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Widerstände in Organisationen. Veränderungsresistenzen durch Machteffekte

Titel: Widerstände in Organisationen. Veränderungsresistenzen durch Machteffekte

Seminararbeit , 2015 , 25 Seiten

Autor:in: Patrizio Panepinto (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Die vorliegende Arbeit soll verdeutlichen, aus welchen Gründen Macht als Auslöser von Pfadabhängigkeit gelten kann. Auf diesen Gedanken wird deshalb genauer eingegangen, da die Bedeutung der Macht und ihre Folgen im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext nicht ausreichend thematisiert wird. Daher ist es interessant, diesen Aspekt, inwieweit sich Machteffekte in Institutionen auswirken können, genauer zu betrachten und zu analysieren. Eine Fragestellung, die sich daraus bilden lässt, lautet: Wodurch kennzeichnen sich Machteffekte aus und wie können ex-post Folgen der Pfadabhängigkeit bereinigt werden. Im Rahmen dieser Problematik muss auf die Erläuterungen der technologischen Pfadabhängigkeit verzichtet werden, da bei dieser Art der Pfadabhängigkeit der Machtaspekt keinerlei Bedeutung hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pfadabhängigkeit als Ursache von Veränderungsresistenzen

2.1. Widerstände in Organisationen

2.2. Erläuterungen zur Pfadabhängigkeit

2.3. Positive Rückkopplungen speziell bei Institutionen

3. Macht in Unternehmen

3.1. Der Machtbegriff

3.2. Arten von Macht

3.3. Analyse von machteffekt-bedingter Pfadabhängigkeit

4. Erkennung und Aufbrechung pfadabhängiger Prozesse

4.1. Double-Loop-Learning

4.2. Transformativer Führungsstil zur Herbeiführung institutionellen Wandels

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Macht als Auslöser für Pfadabhängigkeit in Unternehmen und analysiert, wie diese Prozesse zur Entstehung von Veränderungsresistenzen führen und durch gezielte Führungsansätze wieder aufgebrochen werden können.

  • Widerstände in Organisationen als Folge von Pfadabhängigkeit
  • Die Funktion von Macht und Machteffekten in institutionellen Kontexten
  • Analyse der Mikropolitik als Mechanismus für Pfadabhängigkeit
  • Strategien zur Identifikation und Auflösung verkrusteter Strukturen
  • Ansätze des Double-Loop-Learning und transformativer Führung

Auszug aus dem Buch

3.1. Der Machtbegriff

„Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.“ (Weber, 1921, S. 28). Dies ist eine von vielen Definitionen der Macht, die die Möglichkeit von Machtausübung abstrahiert darstellt.

Viele Akademiker haben sich im Laufe der Zeit mit der Frage „Was ist Macht?“ beschäftigt und versucht, diese zu beantworten. Eins haben die meisten Definitionen zum Terminus der „Macht“ jedoch gemein. Sie alle gehen davon aus, dass der eigene Wille gegenüber anderen durchzusetzen ist, was auf der Anwendung spezieller Handlungsmöglichkeiten beruht (Friedberg, 1995, S. 111).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit von Führung und Macht in Organisationen, um Veränderungsresistenz und Pfadabhängigkeit zu überwinden.

2. Pfadabhängigkeit als Ursache von Veränderungsresistenzen: Es wird erläutert, wie soziale Systeme durch stabile Regeln geprägt sind, die bei notwendigen Anpassungen zu Widerständen führen können.

3. Macht in Unternehmen: Dieses Kapitel analysiert Machtquellen und mikropolitische Prozesse, die als selbstverstärkende Mechanismen Pfadabhängigkeiten in Institutionen zementieren.

4. Erkennung und Aufbrechung pfadabhängiger Prozesse: Es werden Methoden wie Double-Loop-Learning und transformative Führung vorgestellt, um festgefahrene Organisationsstrukturen zu lösen.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass für echten Wandel eine Transformation der psychosozialen Strukturen notwendig ist und weist auf die Rolle des institutionellen Entrepreneurs hin.

Schlüsselwörter

Pfadabhängigkeit, Machteffekte, Widerstand, Organisationen, Veränderungsresistenz, Institutionen, Mikropolitik, Lock-In, Un-Locking, Double-Loop-Learning, transformative Führung, institutioneller Wandel, Ressourcenmacht, Selbstverstärkung, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Verbindung zwischen Macht und Pfadabhängigkeit in Unternehmen und wie diese Kombination zu organisatorischer Trägheit führt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören der Machtbegriff in Organisationen, die Entstehung von Pfadabhängigkeit durch positive Rückkopplung und Ansätze zum Wandel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie Machteffekte Pfadabhängigkeiten auslösen und durch welche Maßnahmen (wie transformative Führung) diese Folgen bereinigt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung existierender Management- und Organisationsmodelle auf das Phänomen der Pfadabhängigkeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Widerständen, verschiedene Machtarten, das Konzept der Mikropolitik und Lösungsstrategien für institutionellen Wandel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Pfadabhängigkeit, Machteffekte, Mikropolitik, organisatorischer Wandel und transformative Führung.

Was unterscheidet den transformativen Führungsstil von anderen Ansätzen?

Er zeichnet sich durch Charisma, individuelle Berücksichtigung der Mitarbeiter und eine intellektuelle Stimulation aus, um festgefahrene Handlungsmuster aktiv aufzubrechen.

Wie entstehen machtinduzierte Pfadabhängigkeiten?

Sie entstehen durch unauffällige, subtile Machtausübung in „mikropolitischen Nischen“, die sich durch Wiederholung so verfestigen, dass der Pfad nicht mehr verlassen werden kann.

Was versteht man unter dem Begriff „Un-Locking“?

„Un-Locking“ bezeichnet den Prozess, eine Organisation aus einem starren, pfadabhängigen Zustand zu befreien und durch neue Lernprozesse oder Führung visionär neu auszurichten.

Welche Rolle spielt der „institutionelle Entrepreneur“?

Er fungiert als Innovator, der etablierte Regeln hinterfragt und neue Strukturen schafft, um das Wohl des gesamten Unternehmens zu sichern und Flexibilität zu ermöglichen.

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Details

Titel
Widerstände in Organisationen. Veränderungsresistenzen durch Machteffekte
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Autor
Patrizio Panepinto (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
25
Katalognummer
V358072
ISBN (eBook)
9783668430334
ISBN (Buch)
9783668430341
Sprache
Deutsch
Schlagworte
widerstände organisationen veränderungsresistenzen machteffekte Pfadabhängigkeit Betriebswirtschaft Lerneffekte Financial Service Engineering Dienstleistungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrizio Panepinto (Autor:in), 2015, Widerstände in Organisationen. Veränderungsresistenzen durch Machteffekte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358072
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Leseprobe aus  25  Seiten
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