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Der Übergang von der Grund- zur weiterführenden Schule. Seine Auswirkungen auf Angst- und Stressempfinden des Kindes

Título: Der Übergang von der Grund- zur weiterführenden Schule. Seine Auswirkungen auf Angst- und Stressempfinden des Kindes

Tesis (Bachelor) , 2016 , 44 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Layla Kilani (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Das Ziel dieser Abschlussarbeit soll es sein, herauszufinden, inwiefern sich die schulische Transition von der Grundschule zur weiterführenden Schule auf die Angst und den Stress des Kindes auswirkt. Dafür wurde ein Schüler während des Übergangs von der Primar- zu der Sekundarstufe begleitet. Zu bestimmten Zeitpunkten wurden Fragebögen, Interviews sowie Dokumentationen des Schülerverhaltens durchgeführt.

Insgesamt besteht die wissenschaftliche Arbeit aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Im Einleitungsteil werden zunächst die einzelnen Bestandteile der Gesamtthematik definiert und genauer erläutert. Es soll ein Grundverständnis für die einzelnen Aspekte geschaffen und die Zusammenhänge zwischen den Einzelthemen betrachtet werden. Die Fragestellung, der sich diese Abschlussarbeit widmet, wird in ihren Einzelheiten erläutert und eingegrenzt. Daraufhin wird das „In-Steps!-Projekt“ und der im Rahmen dieses Projekts begleitete Schüler mit seiner individuellen Übergangssituation vorgestellt.

Der Hauptteil dieser wissenschaftlichen Arbeit gibt genaue Auskunft über die verwendeten Erhebungsmethoden, die jeweils an dem vorgestellten Schüler durchgeführt wurden. Danach werden die erlangten Erhebungsergebnisse dargestellt und diskutiert. Zunächst wird hierbei auf die Bedeutung der einzelnen Ergebnisse eingegangen. Dann wird die angewandte Methode kritisch reflektiert. Zum Schluss des Hauptteils werden die Relevanz und die Bedeutung der erlangten Erkenntnisse auf die aktuelle Praxis bezogen.

Letztlich folgt im Schluss ein Fazit, das die eigenen Ergebnisse und ihre Relevanz für den gegenwärtigen Umgang mit der Thematik zusammenfassend erläutert und reflektiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aktueller Forschungsstand

2.1 Angst

2.2 Stress

2.3 Darstellung der schulischen Transition von der Primar- zur Sekundarstufe

2.4 Angst und Stress während der schulischen Transition

3 Eigene Fragestellung

4 Vorstellung des begleiteten Schülers

5 Methodik

5.1 Erhebungsinstrumente

5.1.1 Dokumentation des Schülerverhaltens

5.1.2 Schülerinterview

5.1.3 Kinder-Angst-Test-II

5.1.4 Fragebogen zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes und Jugendalter

5.2 Datenanalyse

6 Darstellung der Ergebnisse

7 Diskussion der Ergebnisse

7.1 Interpretation der Ergebnisse

7.2 Methodenkritische Reflexion

7.3 Implikationen für die Praxis

8 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern die schulische Transition von der Grundschule in die Sekundarstufe bei einem begleiteten Schüler zu Veränderungen im Angst- und Stressempfinden führt. Durch die Begleitung eines Schülers während dieser Übergangsphase soll evaluiert werden, wie sich der Umbruch auf die kindliche Entwicklung auswirkt und welche Unterstützungsmaßnahmen im Rahmen des „In-Steps!-Projekts“ zur Bewältigung dieses Übergangs beitragen können.

  • Auswirkungen der Transition von der Primar- zur Sekundarstufe auf Kinder
  • Entstehung und Bewältigung von Schulangst und Schulstress
  • Methodische Erhebung von Angst- und Stressparametern bei Schülern
  • Bedeutung der Schulbegleitung als Konstante in Übergangsphasen
  • Implikationen für eine kooperative Übergangsgestaltung zwischen Bildungsinstitutionen

Auszug aus dem Buch

2.1 Angst

Ursprünglich stammt der Begriff „Angst“ vom griechischen Wort „αγχω und bedeutet drosseln, würgen; lateinisch angor Beklemmung, angustia Enge“ (Tunner, 2000). Sie stellt eine Emotion dar, die bei Mensch sowie Tier bei Bedrohungen auftritt. Angst dient hierbei neben dem Begriff „Furcht“ als Warn- und Schutzfunktion und treibt somit zur Vermeidung von Verletzungen oder sogar dem Tod an (vgl. Vaas, 2000). Der angsterfüllte Mensch empfindet „eine unangenehme Unruhe, die angespannte Erwartung eines bedrohlichen, jedoch unbestimmten Ereignisses“ (Rachman, 2000, S. 35), allerdings kann sie sich dabei auch lediglich in der Vorstellung des Individuums befinden (vgl. Vaas, 2000). Flöttmann (2015, S. 15) bezeichnet Angst als ein „Gefahrensignal“, das „signalisiert, daß [sic!] eine Gefahr droht“. Die Angstemotion stellt somit für die Menschheit ein lebensnotwendiges und sinnvolles Gefühl dar, welches den Menschen dazu bringt, Situationen oder Dinge, die seine Gesundheit belasten könnten, zu meiden. Auch Silbermann (2008) erkennt, dass hinsichtlich der Evolution „die Menschheit [ohne Angst] schon längst untergegangen“ wäre, da die Angst den Menschen gefährliche und lebensbedrohliche Situationen als solche erkennen lässt und ihn zur Flucht oder Vermeidung veranlasst.

Pöldinger (1988, S. 17) verweist darauf, dass es zu einer „Häufung der Angst in Wandel oder Grenzsituationen“ kommt. Das bekannte Vertraute wird innerhalb solcher Situationen verlassen und das unbekannte Neue betreten (vgl. ebd., S. 17). Der Mensch kann sich davor ängstigen, sein gewohntes Umfeld und somit den vertrauten Bereich zu verlassen. Krohne (2010, S. 13) erwähnt, dass „Angst […] tief in unser Leben [eingreift], [sie] aktiviert den Einzelnen entweder und spornt ihn zu besonderen Leistungen an oder hemmt, lähmt, ja zerstört ihn“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der schulischen Transition und Relevanz von Bildungsübergängen im Kontext von Angst und Stress.

2 Aktueller Forschungsstand: Theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Angst und Stress sowie dem wissenschaftlichen Diskurs zur Transition von der Primar- zur Sekundarstufe.

3 Eigene Fragestellung: Definition der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen des Schulwechsels auf das betroffene Kind.

4 Vorstellung des begleiteten Schülers: Detaillierte Beschreibung des Schülers und des pädagogischen „In-Steps!-Projekts“.

5 Methodik: Darstellung der vier verwendeten Erhebungsinstrumente zur Datenmessung sowie Erläuterung der Datenanalyse.

6 Darstellung der Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten in tabellarischer Form zur Analyse der Veränderungen über die Zeitpunkte t1, t2 und t3.

7 Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der Befunde im Hinblick auf Angst- und Stressfaktoren sowie methodenkritische Reflexion und Praxisimplikationen.

8 Fazit: Zusammenfassende Schlussfolgerung aus den gesammelten Daten und Ausblick auf notwendige schulpädagogische Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Schulische Transition, Primarstufe, Sekundarstufe, Angst, Stress, Schulangst, Stressbewältigung, In-Steps!-Projekt, Übergangskompetenz, Leistungsangst, Sozialer Übergang, Kindesentwicklung, Pädagogische Begleitung, Schullaufbahnempfehlung, Transitionsforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die psychischen Auswirkungen, insbesondere Angst und Stress, bei einem Schüler während des Wechsels von der Grundschule zur weiterführenden Schule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Bildungsübergänge, die Entstehung von Schulangst und Stress, Strategien zur Stressbewältigung bei Kindern sowie die Rolle der pädagogischen Begleitung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, inwieweit der Übergang in die Sekundarstufe als stressvolles oder angstbesetztes Ereignis wahrgenommen wird und wie ein Schüler dabei gezielt unterstützt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden vier Instrumente genutzt: Verhaltensbeobachtung, Schülerinterviews, der „Kinder-Angst-Test-II“ (KAT-II) sowie der „Fragebogen zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter“ (SSKJ 3-8).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst den aktuellen Forschungsstand, die detaillierte Methodik, die Ergebnisse der Fallstudie und eine kritische Diskussion der gewonnenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern gehören Transition, Sekundarstufe, Schulstress, Schulangst, In-Steps!-Projekt und Stressbewältigungsstrategien.

Wie wirkt sich die Schulbegleitung auf den untersuchten Schüler aus?

Die Schulbegleitung fungiert als soziale Konstante, die dem Schüler insbesondere in der Anfangsphase an der neuen Schule Sicherheit vermittelt und das Agieren in der ungewohnten Umgebung erleichtert.

Warum spielt die Trennung vom Grundschulumfeld eine wichtige Rolle?

Die Trennung wird als einschneidend empfunden, da sie das Vertraute durch das Neue und Ungewisse ersetzt, was die Ängstlichkeit des Kindes verstärken kann.

Ändert sich das Stressbewältigungsverhalten des Schülers mit der Zeit?

Ja, der Schüler zeigt anfangs ein erhöhtes Meideverhalten, entwickelt jedoch im Verlauf der Zeit wieder Kompetenzen, um Aufgaben selbstständig zu bewältigen und den Anforderungen zu begegnen.

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Detalles

Título
Der Übergang von der Grund- zur weiterführenden Schule. Seine Auswirkungen auf Angst- und Stressempfinden des Kindes
Universidad
University of Siegen
Calificación
1,0
Autor
Layla Kilani (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
44
No. de catálogo
V358231
ISBN (Ebook)
9783668432178
ISBN (Libro)
9783668432185
Idioma
Alemán
Etiqueta
Transition Stress Angst Stressforschung Angstforschung Primarstufe Sekundarstufe Bildungsübergang
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Layla Kilani (Autor), 2016, Der Übergang von der Grund- zur weiterführenden Schule. Seine Auswirkungen auf Angst- und Stressempfinden des Kindes, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358231
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