgrößen entlang der logistischen Versorgungsketten.

Die Wandlungsfähigkeit von Unternehmen wird, bedingt durch die gegenwärtig zunehmende Dynamik des Wandels, sowohl operativ als auch strategisch zu einem relevanten und bedeutenden Sachverstand. Dieser Sachverstand bzw. diese Kompetenz der Wandlungsfähigkeit enthält unter anderem Eigenschaften wie Flexibilität, Agilität und Geistesgegenwärtigkeit. Unternehmen müssen somit ihre internen wie externen Prozesse fortlaufend an sich entwickelnde Veränderungen angleichen um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein nicht zu unterschätzender Grund für den ständigen Wandel sind auch sich variierende Marktbedingungen, die etwa durch Finanz- und Wirtschaftskrisen oder durch Konjunkturbewegungen ausgelöst werden. Anlässlich der gewachsenen Bedeutsamkeit der Logistik in den letzten Jahrzehnten, ist die Logistik als Querschnittsfunktion momentan einer der ausschlaggebenden Wettbewerbsfaktoren. Deshalb ist im logistischen Bereich der Druck wandlungsfähig zu sein vergleichsweise stark ausgeprägt.

Mit der vorliegenden Arbeit wird die Analyse der Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise, die ab dem Jahr 2007 begann und vielen Wirtschaftsräumen der Welt erhebliche Schwierigkeiten bereitete, anhand von zwei Beispielen aus der Real- wirtschaft veranschaulicht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1. Logistik

2.2. Logistiksysteme

3. Wandlungsfähigkeit

3.1. Definition, Aufgaben und Ziele

3.2. Wandlungstreiber

3.3. Wandlungsbefähiger und Wandlungshemmer

4. Anschauungsweisen von Wandel

4.1. Optimierungsprozesse

4.2. Erneuerungsprozesse

5. Der Wandlungstreiber: Finanz- und Wirtschaftskrise

5.1. Entstehung der Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2007

5.2. Krisenauswirkungen auf die Realwirtschaft

5.2.1. Anpassungsfähigkeit der Unternehmenslogistik im Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise

5.2.2. Anpassungsfähigkeit der Transport- und Logistikbranche im Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen und analysiert, wie Unternehmen angesichts der durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 ausgelösten globalen Marktveränderungen ihre operativen und strategischen Prozesse anpassen mussten.

  • Grundlagen der Logistik und Definition von Logistiksystemen
  • Konzeptualisierung der Wandlungsfähigkeit von Unternehmen
  • Unterscheidung zwischen kontinuierlichen Optimierungsprozessen und diskontinuierlichen Erneuerungsprozessen
  • Analyse der Finanz- und Wirtschaftskrise als externer Wandlungstreiber
  • Strategien zur Anpassungsfähigkeit in der Unternehmenslogistik und der Transportbranche

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition, Aufgaben und Ziele

Bezüglich der Komplexität des Begriffs der Wandlungsfähigkeit gibt es in der Literatur dafür mehrere Erläuterungen und keine allgemeingültige Definition. Deshalb wird in dieser Arbeit lediglich eine Auswahl an Auffassungen wiedergegeben. Zunächst beschreibt Reinhart, dass sich die Wandlungsfähigkeit aus Flexibilität und Reaktionsfähigkeit zusammensetzt und dabei als Potenzial verstanden wird, welches auch jenseits des vorgegebenen Bereiches technische und organisatorische Veränderungen, falls erforderlich reaktiv oder sogar proaktiv, durchführen kann.8 Nach Nyhuis charakterisiert Wandlungsfähigkeit die Eigenschaft gegebenenfalls Veränderungen im logistischen, technologischen, organisatorischen und personellen Bereich über die Flexibilität hinaus durchführen zu können. Flexibilität wird bereits im Vorfeld definiert und durch Wandlungsfähigkeit wird die definierte Flexibilitätsbandbreite anpassbar. Wandlungsfähigkeit gilt demnach als Größenordnung für das Können eines Unternehmens, sich an ein unruhiges Umfeld anzupassen.9 Im Zusammenhang mit dem Begriff der Wandlungsfähigkeit werden nach Wiendahl & Hernández nachfolgende Kategorien und Aspekte differenziert:

1. Räumliche Wandlungsfähigkeit: In Bezug auf bspw. Hallenlayout, Grundstück, Werkslayout etc.

2. Zeitliche Wandlungsfähigkeit: Kurzfristig-operative, mittelfristig-taktische oder langfristig-strategische Reaktionen auf Veränderungen.

3. Strukturelle Wandlungsfähigkeit: In Bezug auf Veränderungen der Prozesse im Bereich Logistik, Aufbau- und Ablauforganisation, etc.

4. Technische Wandlungsfähigkeit: In Bezug auf Veränderungen von Gebäuden, Betriebsmittel, Einrichtungen, Prozesse, Verfahren etc.10

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Logistik als Wettbewerbsfaktor ein und definiert die Wandlungsfähigkeit als notwendige Kompetenz, um auf dynamische Marktveränderungen und Krisen zu reagieren.

2. Grundlagen: Es werden die begrifflichen Ursprünge der Logistik dargelegt sowie Logistiksysteme in institutionelle und funktionelle Subsysteme unterteilt.

3. Wandlungsfähigkeit: Das Kapitel definiert den Begriff der Wandlungsfähigkeit, identifiziert verschiedene Wandlungstreiber und erläutert die Bedeutung von Wandlungsbefähigern und -hemmern für die Unternehmenssteuerung.

4. Anschauungsweisen von Wandel: Hier erfolgt eine Differenzierung zwischen kontinuierlichen Optimierungsprozessen (z.B. Kaizen, TQM) und diskontinuierlichen Erneuerungsprozessen (z.B. BPR).

5. Der Wandlungstreiber: Finanz- und Wirtschaftskrise: Dieser Hauptteil analysiert die Entstehung der Subprime-Krise und deren Auswirkungen auf die Realwirtschaft sowie die logistischen Anpassungserfordernisse der Unternehmen.

6. Schlussbetrachtung: Es wird resümiert, dass langfristiger unternehmerischer Erfolg in einem globalisierten Umfeld zwingend ein bewusstes Risikomanagement und eine hohe Wandlungsfähigkeit erfordert.

Schlüsselwörter

Logistik, Logistiksysteme, Wandlungsfähigkeit, Wandlungstreiber, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Optimierungsprozesse, Erneuerungsprozesse, Kaizen, TQM, Supply Chain, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit, Realwirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, die im Jahr 2007 ihren Anfang nahm.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Logistik, das Konzept der Wandlungsfähigkeit, verschiedene Strategien zur Prozessgestaltung sowie die krisenbedingten Auswirkungen auf die Unternehmenslogistik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis der theoretischen Grundlagen zu analysieren, wie Unternehmen durch Wandlungsbefähiger auf massive externe Veränderungsdrücke wie die Finanzkrise reagieren können.

Welche wissenschaftlichen Ansätze oder Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die Untersuchung von Modellen (wie dem St. Galler Management-Modell) und veranschaulicht diese durch reale Beispiele aus der Wirtschaft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Wandels und die praktische Analyse der Finanzkrise, inklusive spezifischer Betrachtungen der Unternehmenslogistik und der Transportbranche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Wandlungsfähigkeit, Logistiksysteme, Finanzkrise, Optimierung, Erneuerung, Supply Chain Management und Wettbewerbsfähigkeit.

Wie unterscheiden sich Optimierung und Erneuerung in diesem Kontext?

Optimierungsprozesse (wie Kaizen) sind auf kontinuierliche Verbesserung innerhalb bestehender Strukturen ausgerichtet, während Erneuerungsprozesse (wie BPR) einen diskontinuierlichen, fundamentalen Wandel beschreiben.

Welchen Einfluss hatte die Lehman-Brothers-Pleite laut dem Dokument auf die Logistik?

Der Zusammenbruch löste Misstrauen auf den Finanzmärkten aus, führte zu einer Kreditklemme und zwang Unternehmen weltweit dazu, ihre Investitionen zurückzufahren und logistische Kapazitäten scharf zu reduzieren.

Welche Rolle spielen Wandlungsbefähiger wie Modularität und Skalierbarkeit?

Sie ermöglichen es Unternehmen, flexibel auf schwankende Nachfragen zu reagieren, etwa durch Fremdvergabe von Teilprozessen oder Anpassung des Personaleinsatzes.

Warum war der Grad der Wandlungsfähigkeit in der Transportbranche während der Krise eher gering?

Viele Unternehmen waren von der Schnelligkeit und dem Ausmaß der krisenbedingten Veränderungen überrascht und verfügten nicht über ausreichende Kapazitätsmanagementsysteme, um sofort adäquat zu reagieren.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007
Universidad
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Curso
Planung und Steuerung von Logistiksystemen
Calificación
2,0
Autor
Alexander Gerster (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
25
No. de catálogo
V357877
ISBN (Ebook)
9783668427778
ISBN (Libro)
9783668427785
Idioma
Alemán
Etiqueta
Logistiksysteme Wandlungsfähigkeit Finanzkrise Wirtschaftskrise Wandlungsbefähiger Wandlungstreiber Logistik Anpassungsfähigkeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexander Gerster (Autor), 2017, Wandlungsfähigkeit von Logistiksystemen vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/357877
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