Präsentation zu Immanuel Kant. Allgemeine Anmerkung zum ersten Stück "Von der Wiederherstellung der ursprünglichen Anlage zum Guten in ihre Kraft"


Präsentation, 2017
11 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Position im Gesamtwerk:

1. Vorrede zur 1. und 2. Auflage

2. Erstes Stück. Von der Einwohnung des bösen Prinzips neben dem guten; d. i. vom radikalen 8ösen in der menschlichen Natur.

3. Zweites Stück. Vom Kampf des guten Prinzips mit dem bösen, um die Herrschaft über den Menschen.

4. Drittes Stück. Vom Sieg des guten Prinzips über das Böse und der Stiftung eines Reichs Gottes auf Erden.

5. Viertes Stück. Vom Dienst und Afterdienst unter der Herrschaft des guten Prinzips, oder von Religion und Pfaffentum.

Position im Ersten Stück:

I. Von der ursprünglichen Anlage zum Guten in der menschlichen Natur. (B3 - B19)

II. Von dem Hang zum Bösen in der menschlichen Natur. (B19 - B26)

III. Der Mensch ist von Natur böse. (B26 - B39)

IV. Vom Ursprunge des Bösen in der menschlichen Natur. (B39 - B48)

V. Allgemeine Anmerkung. Von der Wiederherstellung der ursprünglichen Anlage zum Guten in ihre Kraft. (848 - 866)

Allgemeine Anmerkung. Von der Wiederherstellung der ursprünglichen Anlage zum Guten in ihre Kraft. (848 - 866)

1. "Was der Mensch im moralischen Sinne ist, [...] gut oder böse, dazu muss er sich selbst machen, oder gemacht haben." [2] (B48 - B49)

2. Selbstliebe als die Quelle des Bösen (B49 - B52)

3. Definition der Wiederherstellung der ursprünglichen Anlage zum Guten (B51 - B52)

4. Das ursprüngliche Gute und die Tugend (B52 - B55)

5. Die moralische Bildung und Anlage des Menschen (B55 - B59)

6. Die Wiederherstellung durch eigene Kraftanwendung (B59 - B64)

1. "Was der Mensch im moralischen Sinne ist, [...] gut oder böse, dazu muss er sich selbst machen, oder gemacht haben."

- der Mensch entscheidet freiwillig, zurechnungsfähig und selbstverantwortlich über seine Moralität:

"The first paragraph begins by reminding us of one of Kant's most important and most uncompromising themes-namely, that human beings alone are responsible for whatever their moral condition may be, in the past and the future as well as in the present ." [3]

- Differenzierung von zwei Fällen:

1. moralisch gut zu sein: freiwillig;

2. moralisch böse zu sein: übersteigt alle unsere Begriffe sowie Vernunft

Grundkondition für den 1. Fall: "[...] nur wenn der Mensch die für das moralische Gesetz in ihm gelegte Triebfeder in seine Maxime aufgenommen hat, wird er ein guter Mensch [...] genannt." [4]

"[...] die Möglichkeit des letzteren [Das Wiederauferstehen aus dem Bösen zum Guten] nicht bestritten werden kann." [5]

- resultiert aus dem Gebot: wir sollen bbessere Menschen werden

"Für Kant sind das Können und das Sollen gleichbedeutend: [...]" [6]

= wir können bbessere Menschen werden

2. Selbstliebe als die Quelle des Bösen (B49 - B52)

- wenn Selbstliebe als Prinzip unserer Maximen angenommen wird

- keine Begriffe mit konträren Sinn, wie Liebe/Selbstliebe, da diese in 1. Wohlwollen sowie 2. Wohlgefallen ((benevolentiae et complacentiae) eingeteilt werden können

- 1. und 2. müssen vernünftig sein

- bei 1.: Vernunft tritt nur als "Dienerin der natürlichen Neigung" auf und die angenommene Maxime hat "keine Beziehung auf Moralität" [7]

[...]


[2] Kant, Immanuel: Die Religion innerhalb Grenzen bloßen Vernunft. Hgg. Rudolf Malter. Reclam, Stuttgart: 1974. S. 55.

[3] Palmquist, S. (2015): Comprehensive commentary on Kant`s rReligion within the bounds of bare reason. S.121

[4] Kant, 1974: S. 56.

[5] Ebd.

[6] Dorn, Matthias, 1993 - Forschungsinstitut für Philosophie Hannover. S. 17.

[7] vgl. Kant, 1974: S. 56f.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Präsentation zu Immanuel Kant. Allgemeine Anmerkung zum ersten Stück "Von der Wiederherstellung der ursprünglichen Anlage zum Guten in ihre Kraft"
Hochschule
Universität Mannheim
Veranstaltung
Hauptseminar "Kants Philosophie der Religion"
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
11
Katalognummer
V358145
ISBN (eBook)
9783668448919
ISBN (Buch)
9783668448926
Dateigröße
863 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Immanuel Kant, Kant, Philosphie, Religion, Religionsphilosophie, Allgemein, Anmerkung, 1. Stück, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, Referat, Anlage des Guten, Das radikal Böse
Arbeit zitieren
Gordon Jung (Autor), 2017, Präsentation zu Immanuel Kant. Allgemeine Anmerkung zum ersten Stück "Von der Wiederherstellung der ursprünglichen Anlage zum Guten in ihre Kraft", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358145

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