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Die elektronische Patientenakte. Chancen und Gefahren einer EDV-gestützten Pflegedokumentation

Titel: Die elektronische Patientenakte. Chancen und Gefahren einer EDV-gestützten Pflegedokumentation

Hausarbeit , 2017 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maximilian Leistenschneider (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die moderne Computertechnik hat seit geraumer Zeit Einzug in das Gesundheitswesen gehalten. In den Bereichen der Diagnostik, Intervention und Labortechnik ist die Arbeit mit Computern längst Routine. Die pflegerische Arbeit ist, was die Dokumentation und Kommunikation mit anderen Gesundheitsfachberufen angeht, in Deutschland aber noch immer zu großen Teilen papiergestützt. Daraus leitet sich die Forschungsfrage dieser Arbeit ab: Lässt sich die Qualität der Pflegedokumentation durch den Einsatz EDV-gestützter Pflegedokumentation in Deutschland steigern?

Um diese Frage zu beantworten, werden zunächst die wichtigsten Begrifflichkeiten erklärt und ein kurzer Überblick über die aktuelle Situation zur Anwendung einer elektronischen Patientenakte in Deutschland gegeben. Nachfolgend werden in der Fachliteratur die Vor- und Nachteile einer EDV-gestützten Patientendokumentation an Hand mehrerer Kriterien einer qualitativen Dokumentation untersucht: Zeitmanagement, Vollständigkeit, Transparenz, Handhabbarkeit und die Abbildung des Pflegeprozesses. Ein Zwischenfazit wird diese Untersuchungen kurz zusammenfassen, bevor zum Abschluss Bedenken in Bezug auf Ethik und Datenschutz geäußert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Elektronische Patientenakte & -dokumentation

2. 1. Begriffe & Konzepte

2. 2. Statuts Quo der elektronischen Patientenakte in Deutschland

3. Kriterien einer qualitativen Pflegedokumentation

3.1. Zeitmanagement

3.2. Vollständigkeit

3.3. Handhabbarkeit & Transparenz

3.4. Dokumentation des Pflegeprozesses

3.5. Zwischenfazit

4. Kritische Stimmen

4.1. Datenschutz

4.2. Ethische Bedenken & ökonomische Kritik

5. Fazit & Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die Qualität der Pflegedokumentation durch den Einsatz von EDV-gestützten Systemen in deutschen Pflegeeinrichtungen gesteigert werden kann, und analysiert dabei sowohl Chancen als auch Barrieren im pflegerischen Alltag.

  • Grundlagen der elektronischen Patientenakte und Pflegedokumentation
  • Qualitätskriterien der Dokumentation (Zeit, Vollständigkeit, Transparenz)
  • Prozessabbildung in der digitalen Pflege
  • Datenschutz und ethische Fragestellungen
  • Herausforderungen bei der Implementierung und Akzeptanz

Auszug aus dem Buch

3.1. Zeitmanagement

Pflegerische Qualität spiegelt sich auch in einem Erkennen der ökonomischen Ressourcen wider. Wirtschaftlichkeit ist kein geringer Faktor bei der Einführung von neuen Systemen. Dabei spielen nicht nur die Kosten von Papier und Druck, sowie die aufwändige Lagerung und teure Vernichtung der papiernen Akten eine Rolle, sondern auch die Ressourcen des Personals. Ökonomisch handelnde Pflegekräfte teilen sich ihre Arbeitszeit sinnvoll und logisch ein. Eine zeitsparende Pflegedokumentation ist demzufolge qualitativ. Laut dem Statistischen Bundesamt benötigen Pflegende 13% ihrer Arbeitszeit für die Dokumentation. Dadurch entstehen Kosten von bis zu 2,7 Milliarden Euro pro Jahr (vgl. Bundesministerium für Gesundheit 2016).

In einer Umfrage von CNE.online wurden Pflegende gefragt, ob sie der Meinung seien, mit der digitalen Dokumentation lasse sich Zeit einsparen. Darauf antworteten von den 1126 Teilnehmenden 72% mit Ja (vgl. CNE.online 2016, S.8). Diese subjektive Einschätzung einer Internet-Community ist tatsächlich von vielen Studien bestätigt worden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Relevanz der Pflegedokumentation und leitet daraus die Forschungsfrage zur Qualitätssteigerung durch EDV-Systeme ab.

2. Elektronische Patientenakte & -dokumentation: Es werden zentrale Begrifflichkeiten geklärt und der aktuelle Umsetzungsstatus der elektronischen Patientenakte in Deutschland dargestellt.

3. Kriterien einer qualitativen Pflegedokumentation: Dieses Kapitel analysiert anhand verschiedener Qualitätskriterien wie Zeitmanagement, Vollständigkeit und Transparenz die Auswirkungen digitaler Dokumentationssysteme.

4. Kritische Stimmen: Hier werden die Herausforderungen beleuchtet, insbesondere hinsichtlich des Datenschutzes, ethischer Aspekte und ökonomischer Faktoren bei der Systemimplementierung.

5. Fazit & Ausblick: Das Fazit fasst die positiven Effekte der EDV-Unterstützung zusammen und identifiziert gleichzeitig notwendigen Forschungsbedarf sowie die Notwendigkeit von Fortbildungsmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Pflegedokumentation, EDV-gestützte Dokumentation, Elektronische Patientenakte, Pflegequalität, Zeitmanagement, Pflegediagnosen, Pflegeprozess, Datenschutz, Digitalisierung, Krankenhausinformatik, Pflegeinformatik, Ethik, Patientenorientierung, Prozesspflege, Dokumentationsqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Digitalisierung auf die Pflegedokumentation in deutschen Einrichtungen und bewertet, ob elektronische Systeme die Qualität der täglichen Pflegearbeit verbessern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Qualitätskriterien pflegerischer Dokumentation, die digitale Prozessabbildung, der Datenschutz sowie die ethische und ökonomische Bewertung von IT-Systemen in der Pflege.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, ob der Einsatz von EDV-gestützter Dokumentation die Qualität der Pflegedokumentation in Deutschland messbar steigern kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Studien, um die Vor- und Nachteile sowie die Auswirkungen digitaler Dokumentationsmethoden zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Einordnung, eine detaillierte Untersuchung anhand von Qualitätskriterien wie Zeitmanagement und Transparenz sowie eine kritische Auseinandersetzung mit ethischen Bedenken und Datenschutzanforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Pflegedokumentation, Pflegeinformatik, Digitalisierung, Pflegeprozess und Patientenorientierung charakterisiert.

Wie bewerten Pflegende in der Praxis den Zeitaufwand digitaler Dokumentation?

Studien, darunter eine Befragung von CNE.online, zeigen, dass eine Mehrheit der Pflegenden die digitale Dokumentation als zeitsparend empfindet, sofern eine entsprechende Sicherheit im Umgang mit den Systemen gegeben ist.

Welche Rolle spielt der Datenschutz bei der elektronischen Aktenführung?

Der Datenschutz ist ein zentrales ethisches und rechtliches Kriterium, das den Schutz sensibler Gesundheitsinformationen sicherstellen muss und Anforderungen wie elektronische Signaturen und kontrollierte Zugriffsrechte notwendig macht.

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Details

Titel
Die elektronische Patientenakte. Chancen und Gefahren einer EDV-gestützten Pflegedokumentation
Hochschule
Hochschule Ludwigshafen am Rhein
Note
1,0
Autor
Maximilian Leistenschneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
20
Katalognummer
V358163
ISBN (eBook)
9783668431744
ISBN (Buch)
9783668431751
Sprache
Deutsch
Schlagworte
patientenakte chancen gefahren edv-gestützten pflegedokumentation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maximilian Leistenschneider (Autor:in), 2017, Die elektronische Patientenakte. Chancen und Gefahren einer EDV-gestützten Pflegedokumentation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358163
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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